Cover-Bild Warm Bodies
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Tropen
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 299
  • Ersterscheinung: 25.06.2015
  • ISBN: 9783608501292
Isaac Marion

Warm Bodies

Deutsche Ausgabe.
R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht.
Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen.
»Warm bodies« erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2023

So poetisch können Zombies sein!

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Auf Mein fahler Freund oder Warm Bodies, wie der Alternativtitel heißt, war ich ganz besonders gespannt. Zombies, die sich verlieben, die romantische Gefühle entwickeln? Und das ohne in völlig absurden ...

Auf Mein fahler Freund oder Warm Bodies, wie der Alternativtitel heißt, war ich ganz besonders gespannt. Zombies, die sich verlieben, die romantische Gefühle entwickeln? Und das ohne in völlig absurden Kitsch zu verfallen? Anfangs war das für mich für Wesen, die sonst nur Grusel und/oder Ekel auslösen, schwer vorstellbar. Aber ich war schnell überrascht, wie gut es funktionieren kann. R habe ich gleich ins Herz geschlossen. Obwohl er sich kaum wirklich artikulieren kann, sind seine Gedanken weitaus weitschweifiger und tiefgründiger, als man sie einer lebendigen Leiche zutraut. Besonders gefallen hat mir dabei der trockene Humor, mit dem R sein Dasein betrachtet. Zwar finden sich in dem Roman die meisten bekannten Zombieklischees wieder, doch werden sie von der Hauptfigur selbst ironisch, manchmal sogar richtig sarkastisch auf die Schippe genommen. Zudem wird mit jeder Seite immer deutlicher, dass R weitaus mehr ist als eine seelenlose Fressmaschine und sich unter dem Einfluss von Julie weiterentwickelt.


Diese Entwicklung wird mit viel Philosophie aufbereitet, die der Handlung trotz des eigentlich einfachen Schreibstils etwas Poetisches verleiht. Dadurch umschifft Marion gekonnt den Kitsch, in den die Liebesgeschichte hin und wieder abzudriften droht. Man erkennt sehr schnell dank Rs vielen Überlegungen, dass Menschen und Untote nicht viel anders ticken: Beide wollen das, was sie sich aufgebaut haben, mit allen Mitteln verteidigen, manchmal sogar ohne zu bemerken, dass es auch ohne Gewalt möglich ist, weiterzuexistieren. Andererseits leben nicht wenige unter ihnen, die mit den herrschenden Umständen absolut nicht so zufrieden sind, wie sie nach außen hin vorgeben.
Leider deutet der Autor dabei einige Wesentlichkeiten nur an und versteckt sie hinter seinen ideologischen Ausführungen. Man kann lediglich Vermutungen anstellen, sich allerdings nie sicher sein, ob jene auch zutreffen. Das ist vor allem in Julies Fall, über die man bloß szenenhafte Ausschnitte aus ihrem Leben erfährt, sehr schade. Da wäre mir etwas mehr Ausführlichkeit und Klarheit wesentlich lieber gewesen, um ihren Charakter besser fassen zu können.


Fazit

Mein fahler Freund ist meiner Meinung nach ein gelungenes Debüt über eine völlig andere Sicht auf lebende Tote, wie sie so mancher Horrorfilm suggeriert. Sie mögen träge, nicht besonders redegewandt und hauptsächlich auf menschliche Gehirne fixiert sein. Aber das bedeutet nicht, dass nicht höchst philosophische Gedanken in ihren Kopf herumspuken und weitaus mehr in ihnen steckt. R ist zumindest eine der sympathischsten Figuren, die ich seit langem kennen lernen durfte. Ein Zombie zum Verlieben, nicht nur für Julie!
Wer also übernatürliche Romanzen liebt und mal etwas Abwechslung vom gängigen Vampirtrend braucht, dem sei das Buch wärmstens empfohlen!

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Veröffentlicht am 14.02.2019

Zombies mit Hirn und Herz?

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Inhaltsangabe:
R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. ...

Inhaltsangabe:
R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht.
Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen.
»Warm bodies« erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.

Das Cover wurde an den Film angepasst. Völlig ok den der Film ist genauso lustig wie das Buch. Beides gehört zu meinen Lieblingen.
Die Story wird aus R's Sicht erzählt. Wir tauchen tief in das Zombieleben und in seiner Gedankenwelt ein. R ist kein gewöhnlicher Zombie und das merkt man sofort. Ich musste bei seinen Gedanken und Reaktionen sehr oft lachen und habe mich direkt in ihn verliebt. Der Wiederspruch zu seinem Zombieleben ist sehr bewegend und man hat Mitleid mit ihm. Ich hätte ihn gerne öfters in den Arm genommen um zu sagen "Alles wird gut". Dennoch behandelt das Buch mehr oder minder im Untergrund das Thema Tod und Sterben. Ein Thema das für Jugendlche vielleicht nicht interessant ist, aber diese humorvolle Fantasiegeschichte um R und Julie rückt das alles in ein anderes Licht. Man begegnet der Frage Was bzw wer man ist und was man im Leben erreichen möchte. Ich finde es sehr gut kombiniert mit der Zombiegeschichte und kann von R gar nicht genug bekommen.
Der Schreibstyl ist sehr leicht und einfach gehalten. Es liest sich sehr schnell und man fliegt förmlich durch die Seiten. Man merkt es ist ein Jugendbuch aber dennoch hatte ich sehr viel Spaß beim lesen und werde es definitiv nochmal lesen. Es gehört zu meinen Lieblingsbüchern und kann es jedem nur empfehlen, der eine etwas andere Zombie-Liebesgeschichte lesen mag!
Wer das Buch kennt hat garantiert auch den Film dazu gesehen, der von mir ebenfalls eine deutliche Empfehlung ist!

Veröffentlicht am 14.09.2017

Spannung, Humor, Untote Tote, Lebende,... was hat dieses Buch nicht zu bieten?

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Inhaltlich geht es um den Zombie R, der das Hirn eines Manns gefressen hat und kurz darauf die lebende Freundin Julie von ihm trifft und sich in sie verliebt und sie deshalb vor den anderen Zombies beschützt, ...

Inhaltlich geht es um den Zombie R, der das Hirn eines Manns gefressen hat und kurz darauf die lebende Freundin Julie von ihm trifft und sich in sie verliebt und sie deshalb vor den anderen Zombies beschützt, die sich ansonsten sofort auf sie stürzen würden. Er lebt in einem leerstehenden Flughafen und ihm gehört ein ganzes Flugzeug, in dem er allerlei Dinge hortet, die er auf seinen Beutezügen findet. Darunter zu finden: Er ist ein großer Fan von der Musik Frank Sinatras - kann Julie ihm widerstehen? Falls nein - wie kann eine Beziehung zwischen einem Toten und einer Lebenden überhaupt bestehen? Marion hat wirklich einen Klassiker (Shakespeares Romeo und Julia) in die heutige Zeit verwandelt und es ist absolut köstlich! Unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 25.01.2017

Warm Bodies

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Kurzbeschreibung:
"Ich bin tot, aber das ist nicht so schlimm." - Der erste Zombie-Liebesroman
"Das ist die Ironie, wenn man ein Zombie ist: Alles ist komisch, aber man hat nichts zu lachen, weil einem ...

Kurzbeschreibung:
"Ich bin tot, aber das ist nicht so schlimm." - Der erste Zombie-Liebesroman
"Das ist die Ironie, wenn man ein Zombie ist: Alles ist komisch, aber man hat nichts zu lachen, weil einem die Lippen verrottet sind." Mit atemberaubendem Drive und sprühen dem Witz legt Isaac Marion den ersten menschlichwarmen Zombie-Liebesroman vor. Ein Fest nicht nur für Liebhaber dunkler Genüsse. R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht. Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen. "Warm bodies" erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.

Zum Buch:
Ich glaube die meisten von euch denken, wenn sie die Inhaltsangabe gelesen haben, Twilight 2.0 (oder so was in der Art). Aber ich kann euch versichern, dass es sich bei Warm Bodies, keines Falls um einen billigen Abklatsch handelt. Den Warm Bodies bittet viel mehr als nur eine null-acht-fünfzehn übernatürliche Teenie-Romanze, es geht zwar schon um die Liebesgeschichte zwischen R und Julie. Dabei ist es sehr intelligent aber auch witzig geschrieben, das komplette Buch ist aus der Sicht von R (außer ein winzig kleiner Absatz im Kapitel Leben, da wechselt es kurz zum ER-ERZÄHLER). Die Tatsache, dass R in der Lage ist, eigenständige, intelligente Gedanken zu formen, ist nicht unbedingt ein fataler Bruch mit gängigen Zombie-Mythen, denn Zombies verhalten sich in diesem Buch durchaus so, wie wir sie kennen: Wankende, knurrende, stinkende Leichen, die ihren Instinkten folgen und sich im Blutrausch auf alles menschliche Leben stürzen, welches ihren Weg kreuzt.
Doch als R, Juli trifft verwandelt sich der scheinbar hirnlose Zombie plötzlich, er denkt, fühlt und liebt sogar.

Fazit:
Spannend, intelligent und kreativ. Schöne Liebesgeschichte, die mehr ist als es zunächst Anschein hat.
Ich kann "Warm Bodies" nur wärmstens empfehlen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen Mensch und Zombie

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Worum es geht:
Ein verlassener Flughafen in der Nähe der Stadt - das Zuhause für R und seine untoten Zombiefreunde. Sie erinnern sich nicht mehr an ihr altes Leben, das Einzige, was noch wichtig ist, ...

Worum es geht:
Ein verlassener Flughafen in der Nähe der Stadt - das Zuhause für R und seine untoten Zombiefreunde. Sie erinnern sich nicht mehr an ihr altes Leben, das Einzige, was noch wichtig ist, ist der Hunger, der Hunger nach Leben.
R ist anders als die anderen Zombies. Er hasst es Menschen weh zu tun.
Während einer Jagd tötet R einen jungen Mann namens Perry und frisst sein Gehirn. Dadurch bekommt er dessen Erinnerungen, unter anderem die an Julie, Perrys Freundin.
Als R Julie davor rettet ebenfalls gefressen zu werden, beginnt eine etwas andere Lovestory, die alles verändern wird.

Was ich über ... denke:

...die Geschichte...:
Mir gefällt es, dass die ganze Geschichte aus R's Sicht erzählt wird und man so die Welt und die Geschehnisse durch seine Augen sieht.
Die Geschichte ist eine Art Nacherzählung von Romeo und Julia mit post-apokalyptischen
Elementen, wie eben Zombies, einem einzelnen sicheren Standort für Menschen und einem Vater, dem es gefällt Zombies in den Kopf zu schießen.

... die Charaktere... :
R ist ein Zombie, der einfach nicht ganz normal zombiemäßig ist. Selbst mit seinem Freund M zusammen fühlt er sich einsam und unverstanden. Er passt einfach nicht in seine Welt und nimmt das auch genauso wahr. Durch die Perspektive, aus der die Story geschrieben wurde, fühlt man mit R mit und versteht, was er durchmacht.
Julie ist ein Mädchen, dass genau weiß, wie es sich wehren muss, zumindest gegen Zombies, die einen Fressen wollen. R dagegen bringt sie mit seinem komischen Verhalten ziemlich durcheinander.
Sie ist von außen stark, doch innerlich ist sie verletzt und fühlt sich sehr einsam.

Was mir am meisten gefällt:
Wie die Beziehung von R und Julie alles verändert.

Was mir nicht gefällt:
Perry. Ich mag ihn einfach nicht. Und auch Julies Vater gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsfiguren, auch wenn man sein Verhalten zum Ende hin immer besser verstehen kann.

Bewertung: 5 von 5 Sternen.
Eine schnelle Lektüre für Zwischendurch. Nur Essen sollte man nebenbei vielleicht nicht unbedingt.
Für jeden, der eine gute Liebesgeschichte und ein paar Zombies mag.