Cover-Bild Eiskalte Hölle

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 11.11.2019
  • ISBN: 9783328104056
Ilaria Tuti

Eiskalte Hölle

Thriller
Ingrid Ickler (Übersetzer)

Ein einsames Dorf in den Bergen. Ein grausamer Leichenfund im verschneiten Wald. Und eine Ermittlerin, die sich bald selbst nicht mehr trauen kann ...

Norditalien: Im Wald nahe eines kleinen Bergdorfs wird die Leiche eines Mannes gefunden. Sein Gesicht ist völlig entstellt, um ihn herum sind Tierfallen aufgebaut. Ein Ritualmord? Die Profilerin Teresa übernimmt zusammen mit ihrem neuen Kollegen Massimo die Ermittlungen. Doch der Ort scheint ein düsteres Geheimnis zu bergen, das die beiden tief in die Vergangenheit bis hin zu einem mysteriösen Waisenhaus führt. Und während der Mörder sein nächstes Opfer ins Visier nimmt, wird der Fall für Teresa immer mehr zum persönlichen Albtraum. Sie hat das Gefühl, niemandem mehr trauen zu können – vielleicht nicht einmal mehr sich selbst ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2020

Warum wird gemordet?

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Teresa Battaglia ist eine sehr charismatische Ermittlerin, deren Team hinter ihr steht und zusammenhält. An seinem ersten Arbeitstag an seinem neuen Arbeitlsplatz bekommt es Massimo Marini als neuer, ...

Teresa Battaglia ist eine sehr charismatische Ermittlerin, deren Team hinter ihr steht und zusammenhält. An seinem ersten Arbeitstag an seinem neuen Arbeitlsplatz bekommt es Massimo Marini als neuer, junger Kollege, der aus der Stadt kommt, gleich mit ihrem speziellen Sarkasmus zu tun und gleichsam mit mit einen grausamen Mord, der in einem Bergdorf stattgefunden hat.

Italien, was ich als Leser mit Sonne, Wärme und Urlaub in Verbindung bringe, zeigt sich hier in dem Thriller von der rauhen, kalten Seite und der der Titel des Buches "Eiskalte Hölle" ist bezüglich Ort, Jahreszeit und Atmospäre absolut zutreffend.

Die Autorin nimmt mich mit auf eine Reise in die Vergangenheit und schildert dort die Geschehnisse in einem Heim, sowie neben der Geschichte aus der Gegenwart auch immer wieder Tagebuchartige Einträge auftauchen. Sie zieht Fäden zwischen allen Ereignissen und so zieht sich das Netz immer fester zu.

Die Story war spannend und beklemmend, lebte durch die Kommunikation und Schlagabtausche zwischen Massimo und Teresa auf ebenso wie durch die Empathie, die Teresa im Hinblick auf die wirklichen Opfer hat. Wer ist der Täter und warum mordet er? Die Auflösung war erschütternd. Interessant war auch die Geschichte von Teresas Privatleben, was jedoch oft nur angedeutet wird und deswegen um so Interesse bei mir hervorgerufen hat.

An manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr über die Schicksale einzelner Figuren und Hintergründe erfahren. Neugierig bin ich jedoch auf einen weiteren Fall dieses Ermittlerteams geworden, denn die Figuren haben viel Potenzial.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Atmosphärisch düster und spannend

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"Eiskalte Hölle" von Ilaria Tuti, ist ein spannungsgeladener Thriller mit dunklen Geheimnissen, eiskalten Morden und Battaglia eine grandiose Ermittlerin.

Im Wald eins kleinen Bergdorfs Norditaliens, ...

"Eiskalte Hölle" von Ilaria Tuti, ist ein spannungsgeladener Thriller mit dunklen Geheimnissen, eiskalten Morden und Battaglia eine grandiose Ermittlerin.

Im Wald eins kleinen Bergdorfs Norditaliens, wird die Leiche eines grausam zugerichteten Mannes gefunden. Um ihn herum sind Tierfallen aufgestellt. Gemeinsam mit Ispettore Massimo Marini nimmt Profilerin Teresa Battaglia die Ermittlungen auf. Doch der Ort schein ein düsteres Geheimnis zu bergen, das die beiden tief in die Vergangenheit bis hin zu einem mysteriösen Waisenhaus führt. Während der Mörder schon sein nächstes Opfer ins Visier nimmt, wird der Fall für Battaglia immer mehr zum persönlichen Albtraum.

Ilaria Tuti entführt in einen sehr bildhaft ausgearbeiteten Thriller, der mich durch seine düstere und beklemmende Atmosphäre in seinen Bann ziehen konnte. Durchgehend fesselnd nimmt die Handlung ihren Lauf, mit kurzen Erzählsträngen in die Vergangenheit nimmt der Spannungsbogen konstant zu und bleibt bis zum grossen Showdown gespannt. Auch die Charaktere sind von ihren Persönlichkeiten grundverschieden und authentisch mit Ecken und Kanten ausgearbeitet. Besonders Teresa Battaglia die durch ihre sonderbare Art und Verhalten überall andockt, sorgt des öfteren für Situationskomik. Auch die Ungereimtheiten und kleinen Zankerreien des ungleichen Ermittlerduos lockern die Geschichte auf und sind Abwechslungsreich und unterhaltsam. Die eiskalten Morde hingegen sind nichts für schwache Nerven.

Der Schreibstil ist sehr lebhaft, locker und mitreisend der mich fliessend durch die teils kurz und knackigen Kapitel führen konnte.

Insgesamt ein sehr gelungenes Thrillerdebüt das spannend, düster und Atmosphärisch ausgearbeitet ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2020

Ein düsteres Thriller Debüt

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Im kleinen Bergdorf Travenì wird die Leiche eines grausam zugerichteten Mannes gefunden. Während seine neuen Kollegen schon am Tatort sind, muss sich Ispettore Massimo Marini alleine auf den Weg machen. ...

Im kleinen Bergdorf Travenì wird die Leiche eines grausam zugerichteten Mannes gefunden. Während seine neuen Kollegen schon am Tatort sind, muss sich Ispettore Massimo Marini alleine auf den Weg machen. Obwohl er an seinem ersten Tag nur 5 Minuten zu spät ist, hat keiner auf ihn gewartet. Schon die erste Begegnung mit seiner Chefin Commisario Teresa Battaglia verläuft alles andere als gut. Und dann ist da noch Travenì, das ein düsteres Geheimnis zu bergen scheint........

"Eiskalte Hölle" ist das Thriller Debüt von Ilaria Tuti. Geschrieben aus Sicht eines allwissenden Erzählers. Diese Sichtweise gibt einen guten Einblick über die einzelnen Charaktere. Nach und nach lernt man sie und ihre Eigenarten besser kennen. Auf Privates wird weitestgehend, bis auf ein paar Ausnahmen, verzichtet. Die beiden Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich und so kam es in manchen Situationen zu einer gewissen Situationskomik. Der Fokus liegt eindeutig auf dem düsteren und ungewöhnlichen Fall, der nichts für schwache Nerven ist. Durch kleinere Erzählstränge, die in die Vergangenheit führen, baut sich die Spannung langsam auf. Steigert sich allmählich bis zum Showdown, bei dem Teresa beweist, dass sie nicht nur intelligent ist, sondern auch ein Herz hat.

Fazit: Ein gelungenes Thrillerdebüt, mit einem düsteren und geheimnisvollen Fall. Dessen Protagonisten mir mit ihren Ecken und Kanten gut gefallen und dadurch zu mancher Situationskomik beigetragen haben. Nichts für schwache Nerven. Lediglich am Anfang wären mir ein paar weniger Gedankengänge bezüglich des Täterprofils lieber gewesen. Empfehle ich gerne weiter.

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Veröffentlicht am 23.01.2020

Eiskalte Geheimnisse

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Norditalien: In der Nähe eines kleinen abgelegenen Bergdorfes wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden.
Die Inszenierung mit aufgestellten Tierfallen und einem grausam entstellten Gesicht deuten auf ...

Norditalien: In der Nähe eines kleinen abgelegenen Bergdorfes wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden.
Die Inszenierung mit aufgestellten Tierfallen und einem grausam entstellten Gesicht deuten auf einen Ritualmord hin.
Die Ermittlungen der Profilerin Teresa und ihres neuen Kollegen Massimo führen jedoch in die Vergangenheit und rühren an längst vergessenen Geheimnissen.

"Eiskalte Hölle" ist der erste Fall für Profilerin Teresa und hoffentlich nicht der letzte.
Ilaria Tuti schafft von der ersten Seite an eine düstere und beklemmende Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und in dem verschneiten Wald und dem abgelegenen Bergdorf festhält.

Mit der Profilerin Teresa und ihrem neuen Kollegen Massimo hat die Autorin zwei scheinbar sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen,die sich dennoch nach und nach gut aufeinander einspielen.

Geheimnisvolle Rückblicke in die Vergangenheit, Sabotage seitens der einheimischen Polizei und ein weiterer Mord halten den Spannungsbogen konstant hoch..
Ilaria Tuti führt ihre Leser auf falsche Fährten und läßt sie im Dunkeln tappen, bevor sich im finalen Showdown Vergangenheit und Gegenwart verbinden und sich die überraschende und schockierende Auflösung offenbart.

Ich vergebe für diesen gut durchdachten und spannend und fesselnd geschriebenen Thriller gerne 4 Sterne.

Veröffentlicht am 18.01.2020

solider Krimi ohne ländliche Idylle

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Meine Meinung zum Buch:
Das Buch punktet mit den detaillierten Beschreibungen der Landschaft, die man sich als LeserIn bildlich vorstellen kann, auch wenn man noch nie dort war. Das normalerweise idyllische ...

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch punktet mit den detaillierten Beschreibungen der Landschaft, die man sich als LeserIn bildlich vorstellen kann, auch wenn man noch nie dort war. Das normalerweise idyllische Bergleben ist aber in diesem Fall alles andere als idyllisch. Die Stimmung wirkt gedrückt, die Vergangenheit wird totgeschwiegen und verdrängt und unangenehme Sachen werden nicht gerne angesprochen. Fremden gegenüber hegt die Dorfgemeinschaft sowieso einen Groll und es werden keine Informationen weitergegeben. Dementsprechend schwierig gestalten sich auch die Ermittlungen zu den aktuellen Mordfällen. Umso spannender dafür ist es, mit zu fiebern und zu erraten, wer als Täter in Frage kommen könnte und wo sich die Ermittler vielleicht irren könnten. Teresa hat mir als Charakter nicht so gut gefallen, ihre unfreundliche Art neuen Mitarbeitern gegenüber und das Vertuschen ihrer gesundheitlichen Probleme, konnten mich nicht von ihr überzeugen. Ich bin gespannt, wie lange sie ihre Arbeit unter diesen Umständen noch nachgehen kann, ohne dass jemand von ihrem Geheimnis erfährt. Die Aufklärung des Falles am Ende war wiederum sehr spannend, wenn auch keine allzu große Überraschung für mich.

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