Cover-Bild Cop Town - Stadt der Angst
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 20.02.2017
  • ISBN: 9783734104060
Karin Slaughter

Cop Town - Stadt der Angst

Thriller
Klaus Berr (Übersetzer)

Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

1974. Atlanta befindet sich im Ausnahmezustand: Ein Killer terrorisiert die Stadt, und seine Opfer sind ausschließlich Cops. Als niemand den Blutrausch des Attentäters zu stoppen vermag, kocht die Stimmung unter den Polizisten über. Plötzlich ist ihnen jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst. Und Kate Murphy, die ihren ersten Dienst beim Atlanta Police Department antritt und sich als Frau ihren Platz hart erkämpfen muss, fürchtet zurecht, dass dieser Tag zugleich ihr letzter sein könnte ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2025

Fehlende Spannung, trotz bewegender Thematik

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Ich lese nicht so oft Thriller, doch die Bücher von Karin Slaughter mag ich sehr gerne, vorallem die Reihe um Will Trent habe ich verschlungen.
Doch diese Geschichte konnte mich nicht so packen, wie Andere ...

Ich lese nicht so oft Thriller, doch die Bücher von Karin Slaughter mag ich sehr gerne, vorallem die Reihe um Will Trent habe ich verschlungen.
Doch diese Geschichte konnte mich nicht so packen, wie Andere von der Autorin. Sie ist flüssig geschrieben, doch es fehlt ihr an Spannung und manchmal ziehen sich die verschiedenen Handlungsstränge etwas zu sehr hin.
Die Geschichte verpackt so einige Themen, die in den 70er Jahren von wichtiger Bedeutung waren, wie Gleichberechtigung der Frauen, Rassismus und Homophobie. Hier hatte ich das Gefühl, das die Autorin gut recherchiert und die Zeit real wiedergegeben hat. Dadurch wurde jedoch die Geschichte um den Polizistenmörder etwas in den Hintergrund gerückt.

Die Charaktere wurden sehr detailliert und authentisch dargestellt. Doch so richtig warm wurde ich nicht mit den Hauptcharakteren. Es waren alles Einzelspieler und nur auf sich bedacht, was vielleicht etwas überspitzt zu der Zeit passt.

Alles in allem war es eine gut recherchierte Geschichte, die jedoch aufgrund der fehlenden Spannung nicht zu den besseren Werken von Karin Slaughter gehört.
Die Autorin an sich kann ich jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen, ich würde jedoch eher die Reihe "Georgia" um Will Trent empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.01.2019

Habe mehr erwartet...

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Da das Buch von so vielen Autoren gelobt wurde, habe ich mir auch recht viel von diesem Buch erhofft. Der Klappentext hörte sich auch echt interessant an. Die Umsetzung hat mir jedoch nicht so gut gefallen. ...

Da das Buch von so vielen Autoren gelobt wurde, habe ich mir auch recht viel von diesem Buch erhofft. Der Klappentext hörte sich auch echt interessant an. Die Umsetzung hat mir jedoch nicht so gut gefallen. Die Story an sich war ganz nett zu lesen, teilweise hatte das Buch aber echt Längen gehabt und ich hatte zwischenzeitlich gar keine Lust mehr weiter zu lesen. Auch mit dem Gedanken im Hinterkopf daran, dass das Buch in den 70er spielt, gingen mit die Charaktere irgendwann so sehr auf den Senkel und wurden mir immer unsympathischer. Bis zum Schluss bin ich mit allen Charakteren nicht warm geworden. Die Spannung in diesem Buch war mir doch sehr flach gewesen und teilweise auch echt vorhersehbar. Ich hatte zwischendurch das Gefühl gehabt, das die Ermittlungen irgendwann nicht mehr ganz im Fokus waren sondern irgendwelche anderen Handlungsstränge. Der Schreibstil war dennoch sehr toll und gut geschrieben.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Hab mir leider mehr erwartet.....

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Zuerst zum Inhalt:

Slaughter entführt uns diesmal in eine andere Zeit...in die 70er, wo vieles noch anders war. Rassismus war noch sehr viel größer, Homosexualiät verpöhnt und in Atlanta treibt ein Cop ...

Zuerst zum Inhalt:

Slaughter entführt uns diesmal in eine andere Zeit...in die 70er, wo vieles noch anders war. Rassismus war noch sehr viel größer, Homosexualiät verpöhnt und in Atlanta treibt ein Cop Killer sein Unwesen und die steht befindet sich im Ausnahmezustand! Die Cops machen ihre eigenen Gesetze und unsere zwei Heldinnen - Maggie Lawson und Kate Murphy - versuchen das Geheimnis um den Killer zu lüften und ihn zu stoppen!


Wie empfand ich das Buch?

Erstmals muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich liebe! Die Augen, die Farbgebung, einfach phänomenal und für mich passend für Maggie Lawson!

Man spürt gleich zu Anfang, dass die Welt wie wir sie heute kennen noch nicht existiert. Z.b. gibt es die ersten weiblichen Cops, die es jedoch nicht einfach haben. Sie werden von ihren männlichen Kollegen auf jede nur erdenkliche Art schikaniert! Nicht nur verbal!
Unsere Heldin Nummer 1 - Maggie Lawson - führt ein Leben, welches für sie wie ein Käfig ist. Sie liebt ihren Job als Cop zwar, aber macht es ihr Onkel Terry - ebenfalls Cop - nicht gerade einfach! Alles wird von ihm bestimmt, nichts kann sie ohne ihn machen! Die Männerwelt herrscht in allen Bereichen!
Er betont es immer so schön mit einem Zitat:
"Man nimmt sich keine Macht. Irgendjemand muss sie einem schon geben."
Man wünscht sich eigentlich gleich von Anfang an, dass Terry so richtig auf die Nase fällt und sein Fett wegkriegt..... Er ist für mich - neben dem Killer - ebenfalls ein Bösewicht. Obwohl ich bis zum Schluß eigentlich immer hoffe, dass jemand doch noch eine gute Seite zeigt! Ob das bei Onkel Terry der Fall war? Selbst lesen....
Als unsere Heldin Nummer 2 auf der Bildfläche auftaucht, wird für Maggie alles anders. Im guten Sinn? Mal sehen! Kate ist nicht so, wie man sich einen typischen Cop zu dieser Zeit vorstellt. Blond, gute gebaut und aus gutem Hause. Jedoch ist auch sie bereits vom Leben gezeichnet. Ihr Mann starb im Krieg und das hat sie gebrochen......
Ich muss ehrlich sagen, dass ich wie Maggie nicht viel Hoffnung in Kate gesetzt habe. Sie war für mich zu zerbrechlich und ich wußte nicht, wie sie mit allem umgehen würde. Die Sitten, die in einem POLIZEIREVIER - ja wirklich POLIZEIREVIER - herrschen, erschütterten mich zutiefst! Aber nach dem ersten Tag als Cop sieht man das Potential in ihr, welches wahrscheinlich auch die Autorin zeigen wollte.
Auch bindet Slaughter in ihre Geschichte perfekt die damaligen Umstände ein. Die Rassentrennung in allen Lebenslagen. Die Homosexualität, die im Geheimen auflebt. Und die leise Regung der Frauenbewegung.....
Das Buch enthält auch Kapitel aus der Sicht des Killers, der sich selbst Fox nennt. Er bestraft seines Erachtens nach seine Opfer, richtet sie hin für das was sie sind und was sie tun. Er sieht es als sein gutes Recht. Werden ihm Maggie und Kate auf die Schliche kommen? Ich möchte hierzu nicht zuviel verraten!
Leider hat Slaughter hier meine Erwartungen eher weniger erfüllt. Die Geschichte ansich ist wirklich spannend, gut geschrieben, jedoch hält sie sich zu oft auf mit der damaligen Zeit und dem drumherum, was dem Buch einwenig den Wind aus den Segeln nimmt. Es hat für mich das Ganze zeitweise sehr langatmig gemacht! Hatte ich meine Erwartungen doch hoch gesteckt, überhaupt nachdem ich "Pretty Girls" geliebt habe!
Und das war auch denke ich mein Problem, man setzt Erwartungen, wartet auf das Große und leider kam es nicht so wirklich, auch wenn ich Kate und Maggie wirklich mochte!
Die Protagonisten Kate und Maggie sind für mich zwei starke Frauen, die in einer Welt, die von Männern beherrscht wird, versuchen das Richtige zu tun und Leben zu retten und sich vorallem zu beweisen! Vorallem Kate macht eine sehr große Verwandlung durch. Ihr Vater hat eine Aussage getätigt, die für mich irgendwo passend ist für Kate, inwieweit genau, werdet ihr schon selber lesen müssen. Aber ich möchte ihn gerne zitieren:

"Deine Mutter hat Angst, dass dieser Job dich zu jemanden machen könnte, der du nicht bist. Und ich habe Angst, dass er dich zu dem Menschen machen könnte, der du wirklich bist."

Und mit diesem Zitat möchte ich hier auch abschließen! Es tut mir zwar im Herzen weh einer meiner liebsten Autorinnen solche eine Bewertung zu verpassen aber insgesamt hat es mich als jahrelangen Slaughter-Fan eher weniger überzeugt! Slaughter-Neulingen wird es eher besser gefallen!!!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Cop Town

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Nachdem Kates Ehemann im Krieg ums Leben kam, muss sie selbst nun das Geld verdienen. An ihrem ersten Tag bei der Polizei will es ihr niemand leicht machen. Die Uniform, sowie die Schuhe die sie bekommen ...

Nachdem Kates Ehemann im Krieg ums Leben kam, muss sie selbst nun das Geld verdienen. An ihrem ersten Tag bei der Polizei will es ihr niemand leicht machen. Die Uniform, sowie die Schuhe die sie bekommen hat, sind einige Nummern zu groß. Auch die Kollegen empfangen sie alles andere als mit offenen Armen, was unter anderem daran liegt, das sie eine Frau ist. Zu allem Unglück läuft der "Atlanta Shooter", dessen Ziel es ist ausschließlich Polizisten zu erschießen, noch immer frei herum und hat sein nächstes Opfer bereits auserwählt.

Dieses Buch gehört nicht zur Georgia Serie. Die Reihe um Sara Linton lese ich schon seit Jahren und bin begeistert davon. Cop Town steht jedoch in keinem Zusammenhang zu der Reihe. Der Schreibstil selbst lässt sich schon gut lesen, jedoch war mir dieses Buch an einigen Stellen zu langatmig. Ich habe es des öfteren zur Seite gelegt, weil es mich einfach nicht fesseln konnte. Die Geschichte spielt in den 70er Jahren. Themen wie die Trennung zwischen Farbigen und Weißen, Alkohol am Arbeitsplatz, Homosexualität, sowie das Frauen im Polizeiberuf nicht gerne gesehen sind, werden hier stark einbezogen. Die Thematik scheint schon gut recherchiert worden zu sein. Für meinen persönlichen Geschmack, wurde auf das Thema etwas zu sehr eingegangen. Dadurch ist der eigentliche Thriller etwas zu sehr in den Hintergrund gerutscht. Die Spannung war erst im letzten drittel so wirklich vorhanden. Es hat doch sehr an ein Buch aus der Georgia Serie erinnert, in dem auf Amandas und Evelyns Vergangenheit eingegangen wurde, als sie bei der Polizei anfingen. Cop Town wurde so groß angepriesen, das ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut habe. Die Charaktere waren zwar gut beschrieben, jedoch waren mir die wenigsten davon Sympathisch. Für mich gehört das Buch in die Kategorie, kann man lesen aber muss man nicht. Weiter empfehlen kann ich es leider nicht. Ich als Fan der Reihe um Sara Linton und Will Trent bin enttäuscht. 3 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Karin Slaughter kann es eigentlich besser...

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Inhalt:
Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. ...

Inhalt:
Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.

Mein Eindruck zum Buch:
Oh wie sehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ich habe bisher jedes Buch von Karin Slaughter verschlungen und konnte es kaum abwarten, Cop Town in die Hände zu bekommen. Ich weiß nicht, woran genau es liegt, aber schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass dieser Thriller nicht an ihre bisherigen Werke anknüpfen kann. Die Story ist im Grunde nicht schlecht, es wird sehr deutlich dargestellt, wie hart es als Frau war, in die Polizeireihen aufgenommen und, was nochmal viel schwieriger war, auch respektiert zu werden. Die Charaktere von Maggie Lawson und ihre Kolleginnen sind meiner Meinung nach gut gezeichnet, die Situation in Atlanta in den Siebzigern realitätsgetreu dargestellt. Und dennoch fing dieser Thriller schnell an, einfach vor sich "hinzuplätschern" und die Geschichte konnte mich einfach nicht packen. Manchmal musste ich mich richtig aufraffen, weiterzulesen, was mir bei Karin Slaughter noch nie passiert ist.

Fazit:
Ich würde diesen Thriller nicht weiterempfehlen, höchstens eingefleischten Karin Slaughter Fans. Dennoch werde ich dieser Autorin treu bleiben und demnächst "Pretty Girls" lesen. Ich hoffe sehr, da kommt wieder ihr "altes" Können durch!