Cover-Bild Königsschwur
Band 1 der Reihe "Die Königs-Romane"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 12.01.2015
  • ISBN: 9783453315990
Joe Abercrombie

Königsschwur

Roman
Kirsten Borchardt (Übersetzer)

Ein düsteres Reich, ein verstoßener Prinz und eine gefährliche Mission – Königsschwur hat alles, was ein spannendes Fantasy-Epos braucht

Prinz Yarvi von Gettland ist ein Krüppel, ein Schwächling, ein Niemand. Mit nur einer funktionstüchtigen Hand geboren und von seinem Vater verachtet, muss er sich mit einem bedeutungslosen Diplomatenposten zufriedengeben. Als sein Vater und sein Bruder eines Tages brutal ermordet werden, überwindet Yarvi seine Schwäche und besteigt den Schwarzen Thron von Gettland. Und er legt einen Eid ab: denjenigen, der seine Familie getötet hat, zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen! Doch dann wird Yarvi von seinen engsten Vertrauten verraten ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Ich hatte nicht erwartet, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde.

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Königsschwur hat mich wirklich positiv überrascht. Man findet zu Beginn schnell in die Geschichte hinein, auch wenn der Schreibstil zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist – besonders, wenn man nicht oft ...

Königsschwur hat mich wirklich positiv überrascht. Man findet zu Beginn schnell in die Geschichte hinein, auch wenn der Schreibstil zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist – besonders, wenn man nicht oft Bücher dieses Genres liest. Gerade dieser Stil ist jedoch sehr bildlich, wodurch man sich die Szenen, von den Schiffspassagen bis hin zu den Wanderungen, hervorragend vorstellen kann.

Die Geschichte enthält einen Plottwist rund um einen Charakter an Yarvis Seite, den ich zwar von Anfang an vermutet hatte, dennoch gab es viele unerwartete Wendungen – besonders gegen Ende.

Yarvi ist ein außergewöhnlich gut geschriebener Hauptcharakter. Vom einfachen Jungen in der Ausbildung zum Gelehrten wird er plötzlich König von Gettland, und als Leser*in ist man erstaunlich stolz auf ihn, wenn er Hindernisse überwindet und eigene Lösungen findet. Auch die Nebenfiguren sind sehr gelungen, insbesondere Yarvis Gefährten, die gemeinsam eine ungewöhnliche, aber spannende Gruppe bilden.

Das Buch hatte für mich deutliche Game-of-Thrones-Vibes, was mir sehr gefallen hat, da ich sonst nicht oft zu solchen Geschichten greife.

Ein kleiner Makel sind meiner Meinung nach jedoch die Namen und Konstellationen der Charaktere. Die Orts- und Personennamen sind recht ungewöhnlich, wodurch man anfangs leicht durcheinanderkommt. Auch die Rollenverteilungen rund um Mutter, Vater und Gelehrte hätten zu Beginn etwas klarer erklärt werden können.

Trotzdem hat mir das Buch rückblickend sehr gut gefallen. Wer einen mittelalterlichen Fantasyroman mit wenig Romantik, dafür aber starker Charakterentwicklung sucht, dem kann ich Königsschwur definitiv empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Packender Auftakt

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Ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte ung
Nurde nicht enttăuscht. Die Reihe wird als Young Adult
vermarktet und dass ist sie an sich auch, gleichzeitig
aber auch irgendwie viel düsterer, brutaler ...

Ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte ung
Nurde nicht enttăuscht. Die Reihe wird als Young Adult
vermarktet und dass ist sie an sich auch, gleichzeitig
aber auch irgendwie viel düsterer, brutaler und ernster
als "typische" YA Fantasy, weshalb es mir auch sehr
gefallen hat. Der Hauptcharakter ist eine sehr
besondere & interessante Persönlichkeit, die mich das
ein oder andere Mal durchaus überrascht hat. Der Plot
sellbst ist nichts ultra besonderes, aber sehr gut
umgesetzt. Ein paar Twists habe ich geahnt, andere
(wie das Ende) habe ich gar nicht kommen sehen
weshalb ich auch sehr gespannt bin, wie es weiter geht.
Das Worldbuilding hätte gerne noch weiter ausgebaut
Nerden können, war für die Story hier aber schon gut
und ich freue mich schon, die Welt in den nächsten
Teilen weiter zu erkunden

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Veröffentlicht am 20.04.2017

Ironisch wie eh und je

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Als eingeschworener Abercrombie-Fan fiel es mir ehrlich gesagt sehr schwer, ohne Erwartungen an das Buch heranzugehen. Was sage ich: Es fiel mir nicht nur schwer, es war unmöglich für mich! Das Problem ...

Als eingeschworener Abercrombie-Fan fiel es mir ehrlich gesagt sehr schwer, ohne Erwartungen an das Buch heranzugehen. Was sage ich: Es fiel mir nicht nur schwer, es war unmöglich für mich! Das Problem mit Erwartungen ist meist, dass sie eigentlich nur enttäuscht werden können. Joe Abercrombie konnte mich vom Gegenteil überzeugen

Das hat mir gefallen


Das Buch war meiner Meinung nach einfach wieder genial. Hat man zuvor die First Law-Bücher von ihm gelesen, zieht man hier und da die ein oder andere Parallele, trotzdem ist der Auftakt zur Shattered Sea-Reihe ein sehr gelungener, von seinen bisherigen Büchern unabhängiger Roman. Sein Schreibstil ist derselbe geblieben, die Spannung baut sich erst im allerletzten Kapitel ansatzweise ab und bleibt doch genug vorhanden, sodass der Leser sich auf den nächsten Teil nur freuen kann. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt, vor allem mit Yarvi konnte ich als Leser absolut mitfühlen. Außerdem hat mich das Cover sehr angesprochen: Die Klinge im Vordergrund verbildlicht wunderbar das Thema "Rache" und die Reiter im bergigen Hintergrund deuten bereits die Ahnung einer beschwerlichen Reise an.

Das hat mir nicht gefallen


Oft musste ich beim Lesen an den englischen Originaltitel Half A King denken, da Abercrombie immer wieder den "halben König" erwähnt, der zum deutschen Titel allerdings eher weniger bis keinen Bezug hat. Das würde ich aber nicht als gänzlich negativ bezeichnen, ist es doch nur das ewig gleiche (traurige) Lied der deutschen Übersetzungen (man sollte echt mehr in Englisch lesen). Was mich beim Lesen etwas genervt hat, sind die andauernd (zum Teil auch zum wiederholten Mal) erwähnten "Weisheiten" der Gelehrten. Natürlich passen sie hier und da ganz gut in den aktuellen Erzählmoment, auf Dauer war es jedoch zu viel des Guten - den Lesefluss hat es glücklicherweise aber nicht beeinflusst.

Fazit


Joe Abercrombie hat mit "Königsschwur" eine neue Reihe begonnen, die micht jetzt schon süchtig gemacht hat. Es fehlt weder an Ironie und schwarzem Humor, noch an dem nötigen Ernst, der für einen Rache-Epos natürlich unerlässlich ist. Hier investiert man sein Geld in ein wirklich gutes Buch, dass einem die ein oder andere spannende Lesestunde beschert.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Einen Tag lang König,
einen Winter als Sklave,
ein Leben für die Rache.
Dieser Text steht auf dem Buchrücken und hat sofort mein Interesse geweckt, außerdem stehen Empfehlungen von George RR Martin und ...

Einen Tag lang König,
einen Winter als Sklave,
ein Leben für die Rache.
Dieser Text steht auf dem Buchrücken und hat sofort mein Interesse geweckt, außerdem stehen Empfehlungen von George RR Martin und Patrick Rothfuss auf dem Buch, wenn dies kein gutes Buch verspricht, dann weiß ich auch nicht. Allein diese 3 Sätze haben bei mir eine Erwartungshaltung an den Roman geschürt, da sie so aussagekräftig sind.

Leider würde ich dann enttäuscht von diesem "Fantasy-Epos", ich würde es im High Fantasy Bereich Ansiedeln, aber nur weil es in einer ausgedachten Welt spielt. Diese ist zwar sehr anschaulich durch die Karte ( ich liebe Karten) und auch durchweg interessant und gut durchdacht, so weit man dies nun schon sagen kann. Aber wo sind die Fantasy Elemente? In dieser Welt gibt es viele Götter, oder doch nur eine, da sind sich die Gelehrten nicht so sicher. Aber zu Gesicht bekommt man sie nicht. Ich brauch nicht unbedingt einen Drachen, um zu sagen, das ist Fantasy, aber irgendwas Magisches wäre schon schön gewesen.

Der Narr schlägt zu. Der Weise lächelt, beobachtet und lernt. Und schlägt dann zu. Seite 113.
Yarvi ist die Hauptperson des Buches und für mich nicht gerade ein großer Sympathieträger. Zu erst dachte ich er wäre der Typ Underdog, um sein Erbrecht betrogen, nach Rache lüstern, gelangt er zu wahrer stärke. Er hat sich zwar entwickelt und dies nicht zu knapp, aber irgendwie ist er doch er selbst geblieben. Was ich hier nicht unbedingt positiv fand. [Vorsicht Näheres eingehen auf die Handlung] Er will unbedingt wieder auf den Thron, ja aber warum. Weil er denkt, er wäre ein guter König, ähm nein, weil er sein Volk beschützen möchte, auch wieder nein, denn dieses lässt er bereitwillig ermorden. Außerdem weiß er, wie hart es als Rudersklave ist und trotzdem gibt er den Befehl, die Männer sollen noch härter rudern, anstatt das er ein ordentliches Essen für sie anordnen oder Kleidung. [ Ende] Dieses Verhalten fand ich einfach nicht in Ordnung. Und so verhält sich für mich auch kein wahrer König, wobei diese Welt wohl eh durch Grausamkeit und Sklaverei glänzt.

Die Wut des Narren macht ihn zu ihrem Sklaven....Die Wut des Weisen ist sein Werkzeug. Seite 25

Dies war mein erstes Buch von Joe Abercrombie und sein Schreibstil hier konnte mich nicht völlig überzeugen. Oft waren mir seine Beschreibungen zu ausufernd und es gab für meinen Geschmack zu oft Vergleiche. Dafür hat mir die von ihm geschaffene Welt sehr gut gefallen. Doch wirklich packen konnte er mich nicht. Die Rache Gefühle von Yarvi kamen für mich nicht gut genug raus, da habe ich eine alles verzehrende Rache erwartet und nicht immer mal wieder ein paar Sätze. Yarvi konnte mich als Charakter nicht überzeugen, dafür fand ich Nichts ( ja das ist ein Name) sehr interessant, ich hatten dann auch schnell eine Vermutung, die sich auch bestätigt hat. Dieser Moment hat mir dann sehr gefallen, aber die Emotionen kamen dann doch wieder nicht richtig bei mir an.
Das Buch hätte man meiner Meinung nach auch gut als Einzelband stehen lassen können, auch wenn es schade um den Weltenentwurf gewesen wäre. Band 2 werde ich trotz meiner Kritik lesen, da ich gespannt bin, was noch kommt und ob Yarvi sich nicht doch nicht etwas zum Helden mausert.


Konnte meiner Erwartungen nicht völlig erfüllen. Interessanter Weltentwurf, bei dem ich etwas die Fantasy Elemente vermisst habe. Hauptcharakter konnte mich nicht überzeugen, sein Handel war mir manchmal zu wider.
Trotzdem interessante Storyline, die mir gefallen hat.