Cover-Bild Emma und die Fürchterlichen Fünf
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 15.03.2023
  • ISBN: 9783737361231
  • Empfohlenes Alter: ab 7 Jahren
Hiltrud Baier

Emma und die Fürchterlichen Fünf

Ideal für Erstleser und kleine Tierfreunde
Cathy Ionescu (Illustrator)

Emma liebt Pferde – daher staunt sie nicht schlecht, als eines Tages ein sprechendes Pony vor ihrer Haustür steht. Doch nicht nur das: Vierbeiner Klara hat großen Kummer, denn der Bauer, bei dem sie lebt, will sie in ein Altersheim stecken. Zusammen mit ihren vier Freunden, dem heiseren Hund Frieder, der zahnlosen Katze Susi, dem müffelnden Ziegenbock Waldemar und Hildegard, dem schwarz-weißen Schaf. Emma ist entsetzt und gemeinsam mit ihrem Bruder Hugo schmiedet sie einen Plan, denn: Den Fürchterlichen Fünf muss geholfen werden!

 

Von Hiltrud Baier außerdem bei FISCHER Sauerländer erschienen:

»Ein Wombat im Schnee« 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2023

Achtsam sein und hilfsbereit

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Fünf Tiere, alle mit körperlichen Problemen, die das Alter so mit sich bringt, sind in großer Sorge. Sie haben Angst, dass sie nicht weiter auf dem Bauernhof leben dürfen, auf dem sie bisher zu Hause waren, ...

Fünf Tiere, alle mit körperlichen Problemen, die das Alter so mit sich bringt, sind in großer Sorge. Sie haben Angst, dass sie nicht weiter auf dem Bauernhof leben dürfen, auf dem sie bisher zu Hause waren, und dass der Bauer sie in ein Altenheim stecken wolle.
Die Autorin Hiltrud Baier macht mit ihrer Geschichte deutlich, dass die alten Tiere vom Bauernhof das Gefühl haben, nicht mehr gebraucht zu werden und sich deswegen auch nicht mehr geliebt fühlen. Doch zum Glück gibt es Emma, die mit Hilfe ihres Bruders nach Lösungen sucht, um die Tiere davor bewahren zu können, ihr Zuhause verlassen zu müssen.
Ideen gibt es einige, aber ganz ohne Schwierigkeiten ist Hilfe nicht möglich. So gibt es ein paar Heimlichkeiten vor den Eltern, auch so manche Notlüge muss herhalten für die gute Sache.
Auf dem Cover ist Emma mit den „Fürchterlichen Fünf“ zu sehen. Auf dem Bild sehen alle recht glücklich und zufrieden aus. Da kann man nur hoffen, dass die zugleich spannende und fröhliche Geschichte ein gutes Ende findet.
Sehr gern gebe ich meine Leseempfehlung für das Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, sorgsam miteinander umzugehen und füreinander da zu sein.

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Veröffentlicht am 02.04.2023

Zum Vorlesen und Selbst-Lesen, einfach schön

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Emma und Hugo sind Geschwister und wie das so ist, findet Emma ihren Bruder meist ganz schön doof.
Bis dann eines Tages ein Pony vor ihrer Tür steht. Das alleine wäre ja schon ungewöhnlich, das Pony kann ...

Emma und Hugo sind Geschwister und wie das so ist, findet Emma ihren Bruder meist ganz schön doof.
Bis dann eines Tages ein Pony vor ihrer Tür steht. Das alleine wäre ja schon ungewöhnlich, das Pony kann aber auch noch sprechen. Oder vielmehr: Emma kann Ponysprache verstehen. Und nicht nur diese!

Bald wird klar, das Pony Klara hat ein großes Problem und Emma will natürlich helfen. Und Hugo? Der ist gar nicht so doof, eigentlich überhaupt nicht doof und ganz eigentlich sogar ein super Bruder!

Gemeinsam stürzen sich Vier- und Zweibeiner in ein Abenteuer!

Ich mochte das Buch auf Anhieb. Emma ist so tierlieb und hilfsbereit und die Fürchterlichen Fünf so sympathisch. Wobei ich nicht verstehe, warum die Fünf den Beinamen haben, denn wenn sie eines nicht sind, dann fürchterlich.

Hier zeigen es die Kinder den Erwachsenen in Sachen Tatkraft und dann zeigen die Erwachsenen den Kindern, dass vernünftig sein und Hilfsbereitschaft sich nicht ausschließt. Das Happy End ist einfach nur schön und rundum gelungen.

Ein ideales Buch zum Vorlesen.
Für fortgeschrittenen Erstlesende (ab 2. Klasse), die auch etwas mehr Text nicht scheuen (knapp 200 Seiten) und nicht unbedingt ganz viele Bilder benötigen auch perfekt.
Es ist ja gar nicht so leicht, Lesefutter für Leseanfänger*innen zu finden, die über die typischen Erstlesebücher hinausgehen und auch eine etwas komplexere und spannende Handlung haben und die man nicht sofort in einer Stunde ausgelesen hat. Das hier ist so ein Buch.

Veröffentlicht am 24.03.2023

Tierisch nette Geschichte

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Als Emma widerwillig die Tür öffnet, steht ein Pony davor, das tatsächlich sprechen kann und ihre Hilfe braucht.
Das Pony Klara und seine betagten tierischen Freunde, ein Hund namens Frieder, die Katze ...

Als Emma widerwillig die Tür öffnet, steht ein Pony davor, das tatsächlich sprechen kann und ihre Hilfe braucht.
Das Pony Klara und seine betagten tierischen Freunde, ein Hund namens Frieder, die Katze Susi, das Schaf Hildegard und der Ziegenbock Waldemar sollen von dem Bauernhof, auf dem sie ihr ganzes bisheriges Leben verbrachten, in ein Altersheim für Tiere gebracht werden.
Emma und ihr Bruder schmieden einen Plan um die Tiere vom Bauernhof zu befreien und sie bringen die ganze Bande vorerst in ihrer Garage unter. Natürlich dürfen die Eltern von der ganzen Aktion nichts erfahren.
Auch Hugos Freund beteiligt sich an der Rettungsaktion. Das Ende finde ich toll gelöst.
Auf jeden Fall ist es eine Geschichte mit einer Botschaft, auch die Illustrationen im Buch sind sehr nett gestaltet.
Unbedingt lesenswert!

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Empathie und Spannung!

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Emma macht gerade ihre Hausaufgaben als es an der Haustüre klingelt. Ein sprechendes Pony steht vor der Türe und Emma ist entzückt. Sie liebt Pferde!

Bereitwillig lädt Emma das Pferd Klara in ihr Zimmer ...

Emma macht gerade ihre Hausaufgaben als es an der Haustüre klingelt. Ein sprechendes Pony steht vor der Türe und Emma ist entzückt. Sie liebt Pferde!

Bereitwillig lädt Emma das Pferd Klara in ihr Zimmer ein und hört sich seine Sorgen an. Sehr schnell wird klar, dass Klara Emmas Hilfe benötigt. Mit Emmas Bruder Hugo wird ein Plan geschmiedet, wie Klaras Freunde gerettet werden können.






Emma ist ein Mädchen, in dem sich einige der lesenden Kinder wiederfinden werden. Die 9-Jährige lebt mit ihren Eltern, Bruder Hugo und dem kleinen Babyschwesterchen Lucy in einem schönen Haus. Sie mag oft keine Hausaufgaben machen, wünscht sich ein eigenes Pferd und ist furchtlos. Emma ist sehr emphatisch und dadurch empfänglich für die Sorgen von Klara. Ohne darüber nachdenken zu müssen, startet sie eine Rettungsaktion für die fürchterlichen Fünf, die mit Klara auf dem Bauernhof leben und die Bauer Heinz loswerden will.

Mit ihrem Bruder Hugo schmiedet Emma einen Plan, wie Katze Susi, Ziegenbock Waldemar, Schaf Hildegard, Hund Frieder und Pferd Klara zusammen bleiben können.

Sehr schnell wird in dieser Geschichte Spannung aufgebaut und die Frage, ob Hugo und Emma es schaffen, rechtzeitig ihren Plan zu verwirklichen, treibt durch das Buch. Eine gute Voraussetzung und Motivation für Kinder, die noch nicht so flüssig lesen.

Klara ist ein sprechendes Pferd, das über einen kleinen Zeitraum in Emmas Zimmer vor den Eltern versteckt wird. Darin versteckt sich sicher eine grosse Prise Fantasy, was aber das Grundthema wieder wett macht. Anderen, auch Tieren in misslicher Lage oder Not, muss geholfen werden! Diese Botschaft ist sehr stark und prägend. Angesprochen wird auch das Thema älter werden, denn die Tiere bei Bauer Heinz sind aufgrund ihres Alters nicht mehr zu viel zu gebrauchen. Das ergibt einen sehr guten Diskussionsanlass, um mit Kindern diese Aelter werden und Nutztierhaltung zu diskutieren.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Wertevermittelnde Tiergeschichte

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Bereits bei der Lektüre der 29 Seiten umfassenden Leseprobe des im Verlag Fischer Sauerländer erschienenen und für Mädchen und Jungen ab einem Lesealter von 7 Jahren angepriesenen, von Hiltrud Baier altersangemessen ...

Bereits bei der Lektüre der 29 Seiten umfassenden Leseprobe des im Verlag Fischer Sauerländer erschienenen und für Mädchen und Jungen ab einem Lesealter von 7 Jahren angepriesenen, von Hiltrud Baier altersangemessen verfassten und von Cathy Ionescu mit gut dazu passenden schwarz-weißen Illustrationen versehenen Buches "Emma und die Fürchterlichen Fünf" bezauberte uns auf Anhieb, erinnerte sie uns doch ein wenig an das Märchen der Gebrüder Grimm "Die Bremer Stadtmusikanten" und Enid Blytons "Vierbeinige Gäste".
Das Buch entspricht voll und ganz unseren Erwartungen.
In der Geschichte lernen wir die 9-jährige Emma kennen, die zwei Geschwister hat, den ein Jahr älteren Bruder Hugo und Baby Lucy.
Emma bekommt unerwartet Besuch von einem Pony, das genau wie Emmas Oma "Klara " heißt, keine Spaghetti mit Hackfleisch mag und keine Ohrentropfen braucht, sondern Hilfe.
Es geht um Klaras Freunde: "Frieder", einen heiseren humpelnden Hofhund, "Susi". eine zahnlose Katze, "Waldemar", einen eigensinnigen Ziegenbock, und "Hildegard", mit schwarz-weiß ein leider unpassend geflecktes Schaf, welches überdies zu alt für weitere Lämmchen ist. Bauer Heinz will all diese in seinen Augen nutzlosen Tiere loswerden. Vermutlich droht ihnen deshalb ein Altersheim für Tiere oder ein noch schlimmeres Schicksal.
Werden Emma und ihr Bruder helfen können?
Diese Geschichte vermittelt Empathie gegenüber Älteren und Schwachen, egal, ob Mensch oder Tier, und zeigt, was man erreichen kann, wenn man sich gemeinsam für etwas Gutes einsetzt.
Fazit: Leseempfehlung!

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