Cover-Bild LaPax
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Wortschatz, Edition
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 276
  • Ersterscheinung: 03.2019
  • ISBN: 9783943362480
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Linda Kieser

LaPax

Ein fantastischer Roman
Irritiert sah Ray in das faltige Gesicht der alten Frau. „Was ist das eigentlich genau: Hoffnung?“

Die Geschwister Seven, Ray und Mini sind Außenseiter in einem System, das sich dem grenzenlosen medizinischen Fortschritt und dem Glück des Einzelnen verschrieben hat. Sie werden als „Natürliche“ beschimpft und unterdrückt.

Ihre alte Großmutter erzählt ihnen jedoch immer wieder rätselhafte Dinge über eine geheimnisvolle Stadt, in der alles anders sein soll. Ganz auf sich gestellt wagen sie eine gefährliche Flucht mit ungewissem Ausgang.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2020

Das Unbekannte wagen!

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Es gibt einen Platz, an welchem du dich frei entfalten kannst, aber der muß nicht immer im Äußeren sein. Manchmal ist es eine innere Reise👍

In dieser Dystutopie sind die Geschwister Seven, Ray und Mini ...

Es gibt einen Platz, an welchem du dich frei entfalten kannst, aber der muß nicht immer im Äußeren sein. Manchmal ist es eine innere Reise👍

In dieser Dystutopie sind die Geschwister Seven, Ray und Mini ausgestoßene Pariahs, Außenseiter, nur weil sie, wie bei uns zum Glück noch üblich, biologisch natürlich zur Welt gebracht wurden.

Ein repressives System raubt den Menschen die Hoffnung, Zuversicht, persönliches Glück sowie sämtliche Optionen zur freien Entfaltung. Pragmatische optimierte Effektivität der Ökonomie steht dogmatisch über allem anderen.

Durch Nummern werden Menschen entindividualisiert. Beziehungen sind perdu und alles ist genauestens durchgeplant und getaktet. Ja, George Orwell läßt grüßen von Wolke 84 im 19. Himmelssektor!

Diese drei haben noch das seltene Privileg durch eine richtige Familie Nestwärme, Bindung und selbstlose Liebe zu erfahren, aber der Vater ist ein weißer Fleck, eine Leerstelle.

Sie hören von ihrer Großmutter Legenden über eine mysteriöse Stadt. Dort ist jeder Bewohner frei, leben in keinem vorgeformten Korsett, können sich individuell entfalten und in Glück friedlich ihrem Sein nachgehen.

Miri, Seven und Ray werden äußerst motiviert, dieses güldene El Dorado der Seele, das Paradies Eden zu finden. Eine gewagte Flucht beginnt. Werden sie die Destination ihrer Sehnsucht erreichen? Schaffen sie es?

Dies ist ein luzides und irisierendes Buch mit einigen Überraschungen der unerwarteten Art. Die innere Dynamik und die Zusammenhänge eines repressiven Systems werden scharf analysiert und treffend erhellt.

Emotionen sind unerwünscht. Empathie verkümmert. Das ist ja schon teilweise heute schon der Fall. Eine wachsende Herdenimmunität gegen Mitmenschlichkeit und Sympathiebekundungen zeigt sich zunehmend. Eine schockierende Gleichgültigkeit und das Geschwür des Fatalismus.

In jenem System herrscht eine südpolare Eiseskälte, die von der ganzen Atmosphäre dort ausgestrahlt wird. Trotzdem können Menschen auch in diesem Szenario es nicht lassen, "Andersartige" auszugrenzen. Man fragt sich, ob Menschen jemals dazulernen. Wie konnte die globale humane Population bis heute überleben, geschweige denn: Hat sie überhaupt eine Zukunft, wenn sie in diesem autoaggressiven, selbstzerstörerischen Stil weiter macht wie bisher? Mit 209 Sachen in den endlosen Abgrund ....

Allerdings ist das Buch glücklicherweise keine durchgängige Dysropie, sondern eben eine Dystutopie. Es ist immer noch das illuminierende Element der Hoffnung ( sperare ) am Horizont ( finiens ), des wahrhaft besseren Lebens, in welchem Äußerlichkeiten keinerlei Rolle spielen.

Das von mir bereits erwähnte Irisierende läßt die Herzen, Seelen und Psychen strahlen. Es ist das Antidot gegen das Gift der Wurzeln der auch mir zutiefst verhassten Manipulation. Und Motivation sowie Antrieb niemals aufzugeben.

Ja, das ist die Saat, die man sähen sollte und muß, wenn man am Ende der Etappe den wahrhaften Frieden ( Pax ) der Seele, psychische Balance, Glück kohärent mit reeller Zufriedenheit ernten will.

Der Weg ist nicht immer einfach, voller Fallgruben, Schlingen und Stolperdraht, Risiken und perikulös, aber es ist die Mühen allezeit wert.

So vermittelt Linda Kieser eine kostbare, wertvolle Botschaft ohne moralinsaure Schicht in einem eingängigen, sanften Schreibstil, der meine Neuronen angenehm umgarnt.

Das hat zur sehr positiven Folge, daß man durch diese philosophischen, spirituellen und metaphysischen Geister, die im Buch verborgen sind und einem zart ins Ohr wispernd zum intensiven Reflektieren und Nachdenken animiert wird. Was will man mehr? Ein erstklassiges, wunderbares Leseerlebnis!!!

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Veröffentlicht am 15.07.2020

moralisch wertvoll und emotional

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Wer träumt nicht von LaPax?

Ein so wundervoller Name für einen noch wundervolleren Ort...

Die Familie, um die sich dieses Buch vorwiegend dreht, lebt in einem kontrollierten, futuristisch anmutenden ...

Wer träumt nicht von LaPax?

Ein so wundervoller Name für einen noch wundervolleren Ort...

Die Familie, um die sich dieses Buch vorwiegend dreht, lebt in einem kontrollierten, futuristisch anmutenden Staat. Zu gut kann man ihn sich vorstellen. Alles wird überwacht und kontrolliert, Emotionen ausgeschaltet.

Die ersten Kapitel, in denen man mitbekommt wie es dort zugeht, haben mich schockiert - und das übelste war, man kann sich vorstellen, dass es wirklich einmal so kommen könnte, auch bei uns in der realen Welt!

Neugierig bin ich durch die Seiten gerast. Man leidet und hofft mit den Hauptcharakteren mit, die so einfühlsam und herzlich zum Leben erweckt wurden.

Es bleibt immer ein gewisses Spannungsniveau erhalten. Für meinen Geschmack war das Ende etwas zu offensichtlich und absehbar, doch es macht die Geschichte einfach rund - SO MUSS ES AUSGEHEN!, denkt man sich. Deshalb hat das Buch für mich im letzten Teil etwas geschwächelt.

Doch alles in allem mehr als empfehlenswert und mit seinem tollen Coverbild auch ein echter Blickfang.

Es ist hochemotional und regt defintiv zum Nach- und Umdenken an!

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben

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Inhalt:

Ray, Seven und Mini wachsen in einem System auf, indem es keine Hoffnung gibt, die Menschen Nummern anstatt Namen haben, Beziehungen nicht mehr existieren und das Leben durch das System geplant ...

Inhalt:

Ray, Seven und Mini wachsen in einem System auf, indem es keine Hoffnung gibt, die Menschen Nummern anstatt Namen haben, Beziehungen nicht mehr existieren und das Leben durch das System geplant wird. Doch die Geschwister haben das große Glück, dass sie noch auf natürlichem Weg geboren wurden und eine Familie haben, in der es Liebe und Zuneigung gibt. Die Oma erzählt ihnen oft Geschichten von einer geheimnisvollen Stadt, in der die Menschen nicht in einem System leben und ihre Entscheidungen selber treffen dürfen. Ihr größter Wunsch ist es, diese geheimnisvolle Stadt zu finden. Und so begeben sich sich auf eine gefährliche Flucht , in der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.

Cover:

Das Cover, in den dunklen Grüntönen, hat mich sofort angesprochen, da es etwas Geheimnisvolles ausstrahlt. Der Baum in der Mitte bedeutet für mich Halt und Zuversicht, was sehr gut zur Geschichte passt.

Die schwarz-weiß Illustrationen im inneren des Buches runden die Geschichte perfekt ab.

Meine Meinung:

Linda Kieser hat mit " LaPax " eine tiefsinnige Geschichte geschrieben, die einen zum nachdenken anregt.

Die Geschichte beginnt mit düsteren Zukunftsaussichten und da führt man sich vor Augen, wie gut wir es in unserer Welt haben und doch sind wir oft unzufrieden. Doch wie weit sind wir von diesen Zuständen noch entfernt ? In der heutigen Zeit, in der jeder oft nur an sich selbst denkt und Emphatie häufig auf der Strecke bleibt und durch die modernen Errungenschaften wie Internet und Handy oft das Wesentliche übersehen wird, kann man sehr schnell zum Mitläufer werden. Wie manipulierbar sind wir und wären wir bereit unser bequemes Leben aufzugeben?

Die Geschwister Ray, Seven und Mini führen uns hier vor Augen, dass es sich lohnt nie die Hoffnung aufzugeben und sein Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Jeder kann sein LaPax finden, wenn er das Ziel nicht aus den Augen verliert und auch bereit ist, dafür ein Wagnis einzugehen.

Fazit:

Ein tolles Buch für junge Leser ab 14 Jahren, dass voller Hoffnung steckt und ich jedem Leser wünsche sein LaPax zu finden.

Klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.


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Veröffentlicht am 24.06.2020

Interessant und tiefgründig

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Bei „ LaPax“ von Linda Kieser handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Irritiert sah Ray in das faltige Gesicht der alten Frau. „Was ist das eigentlich genau: Hoffnung?“

Die Geschwister ...

Bei „ LaPax“ von Linda Kieser handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Irritiert sah Ray in das faltige Gesicht der alten Frau. „Was ist das eigentlich genau: Hoffnung?“

Die Geschwister Seven, Ray und Mini sind Außenseiter in einem System, das sich dem grenzenlosen medizinischen Fortschritt und dem Glück des Einzelnen verschrieben hat. Sie werden als „Natürliche“ beschimpft und unterdrückt.

Ihre alte Großmutter erzählt ihnen jedoch immer wieder rätselhafte Dinge über eine geheimnisvolle Stadt, in der alles anders sein soll. Ganz auf sich gestellt wagen sie eine gefährliche Flucht mit ungewissem Ausgang.


Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen, der Einstieg ist mir leicht gefallen und dadurch, dass die Geschichte sehr interessant ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Ihre Entwicklungen und ihr agieren haben mir gefallen. Ich habe sie gerne begleitet und war die ganze Zeit über neugierig, wie es mit ihnen weitergeht.

Der Plot ist sehr interessant, tiefgründig und wurde sehr gut umgesetzt. Hier handelt es sich um einen christlichen Roman, bei dem es vor allem um das Thema Hoffnung geht. Die Autorin beschreibt alles sehr gut, hat interessante Ideen und alles wirkt sehr glaubwürdig. Dabei hat mir gefallen, dass sie hier die christlichen Werte mit eingebracht hat . Auch nicht gläubige Menschen können diesen Roman lesen.

Am Anfang des Romans öffnen sich viele Frage, die alle Stück für Stück aufgelöst werden.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 12.06.2020

niemals die Hoffnung aufgeben

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Ich liebe Romane, die in der Zukunft spielen. Welch kreative Ideen Autoren in ihren Büchern ausleben.

Die Autorin schenkt uns eine süße liebenswerte Familie, die in einem System gefangen ist und ausbrechen ...

Ich liebe Romane, die in der Zukunft spielen. Welch kreative Ideen Autoren in ihren Büchern ausleben.

Die Autorin schenkt uns eine süße liebenswerte Familie, die in einem System gefangen ist und ausbrechen möchte. Der Vater ist seit langem fort, die Mutter wird mehr und mehr "eingegliedert", die drei Kinder muss man ins Herz schließen und die Oma ist eine alte Frau voller Hoffnung und Tatendrang. Sie ist es auch, die dafür sorgt, dass die Kids sich auf den weg Richtung Hoffnung machen. Das Buch ist für 12-15 Jährige gekennzeichnet. Ich habe zwei 13-jährige Jungs und glaube, dass es noch nichts für sie wäre, da der Roman doch sehr düster ist. Andererseits könnten sie darin sehen, wie gut sie es eigentlich in unserer Welt haben. Sie treffen sich mit Freunden, dürfen ihre Gefühle ausleben und haben ihre Familie als Schutz. Alles, was es im "System" nicht gibt. Ich bin da also zwiegespalten, ob die Altersgruppe nicht zu jung angesetzt ist.

Jedenfalls hat mir die Geschichte gut gefallen. Der Schreibstil ist großartig, genauso wie ich ihn mag. Und es tanzen immer noch Bilder in meinem Kopf herum....

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