Cover-Bild Sternstunde

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Märchen, Mythen, Fabeln und Legenden
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 120
  • Ersterscheinung: 01.10.2018
  • ISBN: 9783426281901
Karin Kalisa

Sternstunde

Eine Wintererzählung
Eine so zauberhaft wie poetische Weihnachtsgeschichte der Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Kalisa, für die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte. Der wunderbare Weihnachtsstern soll nur ein Komet gewesen sein, ein Klumpen Gas und Staub? Die fast achtjährige Kim ist fassungslos über das, was sie da im Radio hört. Zwar weiß der Astrophysiker Arthur Sanftleben eine viel spannendere Geschichte zu erzählen, von einem ungewöhnlichen Zusammentreffen von Jupiter und Saturn. Doch erst der gleichaltrige Max, Star-Wars-Fan und Sternenkundiger, zeigt Kim, dass Wissenschaft und Wunder sich nicht ausschließen müssen.
Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte: geheimnisvoll und strahlend wie der Weihnachtsstern selbst.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

Zauberhafte Weihnachtsgeschichte

0

Allgemeines:

Sternstunde – Eine Wintererzählung ist bereits am 01.10.2018 erschienen. Das Büchlein ist gebunden und hat 120 Seiten. Autorin Karin Kalisa wird vielen von euch durch ihren ersten Roman „Sungs ...

Allgemeines:

Sternstunde – Eine Wintererzählung ist bereits am 01.10.2018 erschienen. Das Büchlein ist gebunden und hat 120 Seiten. Autorin Karin Kalisa wird vielen von euch durch ihren ersten Roman „Sungs Laden“ ein Begriff sein. Sie lebt in Berlin und erforscht verschiedenste Handlungsfelder.

Sternstunde wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und ruft bereits durch seine Optik eine schöne Stimmung hervor. Auch die Innengestaltung kann sich sehen lassen, farbig colorierte Bilder der Illustratorin Stephanie Pfeiffer zieren die Anfänge der Kapitel.

Inhalt:

„Eine so zauberhaft wie poetische Weihnachtsgeschichte der Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Kalisa, für die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte. Der wunderbare Weihnachtsstern soll nur ein Komet gewesen sein, ein Klumpen Gas und Staub? Die fast achtjährige Kim ist fassungslos über das, was sie da im Radio hört. Zwar weiß der Astrophysiker Arthur Sanftleben eine viel spannendere Geschichte zu erzählen, von einem ungewöhnlichen Zusammentreffen von Jupiter und Saturn. Doch erst der gleichaltrige Max, Star-Wars-Fan und Sternenkundiger, zeigt Kim, dass Wissenschaft und Wunder sich nicht ausschließen müssen.
Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte: geheimnisvoll und strahlend wie der Weihnachtsstern selbst.“ (Quelle: Droemer Knaur)

Meine Meinung:

Wer auf der Suche nach einer wundervollen und zauberhaften Geschichte ist, die schnell in Weihnachtsstimmung versetzt und Lust auf die nun bevorstehende gemütliche Zeit macht, sollte zu Sternstunde von Karin Kalisa greifen. Wie bereits der Titelzusatz Eine Wintererzählung suggeriert, erzählt Kalisa eine poetische und herzerwärmende Geschichte, die kurz vor Weihnachten so oder so ähnlich im wahren Leben passieren könnte.

„Im vorletzten Stockwerk eines Hauses, das beinahe hundertundzwanzig Jahre alt war, saß ein Kind, das beinahe acht Jahre alt war, auf dem Küchenfußboden.“ (S. 9)

Protagonistin Kim Goldschmidt hört wie durch Zufall eine Sendung im Radio, in der gesagt wird, dass der Weihnachtsstern nur ein Komet war. Als 8-jähriges Mädchen kann sie das nicht glauben. Sie ist doch schließlich nach dem Weihnachtsstern benannt: Ihr zweiter Name lautet Stella, ihr Spitzname Sternchen. Und warum sollten ihre Eltern sie nach einem Klumpen aus Gas benennen? Das kann nicht sein. Wozu hätte sie dann ihr innig geliebtes Sterneheft angelegt, da ihre Geburt am 24.12. unter diesem Stern stand?

Die kleine Kim ist eigentlich eher eine Einzelgängerin, hat es in der Schule nicht so leicht und gehört zu keiner Gruppe dazu. Sie ist kein Ballettmädchen, aber eben auch kein Junge. Keine der beiden Gruppen akzeptiert sie, sodass sie häufig allein ist. Manchmal wird sie sehr geärgert. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit begegnet Kim jedoch vielen einzigartigen Charakteren und findet durch einen großen Zufall auch den Beginn einer wahren Freundschaft. Wir lernen ihre Familie, bestehend aus ihrem coolen großen Bruder und ihren verständnisvollen Eltern, kennen und schätzen, mir persönlich hat es aber vor allem die Familie Sanftleben, die ebenfalls eine große Rolle spielt, angetan.

„Kim hatte sich Arthur Sanftleben als einen langen dünnen Professor vorgestellt, mit wildem Strubbelhaar, großer runder Brille und Zottelpullover, zumal er ja Herr Sanftlebens Onkel war. Aber er war um einiges kleiner als sein Neffe.“ (S. 70)

Diese Familie hat mir so manches Lächeln aufs Gesicht gezaubert und mir wieder einmal auf wunderbare Art und Weise vor Augen geführt, wie unterschiedlich Familienmitglieder sein können und wie schön dieser Umstand ist. Fast schon nebenbei habe ich von Arthur Sanftleben interessante Dinge über Sterne erlernt und mein Wissen im Bereich der Sternenkunde erweitert. Ein Vergnügen zum Vor- oder Selberlesen.

„Kim wurde ganz warm und sanft ums Herz. Alles war genau so, wie es sein sollte, zu Beginn der Weihnachtszeit: Die Küche duftete, und man konnte Mohnkügelchen mit einem kleinen Knacksen zwischen Zunge und Gaumen zerdrücken und ihren bittersüßen Geschmack genießen.“ (S. 45)

Fazit:

Sternstunde ist ein Juwel unter den Weihnachtsbüchern. Es sticht heraus, funkelt und will seine Geschichte erzählen. Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, die Kinderaugen zum Leuchten bringt und Erwachsenen funkelnde Sternstunden beschert.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Sternstunde

0

Meinung

Ein Weihnachtsroman der etwas anderen Art fiel mir mit Sternstunde in die Hände. Keine erzwungene Romanze, kein billiger Kitsch. Nein, dieser Roman fällt mit seiner Art aus dem Rahmen und ist ...

Meinung



Ein Weihnachtsroman der etwas anderen Art fiel mir mit Sternstunde in die Hände. Keine erzwungene Romanze, kein billiger Kitsch. Nein, dieser Roman fällt mit seiner Art aus dem Rahmen und ist aus diesem Grund auch so lesenswert und eine absolute Empfehlung.

Es gibt Romane, die mit über 600 Seiten weder Nähe zu ihren Charakteren aufzubauen wissen, noch überhaupt ein Stück ihrer Welt preisgeben. Und es gibt diese kleinen Bändchen, die mit ihren in etwa 120 Seiten eine Familie so bildhaft zum Leben erwecken können, als würden sie gleich aus den Seiten hervor steigen. Genau so eine Geschichte ist die über die kleine Kim Stella Goldschmidt und ihre Lieben.

Kim wurde an Heiligabend geboren und passend zu ihrem zweiten Vornamen Stelle ist ihre größte Leidenschaft, aber auch ihre größte Sorge das Sammeln von allen Weihnachtssternen, die sie finden kann. Egal ob auf Geschenkpapier, in Zeitungen, Büchern, Gebastelten oder Stoffen, alle werden ausgeschnitten und rausgetrennt und wandern dann in ihren besonderen Ordner. Denn Kim sorgt sich sehr darum, dass ihr geliebter Stern seit damals nie wieder gesichtet wurde.

Der Schreibstil ist einzigartig. Mal mag der die Gefühlswelt einer 8jährigen mit seinen langen und sprunghaften Sätzen wunderbar einfangen, um dann im nächsten Augenblick wieder zurückhaltender ja fast schon poetisch zu werden.

„Manchmal, wenn Räume so mitteldunkel sind und es um einen herum ganz still wird, dann ist es, als stünde auch die Zeit still.“
– Seite 16

Karin Kalisa schafft rund um die Familie Goldschmidt einen Ort der kleinen Wunder und Freundlichkeiten, wie man sie dieser Tage kaum vorfindet. Egal ob Nachbarskinder, Kunstbedarf oder auch Astrophysiker: alle befinden sich in direkter Nachbarschaft und sind zu Fuß erreichbar. Was an anderer Stelle furchtbar kitschig wirken würde funktioniert hier, da alles so wunderbar ineinander greift.

„Weil es eben vollkommen egal war, ob man fast acht Jahre alt war oder achtundsiebzig, wenn man die Sterne so sehr liebte, dass man den Weg in ihre Welt auch ohne Fernrohr fand.“
– Seite 75

Fazit


Es war eine wahre Freude Kim auf ihrem kurzen Abenteuer auf der Suche nach der Wahrheit über den Weihnachtsstern zu begleiten. Ihre Geschichte erzählt von Freundschaften, vielen vielen Sternen und schafft dabei wunderbar, für ein paar wenige Stunden abzuschalten.

Ich empfehle Sternstunde allen, die ihre kindliche Begeisterung beibehalten haben und jenen, die Weihnachtsromane der anderen Art suchen.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Eine zauberhafte Winter- und Weihnachtsgeschichte

0


Inhalt: Die fast achtjährige Kim hat am Heiligen Abend Geburtstag. Deshalb hat der Weihnachtsstern eine ganz besondere Bedeutung für sie. Als sie im Radio hört, der Stern wäre nur ein Komet aus Gas und ...


Inhalt: Die fast achtjährige Kim hat am Heiligen Abend Geburtstag. Deshalb hat der Weihnachtsstern eine ganz besondere Bedeutung für sie. Als sie im Radio hört, der Stern wäre nur ein Komet aus Gas und Staub, ist sie fassungslos. Der nette Astrophysiker Arthur Sanftleben aus der Nachbarschaft erklärt ihr daraufhin einiges über „ihren“ Stern.

Meine Meinung: Diese kurze, aber wunderschön erzählte Winter- und Weihnachtsgeschichte verbreitet sehr schnell eine angenehme und wohlige Atmosphäre. Die kleine Kim muss man einfach sofort gernhaben und auch ihr Bruder und ihre Eltern sind sehr liebenswert. Eine gut gelaunte und harmonische Familie in der Vorweihnachtszeit. Auch die anderen Charaktere sind sehr warmherzig beschrieben und wirklich sympathisch. Sogar Kims Mitschüler Max hat seine netten Seiten und das Ende hat mir besonders gut gefallen.
Die Erklärungen von Herrn Sanftleben - übrigens ein sehr passender Name für den Mann - fand ich sehr schön und kindgerecht.

Fazit: „Sternstunde“ von Karin Kalisa ist ein optisch und inhaltlich ganz bezauberndes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 11.10.2018

Schöne, winterliche Geschichte

0

Die beinahe achtjährige Kim liebt die Sterne, allen voran den Weihnachtsstern. Kein Wunder, denn Kim ist am Heilig Abend geboren. Mit zweitem Namen heißt sie Stella, was nichts anderes bedeutet als Stern, ...

Die beinahe achtjährige Kim liebt die Sterne, allen voran den Weihnachtsstern. Kein Wunder, denn Kim ist am Heilig Abend geboren. Mit zweitem Namen heißt sie Stella, was nichts anderes bedeutet als Stern, so wird sie auch von ihrer Mutter genannt. Doch dann hört die Kleine bei einer wissenschaftlichen Sendung im Radio, dass ausgerechnet ihr wundervoller Weihnachtsstern ein Komet war und aus Staub und Gas bestehen sollte. Als sie durch den Besitzers eines Bastelladens, bei dem ihre Mutter immer einkauft, den Astrophysiker Sanftleben kennenlernt. Dieser zeigt Kim die Sterne und erklärt ihr alles.
Meine Meinung
Dieses bezaubernde Büchlein ist nicht nur äußerlich wunderhübsch, sondern besticht auch durch seine wirklich süße Geschichte, die schon die erste kleinere Weihnachtsstimmung beim Lesen hervorruft. Autorin Karin Kalisa erzählt die Geschichte der kleinen Kim mit sehr viel Gefühl und mit ganz besonderen Worten, die gleich auch eine winterliche Atmosphäre gibt. Dabei erzählt sie von Dingen, an die man selbst gerne zurückdenkt, wie Schneeballschlachten mit Freunden und noch viel mehr. Neben dieser wundervollen Erzählung dürfen wir sogar noch ein wenig über Sterne lernen und lauschen gemeinsam mit der kleinen Kim dem Herrn Sanftleben. Allein dieser Name passt so gut zu dem Mann und bei der ersten Beschreibung, die die Autorin von ihm gab, musste ich sogar an den Weihnachtsmann denken. Eine Geschichte über eine bezaubernde Familie mit zwei tollen Kindern, über Freundschaft und darüber, dass man auf dem ersten Blick doch nicht gleich jeden richtig einschätzen kann und sollte.
Mein Fazit
Wer einen ersten stimmungsvollen Blick auf die Winter- und Weihnachtszeit werfen möchte, sollte sich einmal in diese schöne und vor allem toll erzählte Geschichte hineinlesen, Mich hat die Geschichte zum Lächeln gebracht und ließ mich mit einem schönen, warmen Gefühl im Bauch zurück.

Veröffentlicht am 08.10.2018

Eine herzerwärmende Geschichte.

0


Was versteht man eigentlich unter einem Gemisch, welches aus Staub, Eis, Steinchen und Gas besteht? Bestimmt keinen Weihnachtsstern! Oder doch? Kim muss auf den Mohnstollen im Ofen aufpassen, während ...


Was versteht man eigentlich unter einem Gemisch, welches aus Staub, Eis, Steinchen und Gas besteht? Bestimmt keinen Weihnachtsstern! Oder doch? Kim muss auf den Mohnstollen im Ofen aufpassen, während ihre Mutter bei einem Elternabend in der Schule ist. Im Radio hört sie, dass ihr Stern so ein komisches Gemisch ist. Kim-Stella will das nicht glauben. Sie findet einen Menschen, der ihr weiter hilft.

Mir hat diese zauberhafte Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Ein bisschen komisch war es schon. Ich hab sie am Balkon bei strahlend-wärmenden Sonnenschein gelesen. Klar, da konnte ich keine Sterne sehen. Gerne habe ich mich daher von Kim und ihrer Liebe zu Sternen verzaubern lassen. Eine harmonische Familie hinterlässt ein wohliges Gefühl im Bauch, welches, gerade zur Weihnachtszeit, das Herz doppelt erwärmen wird. Kim lernt jedoch nicht nur viel über ihre heißgeliebten Sterne. Nein, auch dass so mancher böser Schulkamerad ein weiche Seite hat. Die raue Schale oftmals nur eine Fassade ist. 

Sternstunde ist ein kleines Büchlein mit großem Herz, welches ich sehr gerne empfehle.

Danke Karin Kalisa