Cover-Bild Ein halbes Jahr zum Glück
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.04.2018
  • ISBN: 9783732556120
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Julie Lawson Timmer

Ein halbes Jahr zum Glück

Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Die frisch geschiedene Markie Bryant zieht mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen Vorort. Hier will sie sich vor der Welt verkriechen, aber sie hat die
Rechnung ohne ihre neue Nachbarin gemacht: Die resolute Mrs Saint erklärt es zu
ihrer Mission, Markie aus ihrem Schneckenhaus zu holen.
Diese wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Mrs Saints Einmischungen. Doch
schließlich muss sie zugeben, dass die Maßnahmen ihrer Nachbarin tatsächlich helfen.
Und dann kommt der Tag, an dem Mrs Saint auf einmal Markies Hilfe braucht ...


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2021

Mängelexmplare

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Inhaltsangabe

Die frisch geschiedene Markie Bryant zieht mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen Vorort. Hier will sie sich vor der Welt verkriechen, aber sie hat die Rechnung ohne ihre neue ...

Inhaltsangabe

Die frisch geschiedene Markie Bryant zieht mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen Vorort. Hier will sie sich vor der Welt verkriechen, aber sie hat die Rechnung ohne ihre neue Nachbarin gemacht: Die resolute Mrs Saint erklärt es zu ihrer Mission, Markie aus ihrem Schneckenhaus zu holen.

Diese wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Mrs Saints Einmischungen. Doch schließlich muss sie zugeben, dass die Maßnahmen ihrer Nachbarin tatsächlich helfen. Und dann kommt der Tag, an dem Mrs Saint auf einmal Markies Hilfe braucht ....

Cover

Das Cover wurde toll gestaltet und macht wirklich Lust aufs Lesen. Ich finde es passt auch irgendwie zum Buch und es hat bei mir die Sommerlust geweckt.

Schreibstil

Den Schreibstil der Autorin fand ich gut und leicht verständlich. Das war mein erstest Buch von der Autorin von daher hatte ich keine Erwartung aber ich würde auch weitere Bücher von Ihr lesen. Die Protagonisten hat sie gut ausgearbeitet und es waren mir alle sympathisch außer Kyle. Ich finde auch nicht gut, dass Markie ihn wieder in ihr Leben lässt. Aber die beiden haben ja auch Jesse zusammen.

Meinung

Ich hab das Buch sehr gerne gelesen obwohl man am Anfang nicht wusste wo die Reise hingeht. Leider zog sich das etwas durch den Roman. Am Ende fand ich aber die Botschaft stark und schön.
Das Buch lebt von der Entwicklung von Markie und Jesse. Das hat mir manchmal zu lange gedauert und einige Dinge haben mir auch nicht gefallen, wie z.B. die Ernährung von den beiden fast das ganze Buch durch. Markie hat ein Kind da sollte man nicht nur Pizza essen.....und das sie den armen Hund (ok, sie wollte ihn nicht) den ganzen Tag einsperrt. Da hat mein tiereliebendes Herz einen Sprung bekommen.
Mrs. Saint ist auch eine Partie für sich, wo jeder selber entscheiden muss ob er sie liebt oder hasst. Ich hab sie geliebt in ihrer Art und ich möchte nicht über ihre Entscheidungen urteilen.
Ich könnte jetzt noch ein paar Szenen nennen, die nicht viel zur Geschichte beigetragen haben aber ich denke da sollte sich jeder sein eignes Bild machen.

Fazit

Es war nicht der große Wurf aber auch kein Reinfall, ich hab am meisten die Botschaft am Ende geliebt und denke als nette Sommerlektüre kann man es gut lesen.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Das Leben nach einer Trennung

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Ein schwierig zu bewertendes Buch.

Die Geschichte fängt ganz simpel an. Eine Frau verlässt ihren Ehemann, zieht mit ihrem Sohn in eine andere Gegend (preisgünstig), lässt sich scheiden und muss sich um ...

Ein schwierig zu bewertendes Buch.

Die Geschichte fängt ganz simpel an. Eine Frau verlässt ihren Ehemann, zieht mit ihrem Sohn in eine andere Gegend (preisgünstig), lässt sich scheiden und muss sich um alles kümmern.

Markie suhlt sich geradezu in Schuldgefühlen. Alles ist ihre Schuld. Das zieht sich durch das ganze Buch, sie kann nicht die Fehler des Mannes richtig eingestehen. Denn sie ist ja auch daran schuld.

Allerdings, die Geschichte ist gut geschrieben und es ist keine Zeitverschwendung gewesen es zu lesen. Die Nachbarschaft bringt Markie wieder in die Normalität, das Ende ist etwas märchenhaft.

Weniger Selbstmitleid hätte dem Roman gut getan.

Veröffentlicht am 27.04.2018

Nachbarin

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Der Roman „Ein halbes Jahr zum Glück“ von Julie Lawson Timmer ist wunderbar und warmherzig.
Markie Bryant ist frisch geschieden. Mit ihrem jährigen Sohn Jesse zieht sie in einen ärmeren Vorort und will ...

Der Roman „Ein halbes Jahr zum Glück“ von Julie Lawson Timmer ist wunderbar und warmherzig.
Markie Bryant ist frisch geschieden. Mit ihrem jährigen Sohn Jesse zieht sie in einen ärmeren Vorort und will nur in Ruhe gelassen werden. Sie will nur 6 Monate bleiben. Aber als sie mit ihrem Umzugswagen ankommt, ist da Mrs. Saint, die gleich ihre Angestellten zum Auspacken organisiert. Markie empfindet die Aufdringlichkeit ihrer Nachbarin ärgerlich. Jesse war bis jetzt in einer Privatschule, ein schwieriges Einleben beginnt. Mutter und Sohn machen wenig miteinander, jeder lebt wie er will.
Mrs. Saint sieht es als ihre Aufgabe zu helfen, obwohl Markie sich vehement sträubt.
Die Autorin hat alle Personen bildhaft dargestellt. Ich las mit Interesse über die amerikanische Situation. Wie schnell das Ansehen bei den privilegierten Leuten leiden kann. Plötzlich gehört man nicht mehr dazu.
Markies Eltern gehören auch zu dieser Sorte.
Die weitere Entwicklung der Nachbarschaft gefällt mir.
Der Roman ist interessant und mit einigen Überraschungen. Teilweise nicht ganz realistisch, aber gut zu lesen. Julie Lawson Timmer hat einen guten Schreibstil.
Es war eine schöne Lesezeit und von mir gibt es eine Leseempfehlung.



Veröffentlicht am 29.04.2018

Die Geschichte verschwindet in Selbstzerfleischung und wirkt sehr konstruiert und unrealistisch

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Markie ist frische geschieden und beschließt, sich in einem weniger anschaulichen Vorort mit ihren Sohn zu verkriechen und die Wunden zu lecken. Doch sie hat die Rechnung eindeutig ohne das Zutun ihrer ...

Markie ist frische geschieden und beschließt, sich in einem weniger anschaulichen Vorort mit ihren Sohn zu verkriechen und die Wunden zu lecken. Doch sie hat die Rechnung eindeutig ohne das Zutun ihrer Nachbarin gemacht. Mrs. Saints weiß ihren Kopf durchzusetzen und eine Strategie zu entwickeln, damit Markie wieder aus ihrem Schneckenhaus kriecht und so wieder am Leben teilnimmt. Marie muss aber erkennen, dass ihre Nachbarin nicht ganz so Unrecht hat ....und dann braucht Mrs. Saint auf einmal Markies Hilfe...

Zugegeben, hier habe ich mich eindeutig vom Cover dazu verleiten lassen, das Buch zu lesen und habe auf einen Roman gehofft, der mir die Geschichte einer starken Frau erzählt, die auf der Suche nach sich selbst und einem neuen Lebensinhalt ist. Doch satt der erwarteten starken Frau habe ich hier ein Häufchen Elend vorgefunden, die sich lieber in Selbstzerfleischung zelebriert, anstatt die Chance auf einen Neustart zu nutzen.
Markie wirkt dadurch sehr nervig und ich habe schon nach wenigen Seiten immer wieder das Gefühl, dass ich mit ihr nicht warm werde und so ist es dann auch durch den ganzen Roman hinweg gewesen. Markies Art lässt mich einfach nur noch mit den Augen rollen und ab und an möchte ich ihr einfach nur den berühmten Tritt in den Hintern verpassen, damit sie endlich in die Puschen kommt und aus ihrer Lethargie erwacht.
Einzig Mrs. Saints ist ein Herzchen und ich habe sie, trotz ihrer resoluten Art, lieb gewonnen. Ihr Handeln ist zwar nicht immer für mich nachvollziehbar und lässt mich manchmal kritisch ihre Vorschläge betrachten, aber letztendlich zeigt sie auf, dass es nur darum geht, sie niemals selbst aufzugeben, egal wie dumm dir das Schicksal auch gerade über den Weg läuft.
Der Schluss hat mich leider auch nicht mir dem ganzen Roman versöhnen können - es wirkt, als hätte man viele Ideen unbedingt noch einbringen müssen, dadurch entsteht der Eindruck von Hast und es wirkt konstruiert.
Alles in allem ein Buch, da sich nicht unbedingt noch einmal lesen muss - schade, denn es steckt sehr viel Potential im Grundgedanken.

Herzlichen dank an den Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zu Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.