Cover-Bild Elf ist eine gerade Zahl
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22,99
inkl. MwSt
  • Verlag: List Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.11.2025
  • ISBN: 9783471360859
Martin Beyer

Elf ist eine gerade Zahl

Roman | Ein Mutter-Tochter-Roman über schwere Schicksalschläge und die Macht der Fantasie

Herzerwärmend, hoffnungsvoll und ein wenig märchenhaft – ein heilsamer Roman über eine besondere Mutter-Tochter-Beziehung  

Paula ist schwer erkrankt. Paula ist Katjas Tochter und mit 14 Jahren viel zu jung für ihr Schicksal. Katja ist Paulas Mutter, alleinerziehend, Lehrerin in ihrem normalen Leben, aber davon ist nicht mehr viel übrig. Paula war einmal unangepasst, ein selbstbewusstes Mädchen, wie ihre Mutter mit eigenem Kopf. Nun aber ist sie verängstigt. Und Katja ist es auch, obgleich sie doch stark sein will für ihre Tochter. Sie droht, an diesem Widerspruch zu zerbrechen – und an den Schuldgefühlen, die sie empfindet. In dieser Ausnahmesituation, kurz vor und nach der Operation, beginnt Katja, Paula eine Geschichte zu erzählen, über einen Fuchs und ein Mädchen, das von einem Schatten verfolgt wird und fliehen muss, wenn sie nicht von ihm verschlungen werden will …  

In der Tradition von 1001 Nacht handelt Elf ist eine gerade Zahl von der Kraft der Fantasie und der Macht des Erzählens.  

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2025

Unter die Haut

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„Elf ist eine gerade Zahl „ von dem Autoren Martin Beyer besticht durch den wunderschönen Fuchs auf dem Cover, der in dieser Geschichte eine große Bedeutung hat. Der Roman handelt von einem Mutter- Tochtergespann ...

„Elf ist eine gerade Zahl „ von dem Autoren Martin Beyer besticht durch den wunderschönen Fuchs auf dem Cover, der in dieser Geschichte eine große Bedeutung hat. Der Roman handelt von einem Mutter- Tochtergespann namens Katja und Paula. Die vierzehnjährige Paula ist zum wiederholten Male mit ihrer Krebserkrankung zur Behandlung im Krankenhaus. Beide sind ziemlich verzweifelt. Und Katja versucht durch eine Geschichte über einen Fuchs ihre Tochter auf andere Gedanken zu bringen. Der Roman ist sehr emotional geschrieben und der Kampf von Paula gegen den Krebs und die Hilflosigkeit der Mutter haben mich sehr berührt und mitgenommen. Sehr gut konnte ich die Überfürsorge Katjas nachempfinden, aber auch den Rückzug von Paula, die selbst nicht mit ihrer Situation klarkommt. Ein empfindsamer Roman, der unter die Haut geht.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Nahegehend

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In dem Roman „Elf ist eine gerade Zahl“ schreibt der Autor Martin Beyer über eine schwierige Mutter- Tochterbeziehung, die von der schweren Krebserkrankung der Tochter Paula geprägt ist. Paula hat Krebs ...

In dem Roman „Elf ist eine gerade Zahl“ schreibt der Autor Martin Beyer über eine schwierige Mutter- Tochterbeziehung, die von der schweren Krebserkrankung der Tochter Paula geprägt ist. Paula hat Krebs und ist mal wieder zur Behandlung im Krankenhaus. Ihre Mutter Katja ist verzweifelt, da sie mit einem erneuten Rückfall nicht gerechnet hat. Der Autor schildert ihre Verzweiflung sehr bildlich. Ihre Schlafstörungen, ihr Rückzug aus der Gesellschaft und die ständige Nähe, die sie zu ihrer Tochter sucht, die sich davon schon erdrückt fühlt, da sie ja selber nicht mit der Situation klarkommt. Um sich abzulenken beginnt Katja ihrer Tochter eine Geschichte über Pola und den Fuchs zu erzählen. Die Fuchsgeschichte nimmt leider etwas überhand. Gerne hätte ich mehr von dem eigentlichen Geschehen gelesen. Trotzdem hat mich dieser Roman berührt, nachdenklich gemacht und gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Emotional

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Bei Paula wird ein Krebsrückfall diagnostiziert und sie muß sich einer schweren Lungenoperation mit anschließendem Aufenthalt auf der Intensivstation unterziehen. Begleitet wird sie von der alleinerziehenden ...

Bei Paula wird ein Krebsrückfall diagnostiziert und sie muß sich einer schweren Lungenoperation mit anschließendem Aufenthalt auf der Intensivstation unterziehen. Begleitet wird sie von der alleinerziehenden Mutter Katja, Grundschullehrerin. Um Paula abzulenken beginnt sie ihr eine Geschichte zu erzählen von einem Mädchen und einem Fuchs. Eingebettet in die realen Ereignisse, dem Warten auf die Operation, dem schmerzhaften Erwachen zieht Pola in der Fabelwelt mit einem Fuchs durch die Gegend und trifft dort auf die Schattenwelt.

Diese Mischung ist ungewöhnlich und habe ich so nicht erwartet. Der Schreibstil mit den kurzen knappen Sätzen wirkt beinahe hektisch. So hektisch und emotional angespannt wie Katja sich fühlt zwischen dem eigenen Überleben und den langen Stunden bei der pubertierenden Tochter im Krankenhaus. Ein gewagter Spagat mit so weit auseinander liegenden Geschichten der emotional fast etwas überfrachtet wirkt.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Berührend

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Die 14-jährige Paula lebt zusammen mit ihrer Mama Katja. Paula hat Angst. Der Krebs ist zurück. Alles geht wieder von vorn los. Eine schwere Operation hat sie vor sich und keine Ahnung was danach ist. ...

Die 14-jährige Paula lebt zusammen mit ihrer Mama Katja. Paula hat Angst. Der Krebs ist zurück. Alles geht wieder von vorn los. Eine schwere Operation hat sie vor sich und keine Ahnung was danach ist. Katja will stark sein für ihre Tochter, ihr beistehen. Sie macht sich Vorwürfe, hat Angst aber auch Hoffnung. Um Paula zu unterstützen, erzählt sie ihr eine Geschichte. Es geht um ein Mädchen und einen Fuchs. Sie schafft eine Parallelwelt um Paula Mut und Zuversicht zu geben.

Eine sehr nachdenkliche Geschichte erwartet uns in diesem Buch. Eindringlich wird uns erzählt wie stark die beiden Frauen die Krankheit belastet. Das wirkt sehr authentisch, ohne große Dramen und Übertreibungen. Parallel dazu lesen wir die Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt. Diese Geschichte hat mich leider nicht so ganz abholen können. Die Idee finde ich klasse aber irgendwie ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Die Abschnitte über Katja und Paula waren für mich sehr bewegend. Die Gefühle der Beiden waren sehr feinfühlig eingefangen. Katja reflektiert viel, denkt über vieles nach.

Hier wird wunderbar erzählt wie Geschichten helfen können, sich Ängsten und Sorgen zu stellen.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Die Macht des Erzählens

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Der Fuchs auf dem schlichten Cover spielt auf die Fantasy-Geschichte „Der Fuchs und das Mädchen“ an, die Katja ihrer krebskranken Tochter Paula erzählt, um ihr Hoffnung zu schenken und das Warten auf die ...

Der Fuchs auf dem schlichten Cover spielt auf die Fantasy-Geschichte „Der Fuchs und das Mädchen“ an, die Katja ihrer krebskranken Tochter Paula erzählt, um ihr Hoffnung zu schenken und das Warten auf die Operation erträglicher zu machen. Damit umspielt das zarte Cover das harte Grundthema des Romans und zeigt, wie kraftvoll und mutmachend Geschichten sein können. Das spiegelt sich auch in der Erzählweise nieder. „Der Fuchs und das Mädchen“ wird fantasievoll und bildhaft erzählt. Die mutige Heldin Pola flieht vor dem Bösen der Schattenwelt und kämpft um ihr Überleben. Ihre Geschichte nimmt immer mehr Raum ein und wird zunehmend düsterer, während auch die Mutter-Tochter-Beziehung sich verändert.

«Elf ist eine gerade Zahl» umfasst eine Woche und konzentriert sich dabei auf die alleinerziehende Katja, die mit Depressionen, Alkoholmissbrauch und dem drohenden Verlust ihrer 14-jährigen Tochter schwer belastet ist. Damit gibt Autor Martin Beyer auf einfühlsame Weise den Angehörigen von Krebspatienten eine wahrhaftige Stimme und vermittelt berührend, was die Ungewissheit und der drohende Verlust mit einem Menschen macht. Dabei kommt es zu einem unvermittelten Wechsel zwischen der „Der Fuchs und das Mädchen“ und der bedrückenden Realität aus Krankenhausaufenthalt, bevorstehender Operation und dem täglichen Überleben der Mutter. Grandios verwoben laufen die beiden Ebenen ineinander und lassen eine emotionale Wirkung entstehen, die mit Worten kaum zu erfassen ist. Eine besondere Erzählkunst, die dieses Werk bewegend, hoffnungsvoll und märchenhaft macht, aber weder erzählerisch noch inhaltlich leichte Kost ist.
Ich würde es allen empfehlen, die eine Mischung aus Drama und Fantasy (in der Tradition von 1001 Nacht) mögen und etwas außerhalb der Lesegewohnheiten lesen möchten.