Cover-Bild Post Mortem - Spur der Angst

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 25.04.2018
  • ISBN: 9783596702275
Mark Roderick

Post Mortem - Spur der Angst

Lina Sattler ist Geldeintreiberin. Im Hamburger Milieu kennt man sie, sie ist berüchtigt wegen ihrer Wutausbrüche, Gefühle wie Angst oder Mitleid sind ihr fremd. Lina hat keinerlei Erinnerung an ihre Kindheit, sie weiß nur, dass ihre Eltern brutal ums Leben kamen. Doch warum?


Als sie Hinweisen folgt, die mit ihrer Vergangenheit zu tun haben könnten, stößt sie auf die Spur eines Profikillers: Avram Kuyper. Er kann ihr helfen, weiß er doch um das Komplott, das seinerzeit von einer mächtigen verschwiegenen Organisation aus Wirtschaftsbossen und einflussreichen Politikern geschmiedet wurde. Sie wissen
ihre Interessen zu verteidigen, selbst höchste Kreise von Interpol sollen involviert sein.

Gemeinsam mit Interpol-Agentin Emilia Ness versuchen sie, diese Gruppe zu zerschlagen, auch wenn ihrer aller Leben nur mehr an einem seidenen Faden hängt.

Post Mortem - Die Spiegel-Bestsellerserie geht weiter!
In Band 4 geraten Interpol-Agentin Emilia Ness, Profikiller Avram Kuyper und die junge Lina Sattler ins Visier einer Gruppe von mächtigen, skrupellosen Männern, die alles tun, um ihre Interessen zu wahren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2018

Hochspannung!

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Bei dem Buch handelt es sich um Band 4 aus der "Post Mortem"- Reihe und wieder schafft Mark Roderick es, die Spannung immer weiter aufzubauen. Das Buch kann allerdings auch unabhängig von den Bänden 1 ...

Bei dem Buch handelt es sich um Band 4 aus der "Post Mortem"- Reihe und wieder schafft Mark Roderick es, die Spannung immer weiter aufzubauen. Das Buch kann allerdings auch unabhängig von den Bänden 1 - 3 gelesen werden.

Drei scheinbar unabhängig von einander laufende Handlungsstränge vereinen sich zu einem hochspannenden Finale.

Avram Kuyper, mein Profikiller mit Herz, hilft der jungen Frau Lina, ihre Vergangenheit zu erforschen. Hier kämpfen beide oft mit schlechten Aussichten auf Erfolg und müssen mehr als einmal um ihr Leben fürchten. Als sie nicht mehr viele Möglichkeiten haben, bitten sie Emilia Ness, eine Interpol-Agentin, um ihre Mithilfe.
Parallel dazu nimmt Jens Lindfell, Afghanistan -Veteran, an einem geheimen Forschungsprojekt teil.

Der Schreibstil ist rasant und energiegeladen. Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen und wie sooft, ist hier nicht jeder "Böse" böse und nicht jeder "Gute" gut. Dem Autor gelingt es, bis zum Schluss die Spannung zu waren und auch dort noch mal mit einer Überraschung zu punkten.

Avram Kuyper ist mir schon von den drei Vorgängerbänden ans Herz gewachsen. Obwohl er ein Profi-Killer ist, muss man ihn mögen. Die Balance zwischen kaltblütig und herzlich/mitfühlend ist super gut gelungen und fasziniert mich immer wieder. Er mordet zwar scheinbar ohne Gefühl, aber mit Prinzipien, welche er einhält.

FAZIT: Super Thriller für spannende Lesestunden. Aber Achtung: SUCHTGEFAHR!!!

Post Mortem Reihe:

Band 1: Tränen aus Blut
Band 2: Zeit der Asche
Band 3: Tage des Zorns
Band 4: Spur der Angst

Veröffentlicht am 01.05.2018

Spannung pur!

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Lina Sattler hat keine Erinnerungen an ihre Kindheit. Sie weiß, dass ihre richtigen Eltern ums Leben kamen, doch was genau passiert ist, und warum es keinerlei Informationen über ihre Herkunft gibt, beschäftigt ...

Lina Sattler hat keine Erinnerungen an ihre Kindheit. Sie weiß, dass ihre richtigen Eltern ums Leben kamen, doch was genau passiert ist, und warum es keinerlei Informationen über ihre Herkunft gibt, beschäftigt sie schon lange. Bei ihrem Job als Geldeintreiberin bekommt sie durch einen Zufall einen Hinweis. Sie folgt der Spur und erfährt, dass Profikiller Avram Kuyper mehr über ihre Vergangenheit wissen könnte. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche. Dabei wird schnell klar, dass die Nachforschungen äußerst gefährlich sind, denn sie führen zu einer Organisation, die von einflussreichen Politikern und mächtigen Wirtschaftsbossen ins Leben gerufen wurde. Es soll außerdem einen Maulwurf bei Interpol geben, der die Gruppe schützt und sie mit allen Mitteln verteidigt. Avram beschließt, die Interpol-Agentin Emilia Ness mit ins Boot zu holen, um den geheimnisvollen Interpolmitarbeiter zu enttarnen. Die drei ahnen nicht, in welches Wespennest sie dabei stechen....

"Post Mortem - Spur der der Angst" ist nach "Post Mortem - Tränen aus Blut", "Post Mortem - Zeit der Asche" und "Post Mortem - Tage des Zorns" bereits der vierte Band der Reihe. Die ersten beiden Teile sollte man auf jeden Fall nacheinander lesen, da die Handlung aufeinander aufbaut. Den dritten und auch den aktuellen Band kann man aber durchaus unabhängig lesen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Zum besseren Verständnis der privaten und beruflichen Nebenhandlungen empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Der Einstieg in den aktuellen Band gelingt, durch einen interessanten Prolog, der sich in der Vergangenheit zuträgt, mal wieder mühelos. Denn hier beobachtet man einen Mann, der offensichtlich etwas verraten hat und nun dafür brutal zur Rechenschaft gezogen wird. Der Autor beschreibt bereits diese Einstiegsszene so lebendig, dass man das Grauen sofort vor Augen hat. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen dieses Thrillers also nicht sein.

Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man schaut dabei sowohl Lina Sattler, als auch dem Profikiller Avram Kuyper und der Interpol-Agentin Emilia Ness über die Schulter. Es gelingt Mark Roderick mal wieder hervorragend, alle Handlungsstränge so spannend und interessant aufzubauen, dass man das Buch bereits recht früh nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Spannung steigert sich stetig. Man fiebert mit den Protagonisten mit und möchte unbedingt erfahren, wer der geheimnisvolle Maulwurf ist, der bei Interpol dafür sorgt, dass die mächtige Organisation nicht ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät. Er scheint seine Spuren geschickt zu verwischen und zögert auch nicht, Kollegen, die ihm auf die Schliche kommen könnten, aus dem Weg zu räumen. Emilia Ness weiß nicht mehr, wem sie eigentlich noch vertrauen kann und diese Anspannung ist beim Lesen deutlich spürbar. Doch auch in den anderen Handlungssträngen kommt keine Langeweile auf. Dadurch wird man förmlich durch das Buch getrieben und mag es erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und deshalb habe ich bereits die gesamte Reihe mit Begeisterung gelesen. Auch dieser Band konnte mich wieder voll und ganz überzeugen, da ich das Buch, einmal angefangen, nur ungern aus der Hand legen mochte und es deshalb beinahe in einem Rutsch verschlungen habe. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt dieser Thriller deshalb auch alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 08.06.2019

Was ist der Wartberger Kreis?

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Einmal mehr begegnen sich Avram Kuyper und Emilia Ness bei Ermittlungen rund um den Wartberger Kreis. Sie haben das gleiche Ziel – die Zerschlagung – aber ihre Wege und Methoden sind grundverschieden.
Dieser ...

Einmal mehr begegnen sich Avram Kuyper und Emilia Ness bei Ermittlungen rund um den Wartberger Kreis. Sie haben das gleiche Ziel – die Zerschlagung – aber ihre Wege und Methoden sind grundverschieden.
Dieser Band beginnt mit einer recht langen Einleitung um die Geschichte von Lina Sattler zu erzählen. Als Kind wurde sie entführt und sucht nach Informationen über ihrer Vergangenheit. Dabei kann ihr nur einer helfen: Avram Kuyper. Also arbeiten sie zusammen und als sie weitere Informationen brauchen, wenden sie sich an Emilia Ness. Getrennt voneinander verfolgen sie verschiedene Spuren um hinter das Geheimnis des Wartberger Kreises zu kommen.
Wer sind die Mitglieder und welches Ziel verfolgen sie? Das ist Dreh- und Angelpunkt dieses Buches und das, was die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten kann.
Im Verlauf des Buches wird nicht an brenzligen, gefährlichen Situationen gespart. Erstaunlich wie hier eine Flucht gelingen soll… Zum Glück für uns Leser ist es doch nicht immer so einfach!
Kritik: Für meinen Geschmack war zu offensichtlich wer hinter „Scylla“ steckt.

Veröffentlicht am 18.09.2018

Und wieder hatte mich die Story gepackt

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Da ich bereits die drei Vorgänger gelesen habe, war mir auch der offene Schreibstil des Autors bekannt und ich war wirklich gespannt, wie es mit den beiden Hauptprotagonisten weiter gehen würde. Und genauso, ...


Da ich bereits die drei Vorgänger gelesen habe, war mir auch der offene Schreibstil des Autors bekannt und ich war wirklich gespannt, wie es mit den beiden Hauptprotagonisten weiter gehen würde. Und genauso, wie ich es erwartet hatte, erwartet mich dann eine wirklich schreckliche Szene. Ich spreche hier von der Sache mit dem Jungkommissar Witt. Wer das Buch gelesen hat, wird wissen was ich meine. Allen anderen sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt.

Es war für mich absolut verständlich, dass die Ehefrau so ungehalten auf Emilia reagiert hat. Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie ich damit umgegangen wäre. Innerhalb von Sekunden wird das Leben komplett auf den Kopf gestellt. Schreckliche Szene!

Aber auch die Folterungen nach KZ Manier waren furchtbar. Ich möchte hier wirklich nicht zuviel verraten, jedoch ist es dem Autor mit diesem vierten Band auch wieder gelungen, mich von der ersten Seite an, in seinen Bann zu ziehen.

Gelernt habe ich übrigens auch etwas. Nämlich die Stone-Skala, von der ich zuvor noch nie gehört hatte. Mit dieser Skala werden die Abgründe menschlichen Verhaltens in 22 Kategorien eingeteilt. Was die oberste Kategorie ist, wollt ihr lieber gar nicht wissen. Ekelhaft!

Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Ende etwas zu plötzlich kam. Alle Handlungsstränge liefen perfekt ineinander und einige Rätsel wurden gelöst. Dennoch bleibt immer wieder soviel Spannung, dass ich die Fortsetzung schon kaum mehr erwarten kann.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover besticht wohl eher durch seine Einfachheit. Aber genau diese Farbgebung ist es, die neugierig macht. Rot = Blut. Klar, dass man dann unbedingt den Klappentext lesen möchte. Und da wird schnell klar, Spannung pur! Welcher Thrillerleser kann hier noch widerstehen?!

? Lesespaß oder Lesefrust? ?

Für mich war es wiedermal ein Lesespaß obwohl man bei dieser Brutalität nicht unbedingt von Spaß sprechen kann. Ich freue mich schon auf Mai 2019, denn da wird die Fortsetzung erscheinen.

Veröffentlicht am 13.08.2018

Mark Roderick ist ein guter Autor

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Inhalt:

Lina Sattler ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, denn seit ihrem 8. Lebensjahr kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie weiß nur, dass sie keine Angst verspüren kann und das sie adoptiert ...

Inhalt:

Lina Sattler ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, denn seit ihrem 8. Lebensjahr kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie weiß nur, dass sie keine Angst verspüren kann und das sie adoptiert wurde. Warum kann sie sich an nichts erinnern? Sie folgt den Hinweisen zu dem Profikiller Avram Kuyper, der ihr dabei helfen soll, die Wahrheit herauszufinden. Als klar wird, dass alles mit einer mächtigen Organisation zusammenhängt, die über Jahre hinweg im Untergrund arbeiten und auch Interpol involviert sein soll, kommt Agentin Emilia Ness ins Spiel. Zusammen versuchen sie den Ring aus Politikern, Wirtschaftsbossen und Ranghohen zu zerschlagen, was nicht nur Linas Leben in Gefahr bringt.


Meine Meinung:

Auch in diesem Thriller hat der Autor eine interessante Idee für die Geschichte, die er solide umgesetzt hat. Der Schreibstil ist eine gute Mischung aus dosierten trivialen Beschreibungen und interessanten Einzelheiten der Beteiligten und der Umgebung, was eine gewissen Authentizität schafft.

Die Geschichte an sich hat Potenzial, das zwar meines Erachtens nicht vollständig, aber zur Genüge ausgeschöpft wird. Dadurch, dass der Fokus eher auf den Charakteren und deren Verbrechen liegt, als auf der Organisation an sich, geht zwar etwas Potenzial verloren, aber nicht so schlimm, dass mich das länger gestört hätte.

Wir treffen in diesem unabhängigen 4. Band wieder auf die altbekannten Protagonisten Avram Kuyper und Emilia Ness, hinzu kommt die junge Lina Sattler, die für mich etwas blass geblieben ist. Diese drei Hauptstränge der Erzählung wechseln sich ab und wechseln immer gerade dann, wenn es spannend wird zum anderen Charakter. Die Wiederaufnahme des Charakters lässt aber nicht so lange auf sich warten, dass Wichtiges aus dem Fokus des Lesers gerät. Auch Nebenstränge, von denen man zunächst nicht weiß, wie sie die Handlung voranbringen, bekommen alle einen Zusammenhang.

Man rätselt, was alle Charaktere miteinander und mit dem Fall zu tun haben, dies wird aber erst im letzten Drittel immer mehr aufgelöst und selbst dann schlägt die Handlung noch ein paar kleine Kapriolen, sodass ich das Ende so nie hätte vorhersagen können. Gerade wenn man denkt, man weiß wie der Hase läuft, gibt es noch ein paar kleine Wendungen.

Zum Showdown hin werden die Kapitel immer kürzer, was den Lesefluss beschleunigt und das Lesen einfach macht.


Fazit:

Wieder ein gelungener Thriller von Mark Roderick, der die Spannung beim Lesen für mich hoch genug halten konnte, um mein Interesse aufrecht zu erhalten. Ich kann die Post-Mortem-Reihe empfehlen.