Cover-Bild Immer wieder im Sommer

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 15.05.2018
  • ISBN: 9783499275333
Katharina Herzog

Immer wieder im Sommer

Vom Mut, das Glück wiederzufinden.

Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan. die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max.

Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2018

Ein toller Familienroman

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Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, ...

Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max

„Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und es sehr genossen.
Es gibt in diesem Buch eine Hand voll Protagonisten, die dieser Geschichte aber ihre Energie geben. Es gibt Anna und ihren Ex-Mann Max, ihre Kinder Sophie und Nelly, ihre Mutter Frieda, den Anhalter Milan und als Nebenfiguren noch Jan und Lena.
Die Sichtweisen wechseln sich zwischen Anna und Sophie ab. Mal erfahren wir die Ereignisse aus Sicht eines trotzigen und unsicheren Teenagers und mal alles aus Sicht von Anna, die eigentlich nur versucht ihr Bestes zu geben und irgendwie das Richtige zu tun. Eins merkt man dabei schnell: auch Anna ist nicht perfekt und macht ihre Fehler und vor allem hat sie Angst wieder enttäuscht und verletzt zu werden. Dass ihr Leben dabei nach und nach eingeschlafen ist, will sie sich nicht eingestehen. Doch der unerwartete Trip mit Max und ihrer Mutter bringt die Erinnerungen an die alte Anna hoch, die zwischen den Kindern und ihrem Ex-Mann irgendwo verloren gegangen ist.
Die Ereignisse der Reise werden immer wieder von Erzählungen ihrer Mutter begleitet, welche von Annas Kindheit und Jugend berichtet und wie sie Annas Vater kennen gelernt hat. Auch wenn diese Seiten nur einen kleinen Teil ausmachen, ergänzen sie die Geschichte perfekt.
Auch wenn Frieda, Anna und Sophie die Geschichte dominieren, finden auch Max und Nelly ihren Platz darin. Nelly ist einfach zuckersüß und Max eigentlich gar nicht so übel. Später taucht Milan auf und bringt ein bisschen andere Gedanken in das Buch hinein.
Mir hat diese Familiengeschichte sehr viel Spaß gemacht. Zu erleben, wie diese Familie mit sich selbst und den Ereignissen fertig wird und wie sie sich weiterentwickelt und Neues über sich erfährt, war mir wirklich eine Freude. Die Autorin bringt diese Story wunderbar rüber. Und das Ende hat für mich dann alles noch mal abgerundet. Eine klare Empfehlung!

Veröffentlicht am 21.08.2018

Ideale Urlaubslektüre

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Die Hauptperson in „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog ist Anna.
Eine Frau mit einem starken Willen die es sich nicht immer leicht macht.
Anna ist geschieden und hat zwei Töchter, Sophie und ...

Die Hauptperson in „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog ist Anna.
Eine Frau mit einem starken Willen die es sich nicht immer leicht macht.
Anna ist geschieden und hat zwei Töchter, Sophie und Nelly.
Zu ihrer Mutter Frieda hatte sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr als plötzlich ein Brief kam in dem Stand: “Wir müssen Reden“
Anna, die in den Ferien, wenn die Kinder bei ihrem Vater Max sind nach Amrum fahren wollte um ihre Jugendliebe Jan wiederzusehen entschließt sich vorher bei ihrer Mutter auf dem Hof vorbeizufahren.
Doch es kommt alles ganz anders. Plötzlich findet sich Anna mit ihren Kindern, ihrem Mann Max und ihrer Mutter Friedas auf der Fahrt nach Amrum. So hatte sie sich ihren Urlaub nicht vorgestellt
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und die Kapitel wechseln dementsprechend zwischen Anna, Frieda und Sophie.
Man spürt die Emotionen die von den Protagonisten ausgehen.
Bei Anna und Max besteht immer noch eine Zuneigung die verhindert, dass sie Freunde sein können. Auch ist da immer Eifersucht am Werk wenn einer der Beiden für einen anderen Gefühle hegt.
Frieda ist froh nach der langen Zeit ihre Tochter zu sehen und ihre Enkel kennenzulernen.
Sie hat aber auch Angst den sie leidet unter Demenz. In einem Heft hält sie die Gedanken fest die sie ihrer Tochter gerne noch erzählen möchte bevor sie sie vergisst.
Sophie ist in der Pubertät und weiß oft mit ihren Gefühlen nicht umzugehen. Deshalb ist sie oft verstockt und lässt niemand an sich ran. In Wirklichkeit sehnt sie sich aber nach Zueignung.
Katharina herzog erzählt die Geschichte in einer leichten Art, dass es Freude macht das Buch zu lesen.
Es war für mich die ideale Urlaubslektüre.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Urlaubsfeeling garantiert

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Urlaubsfeeling garantiert
Die Autorin erzählt über Anna. Anna hat zweimal ihr Herz verschenkt. Einmal an ihre Jugendliebe Jan, die leider nicht lang gehalten hat und an Max, doch diese Ehe ging übel in ...

Urlaubsfeeling garantiert
Die Autorin erzählt über Anna. Anna hat zweimal ihr Herz verschenkt. Einmal an ihre Jugendliebe Jan, die leider nicht lang gehalten hat und an Max, doch diese Ehe ging übel in die Brüche. Ihre beiden Töchter Sophie und Nelly machen es ihr auch nicht immer einfach. Als sie dann erfährt, das Jan auf Amrum lebt, beschließt sie dort hinzufahren, denn ihre beiden Töchter bleiben bei Max. Doch dann erhält sie eine Nachricht von ihrer Mutter und plötzlich ist sie zusammen mit Max, ihren beiden Töchter und ihrer Mutter auf dem Weg nach Amrum.

Meinung:
Das Buch hat mich von der ersten Seite an mitgenommen auf eine Reise, eine schöne Reise durch Liebe, Chaos und Tränen.
An manchen Stellen habe ich gelacht, an manchen mit gelitten- insgesamt war es wieder wunderschön ein Buch von der Autorin zu lesen. Ihr Schreibstil ist immer wieder erfrischend und dieses Buch bringt einfach Urlaubsfeeling. Ich war auch schonmal auf Amrum- eine schöne Insel und somit war es gleich noch schöner. Auch das Ende ist super gelungen, ich kann es nur empfehlen

Veröffentlicht am 16.07.2018

Es war viel zu schön, um schon beendet zu werden?

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Anna ist geschieden und führt seit dem ein Single-leben mit ihren zwei Töchtern, Sophie und Nelly. Die eine ist pubertär und die andere sieht das Kochen als ihre Leidenschaft. Doch in den Pfingstferien ...

Anna ist geschieden und führt seit dem ein Single-leben mit ihren zwei Töchtern, Sophie und Nelly. Die eine ist pubertär und die andere sieht das Kochen als ihre Leidenschaft. Doch in den Pfingstferien dürfen die beiden zu ihrem Vater Max, der anscheinend über die Trennung hinweg ist und sich nun mit jüngeren Frauen vergnügt. Die überarbeitete Anna bekommt dann auch noch einen Brief von ihrer Mutter Frieda, mit der sie 20 Jahre lang nichts mehr geredet hat, weil diese ihrem Vater den letzten Wunsch verwehrt hat. In dem Brief steht nur: "Komm zu mir, wir müssen reden!"
Wird Anna ihrer Mutter zuhören, kann zwischen ihr und Max wieder alles in Ordnung kommen, ... Die Antworten finden wir auf der Insel Amraun⛱

Die Handlung in dem Buch war sehr realistisch und hat mich auch gerade deshalb so mitgerissen. Die Rückblenden von Frieda, in denen sie von ihrem Mann Paul und Annas Kindheit berichtet, helfen einem die Geschichte und vor allem die Beweggründe der Charaktere noch besser zu verstehen. Nun zu den Charakteren, alle haben eine Eigenheit, was ich liebe, nichts hasse ich mehr als, wenn die Charaktere platt sind und keinerlei Individualität besitzen, die die Story ja erst spannend macht. Die Sprache und der Stil waren perfekt für mich, es wurden zwar Details aber auch nicht zu viel - gerade passend. Das ganze Buch war vom Anfang bis zum Ende durchdacht und ich habe mir während der Handlung nie über Ungereihmtheiten Gedanken machen müssen, was mir bei manchen Büchern schon passiert ist und gewaltig beim Lesen stört.
Eine absolute Leseempfehlung für den Sommer am Strand⛱??

Veröffentlicht am 13.07.2018

Road Movie, Liebes- und Familiengeschichte – hat alles, was ein gelungener Roman braucht

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Anna lebt mit ihren beiden Töchtern Sophie und Nelly getrennt von ihrem Ex-Mann Max in München. Zu ihrer Mutter Frieda hat sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr, als diese sich plötzlich bei ihr meldet. ...

Anna lebt mit ihren beiden Töchtern Sophie und Nelly getrennt von ihrem Ex-Mann Max in München. Zu ihrer Mutter Frieda hat sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr, als diese sich plötzlich bei ihr meldet. Anna bricht spontan zu einer Reise zu ihrer Mutter auf und fährt von dort aus weiter nach Amrum, wo ihre erste große Liebe Jan wohnt und arbeitet. Das Ganze entwickelt sich zu einem größeren Road Trip als gedacht….


Meine Meinung:
Dank der wunderbar flüssigen und angenehmen Erzählweise bin ich sofort gut in den Roman gestartet und war direkt mitten in der Geschichte.
Die Handlung lebt auch davon, dass sie im Wechsel von Anna, ihrer Tochter Sophie und der Mutter / Großmutter Frieda erzählt wird, so dass man zum einen die handelnden Personen sehr gut kennenlernt, zum anderen aber auch verschiedene Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven erleben kann und dadurch ein viel runderes Bild erhält.
Die Themen des Romans sind vielfältig und werden offen und direkt behandelt, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. So wird zum Beispiel das wichtige Thema „Demenz“ recht schonungslos, aber dennoch behutsam thematisiert, manchmal sogar mit einer solchen Situationskomik, die den Leser zum Schmunzeln bringt. Darüber hinaus stehen viele Themen rund um Liebe und Familie im Vordergrund, die sehr glaubwürdig und authentisch, vor allem aber auch berührend rübergebracht werden.

Die handelnden Personen – Sophie, Frieda und natürlich Anna – waren mir gleich sympathisch und ich habe mich gefreut, dass sie im Laufe der Handlung eine deutlich wahrnehmbare Entwicklung durchmachen. Dieses Kriterium ist für mich oft sehr entscheidend dafür, wie gut mir ein Roman gefällt, und hier ist es wirklich mustergültig gelöst und von Anfang an angelegt. Schön fand ich zum Beispiel die Entwicklung der pubertierenden Sophie, die im Laufe des Romans deutlich erwachsener wird. Die Beschreibungen aus Teenager-Sicht sind herrlich erfrischend, manchmal ein bisschen rotzig, in jedem Fall aber authentisch.
Alle Entwicklungen sind nicht übertrieben dargestellt, sondern durchaus realistisch und glaubwürdig.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Handlung an realen Orten spielt, bei denen man vieles wiedererkennt, z.B. in München oder Hamburg. Große Teile der Handlungen spielen auf Amrum, also an einem richtigen Sehnsuchtsort, was mich zusätzlich in Urlaubsstimmung versetzt hat.


Fazit:
„Immer wieder im Sommer“ ist eine ganz wunderbare Sommerlektüre fürs Herz, die auf intelligente Art und Weise unterhaltsame und berührende Themen verbindet. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das ich wärmstens empfehlen kann.