Cover-Bild Die Tore der Welt

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 1312
  • Ersterscheinung: 15.01.2010
  • ISBN: 9783404163809
Ken Follett

Die Tore der Welt

Roman
Rainer Schumacher (Übersetzer), Dietmar Schmidt (Übersetzer), Jan Balaz (Illustrator)

England im Jahre 1327. Vier junge Menschen versuchen in England ihr Glück zu machen: der rebellische Merthin, ein Nachfahre des großen Baumeisters Jack. Sein Bruder Ralph, der in den Ritterstand aufstrebt. Das Mädchen Caris, das sich nach Freiheit sehnt. Und Gwenda, die Tochter eines Taglöhners, die nur der Liebe folgen will.

Und da ist noch Godwyn, ein aufstrebender Mönch, der nur ein Ziel vor Augen hat. Er will Prior der Abtei von Kingsbridge werden. Um jeden Preis.

Die lang ersehnte Fortsetzung des Weltbestsellers Die Säulen der Erde

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2019

Sehr hervorragend gut

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zu Die Tore der Welt





Vorabinfo: 1310 Seiten Autor: Ken Follet  Es ist die Fortsetzung von "Die Säulen der Erde".......In diesem Buch geht es um England um das Jahr 1327 herum - eine sehr lange Zeitspanne. ...

zu Die Tore der Welt





Vorabinfo: 1310 Seiten Autor: Ken Follet  Es ist die Fortsetzung von "Die Säulen der Erde".......In diesem Buch geht es um England um das Jahr 1327 herum - eine sehr lange Zeitspanne. Zu dem Zeitpunkt - wo die meisten von uns noch gar nicht geboren worden waren. Vier Personen wollen darin ihr Glück ? versuchen: Merthin, der rebellische, sein Bruder Ralph, die liebe ? Caris und auch die sehr freundliche Gwenda. WERDEN sie es auch wirklich schaffen??? .....Dabei geht es auch um die Zeit der Mönche - wo Godwin ein Prior der Abtei von Kingsbridge werden will....WIRD er sein Ziel in dieser Richtung dabei auch erreichen??? --------------Ich habe mir dieses Buch die letzten Tage in aller Ruhe durchgelesen. Bekam es als Geschenk. Dies ist daher mein erster Ken Follet - Roman. Und - mir hat dieser Band sehr, sehr gefallen. Es ist mein erster über 1.000 Seiten-Band aus dieser Reihe. Und ich habe den Mut gewagt, diesen zu lesen. Sehr dabei gefallen hat mir, wie Caris sich dabei um viele Kranke gekümmert hat - da in diesen Jahren die Pest umherging. Nicht so gefallen hat mir, das einer unartigen Person damals am lebendigen Leibe die Haut abgezogen wurde - aber das war im Jahr 1327 noch die damalige Methode gewesen - Gut, das sich die heutigen Zeiten in der Richtung geändert haben. Es liest sich wirklich sehr angenehm, leicht und verständlich. Läuft auch vorwiegend ruhig ab. Mein Gesamteindruck davon ist daher sehr, sehr gut. --------Mein Fazit: Dieses Buch wurde so wunderbar geschrieben, das es von ganzem ? zen die 5 Sterne ✨ dabei auch sehr verdient hat plus ein großes Lob dabei an alle daran Beteiligten. ---------Sehr empfehlen kann ich es jedem, der gerne mal über 1.000 Seiten liest und auch Ken Follet Fan ist oder noch werden will. - Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Follet sich zuzulegen, aufgrund der angenehmen Lektüre.

Veröffentlicht am 05.10.2017

Die Tore der Welt

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Ken Follett konnte mich bereits mit seinem Reihenauftakt "Die Säulen der Erde" restlos begeistern und ganz 18 Jahre später ist dann die Fortsetzung "Die Tore der Welt" erschienen. Ich war sehr gespannt ...

Ken Follett konnte mich bereits mit seinem Reihenauftakt "Die Säulen der Erde" restlos begeistern und ganz 18 Jahre später ist dann die Fortsetzung "Die Tore der Welt" erschienen. Ich war sehr gespannt darauf, wieder nach Kingsbridge zurückzukehren und zu entdecken, welche Geschichte nun auf mich wartet.

In diesem Band steht allerdings nicht der Bau einer Kathedrale im Vordergrund, vielmehr steht diese nun schon seit 200 Jahren. Nichtsdestotrotz begleiten wir auch in diesem Buch einen Baumeister auf dem Weg seine großen Träume zu verwirklichen. Methin hat mir als Protagonist sehr gut gefallen, und er hat mich mehr als einmal an den jungen Jack von früher erinnert. Auch die Ideen und Entwürfe seiner Arbeit haben mir gut gefallen und dank detailreicher Beschreibungen konnte ich mir alles bis ins kleinste Detail vorstellen.
Neben Methin spielt sein Bruder Ralph eine bedeutende Rolle, wenn auch keine sehr sympathische. Mehr als einmal habe ich ihm die Pest an den Hals gewünscht, aber dennoch muss ich sagen, dass auch diese Figur sehr gelungen ist.
Mit Gwenda und Caris gibt es dann auch noch zwei weibliche Hauptfiguren in der Geschichte und sie sind ebenfalls vielschichtig gezeichnet und haben mich in ihrer Rolle komplett überzeugen können. Caris ist mitunter manchmal etwas starrköpfig und Gehorsam fällt ihr oftmals alles andere als leicht. Auf der anderen Seite ist sie ein sehr leidenschaftlicher und ehrgeiziger Mensch und immer mit Herzblut bei der Sache.
Gwenda ist etwas ruhiger vom Wesen und hat es wirklich nicht leicht im Leben. Hier hat es Ken Follett sehr eindrucksvoll geschafft, die verschiedenen Lebensumstände aufzuzeigen und wie sehr sich die gesellschaftliche Stellung auf das alltägliche Leben der Mensch zu dieser Zeit ausgewirkt hat.
Neben Ralph gibt es dann noch einen zweiten Widersacher und zwar Godwyn. Er möchte um jeden Preis Prior von Kingsbridge werden und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Auf ihn war ich mehrere Male mehr als nur wütend und es hat mich auch immer wieder schockiert wie skrupellos er sich verhält.

Dieser Roman spielt, wie zuvor kurz angesprochen, rund 200 Jahre später als der erste Band. Der Bau der Kathedrale ist abgeschlossen und Kingsbridge wächst und wächst. Nun befinden wir uns geschichtlich im aufstrebenden England, zu Zeiten des Hundertjährigen Krieges und der Pest. Besonders die Anfänge der Pest und wie die Menschen damit umgegangen sind fand ich sehr interessant. Gerade im Bereich der Medizin habe ich hier einige spannende Einblicke erhalten.

Obwohl das Buch mit rund 1300 Seiten ein gewaltiger Wälzer ist, kam mir das Lesen so viel schneller vor als bei manch einem Buch mit 1000 Seiten weniger. Ich kenne kaum einen anderen Autor, der es so gut versteht so realistische Bilder in die Köpfer seiner Leser zu zaubern, wie Ken Follett. Ich war so tief in die Geschichte versunken, dass ich das Gefühle hat einen Film zu sehen, der vor meinen Augen ablief. Die eigentlichen Buchstaben, Wörter und Sätze habe ich gar nicht mehr bewusst wahrgenommen. Für mich kann der zweite Band auf jeden Fall mit seinem Vorgänger mithalten und ich bin schon sehr gespannt wie es nun im neuen Teil "Das Fundament der Ewigkeit" weitergehen wird.

Veröffentlicht am 29.11.2017

Ein fabelhaftes Buch

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Nach 17 Jahren erscheint der zweite Roman von Ken Follett, welcher wieder in der englische, fiktiven Stadt Kingsbridge beginnt. Als richtige Fortsetzung kann man das Buch nicht bezeichnen. Während in „Die ...

Nach 17 Jahren erscheint der zweite Roman von Ken Follett, welcher wieder in der englische, fiktiven Stadt Kingsbridge beginnt. Als richtige Fortsetzung kann man das Buch nicht bezeichnen. Während in „Die Säulen der Erde an der Kathedrale gebaut wird steht sie in „Die Tore der Welt“ schon eine ganze Zeit, denn das Buch spielt 200 Jahre später.
Dieses mal wird keine Kathedrale errichtet, sondern eine Brücke

Wie in „Die Säulen der Erde“ gibt es hier wieder verschiedene Protagonisten, welche über Jahrzehnte begleitet werden. Die Protagonisten sind Nachkommen aus dem ersten Buch. Alle sind sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück.
Die Frau die gerne Ärztin werden möchte oder der Baulehrling der sich gegen seinen Meister wendet. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht nennen.

Mir gefällt der Schreibstil von Follett sehr. Es sind angenehme 1300 Seiten. Auch wenn sich einigen Stellen hinziehen entschädigt der Autor einen bald wieder mit einer spannenden Szene.

Während des Lesens war es mir möglich in das 14. Jahrhundert einzutauchen. Man wird regelrecht wütend bei den damaligen Gesetzten und der Rolle der Frau. Die damalige Gesellschaft ist lebhaft beschrieben. Der Handel blüht gerade auf, es gibt Krieg und die Pest ist ausgebrochen. Die Pest stellt das damaligen Glaubensbild auf den Kopf und lässt die Bürger an ihrem bisherigen Glauben zweifeln.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine tolle Fortsetzung und für jeden Fan von Ken Follett und „Die Säulen der Erde“ zu empfohlen. Das Buch kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran.