Cover-Bild Tausend kleine Lügen

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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 14.01.2016
  • ISBN: 9783732514786
Liane Moriarty

Tausend kleine Lügen

Roman
Sylvia Strasser (Übersetzer)

Jane flieht vor ihrer Vergangenheit. Sie hat es seit der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren nirgendwo länger ausgehalten. Nun ist sie im idyllischen australischen Küstenstädtchen Pirriwee gestrandet und hat das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Schnell schließt sie Freundschaft mit der lebhaften Madeline und der wunderschönen Celeste. Doch plötzlich geraten die drei Frauen in den Strudel von dunklen Geheimnissen, Lügen und Intrigen. Als dann bei einem Elternschulfest ein Mann tödlich verunglückt, stellt sich die Frage: War es ein wirklich nur ein Unfall?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2019

Leider eine Enttäuschung!

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Meine Meinung:
Der erste Eindruck von dem Cover, welches "Tausend kleine Lügen" bietet, war sehr einfach und sehr mysteriös. Die weichen Hände, welche das Einmachglas, indem sich ein Schmetterling befindet, ...

Meine Meinung:
Der erste Eindruck von dem Cover, welches "Tausend kleine Lügen" bietet, war sehr einfach und sehr mysteriös. Die weichen Hände, welche das Einmachglas, indem sich ein Schmetterling befindet, halten, verraten nicht viel über den Inhalt und lassen einen großen Raum für Interpretationen. So könnte der Schmetterling für die Lügen stehen, die immer ans Licht kommen, was das Sterben des Schmetterlings symbolisiert, wenn er nicht aus dem kleinen Glas ohne Luftzufuhr herauskommt.Die Schriftarten des Titels sind einfach, aber dennoch unterschiedlich. Während "Tausend Lügen" aus einer simplen Art besteht, die sich gut und leicht lesen lässt, besteht "kleine" aus einer kursiven Schriftart. Er passt sehr gut zum Inhalt, da es in diesem Buch um drei Frauen geht, die sehr viele Geheimnisse haben. Auch der Klappentext verrät schon, um was es in dieser Geschichte gehen wird. Dabei erinnert es stark an "Desperate Houswives".
Die Handlung konnte mich leider nicht überzeugen. Öfters habe ich mit dem Gedanken gespielt, das Buch einfach abzubrechen. Die gesamte Geschichte zog sich ins Unermessliche. Teilweise liefen mehrere Handlungsstränge gleichzeitig ab, was die Geschichte verzwickt und nicht weniger langeweilig machte. Man bekommt Einblicke in die Leben, ihre Probleme und Sorgen, der drei Frauen, welche alle in einem Mord gipfeln. Das einzige Gute was das Ende, da man bis zum SChluss nicht wusste, wer umgekommen ist und wie. Auch der Schreibstil zog sich. Er war trocken und brachte, für mich, nicht die gewünschten Emotionen rüber, welche für diese Geschichte notwendig gewesen wären. Er schien für mich sehr platt. Die Charaktere zeigen, dass niemand perfekt ist, ganz egal wie er nach außen hin scheint. Man kann nie genau wissen,was in dem Leben eines anderen abgeht.

Fazit:
Leider muss ich gestehen, dass ich unglaublich froh bin dieses Buch endlich beendet zu haben. Es hat mir überhaupt nicht gefallen, weshalb ich es keinem weiterempfehlen kann. Es erhält 2/5 ⭐.

Veröffentlicht am 16.11.2018

Nicht ganz so gut wie erwartet.

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"Tausend kleine Lügen" ist mein erstes Buch der Autorin Liane Moriarty und befasst sich mit den drei Vorschulmüttern Madeline, Jane und Celeste. Alle drei haben so ihre verschiedenen Problemchen, finden ...

"Tausend kleine Lügen" ist mein erstes Buch der Autorin Liane Moriarty und befasst sich mit den drei Vorschulmüttern Madeline, Jane und Celeste. Alle drei haben so ihre verschiedenen Problemchen, finden aber schließlich zueinander und schließen eine Dreier-Freundschaft (zumindest Jane stößt dazu; Madeline und Celeste kennen sich schon eine Weile und sind bereits Freundinnen). Das spannende an diesem Buch ist definitiv der Quizabend, der allerdings nicht so im Vordergrund des Buches steht, wie es der Klappentext hinstellt. Der Quizabend ist zwar der rote Faden in dem Buch, nimmt aber definitiv keinen großen Teil in „Tausend kleine Lügen“ ein. Man weiß relativ schnell, dass sich etwas Schreckliches an diesem Abend zutragen wird und einer der Protagonisten um's Leben kommen wird – doch man weiß nicht, wer oder warum oder unter welchen Umständen. Das bleibt durch das Buch hinweg ein Geheimnis und wird erst in einer der letzten Kapitel aufgelöst.

Mir hat der Aufbau von "Tausend kleine Lügen" trotzdem sehr gut gefallen. Man selbst stellt als Leser andauernd Vermutungen an und mit jedem Kapitel werden neue Informationen geliefert, die diesen Abend in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Geschichte ist wie eine Art Countdown aufgebaut ("Zwei Monate vor dem Quizabend", "Drei Wochen vor dem Quizabend", usw.) und enthält immer mal wieder kleine Statements der verschiedenen Figuren zu den Vorkommnissen an jenem Abend. Es bleibt dem Leser überlassen, mit diesen Statements etwas anzufangen und sie in eine richtige oder sinnvolle Reihenfolge zu bringen. So entsteht nach und nach ein klares Bild davon, was wohl passieren wird, wer beteiligt sein könnte und warum sich dies alles so entwickelt. Im Zusammenhang mit dem Todesfall wird während des ganzen Buches durch kleine Einschübe und Andeutungen die Spannung unglaublich hochgehalten.

Die Spannung während der kleinen Episoden von Celestes, Madelines und Janes Leben hat mich dagegen nicht so wirklich fangen können. Ich finde die Geschichte der drei Damen wirklich ausgesprochen interessant. Mir persönlich war allerdings zu wenig Tempo und Dynamik in der Erzählung, so dass ich mich etwa nach zwei Drittel des Buches anfing zu langweilen. „Tausend kleine Lügen“ hat zwar einen kleinen "Desperate Housewives"-Touch (durch die Hausfrauen-Thematik und das ominöse Geheimnis um den Quizabend), aber im Grunde sind es dann eben doch nur Hausmütter, die mit häuslicher Gewalt (was natürlich nie irgendjemand mitbekommt), mit einer Teenagerin, die unerwartet bei der Mutter auszieht, um beim (in einer neuen Ehe lebenden) Vater zu wohnen, betrügenden Ehemännern, Mobbing in der Schule, Vorschulmütter-Kriegen oder den Hürden einer Alleinerziehenden zu kämpfen haben. Das war mir persönlich stellenweise zu viel aus der Klischee-Kiste gegriffen oder schlichtweg zu vorhersehbar.

Dabei haben mich die verschiedenen Charaktere und die drei Hauptfiguren im Großen und Ganzen überzeugen können. Celeste, Jane und Madeline sind auf ihre jeweils eigene Art und Weise zu bemitleiden und konnten mich aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit meist ganz gut unterhalten. Denn Jane ist die Stille und Unsichere, Celeste die Perfekte und Reiche und Madeline die „Normale“ und immer auf Krawall aus. Aber identifizieren konnte ich mich mit ihnen nicht und auch eine Charakterentwicklung konnte ich nicht feststellen. Jane versucht zwar hartnäckig, ihre Probleme in den Griff zu bekommen und am Schluss stellt sich bei ihr auch eine Besserung ein, aber so wirklich überzeugt hat mich das am Ende leider nicht.

Dennoch hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen. Zum einen sind die Kapitel meistens recht kurz aufgebaut, was den Eindruck vermittelt, dass man bei den 496 Seiten schnell vorankommt. Zum anderen finde ich, dass die Autorin mich gerade am Ende mit ihren Schilderungen doch ganz gut einfangen konnte. Deshalb wird "Tausend kleine Lügen" wohl auch nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

Fazit
"Tausend kleine Lügen" ist im Grunde ein gut durchdachtes Werk, dessen Spannung sich meiner Meinung allerdings nur alleine durch ein einziges Ereignis aufbaut, das erst ganz am Ende aufgelöst wird. Mir hat einfach die Dynamik in dem Buch gefehlt, was die weiteren Schwächen des Buches nur noch verdeutlich hat. Trotzdem hat mir das Ende gefallen und auch die Buchidee war überzeugend. Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch der Autorin lesen, um mir einen besseren Eindruck von ihr machen zu können.

Veröffentlicht am 26.09.2018

spannender Zusammenhalt dreier Frauen

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Ich wurde vom Bastei Lübbe Verlag eingeladen dieses Buch zu rezensieren. Witziger weise habe ich nur wenige Tage zuvor die Serie beendet. Ich hatte so viel Lob über Big little Lies gehört, dass ich sie ...

Ich wurde vom Bastei Lübbe Verlag eingeladen dieses Buch zu rezensieren. Witziger weise habe ich nur wenige Tage zuvor die Serie beendet. Ich hatte so viel Lob über Big little Lies gehört, dass ich sie unbedingt gucken wollte. Die 7 Folgen der Serie habe ich an einem Stück geguckt. Ich wusste zu dieser Zeit nicht mal das die Geschichte auf ein Buch basiert. Als ich dann die Einladung von Bastei Lübbe bekommen habe konnte ich einfach nicht widerstehen.

Wir lernen 3 Frauen kennen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch alle drei sind mit Leib und Seele Mütter. Diese Tatsache führt sie zusammen und lässt sie zu sehr guten Freundinnen werden. Doch erstmal zurück zum Anfang des Buches, bzw zurück zum Ende der Geschichte. Den Tausend kleine Lügen beginnt am Ende der Geschichte. Es passiert ein Unfall von dem keiner glaubt das es ein Unfall war.

Nachdem uns Liane Moriarty erzählt hat wie die Geschichte endet, erzählt sie uns auf knapp 500 Seiten wie es zu diesem Unfall kommt und wie die Freundschaft zwischen Jane, Madeline und Celeste entsteht und wie diese drei Frauen zusammen halten.

Ich möchte euch hier nicht zuviel über den Inhalt verraten, da ich die Geschichte sehr spannend finde. Als ich die Serie begonnen habe, habe ich etwas im Stil von Desperate Housewives erwartet. Doch ich wurde komplett überrascht von der Handlung! Als ich dann das Buch gelesen habe, wusste ich ja schon was mich erwartet. Daher fand ich einige Situationen vorhersehbar. Aber trotzdem finde ich die Entwicklungen wirklich spannend, auch wenn man erahnen kann was als nächstes passiert.

Ich gebe zu das es mir sehr geholfen hat das ich im Vorfeld schon die Serie geguckt habe. Diese Tatsache hat mir sehr geholfen ins Buch rein zu finden und mit den Sprüngen der Sichtweisen zurechtzukommen. Trotzdem war es nochmal eine ganz neue Erfahrung das Buch zur Serie zu lesen. Und nebenbei bemerkt: die Umsetzung des Buches zu Serie ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen!

Die Geschichte ist wirklich spannend, die Charaktere sind sehr unterschiedlich wodurch es nie langweilig wird. Der Schreibstil von Liane Moriarty ist angenehm aber auch anspruchsvoll und nicht unbedingt leicht. Das Cover finde ich wunderschön und ich finde es sehr passend zur Geschichte.


Fazit

Eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren!

Veröffentlicht am 11.07.2018

Dabei könnte die Wahrheit doch so einfach sein.

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Beschreibung:
Pirriwee, eine kleines idyllisches Städchen an der australischen Küste. Hier möchte Jane mit ihrem fünfjährigen Sohn Ziggy wohnen. Mehrfach ist die junge Mutter seit der Geburt ihres Sohnes ...

Beschreibung:


Pirriwee, eine kleines idyllisches Städchen an der australischen Küste. Hier möchte Jane mit ihrem fünfjährigen Sohn Ziggy wohnen. Mehrfach ist die junge Mutter seit der Geburt ihres Sohnes in Sidney und um Sidney herum umgezogen, doch hier hat sie das Gefühl, dass sie sesshaft werden könnte. Schon bevor sie überhaupt offiziell Bewohner des Küstenstädtchens wird, trifft sie auf Madeline und Celest und freundet sich mit ihnen an. Zwei bzw. drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei einem Quizabend in der örtlichen Schule, treten am frühen Abend Unruhen auf, wodurch auch ein Mensch ums Leben kommt. Doch war es tatsächlich ein Unfall?

Meinung:


Witzig. Irgendwie las sich die Geschichte bereits vor einer Weile ganz interessant, als das eBook reduziert war und ich fast zugreifen wollte. Da es aber nicht so wirklich mein Genre ist, lies ich es bleiben. Schwups, landete eine E-Mail in meinem Postfach: Der Verlag „Bastei Lübbe“ lädt zum Rezensieren ein, da die dazugehörige Serie aktuell auf VOX angelaufen ist. Was soll man als Leser denn da machen?!

An sich erinnerten mich die Charaktere etwas an die Desperate Housewives, nur die abgespeckte Version. Wobei ich mir nach dem Buch nur schwer vorstellen kann wie sich eine Serie gestalten soll. Ein Film fiele mir da leichter. Der erste Satz soll auch keine Kritik an den Charakteren sein, denn ich habe die Serie stellenweise gesuchtet. Mir gefallen das Zusammenspiel sowie das Erfüllen von so manchem Klischee. Quasi das Gesamtkonzept. So oft musste ich schmunzeln über die Helikopter Mamis, die Art wie die Karrierefrauen dargestellt wurden. Oftmals sicher absolut überspitzt, aber gerade das macht es so unglaublich passend.

Der Clou des Ganzen war, dass die Geschichte am Ende beginnt. Das baute für mich eine gewisse Spannung auf, da ich ja von Natur aus neugierig bin und entsprechend wissen wollte, was da eigentlich passiert ist. Tja, dafür musste ich dann natürlich das Buch lesen. Immer wieder wurden Zeugenbefragungen sowie Interviews eingestreut, welche die Neugierde nur noch mehr anfachten. Oft wusste ich gar nicht um was es genau ging, denn das erfuhr ich oft erst ein bis zwei Kapitel später. So verglich man die Aussagen mit dem gerade erlebten Kapitel und versuchte daraus schlau zu werden.

Mir gefiel es außerdem, weil es zeigt, dass auch so komplett unterschiedliche Menschen Freundschaften schließen können. Man sich nicht von Gerüchten und Vorurteilen beeinflussen lassen sollte, denn nicht immer ist etwas dran. Und vor allem aber: Man ist nie allein! Es gibt immer Menschen, mit denen man reden kann. Für Probleme gibt es Lösungen, man muss es nur anpacken. Leider kann ich ohne zu spoilern nicht auf die Details eingehen, aber wer die Geschichte dieser Frauen liest, der wird vielleicht wissen was ich meine. Sicher könnte man sich jetzt darüber streiten ob es nicht ein unglaubwürdiger Zufall ist, dass gerade so viele Fälle auf einmal eintreten, und überhaupt. Es ist ein Buch. Das Buch in sich ist schlüssig, es unterhält, ist interessant und…. bitte weiter zum Fazit

Fazit:


…ich würde es definitiv weiter empfehlen. Ein gewisser Tiefgang, ein bisschen Humor, es passt und gefällt!

Veröffentlicht am 06.07.2018

sehr fesselnd und unterhaltend

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Angestachelt von der Serie, die ich nicht gesehen habe, und von dem Angebot von Bastei Lübbe, konnte ich gar nicht anders und das Buch „Tausend kleine Lügen“ musste bei mir einziehen. Eine Weile hat es ...

Angestachelt von der Serie, die ich nicht gesehen habe, und von dem Angebot von Bastei Lübbe, konnte ich gar nicht anders und das Buch „Tausend kleine Lügen“ musste bei mir einziehen. Eine Weile hat es gedauert aber nun habe ich es gelesen und was soll ich sagen? Der Schreibstil ist klasse. Bislang kannte ich noch keinen Roman von Liane Moriarty aber das wird sich sicher noch ändern.

Die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Die Blonden Bobs nun nicht so und überhaupt sind doch einige Intrigante Charaktere vorhanden aber die drei Frauen fand ich super gelungen, sehr abwechslungsreich und auch so normal, wie aus dem Leben gegriffen.

Die Idee und die Umsetzung finde ich sehr gelungen. Ich mag wie sich die Geschichte an den Unfall heran tastet aber auch wie die Gesprächsausschnitte dargestellt wurden. Ich bin eigentlich kein besonderer Freund von diesen Auflistungen wer was sagt aber in diesem Fall fand ich es sehr gelungen und passend. Das gab mir besonders das Gefühl dabei zu sein.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen und ich konnte auch das Buch kaum aus der Hand legen weil ich so neugierig war welcher Mann den Unfall hat und wie es dazu kommt. Sehr gelungen fand ich auch die ganzen kleinen Geheimnisse, die Lügen und die Intrigen und wie sich die ganze Situation so zuspitzt. Für mich war es ein Leseerlebnis.

Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und beides ist sehr gelungen.



Fazit:
Mir hat „Tausend kleine Lügen“ sehr gefallen. Ich fand die Entwicklung zu dem Finalen Abend sehr gelungen und auch die Darstellung der „anderen“. Insgesamt konnte mich die Geschichte sehr gut fesseln und unterhalten. Ich kann „Tausend kleine Lügen“ absolut empfehlen.