Cover-Bild Die Farben unserer Träume
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 24.05.2023
  • ISBN: 9783764508227
Lilli Beck

Die Farben unserer Träume

Roman
»Welche Farben hat der Regen?« – »Die Farben unserer Träume, wenn du in meinen Armen liegst.«

München, 1965. Die 17-jährige Anna hat sich in ihrer Familie schon immer fremd gefühlt. Mit ihren dunklen Locken sticht sie buchstäblich wie das schwarze Schaf der Sonnlechners hervor. Und während ihre Eltern und ihre Schwester das unaufgeregte bürgerliche Leben genießen und den familieneigenen Friseursalon mit Eifer betreiben, sehnt sie sich nach Freiheit und Abenteuer. Vor allem das Malen – das Spiel mit unzähligen Farben und Formen – hilft ihr dabei, ihren Träumen Ausdruck zu verleihen. Als Anna eines Tages auf einen alten Brief stößt, in dem von einem Findelkind die Rede ist, wird sie stutzig: Könnte sie dieses Kind sein? Sie begibt sich auf die Suche nach ihren wahren Wurzeln – und findet dabei nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer großen Liebe …

Weitere historische Romane von Lilli Beck bei Blanvalet:
Glück und Glas
Wie der Wind und das Meer
Mehr als tausend Worte
Wenn die Hoffnung erwacht

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2023

Anna lebt ihren Traum

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Anna wächst in einer Friseurfamilie auf und es ist selbstverständlich für die Eltern, dass sie und Elsie diesen Beruf ausüben und später mal den Friseursalon übernehmen.
Anna ist nicht glücklich. Sie ...



Anna wächst in einer Friseurfamilie auf und es ist selbstverständlich für die Eltern, dass sie und Elsie diesen Beruf ausüben und später mal den Friseursalon übernehmen.
Anna ist nicht glücklich. Sie würde viel lieber malen, stößt aber auf großes Unverständnis. Sie lernt in Schwabing in der Künstlermeile den Maler Clemens Altmann kennen und verliebt sich in ihn. Eines Tages entdeckt sie, dass sie ein Findelkind ist und ihr wird klar, warum sie so anders ist. Wird sie ihren Weg und ihre Wurzeln finden?

Dieses Buch spielt in München in den 60/70 Jahren. Man spürt den Umbruch und es gibt viel Einblicke in das Künstlerviertel. Viele stellen ihre Bilder aus und hoffen auf einen Galeristen. Anna ist eine sehr sympathische junge Frau, die nichts auf schöne Kleidung hält und sehr genügsam ist. Endlich ist sie 18 Jahre und erfüllt sich ihren heiß ersehnten Wunsch und Traum.
Mit Clemens findet sie ihren Seelenverwandten. Beide malen mit Hingabe. Clemens wird zwar gefördert, aber es gibt immer wieder Rückschläge für Beide. Viele Steine liegen auf ihrem Weg.
Alle Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind ausgereift, authentisch und jeder wird seiner Rolle mehr als gerecht.
Ich fand das Buch sehr spannend und konnte es kaum aus der Hand legen.

Fazit: Mir hat es unheimlich Spaß und Freude bereitet, das Künstlerpaar durch München und ihr Leben zu begleiten. Eine tolle Story mit sympathischen Charakteren machen ein richtiges Leseerlebnis daraus. Der besondere Schreibstil ließ mich nur so durch die Zeilen gleiten.
Ich bin erfreut wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben. Es wird nicht mein letztes Buch von ihr sein.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.06.2023

Emotional, dramatisch und berührend

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INHALT:
München 1965: In ihrer Familie hat sich die siebzehnjährige Anna schon immer fremd gefühlt. Mit ihren schwarzen Locken sticht sie buchstäblich als das schwarze Schaf der Sonnenlechners heraus. ...

INHALT:
München 1965: In ihrer Familie hat sich die siebzehnjährige Anna schon immer fremd gefühlt. Mit ihren schwarzen Locken sticht sie buchstäblich als das schwarze Schaf der Sonnenlechners heraus. Ihre Eltern leben ein gut bürgerliches und unaufgeregtes Leben und betreiben drn familieneigenen Friseursalon mit Eifer. Doch Anna sehnt sich immer mehr nach Aufregung, Abenteuern und Freiheit. Vor allem möchte sie malen, sie möchte mit Formen und unzähligen Farben spielen. Eines Tages findet sie einen alten Brief, in dem von einem Findelkind die Rede ist. Könnte sie dieses Kind sein? Sie begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und findet nicht nur zu sich selbst sondern auch ihre grosse Liebe.
MEINE MEINUNG:
Ich habe schon einige Bücher von Lilli Beck gelesen und immer konnte sie mich mit ihren emotionalen Geschichten erreichen. So war es auch hier bei ihrem neusten Buch wieder. Von Beginn an stand ich an der Seite von Anna, auch weil mich ihr Schicksal sehr getroffen hat. Vielleicht nicht nur das Schicksal von Anna sondern auch von das von ihrer leiblichen Mutter. Von ihr lesen wir immer mal wieder kleine Abschnitte, die aber sehr dramatisch und emotional sind. Hauptsächlich begleiten wir Anna und erkennen sehr schnell, dass die so gar nicht in ihre Familie passt und nicht die Ansichten und Lebensweise von ihnen teilt. Wir begleiten ihren Kampf für ein anderes Leben und wir sehen ihre Stärke und ihren Mut, zu sich selbst zu finden. Der Zeitgeist der sechziger Jahre wurde hier perfekt wiedergegeben und das Setting von München war perfekt. Wir sind durch Strassen flaniert und haben Plätze besucht und all das war so bildlich und authentisch beschrieben, dass ein Kopkino entstand und alles lebendig wurde. Es war wieder eine emotionale, dramatische und authentische Geschichte mit facettenreichen und interessanten Charakteren und einem Schicksal, welches mir zu Herzen geht.
FAZIT:
Emotional, dramatisch und rührend.

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Veröffentlicht am 09.06.2023

Das Leben geht manchmal seltsame Wege

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Ich habe schon einige Bücher von Lilli Beck gelesen und auch diesmal hat sie mich von Beginn an abgeholt, in die Geschichte hinein gezogen und vollkommen überzeugt.

Mitte Dezember 1948 legt eine junge ...

Ich habe schon einige Bücher von Lilli Beck gelesen und auch diesmal hat sie mich von Beginn an abgeholt, in die Geschichte hinein gezogen und vollkommen überzeugt.

Mitte Dezember 1948 legt eine junge Frau ein Baby in eine Decke gewickelt in einem Weidenkorb auf die Stufen des Frisiersalon Sonnlechner in der Münchner Amalienstraße. Dazu ein Brief, er einiges erklären soll.
1965 ist dieses Baby fast erwachsen. Anna Sonnlechner ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater Xaver, Mutter Traudl und der um ein Jahr jüngeren Schwester Elsie in der Amalienstraße, wo die Familie schon in der 5. Generation einen Frisiersalon betreibt. Und den sollen Anna und Elsie in der Zukunft weiterführen. Nur fühlt sich Anna irgendwie nicht richtig zugehörig zu dieser Familie. Schon gar nicht mag sie die Arbeit im Frisiersalon, fällt sogar bei der Friseurprüfung durch. Und dieser Verdacht der Andersartigkeit verstärkt sich, als sie auf dem Dachboden einen Brief findet, der sie als ein Findelkind ausweist.
Anna macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, ihrer großen Liebe und nach ihrer eigenen Zukunft, die sie in der Malerei sieht.

In diesem Roman erzählt Autorin Lilli Beck die Geschichte von Anna, die in der bürgerlichen Welt, in der sie aufwächst nicht glücklich scheint. Beim Lesen spüre ich regelrecht, dass Anna nicht in diese Friseurfamilie passt. Sie findet dann ja auch heraus, dass sie keine leibliche Tochter der Sonnlechners ist und macht sich auf den Weg ihr eigenes Leben zu leben. Zusammen mit dem armen (reichen) Künstler Clemens Altmann, der an der Leopoldstraße seine Bilder verkauft. Ich finde es toll, wie die Beiden jede Hürde ihres gemeinsamen Lebens meistern. Ich habe mich mit ihnen im Dachgeschoss der Schwabinger Wohnung richtig wohl gefühlt. Da ich in München lebe, hatte ich viele der Orte, die hier eine Rolle spielen und die alle sehr bildhaft beschrieben sind, direkt vor Augen. Genau so wie die Menschen, mit denen ich es hier zu tun bekomme. Alle haben ihre kleinen oder größeren Eigenheiten, sind fast alle sehr liebenswert und passen sehr gut in diese Nachkriegszeit.

Für mich hat dieses Buch alles, was ich mir von einer guten Geschichte wünsche. Eine interessante nachvollziehbare Story; Menschen, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin und eine gute Portion Spannung, die ich hier auch gefunden habe.
Ein wunderbarer Familienroman mit einer Hauptdarstellerin, die ich schnell ins Herz geschlossen habe und die ihr Herz am rechten Fleck hat. Mit ihr hätte ich noch ewig durch die Stadt streifen können. Sie, ihre Familie und ihre Freunde haben mich für einige Stunden sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 05.06.2023

Träume verändern das Leben

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München 1965. Anna ist 17 Jahre alt und hatte irgendwie schon immer das Gefühl nicht so richtig in ihre Familie zu passen. Mit ihren wilden Locken passt Anna einfach nicht so richtig dazu und sie empfindet ...

München 1965. Anna ist 17 Jahre alt und hatte irgendwie schon immer das Gefühl nicht so richtig in ihre Familie zu passen. Mit ihren wilden Locken passt Anna einfach nicht so richtig dazu und sie empfindet das bürgerliche Leben auch nicht so angenehm wie ihre Schwester und ihre Eltern. Auch die Arbeit im familieneigenen Friseursalon macht ihr nicht so richtig Spaß und so sehnt sich Anna nach der Freiheit und dem Abenteuer. Wenn Anna aber Malen kann ist sie im Glück und so hofft sie eines Tages diesen Traum Leben zu können.
Als Anna dann auf einen alten Brief stößt erfährt sie von einem Findelkind und begibt sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und findet dabei auch die Liebe.

Die Romane der Autorin Lilli Beck lese ich immer wieder gerne, sie erzählt Geschichten auf eine Art das selbst schwere Schicksalsschläge leicht und verständlich erzählt sind und dabei aber nie plump wirken.
Der neue Roman hier klingt vom Klappentext her schon sehr ansprechend und ich hatte mich schon darauf gefreut bis ich genug Zeit habe um diesen Roman in Ruhe zu lesen.
Der Roman erzählt die Geschichte von Anna die immer versucht sich in das bürgerliche Leben das ihre Familie lebt einzufügen, doch irgendwann kann sich Anna nicht mehr verstellen und bricht aus. Als sie dann ihre wahre Herkunft erfährt ist sie verwirrt und weiß nicht so richtig was sie davon halten soll. Bei der Suche nach sich Selbst findet sie aber auch die Liebe mit der sie versucht alle Hürden zu meistern.
Mir ist diesmal der Einstieg ins Buch nicht so leicht gefallen und es hat etwas gedauert bis ich mich mit Anna angefreundet hatte aber dann kam ich wirklich sehr gut voran.
Der Roman war auch nicht nur auf den Handlungsstrang von Anna aufgebaut, es gab noch drei weitere und so wurde alles zusammen für mich eine runde Geschichte wie es sie bestimmt öfters in im Nachkriegsdeutschland gab.
Ich konnte dem Verlauf der Geschichte immer gut folgen, mit allen Entscheidungen oder besser wie sie getroffen wurden war ich nicht glücklich hier musste ich mir immer die damalige Zeit vor Augen halten damit es stimmig und verständlich war.
Der Spannungsbogen war immer sehr gut gespannt und es war auch immer Abwechslungsreich so wurde es nie langweilig oder langatmig.
Obwohl ich München kenne, also wie ein Tourist eben, die Innenstadt kenne ich den Rest nicht so konnte ich mir alle Handlungsorte sehr gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen da alles sehr bildlich beschrieben war.
Auch alle Figuren waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, es war leicht mir diese während des Lesens vorzustellen.
Mit Anna wurde ich nicht gleich war, aber als ich sie dann besser kennengelernt hatte habe ich sie in mein Leserherz geschlossen. Auch andere Figuren waren mir sehr sympathisch.
Auch wenn ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten hatte in die Handlung reinzukommen so war es danach noch eine wirklich angenehme Lesezeit.
Für den Roman vergebe ich alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

Annas großer Traum

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Die Farben unserer Träume
Inhaltsangabe: Quelle Blanvalet Verlag

»Welche Farben hat der Regen?« – »Die Farben unserer Träume, wenn du in meinen Armen liegst.«
München, 1965. Die 17-jährige Anna hat ...

Die Farben unserer Träume
Inhaltsangabe: Quelle Blanvalet Verlag

»Welche Farben hat der Regen?« – »Die Farben unserer Träume, wenn du in meinen Armen liegst.«
München, 1965. Die 17-jährige Anna hat sich in ihrer Familie schon immer fremd gefühlt. Mit ihren dunklen Locken sticht sie buchstäblich wie das schwarze Schaf der Sonnlechners hervor. Und während ihre Eltern und ihre Schwester das unaufgeregte bürgerliche Leben genießen und den familieneigenen Friseursalon mit Eifer betreiben, sehnt sie sich nach Freiheit und Abenteuer. Vor allem das Malen – das Spiel mit unzähligen Farben und Formen – hilft ihr dabei, ihren Träumen Ausdruck zu verleihen. Als Anna eines Tages auf einen alten Brief stößt, in dem von einem Findelkind die Rede ist, wird sie stutzig: Könnte sie dieses Kind sein? Sie begibt sich auf die Suche nach ihren wahren Wurzeln – und findet dabei nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer großen Liebe …

Meine Meinung zur Autorin und Buch

Lilli Beck hat mich auch mit ihrem neusten Werk wieder hellauf begeistert, es ist als wäre das ganze extra für mich geschrieben, ich fühlte mich als Annas Seelenverwandte, auch ich hatte einen Traum Modezeichnerin zu werden, mir ging es wie Anna ich musste im Elterlichen Geschäft lernen, Einzelhandelskaufmann. Deshalb konnte ich mich so gut hinein versetzen und verstehen.

Die Nachkriegsjahre, als Deutschland am Boden liegt, die ausgehungerte Bevölkerung, die Not, die meisten hatten kein Dach auf dem Kopf, der Wohnungsnotstand, in den großen Städten. Der langsame Wiederaufstieg, die Studentenbewegung, Oswald Kolle, eine Welt im Umbruch, ich war 1965 gerade 13 Jahre alt etwas jünger . Ich habe mich Anna sehr nah gefühlt . Sie war für mich wie meine andere Hälfte von mir.
Es war toll mit Anna und Clemens durch München zu streifen, mit ihnen alle Höhen und Tiefen zu erleben.

Es beginnt schon sehr spannend, mit dem Prolog das einem noch neugierigerer machte. Eine Frau die sich 1948 in München durch das Schneetreiben kämpfte, ehrlich gesagt ich habe mit ihr mitgelitten. Was für ein schwerer Entschluss er brach einem fast das Herz. 1965 Anna ist 17 Jahre ihre jüngere Schwester Elise 16 , beide haben im gleichen Monat und Tag Geburtstag. Die beiden Schwestern sind so unterschiedlich, Elise geht in ihrem Beruf als Friseuse im Elternlichen Betrieb auf, Anna dagegen hast ihren Beruf, sie hätte lieber Kunst studiert, die Begabung hat sie dazu. Eigentlich geht es den Geschwistern gut, die Eltern sind liebevoll und führen ein Gut Bürgerliches Leben. Aber Anna fühlt sich fremd in der Familie Sonnlechner, so als würde sie nicht dazu gehören.
Dann begegnet ihr eines Tages Clemens Altmann, der Sohn eines reichen Likörfabrikanten. Clemens lebt seinen Traum vom Künstlerleben, auch wenn er oft von der Hand in den Mund lebt. Die beiden verlieben sich, es ist die wirkliche große Liebe. Besonders der Satz von Clemens: „Welche Farben hat der Regen „ fragt Anna. Clemens erwidert „ Die Farben unserer Träume, wenn du in meinen Armen liegst. „ Beide haben das Gefühl die andere Hälfte zu sein, nur zusammen sind sie ein ganzes.
Es wird aufregend und turbulent, als Anna rebelliert als sie endlich 18 ist, sie will endlich ihren Träumen nachgehen. Es passiert sehr viel, Schönes und leidvolles, besonders an einem Tag als Anna einen Brief und ein wertvolles Schmuckstück findet, bricht für sie eine Welt zusammen, nichts ist mehr wie vorher. Gut das es Clemens gibt der sie immer wieder auffängt.
Jetzt habe ich eigentlich schon zu viel Preis gegeben, lest das Buch selbst und macht euch euer eigenes Bild.

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