Cover-Bild Soul Beach - Salziger Tod
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5,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 14.10.2014
  • ISBN: 9783785573884
  • Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Kate Harrison

Soul Beach - Salziger Tod

Band 3
Sandra Knuffinke (Übersetzer), Jessika Komina (Übersetzer)

Alice Forster wird verfolgt und sie fürchtet, dass der Mörder ihrer Schwester Meggie nun auch hinter ihr her ist. Nur am Soul Beach - dem Strandparadies, an dem sie ihre toten Freunde treffen kann - fühlt sich Alice noch sicher. Aber Soul Beach existiert nur als Website im Internet. Er ist nichts anderes als ein virtueller Wartesaal für die Ewigkeit. Und Alice muss unbedingt herausfinden, wer Meggie umgebracht hat, damit ihre Schwester den Strand endlich verlassen kann. Dann gibt es plötzlich Ärger im Paradies. Dunkle Wolken ziehen auf, ein Sturm braut sich zusammen. Wird ein Tsunami Soul Beach zerstören? Das Jenseits ist ein Strand und soziale Netzwerke wie Facebook gibt es auch für Tote. Kate Harrison erzählt eine Geschichte von Tod und Erlösung und macht daraus einen brandaktuellen Mystery-Thriller. "Salziger Tod" ist der letzte Band der Soul Beach-Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten "Frostiges Paradies" und "Schwarzer Sand".

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2020

Ein Ende mit Schrecken!

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So langsam schließt sich der Kreis der Verdächtigen und Alice ist klar, der Mörder ihrer Schwester ist jemand aus ihrem sozialen Umfeld, jemand der es vielleicht als nächstes auf sie abgesehen hat...
Im ...

So langsam schließt sich der Kreis der Verdächtigen und Alice ist klar, der Mörder ihrer Schwester ist jemand aus ihrem sozialen Umfeld, jemand der es vielleicht als nächstes auf sie abgesehen hat...
Im dritten Teil wird es noch einmal richtig spannend, aber ich weiß endlich wer der Mörder ist. Ich bin nur so durch diesen dritten und letzten Teil geflogen und habe mit Alice bis zum Schluss mitgefiebert.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Schönes Finale mit einem etwas übertriebenen Schluss

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Kurz zum Inhalt: Alice ist wieder zuhause, die Ferien beginnen und sie macht ihren Führerschein. Zudem fühlt sie sich ständig verfolgt, wird von ihren Eltern zu einem etwas fragwürdigen Therapeuten geschickt ...

Kurz zum Inhalt: Alice ist wieder zuhause, die Ferien beginnen und sie macht ihren Führerschein. Zudem fühlt sie sich ständig verfolgt, wird von ihren Eltern zu einem etwas fragwürdigen Therapeuten geschickt und ist davonüberzeugt das ihre Freunde Ade und Sahara etwas mit dem Mord ihrer Schwester zu tun haben. Nur Lewis sieht sie als einzige Möglichkeit mehr rauszufinden, doch auch Treffen mit ihm werden immer komplizierter und gefährlicher. Und auch Soul Beach verändert sich. Alice sieht nur einen Weg: Den echten Soul Beach finden.

Der Abschluss der Trilogie ist recht rasant! Alice ist immer unterwegs und hat ständig den Mord der Schwester und ihren Freund Danny im Kopf. Doch ein Internetverbot macht es für sie nur schwerer an den Strand zu gelangen. Zudem fühlt sie sich ständig verfolgt und beobachtet. Alice fängt an, an sich selbst zu zweifeln und weiht endlich jemanden in ihre Geheimisse ein. Doch kurz darauf verändert sich der Strand und das ehemalige Paradies wird zu einem höllenartigen Ort. Alice will und muss also schnellstmöglich alles aufklären. Obwohl sie Lewis nicht mehr treffen darf wendet sie sich an ihn und reist mit ihm zum wahren Soul Beach. Und dort kommt es auch zum dramatischen Finale, Alice erkennt den wahren Mörder ihrer Schwester.

Meine Meinung: Die Geschichte wird immer rasanter und es passiert immer mehr. Das Ende ist als extrem turbulent und auf nur wenigen Seiten klärt sich ziemlich alles auf. Für mich wäre das auch eigentlich ganz in Ordnung, allerdings finde ich die Situation etwas übertrieben. Ansich ein sehr schönes Finale nur Begebenheiten sind mir etwas zu außergewöhnlich. Außerdem wundert es mich, dass niemand außer Alice beginnt alles in Frage zu stellen. Da aber der Soul Beach selber schon sehr mysteriös ist und auch der Umgang mit den Gästen dort passt dieses bisschen „zu viel Zufall“ schon noch ins Konzept. Jedenfalls ein schöner Abschluss und ein erhofftes Ende für mich.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Guter Abschluss der Reihe

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Wie immer bei Fortsetzungen werde ich nicht viel erzählen was genau in dem Buch passiert aber ich sage euch einfach wie es mir gefallen hat. Also ich beginne von Anfang an. Band eins hat mir ja super gut ...

Wie immer bei Fortsetzungen werde ich nicht viel erzählen was genau in dem Buch passiert aber ich sage euch einfach wie es mir gefallen hat. Also ich beginne von Anfang an. Band eins hat mir ja super gut gefallen. Eine schöne, ja Urbanfantasy Geschichte. Band zwei hat mich dann ja mega enttäuscht weil es gefühlt einfach eine Wiederholung von Band eins war. Deswegen wollte ich schon fast nicht mehr weiter lesen, aber mein innerer Monk hat adan doch gewonnen und ich habe der Geschichte noch mal eine Chance gegeben. Und ich bin richtig froh darüber. Band 3 war wieder toll. Es ging endlich in der Geschichte weiter, anfangs dachte ich zwar das es wieder eine endlose Wiederholung wird aber das hat sich schnell geändert. Zum Ende hin war es sogar ganz spannend und ich dachte schon wie es ausgehen würde, doch dann hat mich die Autorin doch noch mal überrascht. Ich kam super schnell durch das Buch und einige Prodagonisten sind mir mittlerweile auch ein wenig ans Herz gewachsen. Der Schreibstil ist wie auch schon in den beiden Bänden davor, super für eine Jugendgeschichte, also da kann man absolut nicht meckern. Alles in allem gebe ich Band drei von Soul Beach 3 von 5 Sternen. Und ich bin froh diese Reihe endlich beendet zu haben und finde es war ein guter, runder Abschluss mit Band drei.

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Veröffentlicht am 10.02.2018

Fesselnder Abschluss

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Klappentext
„Alice Forster wird verfolgt und sie fürchtet, dass der Mörder ihrer Schwester Meggie nun auch hinter ihr her ist. Nur am Soul Beach – dem Strandparadies, an dem sie ihre toten Freunde treffen ...

Klappentext
„Alice Forster wird verfolgt und sie fürchtet, dass der Mörder ihrer Schwester Meggie nun auch hinter ihr her ist. Nur am Soul Beach – dem Strandparadies, an dem sie ihre toten Freunde treffen kann – fühlt sich Alice noch sicher. Aber Soul Beach existiert nur als Website im Internet. Er ist nichts anderes als ein virtueller Wartesaal für die Ewigkeit. Und Alice muss unbedingt herausfinden, wer Meggie umgebracht hat, damit ihre Schwester den Strand endlich verlassen kann.
Dann gibt es plötzlich Ärger im Paradies. Dunkle Wolken ziehen auf, ein Sturm braut sich zusammen. Wird ein Tsunami Soul Beach zerstören?

Das Jenseits ist ein Strand und soziale Netzwerke wie Facebook gibt es auch für Tote. Kate Harrison erzählt eine Geschichte von Tod und Erlösung und macht daraus einen brandaktuellen Mystery-Thriller.“

Gestaltung
Das Cover ist wieder dasselbe wie schon zuvor bei den beiden Vorgängerbänden , allerdings ist die Farbe dieses Mal gelb. Passt ja perfekt zum Strand, wie ich finde. Ich mag die Cover dieser Reihe generell sehr gerne, da man so erkennt, dass die Bücher zusammen gehören und da sie die Stimmung der Handlung wunderbar wiederspiegeln. Gänsehaut, Grusel und düstere Beklemmung werden beim Betrachten des Covers ausgelöst und später durch die Handlung aufrecht erhalten. Besonders ist an dieser Reihe auch der schwarze Buchschnitt, der sofort Aufmerksamkeit erregt.

Meine Meinung
Endlich ist es soweit: mit „Soul Beach – Salziger Tod“ erscheint der Trilogie Abschluss rund um den Soul Beach! Nun kommen wir der Auflösung über Meggies Mörder endlich näher und erfahren, ob wir (und Alice) mit unseren Vermutungen richtig lagen oder nicht. Die Soul Beach-Trilogie ist wirklich etwas ganz besonderes unter den Thrillern, da sie nicht nur durch ihre einzigartige Idee hervorsticht, sondern auch durch die packende, spannende Art zu Erzählen.

Auch der Erzählstil von "Soul Beach – Salziger Tod" ist wie gewohnt packend und flüssig zu lesen. Berichtet wird aus Alice‘ Sicht in der Ich-Perspektive . Besonders packend an waren die recht kurzen Sätze, die beispielsweise Alice‘ Nervosität oder ihre Beklemmung bzw. Angst gut wiederspiegeln. So wird der Leser ebenfalls in diese Emotionen hereingezogen und leidet mit Alice mit.

Protagonistin Alice vermutet hinter dem Mörder ihrer Schwester Meggie immer noch Sahara, die sich eigenartig verhält und von der Alice sich verfolgt fühlt. Allerdings hat man als Leser irgendwie den Eindruck, dass es zu einfach wäre, wenn Sahara wirklich die Schuldige wäre, man vermutet oder erwartet beinah schon eine große Überraschung, eine plötzliche Wendung oder einen großen Knall, der dann den wahren Mörder offenbart.

Interessant ist auch der kurze Abschnitt, der dem ersten Kapitel vorangestellt ist. Ein Ich-Erzähler schildert seine Gedanken und der Leser weiß, dass dieser Ich-Erzähler nicht Alice ist, sondern (höchstwahrscheinlich) der Mörder ihrer Schwester. Dieser innere Monolog weckt als Einstieg in das Buch wieder sofort die Aufmerksamkeit des Lesers und bereitet ihn auf seine Rolle, als Ermittler während Alice‘ Geschichte vor.

Durch diese Gedanken des Mörders und die Erlebnisse von Alice angestachelt, rätselt natürlich auch der Leser mit. Wie schon bei den Vorgängern vermutet man etwas, was man kurz darauf aber doch wieder verwirft. Denkt man, ein eindeutiges Motiv ausfindig gemacht zu haben, gibt es neue Informationen, die einen doch wieder zweifeln lassen. Durch dieses Spiel mit den Vermutungen, Informationen und Rätseln klebt man als Leser geradezu an den Seiten.

Durch dieses interessante Spiel mit dem Leser, den Vermutungen und dem Rätseln über den Mörder sowie zukünftige Geschehnisse liest sich „Soul Beach – Salziger Tod“ so rasant, dass man den finalen Abschlussband der Reihe kaum aus der Hand legen möchte.

Allerdings wird die Handlung immer wieder durchzogen von einigen Längen und Szenen, in denen nichts das Vorankommen des Geschehens antreibendes passiert. Zudem war auch Alice des Öfteren nicht sehr leicht nachzuvollziehen. Im einen Moment liebt sie Danny heiß und innig und im nächsten ist sie in jemand ganz anderen verliebt.

Fazit
Das Rätselraten um Meggies Mörder findet im finalen Abschlussband „Soul Beach – Salziger Tod“ endlich seinen Abschluss. Der rasante Erzählstil sorgt dabei dafür, dass der Leser mitfiebert und in die Handlung gezogen wird. Allerdings sorgen einige Längen, die nichts Entscheidendes zur Handlung beitragen, dafür, dass der Leser immer wieder in seinem Lesefluss stockt.
4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 24.01.2018

der fantastische Abschluss einer spannenden Trilogie, an die man sich noch lange erinnern wird

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Soul Beach – Salziger Tod ist der großartige Abschluss einer fantastischen Trilogie, die man wirklich nur empfehlen kann. Kate Harrison versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen und schafft es die ...

Soul Beach – Salziger Tod ist der großartige Abschluss einer fantastischen Trilogie, die man wirklich nur empfehlen kann. Kate Harrison versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen und schafft es die Spannung über alle drei Bände hinweg permanent aufrecht zu erhalten sowie genau die richtige Menge an Emotionen hineinzulegen.
Alice ist eine tolle, starke Protagonistin, die sich von nichts unterkriegen lässt und niemals aufgibt. Sie zweifelt zwar manchmal an sich selbst bzw. ihrer geistigen Gesundheit, das hält sie aber nicht davon ab weiter nach Meggies Mörder zu suchen. Da die Handlung aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich zudem besonders gut in sie hineinversetzen und stets an ihren Spekulationen teilhaben. Man stimmt ihren Mutmaßungen allerdings nicht immer zu, weil sie bisweilen schon zu sehr auf Sahara fixiert ist.

Ali ist sich vielleicht nicht sicher, ob der Strand tatsächlich real ist, was eigentlich umso mehr beweist, dass sie keineswegs verrückt ist. Ansonsten ist sie jedoch bei klarem Verstand und lässt sich nicht so leicht einreden, dass sie sich irgendetwas lediglich einbilde. Darüber hinaus hat sie ein großes Herz und will denen, die sie liebt, deshalb unbedingt Gerechtigkeit und Frieden verschaffen. Es ist schön zu sehen, wie sehr sie sich für andere einsetzt, aber sie kann eben nicht alle retten und trägt keine Schuld an den Verbrechen des Täters. Ihre Instinkte leisten ihr bei der Suche nach der Wahrheit in der Regal gute Dienste, nur als es wirklich darauf ankommt hört sie unglücklicherweise auf einmal bloß noch auf ihren Verstand statt auf ihr Herz.

Der Strand ist ihre Zuflucht, doch Meggie und Danny versuchen Ali langsam an den Gedanken an einen Abschied zu gewöhnen. Sie lieben sie sehr und möchten mit ihr zusammen sein, Alice ist im Gegensatz zu ihnen allerdings noch immer am Leben und soll ihre Zukunft für keinen von beiden bereitwillig opfern. Und auch die großen, bedenklichen Veränderungen am Soul Beach kündigen allmählich das unausweichliche Ende dieser Besuche an.

Ein erneutes Internetverbot führt schließlich dazu, dass Alice die nötige Distanz zu dem trügerischen Paradies bekommt. Diese Trennung schmerzt sie sehr, tut ihr im Endeffekt aber gut, denn sie kann nun einmal nicht ewig in der Vergangenheit leben, egal wie sehr sie Meggie und Danny liebt. Dadurch entwickelt Ali sich spürbar weiter und lernt sogar die Realität wieder zu schätzen.
Trotzdem lässt sie es sich nicht nehmen wenigstens zu versuchen auch Dannys Tod so aufzuklären, dass er ebenfalls Frieden finden und den Strand verlassen kann, nachdem er ihr die genauen Umstände seines Ablebens offenbart hat.

Außerdem konzentriert sie sich nun noch stärker auf die Jagd nach Meggies Mörder, wobei die Spannung kontinuierlich steigt. Alice scheint der Wahrheit ständig näher zu kommen, wodurch sie in immer größere Gefahr gerät und das schon bald deutlich zu spüren bekommt. Der Täter lässt Alice ferner labil und verrückt erscheinen um ihre Glaubwürdigkeit zu mindern, was zumindest bei ihren Eltern leider gut funktioniert –man nimmt es ihnen trotz der verständlichen Sorge um ihre Tochter übel, dass sie ihr so wenig vertrauen – und schreckt nicht vor noch drastischeren Maßnahmen zurück um Alice aufzuhalten.

Unterstützung bekommt diese zum Beispiel von ihrer besten Freundin Cara, die Alice bei ihren Eltern deckt, obwohl sie genau weiß, dass Ali ihr Dinge verheimlicht, weil sie hofft so die alte Alice wiederzubekommen.

Am meisten Hilfe bekommt sie jedoch nach wie vor von Lewis, der wirklich alles für Ali tun würde und ganz offensichtlich mehr für sie empfindet als bloß Freundschaft. Leider braucht Alice sehr lange um das zu erkennen. Lewis unterstützt jeden ihrer noch so verrückten Pläne und obgleich er ein totaler Pragmatiker ist, hält er sie nicht sofort für irre als sie sich ihm endlich anvertraut und ihm vom Sou Beach erzählt. Im Gegenteil, er will er helfen einen Beweis dafür zu finden, dass sie nicht nur Wahnvorstellungen hat, wie sie selbst so oft befürchtet.
Er setzt sich unermüdlich für sie ein und lässt nichts unversucht ihr die Realität wieder schmackhaft zu machen und sie daran zu erinnern, dass ihr Leben weiter geht. Er ist einfach der beste Freund, den ein Mensch sich wünschen kann und man liebt diesen großartigen Kerl für das, was er für Ali tut. Selbst das, was Lewis sich selbst kaum vergeben kann, verzeiht man ihm mühelos, weil er nicht wissen konnte, welche Konsequenzen sein Verhalten haben würde und er seither alles Erdenkliche getan hat um diesen einen Fehler wieder gutzumachen. Mehr als alles andere hofft man deshalb, dass man sich in ihm nicht getäuscht hat.

Durch die erzwungene Trennung von Danny beginnt Ali langsam zu akzeptieren, dass sie ihn loslassen muss, was ihr nach und nach die Augen in Bezug auf Lewis öffnet. Sie fängt an ihn anders zu betrachten und gesteht sich letztlich ein, dass sie ebenfalls mehr für ihn fühlt als Freundschaft und beginnt sich zu fragen, warum er sich so für sie einsetzt. Als Leser freut man sich sehr für die Beiden, denn Alice und Lewis sind sowohl ein gutes Team als auch ein wundervolles Paar, das einfach zusammen gehört.

Auch im dritten Band begeben sie sich später wieder in ein fernes Land, indem sie dieses Mal nach Thailand fliegen. Der südostasiatische Staat ist ein wahrlich traumhafter Schauplatz, den man gerne einmal selbst bereisen würde, selbst wenn man sich derartigen Luxus im Gegensatz zu Lewis wahrscheinlich nicht leisten kann. Kate Harrison hätte kaum einen interessanteren Ort für den Schlussakt auswählen können.

Des Weiteren gibt es erneut einzelne kurze Kapitel aus der Sicht des Mörders, die einen erstaunlicherweise beständig weiterhin auf eine falsche Fährte führen, sodass weder Alice noch der Leser bis zur endgültigen Auflösung sicher wissen, wer sich dahinter verbirgt. Diesbezüglich hat man verschiedene Personen im Verdacht, einige mehr, andere weniger, und sattelt im Verlauf der Handlung mit dem Auftauchen neuer Indizien durchaus mal von einem Hauptverdächtigen auf einen anderen um. Aber selbst wenn man die richtige Person irgendwann einmal vermutet hat, ist die Enthüllung der Identität letztendlich dennoch eine große Überraschung.

Die Handlung ist somit durchgängig fesselnd. Zum Schluss hin steigert sich die Spannung dann beinahe ins Unermessliche und ist kaum noch auszuhalten. Die hervorragend gestaltete Auflösung kommt völlig unerwartet und verschlägt einem regelrecht die Sprache. Darüber hinaus nimmt sich die Autorin genügend Zeit um ihr Finale nach der Klärung der dringendsten Fragen langsam auszuklingen. Auf diese Weise endet die Geschichte nicht zu abrupt und man kann in Ruhe von den lieb gewonnenen Charakteren Abschied nehmen. Ein paar wenige Fragen bleiben allerdings offen und demzufolge ist es dem Leser selbst überlassen Antworten für sich zu finden.


FAZIT

Soul Beach – Salziger Tod ist der fantastische Abschluss einer spannenden Trilogie, an die man sich noch lange erinnern wird. Eine neue Idee, sympathische Figuren sowie ein rundum zufriedenstellendes Ende machen diese Reihe vollumfänglich absolut lesenswert und optisch wie inhaltlich zu einem Highlight für jeden Jugendbuchleser.