Cover-Bild Für immer mein
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 10.09.2015
  • ISBN: 9783404172429
Luke Delaney

Für immer mein

Thriller
Dr. Holger Hanowell (Übersetzer)

Als Louise am helllichten Tag verschwindet, weiß DI Sean Corrigan vom Morddezernat South London sofort, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Denn die Schatten seiner Vergangenheit machen ihn empfänglich für das Böse. So auch in diesem Fall.

Obwohl Corrigan nicht eine Sekunde daran zweifelt, dass Louise gegen ihren Willen aus ihrer Wohnung verschleppt wurde, glaubt er, dass sie noch am Leben ist. Die Suche nach ihr läuft auf Hochtouren. Dann wird die Leiche einer Frau gefunden, die Louise zum Verwechseln ähnlich sieht. Ein Opfer von Louises Entführer? Die Zeit läuft Corrigan und seinem Team davon.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2017

spannend bis zur letzten Seite

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★★★★★ (5 von 5 Sterne)

Inhalt:

DI Sean Corrigan vom Morddezernat South London wird mit einem neuen Fall beauftragt, doch dieses mal handelt es sich nicht um eine Leiche, sonder um die vermisste Louise ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)

Inhalt:

DI Sean Corrigan vom Morddezernat South London wird mit einem neuen Fall beauftragt, doch dieses mal handelt es sich nicht um eine Leiche, sonder um die vermisste Louise Russell.
Corrigan weiß sofort, dass ihm die Zeit davon läuft, deshalb setzt er seine Leute an, auf Hochtouren nach Louise zu suchen.
Kurz darauf wird eine Leiche in einem Waldstück gefunden, eine nackte Frau, die Louise zum verwechseln ähnlich sieht.
Corrigan weiß, dass er nur noch wenig Zeit hat, um Louise noch lebend zu finden, denn der Killer hält wieder Ausschau nach seinem nächsten Opfer. Werden Corrigan und sein Team rechtzeitig Louise finden oder wird es ein weiteres Opfer geben ?

Meinung:

Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Super detaillierte Beschreibungen, manchmal wirklich extrem, und dennoch sehr spannend geschrieben. Man weiß zwar von Anfang an, wer der Täter ist, doch ist man trotzdem gefesselt, wie DI Corrigan sich Schritt für Schritt an den Mörder heranpirscht.
Die detailgetreue Beschreibung macht das Buch wirklich glaubwürdig. Ich bin auf jeden Fall auf weitere Bücher von Luke Delaney gespannt.


Das Cover:
Es ist mein erstes Buch von Luke Delaney, aber wie ich gesehen habe, sind seine Bücher generell mit so einem Cover verziert, daher haben seine Bücher einen großen Wiedererkennungswert – das gefällt mir sehr.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu verstehen. Man hat keine Probleme und kann super in die Welt von Corrigan und Co eintauchen


Die Charaktere:
Die Charaktere sind super, was mich nur etwas gewundert hat, dass die Männer mit Nachnamen angesprochen werden und die Frauen mit Vornamen, das kannte ich in einem Buch vorher noch nicht.
Corrigan gefiel mir mit seiner Art am besten. Wie er gedacht und gehandelt hat, wie er sich versuchte in den Mörder hineinzuversetzen, fand ich wirklich toll.


Fazit:

Ein super spannender Thriller, der mich von der ersten bis zu letzten Seite gefesselt hat. Dieses Buch kann ich jeden Thrillerfan empfehlen.

Veröffentlicht am 10.04.2018

Die Göttinnen!

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Eine junge Frau wird am helllichten Tag entführt. Eine Andere wird nackt und tot im Wald aufgefunden. Beide Frauen sehen sich ähnlich. DI Sean Corrigan ist sich sehr bald sicher, dass das kein Zufall ...

Eine junge Frau wird am helllichten Tag entführt. Eine Andere wird nackt und tot im Wald aufgefunden. Beide Frauen sehen sich ähnlich. DI Sean Corrigan ist sich sehr bald sicher, dass das kein Zufall ist. Der Entführer und Mörder ist ein und dieselbe Person und seine Taten gelten eigentlich einer bestimmten Frau. Durch seine intuitive Gabe kommt Corrigan ihm Schritt für Schritt näher.
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die einzelnen Kapitel beschreiben sowohl die Arbeit der Polizei, als auch die Taten aus Sicht des Täters. So weiß der Leser schnell wer er ist und wie dieser seine Taten ausführt. Dadurch wird die Spannung aber keineswegs genommen, denn man weiß ja immer noch, warum er die Frauen entführt und was er genau damit bezweckt.
Auch das Privatleben der Hauptpersonen wird in diesem Thriller immer wieder eingebracht. So konnte ich mich als Leser genau in die Psyche von DI Sally Jones hineinversetzen, als sie nach einem Überfall wieder in ihre Arbeit findet.
DI Sean Corrigan ist für mich eine sehr interessante Person. Seine Gabe, sich in Mörder hineinzuversetzen ist sehr fesselnd. Ich fand es auch sehr gut dass mir dann im Laufe des Buches auch der Auslöser dieser Fähigkeit beschrieben wurde.
Die Person der Psychologin Anna gefiel mir wiederum nicht so gut, sie halte ich für überflüssig, da sie mit der eigentlichen Handlung rein gar nichts zu tun hatte.
Fazit: Ein sehr spannender Thriller, den jeder Liebhaber dieses Genre gelesen haben sollte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die einige Möglichkeit, ihm zu entkommen, ist der Tod

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"Ich bin gekommen, um dich nach Hause zu bringen, Sam", sagte er. "Wie ich es versprochen habe." Louise lächelte verwirrt. "Tut mir leid, aber ich glaube, Sie verwechseln mich."
Das ist einer der letzten ...

"Ich bin gekommen, um dich nach Hause zu bringen, Sam", sagte er. "Wie ich es versprochen habe." Louise lächelte verwirrt. "Tut mir leid, aber ich glaube, Sie verwechseln mich."
Das ist einer der letzten Erinnerungsfetzen, an die sich Louise Russel klammert, als sie in einem dunklen Raum wieder zu sich kommt. Warum spricht dieser Mann sie mit Sam an? Warum hat er sie ausgewählt?
Auch das Ermittlerduo DI Sean Corrigan und Sally Jones hat viele Fragen, was das Verschwinden der jungen Frau angeht. Es gibt keine Zeugen und als eine Frauenleiche gefunden wird, die Louise zum Verwechseln ähnlich sieht, weiß das Team, dass ihm die Zeit davon läuft.

Der Roman ist gut aufgebaut. Man folgt vier Erzählsträngen, die zum einen jeweils die Sicht eines Ermittlers verfolgen. Dazu kommen jeweils eine Perspektive des Opfers und des Täters. Dies scheint auf den ersten Blick etwas verwirrend, ist aber gut umgesetzt. Nicht zuletzt der klare und definierte Schreibstil des Autors macht es einem möglich, jeder Figur zu folgen. Leider wird somit allerdings auch vorweg genommen, wer der Mörder ist. Man erfährt seinen vollen Namen und kann somit nur noch mitfiebern, wie lange es wohl noch dauern wird, bis die Ermittler dieses Wissen ebenfalls erlangen. Ich bin leider kein Fan von dieser Vorwegnahme.
Die Figuren sind durchaus realistisch und haben eine angenehme charakterliche Tiefe. Manchmal haben sie ein bisschen zu sehr mit persönlichen Nebenschauplätzen oder Köfferchen aus der Vergangenheit zu kämpfen, darüber lässt sich aber hinweg sehen.

Ich muss bei der Bewertung aber leider einen Stern abziehen, da ich, wie oben beschrieben, kein Fan davon bin, den Täter schon gleich zu Beginn vorgestellt zu bekommen. Auch die persönlichen Belange der Ermittler sind mir ein wenig zu ausführlich geraten, aber das ist Geschmackssache.

Wer einen (trotz 604 Seiten) kurzweiligen Thriller nicht verachtet, kann sich "Für immer mein" ruhigen Gewissens zulegen.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Würdige Fortsetzung

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Endlich habe ich dich gefunden, Sam. Dieses Mal bist du die Richtige, das weiß ich! Die ganzen anderen waren falsch, aber du bist Sam, die wahre Sam, MEINE Sam!! Ich werde dich schon bald retten. Du musst ...

Endlich habe ich dich gefunden, Sam. Dieses Mal bist du die Richtige, das weiß ich! Die ganzen anderen waren falsch, aber du bist Sam, die wahre Sam, MEINE Sam!! Ich werde dich schon bald retten. Du musst gerettet werden, denn die anderen reden dir furchtbare Dinge ein. Aber bei mir kannst du wieder du selbst werden und kannst dich daran erinnern, wer du wirklich bist und was für eine Geschichte uns verbindet! Ich werde dich retten...Aber wehe, du bist auch nur so eine falsche Lügnerin! Wehe du betrügst mich ganz genauso, wie mich dieses andere Miststück betrogen hat. Ich habe einen Fehler gemacht, als ich dachte, sie sei du. Aber nun weiß ich es besser...

Der zweite Teil der Reihe war fast genauso spannend wie der erste. Viele sehen es als Nachteil, dass die Handlung gesplittet ist und man parallel zur Ermittlung das Leben des Täters begleitet. Ich hingegen finde das in diesem Fall toll, denn es erzeugt wahnsinnige Spannung!! Die Passagen, in denen von den gefangenen Frauen und dem Täter berichtet wird, sind richtiggehende Page-Turner!! Man will unbedingt wissen, ob die Frauen überleben und ob sie es schaffen werden, sich gegen ihren Peiniger zur Wehr zu setzen. Man möchte ihnen zurufen, dass sie durchhalten sollen, wie sie sich verhalten sollen und leided richtiggehend mit ihnen mit. Die Grausamkeit, die die Frauen erleiden müssen, sind kaum vorstellbar und machen meiner Meinung nach aber einen guten Thriller aus. DIe Schilderungen des Täters sind so einleichtend und nachvollziehbar beschrieben, dass man fast schon Mitleid mit ihm hat und ihn fast schon verstehen kann. Die Handlung um die Ermittlungen hingegen fand ich sehr langweilig und auch die Figuren werden zunehmend unsympatisch. Corrigan vernachlässigt seine Familie immer mehr und hat nicht einmal ein echtes schlechtes Gewissen. Auch seine besonderen Fähigkeiten finde ich etwas unplausibel und nicht sehr gut dargestellt. Dass es innerhalb der Poizei so ungewöhnlich ist, sich nach einer psychischen Belastung professionelle Hilfe zu suchen, finde ich sehr erschreckend. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Rahmenhandlung die Tendenz bekommt, viel zu sehr in den Vordergrund zu geraten, beachtet man die Intrigen, die sich von höherer Ebene aus um Corrigan zu spinnen beginnen. Das finde ich bei vielen Reihen reizvoll, hier finde ich das nicht gelungen und leider eher langweilig und nicht spannend.

Zusammenfassend ein spannender Thriller, so lange aus Sicht des Täters erzählt wird, leider etwas zäh, wenn es um die Ermittlungen und die damit verbundene Rahmenhandlung geht. Trotzdem aber eine würdige Fortsetzung zum Vorgänger.

Veröffentlicht am 01.06.2017

Schleppender Einstieg

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Inhalt:

Als Louise am helllichten Tag verschwindet, weiß DI Sean Corrigan vom Morddezernat South London sofort, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Denn die Schatten seiner Vergangenheit machen ihn ...

Inhalt:

Als Louise am helllichten Tag verschwindet, weiß DI Sean Corrigan vom Morddezernat South London sofort, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Denn die Schatten seiner Vergangenheit machen ihn empfänglich für das Böse. So auch in diesem Fall. Obwohl Corrigan nicht eine Sekunde daran zweifelt, dass Louise gegen ihren Willen aus ihrer Wohnung verschleppt wurde, glaubt er, dass sie noch am Leben ist. Die Suche nach ihr läuft auf Hochtouren. Dann wird die Leiche einer Frau gefunden, die Louise zum Verwechseln ähnlich sieht. Ein Opfer von Louises Entführer? Die Zeit läuft Corrigan und seinem Team davon …

Corrigan ist noch ein recht neuer Ermittler im Thrillergenre. Wer also einen Blick auf seinen ersten Fall werfen möchte, kann dies in meiner Rezension tun: „Mein bist du“. Ich erwartete von Band 2 eine gewisse Entwicklung. Nicht nur bei den Protagonisten, sondern im Hinblick auf Corrigans Gabe.

Leider musste ich feststellen, dass es diese Entwicklung nicht gab. Corrigan wirkt, genau wie im ersten Fall, sehr abgeklärt, weist aber immer noch eine Spur von Ängstlichkeit auf. Letzteres kann ich bei einem Ermittler der Serienmörder jagt durchaus verstehen. Was ich nicht verstehe, ist seinen Unwillen, den Fall überhaupt anzunehmen. Es ist nicht gerade so, dass der Mann am Anfang wahrlich überarbeitet wirkt. Seine Vehemenz gegenüber dem Fall ging mir etwas zu weit. Danach war Corrigan mir etwas unsymphatisch, obwohl er beginnt für die verschwundene Frau alle zu tun. Erst die Leiche macht das Buch interessant. Diesmal hat Luke Delaney sich dafür entschieden den Plot zu splitten. Es gibt einen Strang, in dem wir Corrigans Ermittlungen verfolgen und einen anderen, in dem wir den Serienmörder kennenlernen. Letzteres ist eine bewusste Entscheidung, um die Spannung zu steigern, da der Leser dadurch immer einen Schritt weiter ist, als der Ermittler selbst.

Dieses Prinzip funktioniert bei mir leider nicht so gut, da ich lieber beim Ermittler bin und der Serienmörderteil viel zu viel verrät. Die Spannung wird nicht auf, sondern ab gebaut, denn der Leser kann sich dadurch einiges selbst zusammenreimen und ist am Ende weniger überrascht.

Meine Empfehlung spreche ich somit nicht gänzlich überzeugt aus. Diese Ermittlung erhält von mir nur drei Bücherpunkte.


(erschien auch auf Buecherchaos.de)