Cover-Bild Eisige Dornen

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 31.01.2020
  • ISBN: 9783548291246
Jonas Moström

Eisige Dornen

Dagmar Mißfeldt (Übersetzer)

Eine Mordserie hält ganz Schweden in Atem: Ein neuer Fall für Nathalie Svensson

In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot in seinem Sommerhaus gefunden – auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Es scheint fast, als wäre er friedlich eingeschlafen. Doch ein natürlicher Tod kann schnell ausgeschlossen werden. Innerhalb von einer Woche kommt es zu weiteren Todesfällen. Der Täter hat alle Opfer mit einer blauen Rose versehen. Psychiaterin Nathalie Svensson soll mit ihren Kollegen von der Spezialeinheit die Jagd nach dem unkalkulierbaren Serienmörder aufnehmen. Was hat die Toten zu Lebzeiten miteinander verbunden? Warum mussten sie sterben? Und vor allem: Wo wird der Killer als nächstes zuschlagen?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2020

Spannender Krimi,mit ernstem Grundthema

0

Kurz nacheinander werden vier Menschen tot aufgefunden , in den Händen eine blau gefärbte Rose. Die Todesursache und der Grund sind nur schwer zu ermitteln , deshalb wird wieder einmal die Psychiaterin ...

Kurz nacheinander werden vier Menschen tot aufgefunden , in den Händen eine blau gefärbte Rose. Die Todesursache und der Grund sind nur schwer zu ermitteln , deshalb wird wieder einmal die Psychiaterin Nathalie Svensson in die Einheit für operative Fallanalyse hinzu gezogen. 
Ich kannte schon die ersten beiden Bände aus dieser Reihe und hatte somit keinerlei Probleme in das Geschehen einzutauchen. Am Anfang von eisige Dornen befindet sich eine Beschreibung der wichtigsten , vorkommenden Personen, was ich sehr begrüßt habe. So ist es viel besser für Neubeginner in diese Serie ein zu steigen und nicht den Überblick zu verlieren. 
Eisige Dornen konnte mich mal wieder völlig überzeugen, das liegt an der sehr rasanten Handlung , dem flüssigen Schreibstil , nicht zu langen Kapiteln und ein Wechsel zu den anderen Teammitgliedern , aus deren Sicht auch ermittelt wird. Auch darf ein Prolog nicht fehlen , über den man im Anfang rätselt , der sich zum Ende aber von selbst erklärt. Etwa 150 Seiten vor Ende enthüllt sich langsam der Grund für die vielen Morde , aber Jonas Moström schafft es den Leser noch weiter zu fesseln und ihn auf ein gutes Ende hoffen zu lassen. Nathalie Svensson ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, durchaus sympathisch , ihre Handlungen sind nachvollziehbar, aber auch mit Fehlern , wie fast alle aus ihrem Team . Das gefällt mir sehr, auch das Nathalie ein Privatleben hat, es nimmt für meinen Geschmack aber nicht überhand.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Der freie Wille

0

„In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot in seinem Sommerhaus gefunden – auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Es scheint fast, als wäre er friedlich eingeschlafen. Doch ein natürlicher Tod kann ...

„In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot in seinem Sommerhaus gefunden – auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Es scheint fast, als wäre er friedlich eingeschlafen. Doch ein natürlicher Tod kann schnell ausgeschlossen werden. Innerhalb von einer Woche kommt es zu weiteren Todesfällen. Der Täter hat alle Opfer mit einer blauen Rose versehen. Psychiaterin Nathalie Svensson soll mit ihren Kollegen von der Spezialeinheit die Jagd nach dem unkalkulierbaren Serienmörder aufnehmen. Was hat die Toten zu Lebzeiten miteinander verbunden? Warum mussten sie sterben? Und vor allem: Wo wird der Killer als nächstes zuschlagen?“ – Zitat Buchrücken

Bei „Eisige Dornen“ handelt es sich um den vierten Teil der Nathalie-Svensson-Krimireihe aus der Feder des Autors Jonas Moström. Ich weiß nicht, ob es an Unkenntnis der drei vorausgegangenen Bücher dieser Serie lag, aber ich hatte zunächst starke Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzukommen. Es gibt viele Schauplätze, sehr viele Protagonisten, manchmal wusste ich kurzfristig nicht, wo ich mich gerade innerhalb der Handlung befand. So in etwa der Hälfte des Buches hat sich für mich der Nebel gelichtet und im letzten Drittel kam auch die von mir erhoffte Spannung auf.

Nachdem Moström den Täter sowie das Motiv sehr lange geheim hält, verdichten sich schließlich die Indizien und ich kenne den Serienmörder. Trotzdem gelingt es dem Autor, die Spannung aufrecht zu erhalten, so dass ich das Buch gerne bis zur letzten Seite lese.

„Eisige Dornen“ ist ein solider Krimi mit fundierter Ermittlerarbeit sowie einem spannenden Finale. Aufgrund meiner Einstiegsschwierigkeiten kann ich jedoch leider nur drei Sterne vergeben.


Jonas Moström, Eisige Dornen, Kriminalroman, Taschenbuch, Ullstein Verlag 9,99 €, 528 Seiten, Erscheinungstermin 31.01.2020

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Ein klassischer Schwedenkrimi rund um ein heiß diskutiertes Thema

0

Die Einheit für operative Fallanalyse des schwedischen Kriminalamts ist zum vierten Mal aktiv: Nathalie, Johan, Ingemar, Angelica, Tim und Maria jagen in besten Skandinavien-Krimi-Manier einen Serienmörder. ...

Die Einheit für operative Fallanalyse des schwedischen Kriminalamts ist zum vierten Mal aktiv: Nathalie, Johan, Ingemar, Angelica, Tim und Maria jagen in besten Skandinavien-Krimi-Manier einen Serienmörder. Die Opfer scheinen nichts gemeinsam zu haben. Abgesehen von ihrem Mörder und seiner verstörenden Inszenierung.

Zahlreiche illustre Figuren, Verbrecher und Unschuldige, säumen den Weg der zur Lösung führt. Der Leser bekommt Rückblicke aus den Augen des Täters vorgesetzt, die aber so kryptisch sind, dass er selbst keinen extrem großen Ratevorteil hat.

Ermittler Johan Axberg und Psychiaterin Nathalie Svensson (zwischen denen irgendwie nie und dann doch was läuft?) werden auch wieder persönlich in die Sache hineingezogen, wenn auch nicht so extrem wie schon früher in dieser Serie.

“Eisige Dornen” ist Band 4, nach “So tödlich nah”, “Dominotod” und “Mitternachtsmädchen”. Die Titel der Bände die ich nun kenne, haben gemein, dass sie immer direkt mit den Opfern oder deren Erscheinung beziehungsweise der Tat oder den Taten an sich zu tun haben. Dennoch spoilern sie in keinster Weise.

Kurze Kapitel laden dazu ein, “nur noch schnell eines” zu lesen, daher ist man mit diesem Krimi recht flott durch, obwohl er mit 516 Seiten der bisher dickste Band ist. Ein unterhaltsamer, spannender Plot, der keine Fragen offenlässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

tödlicher Rosenkavalier

0

Ich kannte noch keinen Krimi von Jonas Moström, das ist also der allererste und kaum hab ich angefangen schon hat mich das Buch in sich hineingezogen, es war von Anfang an bis zum Ende super lesenswert ...

Ich kannte noch keinen Krimi von Jonas Moström, das ist also der allererste und kaum hab ich angefangen schon hat mich das Buch in sich hineingezogen, es war von Anfang an bis zum Ende super lesenswert und spannend. Eigentlich ist es ein aktuelles Thema, aber dazu später. Es werden viele Leichen in den verschiedensten Städten immer Leiche gefunden und jede hatte eine blau eingefärbte Rose auf der Brust liegen. Was haben alle diese Leiche gemeinsam außer dieser Rose, auf de ersten Blick wahrscheinlich nichts, aber wenn man tiefer gräbt, findet man es heraus. Das erfahrene Ermittlerteam, zu der die sympathische Psychologin Nathalie Svensson immer wieder hinzugefordert wird gehören auch Ingemar Grandstam, Angelica Hübinette, Tim Walter und Johann Axberg, der aus seiner Elternzeit geholt wird und noch eine neue die Maria Sanchez. Diese ermitteln nach oder in alle Richtungen. Einige der Ermittlungen verlaufen leider auch im Sande, aber einige halt auch nicht. Aber was dann Nathalie Svensson nach einiger zeit herausfindet ist echt unfassbar und unglaublich. Ich lag sehr oft mit meinen Vermutungen daneben und wurde natürlich auf falsche Fährten gelockt. Das Ende war auf jedenfalls sehr spannend und aktuell. Mich hat es echt sehr fasziniert, es hat sich total gut gelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

Die blauen Rosen

0

Ich durfte von dem Schweden-Krimi Eisige Dornen, Band Vier der Nathalie-Svensson-Serie ein Rezensionsexemplar des Verlages lesen und möchte mich gleich vorweg dafür bedanken, meine Meinung wurde davon ...

Ich durfte von dem Schweden-Krimi Eisige Dornen, Band Vier der Nathalie-Svensson-Serie ein Rezensionsexemplar des Verlages lesen und möchte mich gleich vorweg dafür bedanken, meine Meinung wurde davon aber natürlich nicht beeinflusst. Bei Krimis bin ich generell vorsichtig, was eine Wiedergabe des Inhalts betrifft, damit ich nicht aus Versehen zu viel verrate und anderen Lesern den Spaß verderbe. Deswegen zitiere ich hier nur den Klappentext: „In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot in seinem Sommerhaus gefunden – auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Es scheint fast, als wäre er friedlich eingeschlafen. Doch ein natürlicher Tod kann schnell ausgeschlossen werden. Innerhalb von einer Woche kommt es zu weiteren Todesfällen. Der Täter hat alle Opfer mit einer blauen Rose versehen. Psychiaterin Nathalie Svensson soll mit ihren Kollegen von der Spezialeinheit die Jagd nach dem unkalkulierbaren Serienmörder aufnehmen. Was hat die Toten zu Lebzeiten miteinander verbunden? Warum mussten sie sterben? Und vor allem: Wo wird der Killer als nächstes zuschlagen?“ Wie gesagt, es handelt sich um den vierten Teil einer Serie, aber der Fall ist in sich abgeschlossen und man kommt als Quereinsteiger sehr gut zurecht, was die Personen und das Team um Nathalie Svensson betrifft – ich selbst kannte die anderen Bände auch nicht. Geschrieben ist dieser spannende und verzwickte Krimi mit wechselnden Perspektiven, aber immer in der Dritten Person, man blickt sogar dem Täter ab und zu über die Schulter, was aber mehr für Spannung und Verwirrung sorgt, als es einem der Lösung näher bringt. Auch die Einführung der vielen Charaktere fand ich am Anfang etwas verwirrend, vor allem weil es immer wieder zur Rückblenden kommt und in meinen Augen zu viele Nebenhandlungen rund um das Privatleben der Ermittler, aber das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall ist der vorliegende Krimi eine spannende Täterjagd, bei der alle lange im Dunkeln tappe und gekonnt falsche Spuren gelegt werden, dadurch wird aber auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gehalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere