Düstere Familiengeheimnisse
Die Journalistin Katharina und ihr Mann, der Architekt Philip, ziehen aus Berlin in den beschaulichen Westerwald, um dort zur Ruhe zu kommen, Katharina erholt sich gerade nur langsam von einer Fehlgeburt. ...
Die Journalistin Katharina und ihr Mann, der Architekt Philip, ziehen aus Berlin in den beschaulichen Westerwald, um dort zur Ruhe zu kommen, Katharina erholt sich gerade nur langsam von einer Fehlgeburt. Ohne Absprache mit seiner Frau hat Philip dort gerade das alte heruntergekommene Forsthaus als neuen Familiensitz erworben. Schnell stellt sich heraus, dass dort vor Jahren ein grausamer Mord geschehen ist. Wie hängen die seinerzeit ebenfalls tragischen Geschehnisse um den sogenannten "Engelmacher" damit zusammen, der sich an kleinen Mädchen vergriffen und sie umgebracht hat? Und was zeiht Philip ausgerechnet in diese einsame Gegend?
Dieser Thriller hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen mit seinem absolut fesselnden Schreibstil, der schnell so eine Sogwirkung für mich entwickelt hat, dass ich das Buch kaum beiseite legen konnte. Von Beginn an transportiert die Geschichte eine sehr düstere, fast gruselige Atmosphäre, der man sich nur schwerlich entziehen kann. In wechselnden Zeitebenen, die in den 50er/60er Jahren einerseits und im Jahr 2011 andererseits spielen, wird man allmählich an die Hintergründe der damaligen Tat herangeführt. Dabei habe ich als Leser zwischen Ratlosigkeit und doch auch wieder einigen Verdachtsmomenten geschwankt, um am Ende doch wieder überrascht zu werden. Von dieser Qualität sind Thriller, die ich liebend gerne lese, eine absolute Empfehlung von mir!