Cover-Bild Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit
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24,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 23.09.2025
  • ISBN: 9783751776585
Ken Follett

Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit

Historischer Roman. Ken Folletts epochaler historischer Roman über den Bau von Stonehenge
Rainer Schumacher (Übersetzer), Dietmar Schmidt (Übersetzer)

Mit seinem ambitionierten neuen Roman lädt Welt-Bestsellerautor Ken Follett uns ein, an seiner Seite eines der größten Mysterien der Weltgeschichte zu erkunden: Stonehenge

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe

In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.

Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt

Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.

Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird

Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ...

Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors

»Ich habe bereits über Momente großer menschlicher Leistungen geschrieben und mich schon immer für Geschichten über normale Menschen interessiert, die scheinbar Unmögliches vollbringen. Und was könnte außergewöhnlicher sein als der Bau dieses gewaltigen Monuments?« KEN FOLLETT

»Follett ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler« THE TIMES

»Einer der großen Bestsellerautoren« DAILY TELEGRAPH

»Follett ist ein Meister seines Fachs« THE WASHINGTON POST

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2025

Monumentale Geschichte, die fesselt

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Ein Feuersteinhauer und eine Priesterin mit einer gemeinsamen Vision: das größte, bis in alle Ewigkeit bestehende Monument aus Stein zu bauen!
Das kann nur mit Hilfe aller Völker - Hirten, Ackerbauern ...

Ein Feuersteinhauer und eine Priesterin mit einer gemeinsamen Vision: das größte, bis in alle Ewigkeit bestehende Monument aus Stein zu bauen!
Das kann nur mit Hilfe aller Völker - Hirten, Ackerbauern und Waldvolk - gelingen. Doch eine große Dürre stellt die Menschen auf eine harte Probe und entzweit die Völker. Können die charismatische Joia und der brillante Seft ihre Leute überzeugen, gemeinsam dieses Werk zu vollenden?

Ein Follett wie das Monument seiner Geschichte - gewaltig und großartig!

Ken Folletts Beschreibungen seiner Figuren und der Schauplätze sind derart lebendig, dass man von den ersten Seiten an direkt in die Zeit eintaucht. Meiner Meinung nach vermag das sein geschriebenes Wort tatsächlich besser als so mancher Blockbuster auf der Leinwand.
Die Handlung selbst ist bis zuletzt spannend und gleichzeitig lehrreich.

Die Geschichte beinhaltet meiner Meinung nach auch den einen oder anderen Fingerzeig auf die Gegenwart und unseren Umgang miteinander - Stichwort Eigentumsanspruch und Ausweitung des Selbigen. So als hätten nicht wir, sondern nur unsere Methoden und Waffen sich weiterentwickelt.

Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Grandiose Zeitreise in die Steinzeit – in das Jahr 2500 v. Chr

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Einen ersten Eindruck von der Handlung erhält der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

ich habe schon eine ganze Reihe von Büchern von Ken Fall gelesen. Gerade die historischen Romane ...

Einen ersten Eindruck von der Handlung erhält der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

ich habe schon eine ganze Reihe von Büchern von Ken Fall gelesen. Gerade die historischen Romane haben mich immer fasziniert aufgrund ihrer t Faszinierenden Verbindung von historischen Ereignissen mit einer fiktiven Geschichte. Ebenso die Verquickung von realen historischen Persönlichkeiten mit fiktiven Personen. Ich war etwas skeptisch, ob dies im vorliegenden Buch auch gelingen würde. Immerhin spielt dieses Buch Jahr 2500 v. Chr. Eine Zeit, über die wir relativ wenig wissen.

ich muss sagen: es ist gelungen! Der Autor entwirft hier eine vor christliche Welt und steinzeitliche Gesellschaften, die einen einfach in den Band ziehen. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und man kann sich mit ihnen identifizieren. Das Buch bietet einen sehr hohen Unterhaltungswert und auch eine ordentliche Portion Spannung.ich habe das Buch sehr genossen und kann es nur allen interessierten empfehlen.

Veröffentlicht am 14.11.2025

Ein grosser Traum – fesselnder Roman

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Joia hegt zusammen mit Seft einen lang gehegten Traum: Das hölzerne Monument komplett aus Steinen zu bauen. Doch beide werden für ihr Vorhaben belächelt. Seft, der Feuersteinhauer muss sich in seinen jungen ...

Joia hegt zusammen mit Seft einen lang gehegten Traum: Das hölzerne Monument komplett aus Steinen zu bauen. Doch beide werden für ihr Vorhaben belächelt. Seft, der Feuersteinhauer muss sich in seinen jungen Jahren einiges von seinem Vater und seinen älteren Geschwister gefallen lassen. Doch er fasst den Mut und verlässt sie, um sich ein eigenes Leben mit seiner grossen Liebe Neen aufzubauen. Als handwerklich begabter Mann findet er schnell Anschluss in der Hirtengemeinschaft. Doch das Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften der Hirten, der Bauern und des Waldes bringen einige Herausforderungen mit sich. Die herrschende Dürre macht das Zusammenleben nicht einfacher, den nun schaut jeder für sich selbst. Das Ziel dass alle über die Runden kommen und genügend Essen haben. Joia, die kleine Schwester von Neen, schliesst sich der Priesterinnen-Gemeinschaft an und beteiligt sich fortan aktiv an den Ritualen zu den Jahreszeiten. Und sie hofft natürlich dadurch ihrem Traum näher zu kommen. Doch so einfach scheint dieser nicht Realität zu werden.

‘Stonehenge’ ist ein historischer Roman, welcher den Leser in das Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften entführt. Der spannende Schreibstil von Ken Follet lässt den Leser auch in diesem Buch nur so durch die Seiten fliegen. Der geschichtliche Hintergrund ist gut eingearbeitet. Zu Beginn sind die vielen Charaktere ein bisschen verwirrend, doch relativ schnell sind die Beziehungen untereinander klar und auch die Ortswechsel sind zu meistern.

Joia und Seft sind die Hauptprotagonisten in diesem Buch. Joia tut sich zu Beginn schwer, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden, doch mit dem Anschluss an die Priesterinnen geht sie vollkommen auf. Ihren Traum gibt sie aber nicht auf und glaubt immer an deren Umsetzung, egal wie schwer es ist. Mit dem Ausbruch aus seiner Familie, wagt Seft einen grossen Schritt. Doch dieser ermöglicht ihm ein selbstständiges Leben in einer Gemeinschaft wo er sich wohlfühlt und geschätzt wird. Für ihn gibt es das Wort «geht nicht» nicht, er sucht für alles eine Lösung. Dadurch wird er manchmal für eine Spinner gehalten, doch er kann es immer allen beweisen. Beider Familien halten zusammen und versuchen auch die eigene Gemeinschaft, sowie auch die Gemeinschaft der Bauern und Waldleuten zusammenzuhalten und ein gegenseitig angenehmes Leben zu ermöglichen.

Ein spannender Roman, welcher dem Leser einen guten Einblick in die geschichtlichen Hintergründe gibt und den Leser an die Seiten fesselt.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Zeitreise in die Jungsteinzeit

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Mit ‘Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit‘ liefert Ken Follett einen monumentalen historischen Roman, in dem man sich reinfinden muss. Sein Sprachstil ist bewusst einfach gehalten, um der Zeit zu entsprechen, ...

Mit ‘Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit‘ liefert Ken Follett einen monumentalen historischen Roman, in dem man sich reinfinden muss. Sein Sprachstil ist bewusst einfach gehalten, um der Zeit zu entsprechen, in welcher die Geschichte angesiedelt ist.
2500 Jahre vor Christie finden alljährlich auf der Großen Ebene, im heutigen südlichen England, zur Sommersonnenwende die Rituale der Priesterinnen statt. Wie in jedem Jahr zieht dieses Spektakel Handeltreibende und Schaulustige an. Rivalisierende Volksgruppen der Hirten, Waldleute, also Jäger und Bauern treffen aufeinander und leben ihre Feindschaften untereinander aus. Die Kultstätte der heiligen Frauen, die aus großen Holzelementen besteht, fällt immer wieder mutwilliger Zerstörung zum Opfer. Da hat Joia, die junge Priesterin, einen visionären Einfall. Eine rituale Stätte ganz aus riesigen Steinen könnte der Zerstörungswut für immer Einhalt gebieten. Gemeinsam mit ihrem Schwager Seft, welcher handwerkliches Geschick beweist, geht sie dieses herausfordernde Projekt an. Wie diese Veränderungen von den Menschen angenommen werden, erzählt der Roman.
Kenn Follett schreibt bildhaft und gestaltet seine Fiktion aus längst vergangener Zeit glaubhaft, wenn auch mit einigen Längen. Sein Roman hat einen großen Unterhaltungswert und lädt ein, in die Jungsteinzeit einzutauchen.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Lesenswert, aber der Bau von Stonehenge kommt etwas zu kurz

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Nachdem ich vor fünfzehn Jahren selbst vor den riesigen Steinen von Stonehenge stand, war für mich sofort klar: wenn Ken Follett ein Buch über dieses uralte Monument schreibt, muss ich es lesen. Der Anblick ...

Nachdem ich vor fünfzehn Jahren selbst vor den riesigen Steinen von Stonehenge stand, war für mich sofort klar: wenn Ken Follett ein Buch über dieses uralte Monument schreibt, muss ich es lesen. Der Anblick dieses gewaltigen Steinkreises, und die Rätsel die sich noch immer darum ranken.

Und tatsächlich gelingt es Ken Follett den Leser mit Fantasie und detaillierten Beschreibungen ins Jahr 2500 v. Chr. zu entführen. Natürlich bleibt vieles, was er beschreibt, Spekulation, denn Stonehenge birgt bis heute viele ungelöste Rätsel. Doch Follett erzählt so überzeugend, dass man an vielen Stellen das Gefühl hat, es könnte tatsächlich so oder so ähnlich gewesen sein. Seine Mischung aus historischen Erkenntnissen und erzählerischer Fiktion funktioniert wieder sehr gut.

Wie immer in seinen anderen Büchern stellt Follett auch hier wieder verschiedene Menschen in den Mittelpunkt. Wir begleiten den Handwerker Seft oder die Priesterin Joia und erleben mit ihnen das Zusammenleben drei verschiedener Gruppen: Jäger, Bauern und Hirten. Das alltägliche Leben in der Steinzeit, ihre Rituale, die Rivalitäten und Konflikte fand ich hervorragend beschrieben.

Bei all der Begeisterung gab es für mich diesmal auch ein paar Wermutstropfen. Die Figuren wirkten auf mich noch etwas stereotyper als sonst. Ein klares Schwarz-Weiß gehörte schon immer zu Folletts Stil, doch dieses mal gibt es nur noch Gut und Böse, dazwischen gar nichts. Auch der Bau von Stonehenge, auf den ich besonders gespannt war, steht weniger klar im Mittelpunkt als ich erwartet hätte. Stattdessen nehmen zwischenmenschliche Konflikte und das Leben der drei Gruppen viel Raum ein. Das ist zwar sehr spannend zu lesen, vor allem wie sich langsam Gesellschaften und Machtstrukturen bilden, aber eben nicht ganz der Fokus den ich mir erhofft hatte. Und schließlich habe ich mich an mehreren Stellen über sich exakt wiederholende Beschreibungen gewundert, etwa wann eine markante Landschaftsbeschreibung nur 20 Seiten später nahezu identisch wieder auftaucht. So schlecht ist mein Gedächtnis nun wirklich nicht, dass ich es bis dahin schon wieder vergessen hätte.

Trotz dieser kleineren Schwächen hat mir das Buch gut gefallen. Ken Follett versteht es noch immer, Geschichte erlebbar zu machen und auch wenn seine Figuren einfach gestrickt sind, fiebert man mit.

Fazit
Ein kurzweilig erzählter und detailliert recherchierter Historienroman. Ken Follett bleibt sich treu - in seinen Stärken ebenso wie in seinen Schwächen. Für mich war es dennoch eine faszinierende und lohnende Reise in die Vergangenheit.