Cover-Bild Mein Name ist Emilia del Valle
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Suhrkamp
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Magischer Realismus
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 359
  • Ersterscheinung: 05.08.2025
  • ISBN: 9783518432204
Isabel Allende

Mein Name ist Emilia del Valle

Roman | Der neue grandiose Pageturner von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«
Svenja Becker (Übersetzer)

Eine Frau auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und ihren Wurzeln

1866 erblickt Emilia del Valle in San Francisco das Licht der Welt – sie ist die Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten, großgezogen wird sie von ihrem liebevollen Stiefvater, in einem ärmlichen Viertel in San Francisco. Von klein auf eigensinnig, beeindruckt sie wenig, was andere für richtig halten, ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Siebzehnjährig veröffentlicht sie, unter männlichem Pseudonym, erfolgreich Groschenromane, doch das echte Leben findet sie abenteuerlicher und wird Reporterin bei einer Zeitung. Ihr Kollege ist Eric, ein junger Mann mit großer Strahlkraft, und gemeinsam gehen sie nach Chile, in das Land ihrer Vorfahren, über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Emilia und Eric kommen sich näher – ist das Liebe? –, und während Emilia immer tiefer in die Geschichte ihres Vaters eintaucht, gerät sie selbst zwischen die Fronten: Sie muss sich nicht nur der Gefahr, sondern auch den drängenden Fragen nach ihrer eigenen Herkunft stellen.

Mein Name ist Emilia del Valle ist die Geschichte einer Frau, die über alle Konventionen hinweg ihren eigenen Weg zu gehen versucht, ein fesselnder historischer Roman über schmerzhafte Liebe und unverbrüchlichen Mut – erzählt von einer der »Meistererzählerinnen unserer Zeit« ( Vogue ).

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2025

Mein Name ist

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen unterhaltsamen Roman hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der ...

Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen unterhaltsamen Roman hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Emilia wird in einem ärmlichen Viertel von San Francisco von ihrem Stiefvater aufgezogen. Ihre Leidenschaft ist das Schreiben. Doch als Frau ist es schwierig in diesem Metier Fuß zu fassen. So veröffentlicht sie ihre ersten Romane unter einem Pseudonym. Mit ihnen ist sie sehr erfolgreich, so dass sie eines Tages beschließt, sich bei einer Zeitung zu bewerben. Gemeinsam mit ihrem Kollegen fährt sie dann in das Krisengebiet nach Chilie. Die beiden kommen sich dabei auch näher. Doch was sich daraus ergibt, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wobei es teilweise auch langatmig Stellen enthält. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Toller Ansatz, Umsetzung mangelhaft

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! Der erste Teil der Rezension kann geringfügige Spoiler enthalten !

"Mein Name ist Emilia del Valle" - eher unkonventionell aufgewachsene und erzogene Emilia del Valle geht mit Eigensinn und Mut durchs ...

! Der erste Teil der Rezension kann geringfügige Spoiler enthalten !

"Mein Name ist Emilia del Valle" - eher unkonventionell aufgewachsene und erzogene Emilia del Valle geht mit Eigensinn und Mut durchs Leben. So entscheidet sie sich ein selbstbestimmtes Leben zu führen und reist nach Chile, wo sie Zeugin einiger historischer Ereignisse wird. Sie kämpft gegen veraltete gesellschaftliche Normen und muss auch auf ihr Herz acht geben...

Wenn man die Inhaltsangabe zu "Mein Name ist Emilia de Valle" liest, dann bekommt man schonmal einen groben Eindruck von den essentiellen Themen, denen sich dieses Buch stellt. Emanzipation, Feminismus, und viel Historisches. In meinen Augen wurden diese Themen auch gut ausgeführt und erörtert. Es ist faszinierend über Emilias Leben zu lesen und sie zu begleiten.

Leider, wenn man mich fragt, wirkt die ganze Geschichte eher wie eine Reportage oder eine Biografie, was es schlichtweg nicht ist. Es ist ein Roman und für einen Roman fehlt es dem Buch an emotionaler Tiefe, an Dramaturgie. Es ist eher zäh und langwierig zu lesen, da man durch das Fehlen oben genannter Komponenten schwer mitgerissen werden kann. Das hat es auch nicht leichter gemacht, eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen.

Für mich lässt sich also sagen, dass "Das Leben der Emilia del Valle" aus rein literarischer Perspektive ein kleines Meisterwerk ist. Dennoch ist es kein Buch gewesen, dass ich genossen habe zu lesen oder das mich wirklich erreicht hätte. Ich habe auch schon überlegt ob das an der Übersetzung liegt. Leider gehen da manchmal die Emotionen verloren, aber sich bestätigen kann ich das auch nicht.
Zudem muss ich noch anmerken, dass Emilias Risikofreude mir echt auf die Neven ging. Diese wäre eine optimale Möglichkeit gewesen, etwas Spannung aufzubauen und wurde einfach ignoriert. Das führt dazu, dass Emilia eher leichtsinnig als abenteurlustig wirkt.
Daher gibt es von mir leider nur 3,5 von 5 Sternen.

Dieses Buch ist mir Rezensionsexemplar vom Suhrkamp Verlag über Vorablesen zur Verfügung gestellt worden.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Kraftvoll

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Das Bild einer stolzen und kraftvoll wirkenden jungen Frau ziert das Cover des neuen Romans von Isabel Allende "Mein Name ist Emilia del Valle". Emilia des Valle wird 1866 in San Francisco in Amerika geboren. ...

Das Bild einer stolzen und kraftvoll wirkenden jungen Frau ziert das Cover des neuen Romans von Isabel Allende "Mein Name ist Emilia del Valle". Emilia des Valle wird 1866 in San Francisco in Amerika geboren. Ihre Mutter Molly ist eine irische Nonne und ihr Vater ein chilenischer Aristokrat mit dem die Mutter nur eine Nacht verbracht hat und der jahrelang nichts von seiner Tochter wusste. Emilia wächst in ärmlichen Verhältnissen zusammen mit ihrem Stiefvater, der Mutter und ihren Brüdern auf und interessiert sich schon als kleines Mädchen für Bücher. Unter dem Pseudonym eines Mannes, Geschichten von Frauen werden nicht gelesen, verfasst sie erfolgreich Kriminalgeschichten.Als junge Frau geht sie zusammen mit ihrem Kollegen Eric als Journalistin nach Chile und berichtet dort unter ihrem richtigen Namen über den Bürgerkrieg. Sie lernt auch ihren leiblichen Vater kennen. Der neue Roman von Isabell Allende ist mitreißend und gut lesbar geschrieben. Hat mir jedoch nicht ganz so gut gefallen, wie ihre vorherigen Romane.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Eine Frau geht ihren Weg

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Wie schon einige Male zuvor wählt Isabel Allende hier das Format eines historischen Romans und einmal mehr steht eine Frau im Mittelpunkt, nämlich die bereits im Titel genannte Emilia de Valle, die - wie ...

Wie schon einige Male zuvor wählt Isabel Allende hier das Format eines historischen Romans und einmal mehr steht eine Frau im Mittelpunkt, nämlich die bereits im Titel genannte Emilia de Valle, die - wie es sich hier bereits andeutet - ihre (Vor)Geschichte aus der eigenen Sicht erzählt. Zumindest in weiten Teilen

Zu diesem Zweck versieht Frau Allende ihre Protagonistin mit einer großen Portion Schneid und einer noch größeren an Humor. Nur eine so erfahrene und begabte Autorin wie sie kann ein so dichtes Thema wie dieses mit einer unendlichen Lässigkeit und Breite zugleich darlegen.

Die Geschichte spielt in Amerika in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, beginnt in San Francisco, wo Emilia unehelich geboren wird, aber dennoch in einer ausgesprochen glücklichen Familie aufwächst, in der sowohl die Mutter als auch der (Stief)vater - dieser sogar ganz kompromisslos - darauf achten, dass ihre Interessen gewahrt bleiben und setzt sich dann in Chile - dem Herkunftsland ihres Erzeugers - fort, in das sie als Kriegsreporterin reist. Wie sie zu einer solchen wurde und wie sie diesen Auftrag erfüllt, das ist ein unglaubliches, sprachgewaltiges und vor allem sehr schmerzliches Abenteuer und dazu ein Stück bester frauenzentrierter - feministisch würde nicht so passen - Literatur, das trotz eines aus meiner Sicht unbefriedigenden Endes ausgesprochen lesenswert ist und das kein:e Freund:in klarer, direkter Worte einerseits und scharfsinniger, unterhaltsamer und ausgesprochen amüsanter Romane andererseits an sich vorbeiziehen lassen sollte. Allerdings sollte sie/er nicht zu zart besaitet sein!

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Konnte mich nicht so mitreißen, wie erwartet

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Mein Name ist Emilia del Valle ist mein erstes Buch der Autorin. Mich hat hier ganz besonders das Thema Chile und die Bürgerkriegszeit gereizt, muss aber gestehen, dass es mich letztendlich nicht so mitreißen ...

Mein Name ist Emilia del Valle ist mein erstes Buch der Autorin. Mich hat hier ganz besonders das Thema Chile und die Bürgerkriegszeit gereizt, muss aber gestehen, dass es mich letztendlich nicht so mitreißen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte.
Was eventuell schon der Tatsache geschuldet ist, dass ich zu Emilia keine richtige Verbindung aufbauen konnte. Mir hat es imponiert, wie sehr sich sie in dieser Männerwelt durchkämpft, gleichzeitig konnte ich sie nicht so richtig einschätzen, was eventuell auch an dem Schreibstil gelegen hat. Für mich kam der Lesefluss nicht richtig in Gang, teils bin ich durch die Seiten geflogen, an anderer Stelle musste ich mich zwingen wieder zum Buch zu greifen. Gerade am Anfang konnte mich die Geschichte nicht gefangen nehmen. im weiteren Verlauf wurde es für mich greifbarer und auch Emilia lebendiger und doch sprang der Funke nicht vollständig über. Die Geschichte um Emilia spielt zu einer Zeit in der man als Frau am besten hinterm Herd stehen und sich auf keinen Fall in der Welt behaupten sollte. Eine Zeit, die man sich heute nur noch schwer vorstellen kann, die aber noch gar nicht so lange der Vergangenheit angehört. Und zugleich ist das Buch eine Zeitreise in den Bürgerkrieg in Chile, die dortigen Lebensumstände und die Ausbeutung der Minenarbeiter. Hier gab es faszinierende EInblicke, aber auch Stellen, die mich gelangweilt haben. Gerade die Szenen bei den Besuchen der Oberschicht haben mich nicht packen können und ich habe sie teils nur überflogen.
Für mich ein Buch, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es erneut lesen würde. Es gab wirklich interessante und spannende Momente, aber auch einige Längen. Gut, aber nicht überragend in meinen Augen.