Cover-Bild Wie ein Stern in mondloser Nacht
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 01.08.2023
  • ISBN: 9783426465677
Marie Sand

Wie ein Stern in mondloser Nacht

Die Geschichte einer heimlichen Heldin. Roman | Ein vergessenes Kapitel deutscher Vergangenheit ergreifend erzählt
Um ungewollten Babys das Leben zu retten, muss sie Freiheit und Ruf riskieren:
Der neue Roman »Wie ein Stern in mondloser Nacht« von Marie Sand erzählt die ebenso anrührende wie erschütternde Geschichte der Hebamme Henni Bartholdy, die aus einer Not heraus die Babyklappe neu erfindet und von diesem Moment an auf sich allein gestellt bleibt.
Immer größer wird die Schere zwischen Arm und Reich im Berlin der 50er-Jahre. Das sieht auch die Hebamme Henni Bartholdy mit wachsender Sorge. Wie kann es sein, dass im Deutschland des Wirtschaftswunders verzweifelte Mütter ihre ungewollten Babys aus Scham und schierer Not aussetzen oder gar töten? Als auch Hennis große Liebe, der Arzt Ed von Rothenburg, keine Antwort weiß, handelt sie. Kurzerhand stellt sie eine Apfelsinenkiste in den Hinterhof ihres Geburtsraumes auf. Bis tatsächlich das erste Findelkind in der Klappe liegt – und lebt!
In ihrem Roman um die Babyklappe erzählt Marie Sand einfühlsam und zu Herzen gehend ein erschütterndes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, das so in keinem Geschichtsbuch steht. Damit setzt sie einer weiteren »stillen Heldin«, einer Hebamme, ein Denkmal.
Entdecken Sie auch den Tatsachenroman »Ein Kind namens Hoffnung« über eine mutige Frau, die während des 2. Weltkriegs unter Einsatz ihres eigenen Lebens ein jüdisches Kind rettet.
»Es ist ein Roman der Zeitgeschichte, eine gut erzählte Geschichte über eine heimliche Heldin, die als Frau Großartiges im Dritten Reich geleistet hat.«
Niederbayern TV über »Ein Kind namens Hoffnung«

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2023

Ergreifend

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"Wie ein Stern in mondloser Nacht" ist eine ergreifende Geschichte über eine stille Heldin. Im Nachkriegsdeutschland träumt die junge Henni davon, Medizin zu studieren. Doch das Leben ist hart und oft ...

"Wie ein Stern in mondloser Nacht" ist eine ergreifende Geschichte über eine stille Heldin. Im Nachkriegsdeutschland träumt die junge Henni davon, Medizin zu studieren. Doch das Leben ist hart und oft genug geht es ums Überleben. Trotz aller Widerstände wird Henni schließlich Hebamme. Doch was sie im Alltag der Geburtshilfe erlebt, macht sie unglücklich. Sie kämpft für die Frauen, die sie betreut. Sie kämpft für die Kinder, die sie ins Leben begleitet. Doch im Wirtschaftswunder Deutschland der 1950er Jahre gibt es viele ungewollte Kinder. Kinder, die kaum eine Chance haben. Henni will diesen Kindern helfen. Sie etabliert eine Babyklappe - eine Apfelsinenkiste im Hinterhof ihres Geburtsraumes.
Marie Sand erzählt die Geschichte einfühlsam und ergreifend. Die nüchterne Erzählweise macht die Handlung noch anrührender und nimmt den Leser mit auf Zeitreise.

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Veröffentlicht am 01.10.2023

Sehr emotional.

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Berlin in den Nachkriegsjahren. Henni lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruden zusammen und als sie ihre Mutter bei ihrem Putzjob in der Villa der Rothenburgers vertritt lernt sie deren Sohn Ed ...

Berlin in den Nachkriegsjahren. Henni lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruden zusammen und als sie ihre Mutter bei ihrem Putzjob in der Villa der Rothenburgers vertritt lernt sie deren Sohn Ed kennen und verliebt sich. Ed hilft Henni ihren Traum Hebamme zu werden zu verwirklichen.
Da in dieser Zeit immer mehr Frauen ihre Kinder aussetzen oder sogar töten muss Henni handeln. Sie stellt eine Kiste in den Hinterhof und tatsächlich liegt eines Tages ein Baby darin.


Die Geschichte wird in zwei Zweitebenen erzählt. Einmal Henni nach dem Krieg und dann im Jahr 2000 von der Journalistin Liz, die selbst ein Babyklappenbaby ist.
Ich mag es sehr gerne, wenn es auf zwie Zeitebenen spielt und langsam zueinander führt. Die Geschichte ist sehr emotional und trotzdem sehr unterhaltsam. Der historische Aspekt ist gut recherchiert, der Gegenwartteil ist einfühlsam und verständlich. Ein gut zu lesender Schreisbtil macht es einfach, der Geschichte zu folgen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

Veröffentlicht am 28.09.2023

Eine wunderbare Geschichte über eine leise Heldin, die sich über geltende Gesetze hinwegsetzte

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Ich durfte diese wunderbare Geschichte "Wie ein Stern in mondloser Nacht" von Marie Sand lesen und auch hören. Das Hörbuch ist im Argon Verlag erschienen und das Buch ist im Droemer Knaur Verlag herausgekommen. ...

Ich durfte diese wunderbare Geschichte "Wie ein Stern in mondloser Nacht" von Marie Sand lesen und auch hören. Das Hörbuch ist im Argon Verlag erschienen und das Buch ist im Droemer Knaur Verlag herausgekommen. Ich fühle mich ja wirklich am wohlsten, wenn ich auf beide Medien zurückgreifen kann. Dann kann ich tagsüber, wenn ich die Hände nicht frei habe, das Hörbuch aufsetzen und bekomme noch etwas von dieser Stimmung mit, die mir in diesem Fall über die Sprecherin Luise Georgi mitgegeben wird, die das im übrigen mit so einer bezaubernden ruhigen und tollen Art widergegeben hat und zum Abend hin, oder auch wenn es im Haus ruhiger wird, dann kuschele ich mich mit meinem Buch oder in diesem Fall E-Book ein und lese selbst weiter.
Das sich hinter diesem doch eher schlichten Titelbild eine so tolle Geschichte versteckt, hätte ich im Traum nicht vermutet.
Es geht in dieser Story rund um die Hebamme Henni Bartholdy, die in Berlin in den 50er Jahren die erste Babyklappe erfand und dabei gegen so ziemlich alle geltende Gesetze verstieß und eigentlich Zeit ihres Lebens ziemlich auf sich allein gestellt war.
Und geht es in dieser Geschichte um Liv, eine junge Frau im Jahr 2000, die selbst als adoptiertes Kind nach ihren Wurzeln sucht und jetzt als Reporterin eine Reportage ausgerechnet über das Thema Findelkinder schreiben soll. Trotzdem das sie weiß, dass sie zu nahe dran ist an diesem Thema, nimmt sie den Auftrag an und interviewt Henni und diverse andere Personen aus dessen Umfeld bezüglich der Babyklappe und Findelkinder.
Ich fand diese Geschichte so herzergreifend traurig und gleichzeitig wunderschön. Danke, dass ich diese Geschichte hören und lesen durfte. Ich gebe ihr ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 09.09.2023

Wie ein Stern in mondloser Nacht

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Klappentext:
Immer größer wird die Schere zwischen Arm und Reich im Berlin der 50er-Jahre. Das sieht auch die Hebamme Henni Bartholdy mit wachsender Sorge. Wie kann es sein, dass im Deutschland des Wirtschaftswunders ...

Klappentext:
Immer größer wird die Schere zwischen Arm und Reich im Berlin der 50er-Jahre. Das sieht auch die Hebamme Henni Bartholdy mit wachsender Sorge. Wie kann es sein, dass im Deutschland des Wirtschaftswunders verzweifelte Mütter ihre ungewollten Babys aus Scham und schierer Not aussetzen oder gar töten? Als auch Hennis große Liebe, der Arzt Ed von Rothenburg, keine Antwort weiß, handelt sie. Kurzerhand stellt sie eine Apfelsinenkiste in den Hinterhof ihres Geburtsraumes auf. Bis tatsächlich das erste Findelkind in der Klappe liegt – und lebt!
In ihrem Roman um die Babyklappe erzählt Marie Sand einfühlsam und zu Herzen gehend ein erschütterndes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, das so in keinem Geschichtsbuch steht. Damit setzt sie einer weiteren »stillen Heldin«, einer Hebamme, ein Denkmal.

Meine Meinung:
Interessante Geschichte um einer jungen Frau die Hebamme wird um Verzweifelte Mütter zu helfen. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Die Charaktere kommen gut herüber und sind sympathisch..
Man kam in dieser Geschichte schnell herein und es war ein sehr emotionsvolles Thema was hier dargelegt worden ist. Man konnte sich alles gut vorstellen die ganzen Zusammenhänge die darin vorkamen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Henni und Ed kam nicht zu kurz und rundete das ganze gut ab.
In allem eine schöne lesenswerte Geschichte, die interessant war.

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Veröffentlicht am 14.08.2023

Henni und die Babyklappe

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Hennis Geschichte beginnt im Berlin der 1940er-Jahre. Das Schicksal will, dass sie sich für eine Ausbildung zur Hebamme entschließt, einen Beruf, den sie voller Hingabe und Fürsorge für Mütter und Kinder ...

Hennis Geschichte beginnt im Berlin der 1940er-Jahre. Das Schicksal will, dass sie sich für eine Ausbildung zur Hebamme entschließt, einen Beruf, den sie voller Hingabe und Fürsorge für Mütter und Kinder ausübt. Allein, es gibt Mütter, welche sich nicht um ihr Neugeborenes kümmern können oder wollen und es in der nächsten Mülltonne entsorgen, ja sogar töten. Um diesen Geschöpfen eine Zukunft zu bieten, stellt Henni kurzerhand im Hinterhof eine Obstkiste auf – und findet alsbald tatsächlich ein lebendes Kind darin. Die Idee der Babyklappe funktioniert, jedoch an der Grenze zur Legalität.

Berührend und zu Herzen gehend lesen sich Marie Sands Zeilen. Henni wird als starke und tatkräftige Frau beschrieben, obwohl sie es selbst schwer hat im Leben und Rückschläge verkraften muss. Aber was sie sich in den Kopf setzt, nämlich umschuldigen Kindern eine Zukunft zu bieten, das führt sie auch durch. Eine zweite Zeitebene im Jahr 2000 ergänzt Hennis Anstrengungen und zeigt anhand der Journalistin Liv, dass die Babyklappe allein noch nicht alle Probleme löst, denn Liv sehnt sich als Adoptivkind 45 Jahre nach ihrer Geburt nach ihren Wurzeln, nach ihrer leiblichen Mutter.

Marie Sand findet immer die richtigen Worte, baut ein nötiges Maß an Spannung ein, um die beeindruckende Geschichte von Henni Bartholdy zu erzählen. Sie schildert die Gegensätze zwischen Arm und Reich, Standesunterschiede, welche kaum überwindbar sind und den aufopferungsvollen Alltag einer Hebamme mit Leib und Seele. Auch die juristischen Probleme einer Babykiste werden eindrücklich erklärt, denn Henni ist mit einer Anwältin befreundet, wodurch auch dieser Blickwinkel im Roman beleuchtet werden kann. Bildreich und berührend fließen die Kapitel dahin, ein unregelmäßiger Wechsel zwischen den 1950er-Jahren und 2000 sorgt für Abwechslung und steigende Neugierde. Absolut glaubwürdig und lebensnah präsentiert die Autorin ihre Szenen, sodass die Gefühle durcheinandergewirbelt werden, man sich bald völlig verlieren kann zwischen den Zeilen, und den Roman kaum aus der Hand legen mag.

Ein wunderbares Buch über die Liebe zwischen Eltern und Kind und einer Hebamme, die handelt, statt zu schweigen, obwohl sie selbst schwer trägt an ihrer Vergangenheit. Ein Buch für ruhige, recht nachdenkliche Stunden, das ich uneingeschränkt empfehle!

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