Cover-Bild Schwarzer Jasmin
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Picus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 26.08.2020
  • ISBN: 9783711720979
Manfred Rumpl

Schwarzer Jasmin

Roman
Der Journalist Jakob und die Sozialarbeiterin Julia haben sich ein Ultimatum gestellt: Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Der tunesische Flüchtling Eymen schwankt zwischen den Verlockungen des westlichen Lebens und seiner religiösen Überzeugung. Und der Polizist Frank übernimmt einen letzten großen Fall vor seiner Rente. Er und sein Team müssen sich gegen ihre opportunistische Vorgesetzte und für die Sicherheit entscheiden: Sie stoßen auf Eymen, der in Julias Beratungsstelle aufgetaucht ist, als möglichen Gefährder, den es zu fassen gilt, bevor er zuschlägt. Die Wege dieser so unterschiedlichen Figuren scheinen schicksalhaft verwoben und alles läuft auf ein dramatisches Finale hinaus …Zwischen der tunesischen Jasminrevolution, die den kurzen Arabischen Frühling auslöste, und der Fluchtbewegung nach Europa siedelt Manfred Rumpl seinen spannenden und vielschichtigen Thriller an.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2021

Solide Grundidee mit viel Luft nach oben

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Der Klappentext des Buches hatte mich begeistert, da ich selbst als Sozialarbeiterin mit Flüchtlingen tätig bin. Deshalb habe ich mir erhofft, mich an einigen Stellen wiederfinden zu können und ...

Der Klappentext des Buches hatte mich begeistert, da ich selbst als Sozialarbeiterin mit Flüchtlingen tätig bin. Deshalb habe ich mir erhofft, mich an einigen Stellen wiederfinden zu können und etwas aus dieser Story für mein Berufsfeld mitnehmen zu kennen.

Ich habe das Buch bei der Hälfte leider abgebrochen, da ich mich mit der Story zurückgelassen gefühlt habe. Der Schreibstil ist gut, jedoch der Aufbau und der Zusammenhang der einzelnen Geschichten ist mir zu lange zu weit auseinander. Es ist eine Erzählung von vielen kleinen Schicksalen, die am Ende wahrscheinlich zusammenlaufen, wo mir die Schnittpunkte zwischendurch gefehlt haben.

Die verschiedenen Charaktere sind in der Idee gut, aber mMn nicht tief genug ausgearbeitet, sodass sie nur oberflächlich angerissen werden. Hier fehlte mir mehr Lebensgeschichte und -erfahrungen, die erzählt werden.

Der von mir gelesene Teil beschreibt eine gute Idee, ist für mich jedoch nicht ausreichend ausgearbeitet, um das Buch zu Ende zu lesen.

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Veröffentlicht am 21.10.2020

Flucht

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Ansprechend ist das schöne Cover mit dem sich der Roman schmückt. Es umhüllt eine Geschichte, die verschiedene Themen der heutigen Zeit anspricht. Dazu gehören Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ...

Ansprechend ist das schöne Cover mit dem sich der Roman schmückt. Es umhüllt eine Geschichte, die verschiedene Themen der heutigen Zeit anspricht. Dazu gehören Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Kulturen, die einander in Deutschland begegnen. Angesprochen werden Flucht, Liebe und Radikalisierung.
Manfred Rumpl siedelt seinen Roman in der Zeit zwischen der tunesischen Jasminrevolutiuon, die den "Arabischen Frühling" auslöste und der Fluchtbewegung nach Europa an.

Jakob, der Journalist, und die Sozialarbeiterin Julia sehen ihre Beziehung an einem Scheideweg. Trotzdem stellen sie sich noch ein Ultimatum.
Eymen, tunesischer Flüchtling, ist hin und her gerissen zwischen der westlichen Verlockungen und seiner religiösen Überzeugung.
Der Polizist Frank und sein Team übernehmen noch einen letzten großen Fall vor der Rente. Dabei müssen sie sich gegen ihre opportunistischen Vorgesetzten und für die Sicherheit entscheiden. Als Eymen in Julias Beratungsstelle auftaucht, sehen die Polizisten in ihm einen möglichen Gefährder, den sie dingfest machen wollen, bevor er zuschlagen kann. Die Wege dieser Personen scheinen alle in eine Richtung zu laufen, auf das dramatische Finale zu.....

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Fesselnder, tiefgründiger Roman

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INHALT

Der Journalist Jakob und die Sozialarbeiterin Julia haben sich ein Ultimatum gestellt: Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Der tunesische Flüchtling Eymen schwankt zwischen den Verlockungen des ...

INHALT

Der Journalist Jakob und die Sozialarbeiterin Julia haben sich ein Ultimatum gestellt: Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Der tunesische Flüchtling Eymen schwankt zwischen den Verlockungen des westlichen Lebens und seiner religiösen Überzeugung. Und der Polizist Frank übernimmt einen letzten großen Fall vor seiner Rente. Er und sein Team müssen sich gegen ihre opportunistische Vorgesetzte und für die Sicherheit entscheiden: Sie stoßen auf Eymen, der in Julias Beratungsstelle aufgetaucht ist, als möglichen Gefährder, den es zu fassen gilt, bevor er zuschlägt. Die Wege dieser so unterschiedlichen Figuren scheinen schicksalhaft verwoben und alles läuft auf ein dramatisches Finale hinaus …
Zwischen der tunesischen Jasminrevolution, die den kurzen Arabischen Frühling auslöste, und der Fluchtbewegung nach Europa siedelt Manfred Rumpl seinen spannenden und vielschichtigen Roman an.
(Quelle: Picus Verlag)

MEINE MEINUNG
Mit „Schwarzer Jasmin“ ist dem österreichischen Schriftsteller Manfred Rumpl ist ein fesselnder und vielschichtiger Roman gelungen, der hochaktuelle Themen aufgreift und die Problematik von Migration, Integration, islamistischem Fanatismus und Terrorismusbekämpfung geschickt aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Seine komplexe, tiefgründige Geschichte kreist um die Schicksale sehr unterschiedlicher Menschen, die an einem Scheideweg in ihrem Leben stehen, mit inneren Konflikten zu kämpfen haben oder in persönlichen oder beruflichen Problemen gefangen sind. Ob nun der Weinjournalist Jakob und seine Freundin, die Sozialarbeiterin Julia, mitten in ihrer Beziehungskrise, Kriminalhauptkommissar Frank Konopke und sein Team der AG Gefährdungsbewertung, deren Arbeit zur Terrorismusabwehr durch undurchsichtige Vorgaben und suspekte Aktionen von ganz oben behindert werden oder schließlich die beiden tunesischen Flüchtlinge Eymen und Ahmed, deren Leben in Deutschland eine ganz unterschiedliche Richtung nimmt - ein jeder von ihnen wird vor folgenschwere Entscheidungen gestellt, deren Tragweite sie kaum abschätzen können, und bei denen es keinen optimalen Ausweg zu geben scheint.
Manfred Rumpl hat seinen Roman in verschiedenen Handlungssträngen, auf unterschiedlichen Zeitebenen und mit wechselnden Schauplätzen in Tunesien und Berlin angelegt. Die raschen Perspektivwechsel und die verschachtelte Erzählweise fordern dem Leser daher auch einiges an Aufmerksamkeit und Mitdenken ab, bauen aber auch rasch Spannung auf.
Im geschickt verwobenen Handlungsgeflecht begleiten wir die unterschiedlichen Charaktere, die meist völlig unabhängig voneinander agieren und deren Wege sich oftmals zufällig kreuzen. Sehr fesselnd ist es, aus den sich abwechselnden Perspektiven mitzuverfolgen, wie sich die Handlung immer mehr verdichtet, das Schicksal seinen Lauf nimmt und schließlich an einem verhängnisvollen Tag im Dezember 2016 in einem hochdramatischen Finale gipfelt.
Sehr anschaulich zeigt Rumpl am Beispiel der beiden jungen tunesischen Migranten auf, wie unterschiedlich die Lebenswege verlaufen können. Während Ahmed seinen Traum verwirklichen kann und sich um Integration bemüht, erleben wir beim streitlustigen, gewaltbereiten, zutiefst gespaltenen und labilen Eymen mit, wie leicht er in die Fänge ominöser religiöser Prediger gerät, sich manipulieren und radikalisieren lässt. Schon bald fallen im Roman deutliche Parallelen zur Realität auf, die Erinnerungen an den Fall des Attentäters Anis Amri, wecken, seinen brutalen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin im Jahr 2016, das fatale Versagen der Ermittlungsbehörden und den später aufgedeckten, fragwürdigen Umgang mit Informanten aus dem salafistischen Milieu. Mit diesem beklemmenden Hintergrund gewinnt der Roman noch an Tiefe und Nachdruck.
Sehr vielschichtig und lebensecht zeichnet Rumpl seine unterschiedlichen Charaktere. Einfühlsam umreißt er ihre persönlichen Geschichten und gibt uns aufschlussreiche Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, so dass man sich gut in ihre Beweggründe hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen kann.
Der ruhige, angenehme Schreibstil des Autors und seine anspruchsvolle Handlungsführung haben mir sehr gut gefallen. Rumpl gelingt es hervorragend, Geschehnisse auch ohne viele Worte zu umreißen und Stimmungen mit viel Feingefühl einzufangen, so dass man die Szenerie sich gut vorstellen kann.
Das dramatische, offene Ende des Romans kommt zunächst sehr überraschend, bildet aber einen für meinen Geschmack passenden Ausklang der Geschichte und regt zum Nachdenken an.

FAZIT
Ein fesselnder Roman mit einer tiefgründigen und vielschichtigen Geschichte, die sehr nachdenklich stimmt und noch lange nachklingt!

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Veröffentlicht am 01.10.2020

Mittelmäßiges Buch ohne Aussage

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In der Leseprobe hörte sich das Buch noch relativ gut an... Leider verlor sich die Geschichte schon nach wenigen Seiten in sinnlosen Längen, sodass ein Lesen nur noch bedingt Spaß gemacht hat. Die Geschichte ...

In der Leseprobe hörte sich das Buch noch relativ gut an... Leider verlor sich die Geschichte schon nach wenigen Seiten in sinnlosen Längen, sodass ein Lesen nur noch bedingt Spaß gemacht hat. Die Geschichte des Flüchtlings Eymen weißt nicht gerade spannende Fakten auf und wer gehofft hat, dass dies ein Roman ist, der sich mit dem Flüchtlingsstrom und dem damit verbundenen Problem befasst, der hat weit gefehlt.
Dies ist eine Geschichte über fehlende Anpassung von Flüchtlingen aber auch über fehlende Möglichkeiten sich zu integrieren.
Der einzige Lichtblick in einer relativ eintönigen Geschichte war die Beziehung zwischen dem Journalisten Jakob und der Sozialarbeiterin Julia. Wobei hier anzumerken ist, dass die Beziehung von Jakob zu Wein deutlich ausgeprägter ist, als die zu seiner Freundin.
Zusammengefasst: Ein Buch das man vielleicht auch stehen lassen kann.

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Veröffentlicht am 15.09.2020

Tunesischen Jasminrevolution

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Meine Meinung und Inhalt

Zuerst möchte ich das schöne passende Cover ansprechen. Ich finde es hervorragend gewählt und es gefällt mir ausgesprochen gut mit dieser Schlichtheit.

Die Handlung wechselt ...

Meine Meinung und Inhalt

Zuerst möchte ich das schöne passende Cover ansprechen. Ich finde es hervorragend gewählt und es gefällt mir ausgesprochen gut mit dieser Schlichtheit.

Die Handlung wechselt zuerst zwischen Tunesien und Deutschland, aber nicht nur örtlich, sondern auch zeitlich. In Tunesien ist gerade der Arabische Frühling ausgebrochen. In Deutschland ist es die Zeit kurz vor dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016.

Jakob und Julia haben sich ein Ultimatum gestellt: Ihre Beziehung steht am Scheideweg.

Der tunesische Flüchtling Eymen schwankt zwischen den Verlockungen des westlichen Lebens und seiner religiösen Überzeugung.

Und der Polizist Frank übernimmt einen letzten großen Fall vor seiner Rente. Er und sein Team müssen sich gegen ihre opportunistische Vorgesetzte und für die Sicherheit entscheiden.

Sie stoßen auf Eymen, der in Julias Beratungsstelle aufgetaucht ist, als möglichen Gefährder, den es zu fassen gilt, bevor er zuschlägt. Die Wege dieser so unterschiedlichen Figuren scheinen schicksalhaft verwoben. Diese Verstrickungen, welche Rumpl sehr gelungen sind, haben zusätzlich Spannung in das Buch gebracht.

Das Buch hat relativ kurze Kapitel und wechselt dabei immer Person, Zeit und Ort. Nach und nach nimmt das Bild der einzelnen Protagonisten beim Leser so Gestalt an.

Ein wirklich gutes Buch, das mich sehr unterhalten konnte.

Manfred Rumpl, 1960 in der Steiermark geboren, studierte in Graz und Wien Philosophie und schloss mit einer Arbeit über Baudelaire ab. Für seine Romane erhielt er unter anderem den »aspekte«-Literaturpreis des ZDF und den Deutschen Kritikerpreis. Manfred Rumpl lebt in Wien und in der Steiermark. Im Picus Verlag erschienen seine Romane »Reisende in Sachen Relativität«, »Dieser Tage« und 2018 »Finns Irrfahrt«.

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