Ein unheimliches Haus, ein verschwundenes Mädchen, ein düsteres Geheimnis: der neue fesselnde Psychothriller von Bestsellerautor Mark Edwards.
Lucas Radcliffe mietet sich in einem einsam gelegenen Schriftsteller-Refugium in Wales ein, um an seinem neuen Buch zu arbeiten. Schnell zieht ihn die düstere Geschichte der Hausbesitzerin Julia in den Bann. Vor zwei Jahren ertrank ihr Mann im nahen Fluss, weil er die Tochter retten wollte. Aber Lilys Leiche wurde nie gefunden. In ihrer Verzweiflung glaubt Julia, dass sie noch lebt.
Fasziniert von Julia, will Lucas herausfinden, was wirklich passiert ist. Er recherchiert und findet im Dorf verstörende Erklärungen zwischen Fluch und Aberglauben. Doch er muss bald feststellen: Der wahre Abgrund ist noch lange nicht erreicht …
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Oh! Meine Nerven tun weh! Weil das Buch so schön an ihnen gezerrt hat! Spooky, gruselig, mysteriös, meisterlich! Einfach exzeptionell!
Einem staubigen Hasen, welcher meinen Weg öfters kreuzt, worüber ...
Oh! Meine Nerven tun weh! Weil das Buch so schön an ihnen gezerrt hat! Spooky, gruselig, mysteriös, meisterlich! Einfach exzeptionell!
Einem staubigen Hasen, welcher meinen Weg öfters kreuzt, worüber ich jedesmal erfreut bin, erinnerte mich daran, daß dies Buch hier in meinem (staubigen ) Regal noch geduldig des Gelesenwerdens entgegenharrte. Danke, Staubihasi! 😀😘
Mark Edwards, konstatiere ich bereits jetzt, ist ein gefährlich talentierter Autor, der geschickt die nachtene Ruhe killt, weil man immerzu weiterlesen und lesen und lesen will. Dies wird nicht das letzte Werk aus seiner dunklen Feder sein, das ich regelrecht verhappst habe!
Wales, das wunderschöne Kymrien: Julia Marsh ist vereinsamt, pleite und sehr allein, voller Schuldgefühle und Selbstvorwürfen. Vor zwei Jahren ertrank ihr Angetrauter beim desperaten Versuch, die kleine, gemeinsame Tochter Lily vor dem nassen Tod zu bewahren. Aber wo ist Lilys Körper?
Dadurch trügerische Hoffnung schöpfend ( Im Grunde genommen ist Hoffnung eine sadistische Lebensbegleiterin, weil sie immer wieder ins Nichts zerstiebt! ) flüchtet sie sich in die nicht risikolose Illusion als auch Imagination, daß Lily noch lebt. Sie ist doch verstorben, oder?
Weil nun einmal Pfund und Pence nicht an Bäumen wachsen, bietet Julia ihr Haus als Rückzugsort für Schriftsteller / innen an. Keine schlechte Idee! Nur ein Dorf in der relativen Nähe und das Sanctum Sanktuarium der Kreativen liegt idyllisch am Waldessaum.
Einer der ersten der eintrudelt ist Lucas Radcliffe. Horrorautor, Anfang vierzig, aus ebenjenem Dorfe stammend und nun ist er als Logiergast zurück.
Die Tragödie, die Julia zur Witwe und zur verwaisten Mutter gemacht hatte übt einen eigenartigen Reiz sowie eine düstere Faszination auf ihn aus, vor allem kommt noch als verstärkender Faktor hinzu, daß sie nicht ohne Anziehung ist.
Er wird regelrecht besessen davon herauszufinden, was mit Lily ( s ) ( Körper?) passierte. Er holt sich sogar professionelle Hilfe. Denn schon kurze Zeit nach seiner Ankunft fängt das Karussell der Unheimlichkeit an sich zu drehen, was immer bedrohlicher werden könnte.
Alles Mögliche passiert Lucas' Trommelfelle und läßt seine Ratio wie potentielle Irrationalität rotieren. Stories von einem Fluch changierend zu Aberglauben. Er selbst meint einmal bei einer Begegnung der "bizarren" dritten Art ( Hmh? ) seinen Retinae nicht über die Stäbchen und Zapfen trauen zu können. Der Abyssus der Destruktion könnte sich durchaus öffnen. Nur ist die brennende Frage angebracht, ob all das Seltsame vom Übernatürlichen ausgeht oder gar zu mortale, menschliche Wurzeln und Motive hat ...
Multiperspektivisch entfalten sich mehr und mehr Facetten einer klug konstruierten Geschichte, die derart authentisch wie lebendig wirkt, daß sie fern von jeder Konstruktion wirkt. Hintersinnig und spooky! Oder das ebenfalls passende Wort aus dem Englischen, für das es keine deutsche Entsprechung gibt: eerie! ( Das paßt wie der Pflock in das vampirische Herz! NEIN! Vampire sucht man hier vergeblich! Der Oberbonzo des blutsaugenden Chaoshaufens sitzt feist in London in einem gewißen unteren Haus und heißt Boris. Nein, nicht Karloff oder Jelzin, obwohl mit dem Buchstaben J beginnend! Karloff paßt eigentlich, denn jenes blonde Horrorexponat wirkt wie Frankensteins Monster! Bruhahahaha! 👹 )
Der Erzählstil und - ton bewegen sich auf einem jetstreamhohen Niveau und das Spannungslevel elektrisiert! Im allerbesten Sinne stellen sich einem die Haare ganz ohne Spray und Gel auf. Ein grabeseisiger äußerst knochiger Zeigefinger streicht dir beim Connoisieren des Buches über das Rückgrat. Dadurch bedingt überrieseln dich eiskalte Schauer und eine Gänsehaut ziert dich.
Was hat es mit der Roten Witwe auf sich? Warum sind die dörflichen Bewohner derart verschlossen, nicht überbordend gastfreundlich und alles andere als pastoral?
Ja, und dann schüttelt es einen wieder kaaaalt, als ob jemand über mein Grab gelaufen wäre. ( Ich spuck', äh spuk', nein, spuck', doch spukspuck auf mein Grab, sagte schon Zwobot! )
Es gibt messerscharfe Wendungen und die Logik erleidet keinen Schiffbruch, nicht einmal. Das Hanebüchene, Klischees und Abgedroschenheit wagen es erst gar nicht sich in die Handlung hineinplündern zu wollen. Ein überraschendes Ende packt dich unversehens an der Kehle!
Die Aura des Plots ist dicht gewoben wie die Enormen, die das Dorf und den Forst umranken. Sehr gewitzt und schlitzohrig schickt einen der Autor durch einen labyrinthenen Irrgarten. Mit der einen oder anderen Vermutung landet man dann unverhofft in cul de sacs!!!🗿
Mark Edwards schreibt auf eine meisterliche Art und holt, ebenso mit scharfgeschliffenen Metaphern wie ein Skalpell, das Beste aus der Sprache heraus.
Plastisch wie in 4K mit vitalen, vielschichtigen, authentischen und sympathischen Protagonisten liefert er ein imposantes Kabinettstück des schleichenden Grauens! Mit Impakt, larger than life und noch mehr das Mißtrauen gegen vermeintliche Idyllen weckend! Har! Har! Har! 😈💀👻
Eigentlich wollte Lucas in der Einsamkeit von Wales nur Ruhe finden, um an seinem Buch zu arbeiten. Doch schnell erfährt er von der Geschichte der Hausbesitzerin, die sowohl Mann und Kind ...
Zum Inhalt:
Eigentlich wollte Lucas in der Einsamkeit von Wales nur Ruhe finden, um an seinem Buch zu arbeiten. Doch schnell erfährt er von der Geschichte der Hausbesitzerin, die sowohl Mann und Kind verloren hat. An den Tod des Kindes glaubt Julia aber nicht und Lucas beginnt zu ermitteln. Was wird erfinden?
Meine Meinung:
Das Buch hat mich wirklich von Beginn an begeistert. Es hat einen hohen Spannungsbogen und überrascht mehr als einmal. Der Schreibstil ist wirklich gut und reißt einen auch mit Die Story ist gut durchdacht und führt zu einem furiosen Finale. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und auch das düstere Setting von Wales passt gut zur Story. Ganz klare Leseempfehlung.
Mir wurde das Buch vom Edition M Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.
Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir mega gut. Es ist düster ...
Mir wurde das Buch vom Edition M Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.
Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir mega gut. Es ist düster und geheimnisvoll. Das passt super zur Geschichte und ist ansprechend.
Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist angenehm und locker. Die Seiten fliegen nur so dahin. Es gibt immer mal wieder Kapitel die aus der Verganenheit von Lily erzählen. Das bringt auch noch eine gewisse Spannung rein. Es wird recht schnell spannend und bleibt auch so. Die Story ist mega interessant und man will unbedingt wissen wie es weitergeht und was jetzt genau passiert ist damals.
Die Charaktere gefielen mir mehrheitlich gut. Manche blieben eher farblos aber die Hauptprotagonisten Julia und Lucas gefielen mir im Grossen und Ganzen super. Beide sympathisch und authentisch. Allerdings gab es auch Momente in denen mich Julia extrem nervte mit ihrem Verhalten. Der Aspekt mit dem Fluch und allgemein die Story fand ich total spannend.
Der Mix zwischen "normalem" Thriller und Übernatürlichem war mega genial. Es wurde auch super umgesetzt. Ich habe zwar schon andere Bücher gelesen die ein wenig ähnlich waren aber trotzdem gefiel mir das hier super gut. Das Ende hat mich dann ziemlich überrascht. Es war aber alles sehr logisch und gut gelöst. Der Epilog war ja dann nochmal mega krass
Fazit: Ein Buch das mich voll und ganz überzeugen konnte und mich begeisterte. Sicherlich für jeden Krimi und Thrillerfan etwas. Es hat eine geniale Story und ist sehr spannend geschrieben. Was will man mehr?
Einsamkeit im Wald (in Büchern) hört sich für mich immer schon nach ein wenig grusel an. Daher war ich gespannt, wie der Autor es umsetzen wird und ob es nicht doch zu schnell in ein Klischee verwandelt ...
Einsamkeit im Wald (in Büchern) hört sich für mich immer schon nach ein wenig grusel an. Daher war ich gespannt, wie der Autor es umsetzen wird und ob es nicht doch zu schnell in ein Klischee verwandelt wird. Doch bei weitem nicht. Eine wahnsinnig spannende und intensive Geschichte wurde es, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand hat legen lassen.
“Ein unheimliches Haus, ein verschwundenes Mädchen, ein düsteres Geheimnis: der neue fesselnde Psychothriller von Bestsellerautor Mark Edwards.”
Dem kann ich nur zustimmen.
Orte, Handlungen und Geschehnisse sind so gut beschrieben, dass man sich mittendrin fühlt. Was hier ab und an ein bisschen unheimlich sein kann. Doch genau das macht das Buch so gut. Man möchte eigentlich raus und doch wissen wie es weitergehen wird.
Die mehreren Handlungen fügen sich - nach einigen guten Wendungen - am Ende zu einem überraschendem Ende zusammen.