Cover-Bild Amaris

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 13.08.2020
  • ISBN: 9783522506878
Maren Dammann

Amaris

Mit dem Wind um die Wette
Ein verwahrloster Araberhengst, ein düsteres Geheimnis und eine große Liebe – dieser Roman geht unter die Haut! Für alle Fans von „Elena“

Alice ersteigert spontan den verwahrlosten Araber-Jährling Amaris auf einer Auktion - denn eine unsichtbare Kraft scheint sie mit dem Pferd zu verbinden. Alices leiblicher Vater, auf dessen Reiterhof sie den Sommer verbringt, unterstützt sie nach Kräften. Doch das düstere Geheimnis, das der Hengst birgt, wird schon bald zur Gefahr für sie und ihre neuen Freunde. Zum Glück ist Ben an ihrer Seite, aber der Stallbursche aus Kalifornien bringt Alices Gefühlsleben ganz schön durcheinander.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2020

Gerade für jüngere Mädels ein super schöner, rührender und spannender Jugendroman, aber ab und an ist sowas auch etwas für mich :)

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Ich habe mich sehr über den Titel "Amaris" von Maren Dammann gefreut, welcher mir freundlicherweise vom Thienemann-Esslinger Verlag (Planet!) als kostenfreies Rezensionsexemplar via Netgalley zur Verfügung ...

Ich habe mich sehr über den Titel "Amaris" von Maren Dammann gefreut, welcher mir freundlicherweise vom Thienemann-Esslinger Verlag (Planet!) als kostenfreies Rezensionsexemplar via Netgalley zur Verfügung gestellt wurde. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen Dank ausrichten, es versteht sich natürlich von selbst, dass meine Meinung zum Buch dadurch in keiner Form beeinflusst wird.
Hierbei handelt es sich um mein erstes Werk der Autorin Maren Dammann, auf welches ich besonders durch seinen Namen aufmerksam geworden bin. Würde man noch ein "D" vor "Amaris" packen, wäre es nämlich mein, eher seltener, Name :D Zudem fand ich den Klappentext und auch das Cover ansprechend und mein Interesse war somit geweckt.

In dieser Geschichte begleitet der Leser die junge Protagonistin Alice auf einem Stück ihres Weges, welcher allerlei Ungeahntes zu bieten hat. Erst muss Alice erfahren, dass sie adoptiert wurde, dann soll auch noch das verwahrloste Pferd, welches Alice auf Anhieb ins Herz schließt und "Amaris" tauft, auf einer Auktion an einen Metzger verkauft werden. Zumindest gegen zweiteres kann sie etwas unternehmen und ersteigert es auf eigene Faust, als sie ihr leiblicher Vater, den sie mittlerweile aufgesucht hat, einen kurzen Moment unbeaufsichtigt lässt. Von da an nehmen die Dinge ihren Lauf, denn etwas scheint mit dem Hengst nicht zu stimmen, zumindest weisen alle Umstände darauf hin. Zum Glück ist Alice bei allem nicht ganz auf sich allein gestellt, denn da gibt es zum Beispiel noch Ben, den Stallburschen, der ihr Herz höher schlagen lässt...

Maren Dammann schreibt ihren Jugendroman aus der Sichtweise von Alice in der dritten Person im Präteritum. Dadurch erlebe ich alle Dinge aus ihrer Perspektive und werde schnell warm mit dem jungen Mädchen. Es macht Spaß, sich durch das Lesen eines Romanes für Teenies und Jugendliche wieder jünger zu fühlen! In viele Dinge kann ich mich aus meiner eigenen Jugend dadurch prima zurück versetzen, wie zum in Beispiel meine Reit- und Voltigierzeit. Die Liebe zu Pferden habe ich nie ganz verloren, aber ich widmete mich irgendwann anderen Dingen. Hier merke ich aber, wie mein Herz für diese Tiere wieder ein wenig höher schlägt und mich in eine frühere Zeit versetzt, Zeiten, in denen ich z. B. auch gerne Wendy gelesen habe. Doch dieses Buch bietet mehr als seichte Idylle, Intrigen und ein bisschen "Liebeskram", er folgt dem heutigen Zeitgeist durch aktuelle Themen und ist an vielen Stellen, vor allem gegen Ende des Buches enorm spannend und nervenaufreibend! Der Leser bekommt also durch eine süße, integrierte Liebesgeschichte nicht nur etwas fürs Herz geboten und vielerlei Know-How über Pferde vermittelt, er darf auch ordentlich mitfiebern. Eine gelungene Kombination! Außerdem vermittelt er obendrein noch eine schöne Message.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, leicht und atmosphärisch und trägt mich durch die recht kurzweilig gehaltenen Kapitel rasch durch die Geschichte.
Der Anfang des Buches wird mir ein wenig zu schnell albgefrühstückt, hätte ich mir hier noch etwas mehr Handlung bei der Auflösung, dass Alice adoptiert wurde, gewünscht. Es wird auch kaum darauf eingegangen, wie sie den Kontakt zu ihrem Vater aufbaut. Das hätte für meinen Geschmack etwas ausgereifter sein können. Alles andere ist aber wunderbar ausführlich und nicht zu langatmig beschrieben und umgesetzt, sodass es authentisch auf mich wirkt. Viele der Nebenprotagonisten schließe ich im Laufe der Geschichte auch wirklich ins Herz!

"Amaris" ist ein klasse Jugendroman, der mich wirklich gut unterhalten hat. Ich vergebe eine Lese- und Kaufempfehlung und 4,5 Sterne, die ich nach Möglichkeit gerne aufrunde *****

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2020

Toll für Mädels ab 12!

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Alice erfährt von ihrer Adoption und ist völlig verwirrt, als sie kurz darauf tatsächlich ihren Vater kennenlernt, weiß sie nicht, was sie erwartet hat. Doch unverhofft, ist ihr Vater ein sehr netter Mensch, ...

Alice erfährt von ihrer Adoption und ist völlig verwirrt, als sie kurz darauf tatsächlich ihren Vater kennenlernt, weiß sie nicht, was sie erwartet hat. Doch unverhofft, ist ihr Vater ein sehr netter Mensch, hat einen Pferdehof und sie fühlt sich sehr wohl. Auf einer Auktion trifft sie auf den verwahrlosten Araberhengst, der für sie so viel mehr ist, als nur ein Pferd. Sie spürt eine ganz besondere Verbindung und als sie ihn auf dem Pferdehof ihres Vaters aufpäppeln, wird diese unsichtbare Verbindung noch so viel größer. Doch eine Gefahr droht und zum Glück ist Ben, ein Stallbursche aus Kalifornien, immer in ihrer Nähe und bringt ihr Gefühlsleben ganz schön durcheinander.

Schon das erste Buch von Maren Damman hat mich total begeistert und so habe ich mich total auf diese neue Pferdegeschichte gefreut.
Beim ersten Kapitel habe ich mir noch gedacht, ok, da ist ganz schön viel reingepackt und es geht irgendwie alles viel zu schnell. Doch ab dem zweiten Kapitel war das auch kein Problem mehr und das Buch nahm einen guten Verlauf.
Alice war für mich ein sympathisches Mädchen, dass mit der Hiobsbotschaft erst zurechtkommen musste und man konnte sie auf diesem Weg durch das Buch begleiten. Einerseits lässt sie sich sehr von ihren Gefühlen leiten und ersteigert mal so eben ein Pferd oder begibt sich auf Verbrecherjagd. Auf der anderen Seite ist sie die beruhigende Person, die ein völlig verwahrlostes und unruhiges Pferd beruhigen kann. Sie ist für mich perfekt für ihr Alter beschrieben und sehr authentisch.
Auch die anderen Charaktere waren liebevoll beschrieben, Oliver, der sich als toller Papa darstellt, Ben, der nach anfänglichen Zickereien mit Alice mehr wird, Erich, der Opa, der ein unnahbarer Ekel ist und Sophie, die sich zu einer besten Freundin entwickelt.
Auch Amaris war ein Hengst, den man sich genau vorstellen konnte, wie er verwahrlost bei Alice ankommt, verstört, verängstigt und sich unter der Pflege und Liebe von Alice zu einem immer kräftigeren und selbstsicheren Pferd wird.
Aber man findet hier nicht nur die Story rund um Amaris und Alice, es gibt viel mehr zu entdecken. Adoption, andere Herkunft, sich selbstfinden, mutig sein, neue Menschen an sich heranlassen und eine spannende Wendung.
All diese Gefühle sind auf jeder Seite so schön beschrieben und man kann sich super in Alice hineinversetzen. Die Verwirrung ihrer Gefühle kann man nachvollziehen und es macht Freude, sie ab ihrer Ankunft zu begleiten.
Die Autorin schafft es, einem von der ersten Seite an, in die Geschichte gleiten zu lassen und durch den flüssigen Schreibstil, sowie den Verlauf des Buches in einen Sog zu ziehen, so dass es schwer ist, das Buch zur Seite zu legen.
Auch dieses Buch ist einfach wunderbar! Alice, die den Weg zu sich selbst findet, Spannung, ein bisschen Liebe und etwas Pferdegeschichte – alles in einem harmonischen Mix! Unbedingte Leseempfehlung für junge Mädels!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2020

"Jeder verdient eine zweite Chance, auch ein Pferd!"

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Das Buch "Amaris - Mit dem Wind um die Wette" geschrieben von Maren Dammann umfasst 228 Seiten. Dieses Buch ist einfach für jeden Pferdefan gedacht.
Maren Dammann bezeichnet sich selbst als kreativen Generalisten, ...

Das Buch "Amaris - Mit dem Wind um die Wette" geschrieben von Maren Dammann umfasst 228 Seiten. Dieses Buch ist einfach für jeden Pferdefan gedacht.
Maren Dammann bezeichnet sich selbst als kreativen Generalisten, der sein künstlerisches Hoch im absoluten Chaos findet, dass allerdings streng geordnet sein muss.

Alice ist ein junges Mädchen, welches viele Jahre verschweigt, bekommen hat, dass sie adoptiert ist. Aufgrund ihrer Neugier stellt sie Forschungen an wer ihre wahren Eltern sind. Glücklicherweise findet sie ihren leiblichen Vater, ein Mann dessen ein ganze Pferderanch gehört. Über die Ferien darf sie ihren Vater besuchen und dort lernt sie auch den überaus charmanten Ben kennen, der ihr im späteren Verlauf viel Halt und Hingabe gibt.
Oliver, Ben und Alice besuchen eine Auktion wo viele Pferde versteigert werden. Sogar Alice bietet mit und das für einen kränklichen, schäbigen, schwarzen Hengst. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und setzt einfach alles daran ihn nicht am Schlachter zu verlieren.
Doch leider weiß sie gar nicht wie schlecht es um Amaris wirklich steht, auch zwischen ihr und Ben scheint kleine Funken zu entstehen. Werden sie zu dritt diese schwere Zeit überstehen können?

Das Cover ist bräunlich, dunkel und mit einem Schwarzen Pferd, das sicherlich Amaris darstellen soll und einem küssenden Pärchen abgebildet. Es hat einen glitzernden Schimmer und schöne geschwungene Schrift.

Die Charaktere waren von Anfang an sehr sympathisch. Alice ist ein starkes Mädchen, welches viel Mut und Ehrgeiz besitzt. Sie ist nicht kleinlich und lässt sich von niemanden den Mund verbieten. Sie sagt offen und ehrlich ihre Meinung und steht dazu.
Auch Oliver, Ben und Alice Mutter sind sehr liebenswerte Charaktere mit viel Herz, Humor und Verstand.

Meine Meinung: Ich liebe Marens Bücher, auch Marwani war ein tolles Pferdebuch! Genauso spannend und aufregend wie Amaris. Ich freue mich auf weitere Bücher und werden zukünftig jedes Buch lesen wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2020

Auf der Suche nach den Wurzeln

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Inhalt: Für Alice bricht eine Welt zusammen, als ihre kalte Großmutter ihr eröffnet, dass sie adoptiert ist. Sofort beschließt das Mädchen, nach ihren Wurzeln zu suchen, und stößt bald auf ihren leiblichen ...

Inhalt: Für Alice bricht eine Welt zusammen, als ihre kalte Großmutter ihr eröffnet, dass sie adoptiert ist. Sofort beschließt das Mädchen, nach ihren Wurzeln zu suchen, und stößt bald auf ihren leiblichen Vater. Dieser besitzt einen Reiterhof, auf dem sie die Ferien verbringen darf. Dort muss sie nicht nur einen ihr völlig fremden Vater kennenlernen. Auch lernt sie Ben kennen, der eine Ausbildung zum Pferdewirt absolviert und zu dem sich Alice hingezogen fühlt. Und dann wäre da noch der Araber-Jährling Amaris, den sie spontan auf einer Aktion ersteht. Er ist verwahrlost und krank und dennoch spürt das Mädchen eine unerklärliche Verbindung zu ihm. Jedoch verbirgt er ein großes Geheimnis, dass schon bald zur Gefahr wird.

Meinung: „Amaris“ ist ein schönes Buch über Freundschaft, erste Liebe, Familie und Tierliebe, das gerade in der zweiten Hälfte noch richtig spannend wird.
Im Mittelpunkt steht die 14-jährige Alice. Sie ist ein ganz normales Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter ein gutes Leben führt. Als ihr dann aber die Großmutter auf den Kopf zusagt, dass sie adoptiert ist, bricht eine Welt zusammen. Alice macht sich selbstständig auf die Suche nach ihren Wurzeln und so trifft sie auf ihren Vater Oliver Bernstein.
Oliver hat einen Reiterhof und fällt besonders durch seine ruhige und selbstbewusste Art auf. Er liebt Tiere und kümmert sich gut um seine Pferde. Die vorsichtige Annäherung zwischen ihm und seiner ihm unbekannten Tochter war gut gemacht.
Dann gibt’s noch Ben, der ebenfalls auf dem Hof lebt. Er ist lässig und bodenständig und sehr attraktiv.
Erich ist der Vater von Oliver und recht abweisend zu seiner neuen Enkelin. Er hält sie für eine Erbschleicherin, was er ihr auch deutlich zu verstehen gibt.
Am besten gefallen hat mir aber Sophie, die auf dem Apfelhof in der Nachbarschaft lebt. Sie wurde von den Eltern zur Großmutter abgeschoben und muss nun viel Verantwortung übernehmen. Nach einem holprigen Start freunden sich die Mädchen schnell an und man merkt, wie Sophie auftaut. Und bald merkt man wie stark und taff das schüchterne Mädchen eigentlich ist.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, da sie sich mit schwierigen Themen auseinandersetzt. Nicht nur Freundschaft und Liebe kommen vor, sondern auch Adoption und Mobbing. Und, durch Amaris, ebenfalls die Vernachlässigung von Tieren.
Gerade in der 2. Hälfte des Buches wird es dann richtig spannend und sogar actionreich, denn Alice und ihre Freunde müssen Nachforschungen über Amaris anstellen.
Ich fand das Buch gut gemacht und empfehle es Fans von Pferdegeschichten und solchen, die es werden wollen.

Fazit: Gut gemachtes Pferdebuch, das auch ernste Themen behandelt. Sehr zu empfehlen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
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