Cover-Bild Der Polarkreis
Band 1 der Reihe "Die Polarkreis-Trilogie"
(13)
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atrium Verlag AG
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.02.2025
  • ISBN: 9783855352128
Liza Marklund

Der Polarkreis

Kriminalroman
Dagmar Mißfeldt (Übersetzer)

Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden

In einer nordschwedischen Kleinstadt gibt ein maroder Brückenpfeiler ein grausames Geheimnis preis: die kopflose Leiche einer jungen Frau. Schnell wird klar, dass es sich um Sofia handeln muss, die vierzig Jahre zuvor spurlos verschwand. Damals trafen sich fünf Mädchen im Teenageralter regelmäßig in einem Buchklub, den sie den Polarkreis nannten. Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer? Kurz nach dem schrecklichen Fund treffen sich die vier übrigen Frauen des Buchklubs zum ersten Mal wieder, um diese Frage zu beantworten. Schnell wird klar, dass etwas in der Beziehung der Mädchen der Auslöser für das Verbrechen gewesen sein muss …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Tiefgründig und mit langem Nachhall

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DER POLARKREIS von Liza Marklund aus dem Atrium Verlag

Ein unfassbar nachwirkendes Buch, dessen Inhalt bestimmt in meiner Erinnerung verbleibt. Tatsächlich weiß ich gerade gar nicht genau wie ich mit ...

DER POLARKREIS von Liza Marklund aus dem Atrium Verlag

Ein unfassbar nachwirkendes Buch, dessen Inhalt bestimmt in meiner Erinnerung verbleibt. Tatsächlich weiß ich gerade gar nicht genau wie ich mit meiner Rezension beginnen soll, um der Autorin auch wirklich gerecht zu werden. Daher beginne ich einfach mit dem Inhalt des Buches und worum es im Kern geht. In einer Kleinstadt wird an einem Brückenpfeiler, nach einem Unwetter, die kopflose Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell wird allen in der Stadt klar, dass es sich hierbei nur um das vermisste Mädchen handeln kann, welches vor mehr als 40 Jahren von heute auf morgen spurlos und ohne jeden Anhaltspunkt verschwunden war. Zu dieser Zeit traf sich das verschwundene Mädchen mit vier weiteren Mädchen aus derselben Schule regelmäßig in einem selbst gegründeten Buchclub dem „Polarkreis“, genannt nach der regionalen Eishockeymannschaft, um Noten aufzubessern.

Liza Marklund erzählt aus fünf verschiedenen Perspektiven die jeweilige Gegenwart und die dazugehörige Vergangenheit jedes einzelnen Mädchens aus dem Buchclub und der heutigen Frau. So erleben wir Leserinnen Stück für Stück die Ereignisse der vergangenen Tage. Aber nicht nur peu à peu setzt sich hier aus den Erzählungen der Protagonistinnen die Vergangenheit zusammen, sondern die Gegenwart spielt dazu eine große Rolle in Form der Erinnerungen. Alle erzählen aus ihrer Sicht ihre ganz eigene und persönliche Lebenssituation. Dabei erhalten wir Leserinnen einen tiefgründigen Einblick in fünf Teenager Leben und ihrer damaligen Gefühlswelt und den Blick der heutigen Frau auf die damalige Situation. Wer nun denkt, es handelt sich hierbei, um ein rein feministisches Buch liegt da verkehrt, denn gleich auf den ersten Seiten wird eindeutig klar, dass auch Männer in den Leben der Mädchen eine große Rolle spielten. Dabei hatte ein beliebter Junge, Sohn des damaligen Polizeichefs, zu allen Mädchen einen Kontakt. In der Gegenwart ist genau dieser Junge der nun heutige ermittelnde Beamte und spätestens jetzt wissen wir, dass es sich hierbei um eine raffinierte und spannende Kriminalgeschichte handelt.
Liza Marklund beweist hier wieder einmal, mit viel Empathie und Authentizität Persönlichkeiten zu beschreiben. Ihr Schreibstil ist dabei locker und leicht zu lesen ohne dass der Inhalt dabei verloren geht. Dabei besitzt die Autorin die Macht uns beim Lesen immer tiefer in den Sog zu ziehen.
Zu keiner Zeit rückt die Kriminalgeschichte in den Hintergrund, da die Gegenwart immer wieder angesprochen wird. Wie ein roter Faden zieht sich die Ermittlungsarbeit durch die Geschehnisse und am Ende ist die Auflösung unfassbar und hat mich persönlich sprachlos zurückgelassen, aber auf gar keinen Fall enttäuscht. Für mich eine grandiose Kriminalgeschichte die tief in Erinnerung verbleibt. Habe ich eigentlich erwähnt, dass die Geschichte sich in Nordschweden abspielt? Daher weht immer ein skandinavisches Flair durch das Buch.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Kein 08 15 Krimi

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Dies ist der erste Teil der Polarkreis Trilogie von der schwedischen Autorin Liza Marklund. Die Geschichte spielt in einer schwedischen Kleinstadt im hohen Norden, wo es oft nicht richtig hell wird. Dazu ...

Dies ist der erste Teil der Polarkreis Trilogie von der schwedischen Autorin Liza Marklund. Die Geschichte spielt in einer schwedischen Kleinstadt im hohen Norden, wo es oft nicht richtig hell wird. Dazu passt super das düstere Cover. Die Hauptprotagonisten sind fünf junge Frauen die sich 1980 regelmäßig in einem Buchclub treffen, dem Polarkreis, um über das aktuell gelesene Buch zu diskutieren. Im Jahre 2019, kurz vor Weihnachten, findet man in einem Brückenpfeiler die kopflose Leiche einer jungen Frau. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei der Leiche um die damals verschwundene Sofia Hellström, Mittglied des Polarkreises handelt. In den einzelnen Kapiteln kommt jede der Frauen zu Wort, in der Gegenwart und hauptsächlich in der Vergangenheit. Die Autorin hat hier eine etwas andere Art von Krimi geschrieben. Es dreht sich fast alles um diese fünf jungen Frauen auf dem Weg zum Erwachsen werden. Freundschaft, Liebe, Familienleben, Alkohol und Drogen. Was etwas verwirrend beginnt, steigert sich mit den Seiten zu einer geheimnisvollen Geschichte, mit einem spannenden und gelungenem Ende. Wiking, damals der Schwarm aller Mädchen, jetzt 40 Jahre später Polizeichef trägt wesentlich an der Aufklärung des Verbrechens teil. Dieser Krimi hat mich super unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzungen Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Phänomenaler Trilogie-Start

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Kurz vor Weihnachten wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Kopf fehlt, man vermutet, dass es sich um die vor vierzig Jahren verschwundene Sofia handelt, die seinerzeit von einem Tag auf den ...

Kurz vor Weihnachten wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Kopf fehlt, man vermutet, dass es sich um die vor vierzig Jahren verschwundene Sofia handelt, die seinerzeit von einem Tag auf den anderen verschwand. Fünf Mädchen trafen sich damals in der Bibliothek, unter ihnen Sofia. Polarkreis nannte sich der Buchclub, der die jungen Frauen miteinander verband. Die verbliebenen Mädchen von damals treffen sich heute als Frauen wieder, um Antworten zu erhalten auf Fragen, die keine von ihnen stellen will.

»Die vier Frauen, die mit Sofia Hellsten früher einmal zum Buchclub Polarkreis gehört hatten, waren über den Fund im Brückenfundament zutiefst erschüttert. Er setzte jahrzehntelang sorgfältig verborgene Kräfte frei und riss Leben auseinander, die womöglich nie ganz gewesen waren.« (Seite 6)

Eine Stimme führte durch das Buch, dessen Aufbau großartig gewählt wurde. Jedem Kapitel vorangestellt wurde ein Monat von vor vierzig Jahren, dem die Gegenwart folgte, die meine Fragen dazu beantwortet und neue aufgeworfen hat. So näherte sich die Geschichte der Aufklärung, der ich entgegenfieberte, die ich aber trotzdem hinauszögern wollte, weil der Weg dahin so unglaublich spannend und unterhaltsam war. Die fünf Mädchen hätten nicht unterschiedlicher sein können, jede von ihnen ein faszinierender Charakter, der mir wirklich nicht sympathisch gewesen ist, was sich vier Jahrzehnte später nicht geändert hat; ich fand das wirklich wunderbar!

Kleine und große Geheimnisse, Liebe, Hass und Lügen sowie eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, das ist eine unwiderstehliche Mischung für mich. Ich habe erst sehr spät einen Verdacht gehabt, der sich zwangsläufig ergab, war allerdings trotzdem überrascht, als ans Licht kam, was damals geschah. Das Gefühl am Ende war unbeschreiblich; einerseits war ich zufrieden, weil der Gerechtigkeit Genüge getan wurde, andererseits war ich traurig über die Tragik, die darin verborgen war. Der Fall wurde abgeschlossen, aber zusätzlich mysteriöse Andeutungen gemacht, was Sinn macht, da es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Die Fortsetzung mit dem Titel „Das kalte Moor“ erscheint im Frühjahr 2026 und ich kann es kaum erwarten. Für mich war der Kriminalroman ein Highlight im Genre und verdient die volle Punktzahl mit einem extra Sternchen dazu.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Spannender Thriller in zwei Zeitebenen mit interessanten Charakteren und tollem Setting nahe des Polarkreises

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Nach der Lektüre des aktuellen Thrillers der schwedischen Autorin Liza Marklund verstehe ich es weniger denn je, warum ich irgendwann damit aufgehört habe, ihre Bücher zu lesen. Denn früher tat ich das ...

Nach der Lektüre des aktuellen Thrillers der schwedischen Autorin Liza Marklund verstehe ich es weniger denn je, warum ich irgendwann damit aufgehört habe, ihre Bücher zu lesen. Denn früher tat ich das sehr gerne und werde damit jetzt ganz sicher weitermachen. Denn das Buch ist einfach nur super! Es ist das erste einer Triologie, was ich zu zunächst nicht wusste. Umso mehr habe ich mich dann darüber gefreut, als ich es erfuhr. Die beiden Folgebände, die allerdings erst 2026 und 2027 in deutscher Sprache erscheinen sollen, werden definitiv den Weg in mein Bücherregal finden. Schade, dass es bis dahin noch so lang ist.
In einer nordschwedischen Kleinstadt wird bei einer Brückensanierung die einbetonierte Leiche einer kopflosen Frau gefunden. Schnell wird eine Verbindung zu Sofia Hellsten, der Tochter des ehemaligen Kommunalrats gezogen. Denn Sofia verschwand vierzig Jahre zuvor spurlos. Und damals war die besagte Brücke gerade im Bau.
Sofia und vier weitere Mädchen gehörten damals dem Buchklub „Polarkreis“ an, in dem sie sich über gemeinsam gelesene Bücher austauschten. Jeder Teil des Buches wird aus der Perspektive eines anderen Buchklubmitglieds erzählt, wobei ein Handlungsstrang immer in der Jetzt-Zeit spielt und ein zweiter in dem Jahr, als Sofia verschwand. So bekommt der Leser einen guten Einblick in die einzelnen Charaktere. Dabei finde ich es sehr interessant, welche Unterschiede die Mädchen schon damals in sozialer Schicht, Beziehung innerhalb ihrer Herkunftsfamilien und Charakter aufweisen. Die Autorin beschreibt hier die Zeit des Erwachsenwerdens der Mädchen mit all ihren Geheimnissen, von denen sie auch nach vierzig Jahren noch große Angst haben, dass sie heraus kommen. Und jeder scheint irgendetwas zu verbergen zu haben. Als Leser möchte man diese Geheimnisse natürlich unbedingt aufdecken. Dies und der Wunsch zu erfahren, wie sich die Mädchen in den fast vierzig Jahren entwickelt haben, wäre für mich Grund genug gewesen schnell weiterzulesen: Inwiefern hat sich der Charakter verändert? Welchen Beruf haben sie ergriffen? Wie sieht es familiär aus? Haben sie die Ziele und Wünsche erreicht, die sie sich als junge Mädchen gesteckt haben? Die Charaktere sind einfach wahnsinnig interessant und vielschichtig angelegt. Manche Persönlichkeitsentwicklungen fielen wie zu erwarten aus, aber es gab auch so manche Überraschung. Ebenso habe ich mich immer gefreut Nebenpersonen von „damals“ in der „Jetzt-Zeit“ wiederzutreffen, typisch Kleinstadt halt 😊.
Dennoch spielt selbstverständlich der Mord und die Frage nach dem damaligen Täter eine zentrale Rolle. Als Leser kann man sich auf überraschende Wendungen und viel Spannung, die durch beiden Zeitebenen verstärkt wird, freuen. Ich mag es sowieso immer sehr gerne, wenn Thriller eine Verbindung zu Geschehnissen in der Vergangenheit haben. Kein Wunder also, dass mir dieses Buch besonders gut gefallen hat. Den Erzählstil fand ich auch sehr angenehm zu lesen.
Das Setting in Nordschweden hat mir richtig gut gefallen. Der Roman handelt nicht einfach nur dort, sondern lässt den Leser in das Leben einer kleinen Gemeinde nahe am Polarkreis eintauchen. Im Gegensatz zu den meisten schwedischen Büchern, die ich bisher kenne, handeln zumindest Teile im Winter. Der Leser darf also mit den Protagonisten mitbibbern und sich mit ihnen freuen, wenn es im Sommer neun grandiose Grad plus gibt!!! Außerdem werden typische Probleme wie Depressionen etc., die es mit sich bringt, wenn es fast den ganzen Tag dunkel ist, ganz selbstverständlich in den Alltag eingebaut. Auch die Themen Arbeitslosigkeit in einer Kleinstadt, die damit verbundene Armut und Perspektivlosigkeit werden gut aufgezeigt.
Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Kopflos

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Der Roman handelt von fünf jungen Mädchen in einer reizlosen, schwedischen Kleinstadt nah am Polarkreis. Im Jahr 1980 stehen sie kurz vor dem Schulabschluss. Einmal in der Woche kommen sie zusammen, um ...

Der Roman handelt von fünf jungen Mädchen in einer reizlosen, schwedischen Kleinstadt nah am Polarkreis. Im Jahr 1980 stehen sie kurz vor dem Schulabschluss. Einmal in der Woche kommen sie zusammen, um in einem Buchklub ein Buch gemeinsam zu besprechen. Diese Besprechungen haben oft einen bösartigen Unterton. 
Fast vierzig Jahre später findet man bei einer Brückensanierung eins der Mädchen als kopflose Leiche wieder. Die Geschehnisse von damals spielen auch im Jahr 2019 noch eine große Rolle und helfen bei der Suche nach dem Täter. Gleichzeitig ergibt sich auch ein Cliffhanger zum Folgeband der Trilogie, der allerdings erst in einem Jahr erscheinen wird.
Die fünf Mädchen werden sehr klar charakterisiert. Es ist unglaublich interessant, wie sie sich nach 40 Jahren zu erwachsenen Frauen entwickelt haben. Gerade ihre schlechten Eigenschaften scheinen sich potenziert zu haben.
Auch die Mördersuche gestaltet sich sehr spannend und endet in einem großen Überraschungseffekt für alle.
Das Buch liest sich gut, denn einerseits bietet es die Spannung eines schwedischen Krimis, andererseits erlebt man hautnah das schwedische Kleinstadtleben. Es ist auch immer spannend, Menschen über einen längeren Zeitraum hindurch zu beobachten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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