Cover-Bild Das zweite Kind
(45)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: List Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 672
  • Ersterscheinung: 17.10.2024
  • ISBN: 9783471360811
Marco De Franchi

Das zweite Kind

Thriller | Der düstere Krimi-Bestseller aus Italien
Verena von Koskull (Übersetzer)

Düster, wendungsreich und verstörend – der Bestseller aus Italien 

Mitten in der Nacht wird in der toskanischen Provinz ein kleiner Junge aufgegriffen, nackt, unterkühlt und vollkommen verängstigt. Der Junge erzählt, dass er in der Gewalt eines fremden Mannes war, aber entkommen konnte. Kurz darauf wird in Bologna ein weiterer Junge entführt. Beide verbindet nichts, bis auf die Tatsache, dass sie einander zum Verwechseln ähnlich sehen. Ein Zufall scheint ausgeschlossen, aber warum sollte jemand identisch aussehende Kinder entführen? Valentina Medici, eine junge, zielstrebige Ermittlerin der italienischen Spezialeinheit, wird aus Rom nach Bologna geschickt, um den Fall zu untersuchen und den Entführer zu stoppen. Sie stößt auf eine Reihe von cold cases und einen grauenvollen Zusammenhang.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2024

Langatmig

0

In der Provinz Grosetto wird der elfjährige Junge Fosco Agnelli aufgefunden. Er ist nackt, unterernährt und total verstört. Niemand fühlt sich für den Jungen zuständig und die Sache wird als Lappalie abgetan. ...

In der Provinz Grosetto wird der elfjährige Junge Fosco Agnelli aufgefunden. Er ist nackt, unterernährt und total verstört. Niemand fühlt sich für den Jungen zuständig und die Sache wird als Lappalie abgetan. Da kommt Commissaria Valentina Medici vom Zentralen Operationsdienst der Staatspolizei SCO aus Rom ins Spiel, die gemeinsam mit ihrem Assistenten Andrea Zucca abklären soll, was dahinter steckt. Dann wird ein weiteres Kind entführt.

"Das zweite Kind" ist das Debüt von dem italienischen Autor Marco de Franchi zu einer neuen Krimireihe um Valentina Medici. Im Italienischen ist bereits ein weiterer Teil veröffentlicht worden. Der Autor ist selbst Hauptkommissar und war einige Jahre in der Spezialeinheit der italienischen Polizei tätig.

Was mir gleich negativ aufgefallen ist, war die erschreckende Einstellung der Polizei gegenüber offensichtlichen Verbrechen und Opfern. Selbst Valentina war anfangs so und hatte klischeehafte Vorurteile gegenüber der Kollegen auf dem Land. Solche Vorurteile sind in meinen Augen nicht unterhaltsam und nerven mich ungemein. Mit dem Auseinanderhalten der Figuren hatte ich zum ersten Mal Probleme.

Gut waren die kurzen Kapitel, dessen Anzahl man aber hätte kürzen können. Mit fast 700 Seiten war mir das Buch einfach zu lang und teilweise einfach nur langatmig. Auch hatte ich das Gefühl, die Geschichte wäre nach der Hälfte zu ende erzählt, doch dann ging es doch weiter. Bei mir war allerdings die Luft raus und ich habe mich nur noch durch die Seiten gekämpft.

Es war anders als erwartet. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Außerdem war es kein Thriller wie versprochen, sondern eher ein Kriminalroman.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2024

Das Museum des Grauens

0

Das Cover gefällt mir sehr gut, die Haptik, die hervorgehobene Schrift, toll.

Ein kleiner Junge wird nackt und alleine im Wald gefunden, der entführt worden war und entkommen konnte.
Valentina Medici, ...

Das Cover gefällt mir sehr gut, die Haptik, die hervorgehobene Schrift, toll.

Ein kleiner Junge wird nackt und alleine im Wald gefunden, der entführt worden war und entkommen konnte.
Valentina Medici, Ermittlerin einer italienischen Spezialeinheit wird damit beauftragt sich um den Fall zu kümmern diesen schnellstmöglich abzuschließen und zu den Akten zu legen.
Doch dann verschwindet ein weiterer Junge und Valentina beginnt zu ermitteln. Nach und nach tun sich immer mehr Abgründe auf.

Soweit so gut. Der Einstieg in diesen Roman ist mir sehr schwer gefallen, da ich Schwierigkeiten mit den vielen unterschiedlichen Namen hatte und da erstmal den Durchblick finden musste. Die Geschichte war für mich nicht wirklich spannend. Als ich mich bis zur Seite 128 durchgeschliffen hatte, habe ich darüber nachgedacht, diesen Roman abzubrechen. Dachte dann aber, na ja, bei fast 700 Seiten wird ja wohl noch was kommen, also habe ich weiter gelesen und tatsächlich, kurz darauf wurde es spannend und zwar so spannend, dass es mir absolut schwer gefallen ist das Buch nochmal aus der Hand zu legen. Die Seiten sind nur so vorüber geflogen und ich habe mich beim Lesen fast überschlagen vor lauter Spannung.

Doch leider blieb es nicht dabei. Ich habe das Gefühl das der Autor hier der Meinung war er muss noch einen drauf setzen und noch einen und noch einen. Das ging so weit das ich, je länger sich der Roman gezogen hat, ich nur noch fertig werden wollte, weil ich einfach nur noch genervt war.
Dem Buch hätte es besser getan wenn der Autor frühzeitig den Absprung geschafft hätte. Gelegenheit dazu gab es ausreichend.
Als Trilogie hätte mir dies besser gefallen, denn das hätte der Inhalt durchaus hergegeben.
Das ist so ähnlich wie bei einer Serie wenn die Erfolgreich war und die Macher dann der Meinung sind krampfhaft noch was "hinten dran" hängen zu müssen/wollen, das geht dann auch oft schief.

Noch dazu ist das Ende wirklich unterirdisch und lässt mich unzufrieden zurück. Damit meine ich nicht "nur" inhaltlich, sondern das Gesamte, das war wie zack abgeschnitten und es bleiben noch offene Fragen zurück. Das dann nach fast 700 Seiten, für mich mehr als ärgerlich.

Mein Fazit
Nicht geeignet wenn man zart besaitet ist und definitiv nicht für nebenher geeignet. Kurz auf den Punkt gebracht, manchmal ist weniger mehr! Für mich hat der Autor den rechtzeitigen Absprung nicht geschafft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2024

Eher Krimi als Thriller

0

"Das Zweite Kind" ist ein als Thriller deklariertes Werk, in dem es um das Verschwinden von einem Jungen geht. Aus dieser anfänglich einen Entführung werden bald eine ganze Reihe von Entführungen und Vermisstenfälle, ...

"Das Zweite Kind" ist ein als Thriller deklariertes Werk, in dem es um das Verschwinden von einem Jungen geht. Aus dieser anfänglich einen Entführung werden bald eine ganze Reihe von Entführungen und Vermisstenfälle, die auf grausame Weise zusammen hängen.

Zunächst einmal zu den positiven Aspekten dieses Thrillers. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da ich diese dunkleren Cover persönlich bevorzuge und ansprechender finde. Auch der Klappentext ist ansprechend und macht Lust auf das Buch.
Gut gefallen haben mir die relativ kurzen Kapitel und Perspektivwechsel. Obwohl relativ viele Charaktere auftauchen aufgrund räumlicher Wechsel innerhalb der Handlung, verliert man zu keiner Zeit den Überblick und kann alle Namen und Menschen gut zu ordnen. Die Hauptcharaktere Valentina und Fabio werden meiner Meinung nach mit Tiefe belegt und sind durchaus authentisch dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich gut von der Hand weg.

Allerdings haben mir auch einige Dinge nicht gefallen. Für mich fällt dieses Buch keineswegs in die Kategorie Thriller. Vielmehr hätte ich es als Kriminalroman eingeordnet. Unter einem Thriller verstehe ich viel mehr Spannung und eventuell auch mehr Grausamkeit. Die Spannung hat hier leider wirklich zu wünschen übrig gelassen.

Was mich aber tatsächlich noch mehr gestört hat, war der inhaltliche Bruch. Bis circa zur Hälfte des Buches scheint es, als ginge es um einen Serienmörder. Und dann auf einmal tauchen neue Handlungsstränge und Charaktere wie aus dem Nichts auf und die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. Dieser Übergang war für mich nicht stimmig und kam eher so rüber, als würde der Autor keinen Absprung finden. Aber auch in der zweiten Buchhälfte sucht man Spannung vergebens. Und das bei insgesamt fast 700 Seiten.

Dazu kommt das ziemlich magere Ende, das für meinen Geschmack zu viele Fragen offenlässt und wohl eine Art Happyend andeuten soll, was ich wiederum widersprüchlich zu diesem Genre finde.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich dieser so genannte Thriller nicht überzeugen konnte. Es war zwar zeitweise ganz interessant, aber ich würde nicht soweit gehen und dieses Buch als besonders spannend bezeichnen. Da habe ich schon dutzende bessere Thriller gelesen. Aber Meinungen sind verschieden und das ist nur die meine.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2025

Leider etwas enttäuscht

0

666 stolze Seiten hat dieser düstere Thriller-Roman „Das zweite Kind“ von Marco de Franchi, der mit diesem Titel sein Thrillerdebüt feiert. Die Klappbroschüre kommt mit einem düsteren Coverbild und ein ...

666 stolze Seiten hat dieser düstere Thriller-Roman „Das zweite Kind“ von Marco de Franchi, der mit diesem Titel sein Thrillerdebüt feiert. Die Klappbroschüre kommt mit einem düsteren Coverbild und ein spürbaren Haptik des Titels daher. Aus der Erzählperspektive erleben wir in nummerierten Kapiteln ohne Titel die Fälle der kleinen zum Verwechseln aussehenden Jungen. Mitten in der Nacht wird in der toskanischen Provinz ein kleiner Junge aufgegriffen, welcher nackt, unterkühlt und vollkommen verängstigt aus der Gewalt eines fremden Mannes entkommen konnte. Kurz darauf wird ein weiterer Junge entführt, ohne jegliche Verbindung, doch sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich! Die zielstrebige Ermittlerin Valentina Medici wird aus Rom nach Bologna geschickt, um den Fall zu untersuchen und den Entführer zu stoppen. Gemeinsam mit ihrem Assistenten Andrea Zucca stößt sie bei ihren Ermittlungen auf eine Reihe von Cold Cases und einen grauenvollen Zusammenhang. Die Darstellung des Setting und der Protagonisten war etwas kühl und ich konnte leider keine Bindung zu ihnen aufbauen. Anfangs fehlte mir auch der Durchblick bis ich endlich alle Charaktere und Orte miteinander verbinden konnte. Leider zog sich die Geschichte zu stark in die Länge und der Schreibstil konnte mich auch nicht gerade fesseln. 666 Seiten müssen erstmal spannend dargestellt werden, da hätten deutlich ein paar weniger dem Lesefluss sicher gut getan. Ich wechselte dann zum Schnellleseverfahren, da ich doch neugierig war wie die Geschichte aus geht. Das Ende hatte ich auch nicht erwartet. „Das zweite Kind“ konnte mich persönlich allerdings nicht überzeugen, ich würde dieses Buch definitiv auch nicht in das Genre „Thriller“ einordnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2025

Enttäuschend

0

Mitten in der Nacht wird in der toskanischen Provinz ein Junge aufgegriffen. Er ist nackt und unterkühlt. Später erzählt er, dass er bei einem Fremden gewesen ist, aber entkommen konnte. Nur kurze Zeit ...

Mitten in der Nacht wird in der toskanischen Provinz ein Junge aufgegriffen. Er ist nackt und unterkühlt. Später erzählt er, dass er bei einem Fremden gewesen ist, aber entkommen konnte. Nur kurze Zeit später wird, in Verbindung mit einem Mord, ein weiterer Junge entführt. Es gibt keine Verbindung zwischen den beiden, nur dass sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Soll es Zufall gewesen sein? Wahrscheinlich nicht, doch warum sollten identische Kinder entführt werden? Die junge zielstrebige Ermittlerin Valentina Medici aus der Spezialeinheit von Rom wird in Bologna hinzugezogen. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf mehrere Cold Cases.

Der Klappentext und das düstere Cover haben vielversprechend geklungen. Ich habe hier einen düsteren und atmosphärischen Thriller in der Toskana erwartet. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Der Schreibstil war irgendwie langweilig und konnte mich absolut nicht fesseln. Daher fand ich es sehr schwierig einen Bezug zur Handlung zu finden, obwohl der Beginn auch noch recht vielversprechend war. Zwischenzeitlich gab es auch immer wieder Momente, wo ein Kick war und ich dachte jetzt kann es was werden, doch im nächsten Moment war es wieder vorbei und meine Gedanken schweiften wieder ab.

Die Charaktere waren für mich auch nicht greifbar. Es waren einfach nur Figuren, die in die Handlung gesetzt worden sind, aber ich konnte da kein Gesicht drin erkennen. Genauso wie bei den Handlungsorten, die recht farblos gewesen sind, sodass sich keine Atmosphäre aufbauen wollte.

Mein Fazit:
Das Ganze war also sehr zäh und farblos, sodass ich beschlossen habe das Buch abzubrechen. Mich hat es komplett enttäuscht, obwohl der Klappentext sehr vielversprechend geklungen hat. Ich weiß nicht ob ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuche zu lesen, aber aktuell kann ich keine Leseempfehlung geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere