Cover-Bild Feuchte Beute
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13,55
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Horror
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 12.11.2024
  • ISBN: 9783818717698
Matthias Krause

Feuchte Beute

Unzensierte Neuauflage
"Hilfe! Ein Charakter läuft Amok! Er schreibt gegen seinen eigenen Autor und lässt ein Rudel aus testosterongeladenen Werwölfen von der Leine! Bissig! Haarig! Feucht!"
Frank J. Freibrodt alias (vs.) Matthias Krause

Ein experimentierfreudiges Pärchen im Obergeschoss. Ein verbitterter Werwolfjäger unter ihnen, der das dauerhafte Gestöhne seiner Nachbarin nicht länger ertragen will.

Zwei Influencerinnen auf einer gefährlichen Mission im Wattenmeer. Eine knallharte Polizistin, die von einem mysteriösen Wesen gebissen wurde. Ein unsterblicher Triebtäter.

Sie alle treffen auf ein verfluchtes Rudel aus Werwölfen, die voller Wollust und Hunger ihrer menschlichen Beute nachjagen. Manchen ihrer Opfer bescheren sie einen grausamen Tod, anderen wiederum erotische Stunden mit ganz viel Körperbehaarung zum Festkrallen. Auch welcher Seite stehst Du?


Guten Tag! Meine Name ist Frank J. Freibrodt, falls Sie es noch nicht mitgekriegt haben sollten. Ich hatte unter anderem unfreiwillige Auftritte in HÖR AUF ZU BRENNEN und HÖR AUF ZU FRESSEN von Matthias Krause. Nun brauche ich dringend Ihre Unterstützung! Kurz gesagt, ich brauche Geld! Also kaufen Sie mein Buch, BITTE! Es ist ganz toll. Ich schwöre es! Ich habe es extra neu aufgelegt. Nun ist es unzensiert! Da mich meine Mitmenschen tagtäglich verstören, schreibe ich keine Triggerwarnung. Sie gehören doch zu den ganz Harten, oder? Sie müssen es ja auch nicht lesen, wenn Sie zartbesaitet sind, aber kaufen Sie es trotzdem! BITTE! Sonst verprügelt mich Reinhardt, dem ich noch eine Menge Geld schulde. Er will mittlerweile das Doppelte zurück! Oder meine Frau verprügelt mich!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Eine brutale Geschichte mit stimmigem Ende

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Feuchte Beute ist mir durch sein Cover aufgefallen. Zwar ist dieses nicht besonders ansprechend, fällt aber definitiv ins Auge. Schnell wird klar: In diesem Buch wird vor nichts Halt gemacht – weder vor ...

Feuchte Beute ist mir durch sein Cover aufgefallen. Zwar ist dieses nicht besonders ansprechend, fällt aber definitiv ins Auge. Schnell wird klar: In diesem Buch wird vor nichts Halt gemacht – weder vor Kindern noch vor Babys. Es wird blutig, brutal und gnadenlos.

Im Verlauf der Geschichte tauchen sehr viele Protagonisten auf, die man sich jedoch kaum merken muss. Die Perspektiven wechseln häufig, und die meisten Figuren enden ohnehin als Futter für die Werwölfe. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und mit zunehmender Seitenzahl immer mehr an Fahrt aufgenommen.

Einen einzelnen Lieblingscharakter kann ich nicht wirklich benennen. Es gab mehrere Figuren, die ich mochte – oder eben weniger mochte – aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Einige Stellen im Buch empfand ich allerdings als verwirrend. Besonders die Passage mit dem Lektor konnte ich nicht ganz nachvollziehen; es hätte mich nicht gestört, wenn sie weggelassen worden wäre. Auch das Nachwort hat bei mir eher für Verwirrung gesorgt, da ich die vielen Namen nicht mehr richtig einordnen konnte. Der Aufruf, das Buch zu kaufen, hat mir hingegen sehr gut gefallen – den fand ich kreativ und sympathisch.

Das Ende ist insgesamt stimmig und passt zur Geschichte. Es ist weniger brutal, als ich erwartet hatte, und konzentriert sich stattdessen auf ein Paar, das seine Triebe eher unauffällig auslebt. Ein ruhiger, aber passender Abschluss.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Total abgefahren

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Alles beginnt mit Theodore, einer jungen Frau, die anno 1575, als Hexe denunziert, Waldemar verflucht. Und es endet mit Pia, die… nun ja, wer sie ist und wie sie in diese abgefahrene Geschichte passt, ...

Alles beginnt mit Theodore, einer jungen Frau, die anno 1575, als Hexe denunziert, Waldemar verflucht. Und es endet mit Pia, die… nun ja, wer sie ist und wie sie in diese abgefahrene Geschichte passt, das verrate ich hier nicht. Irgendwie jedoch scheint sie sich durchs Buch zu ziehen, um es mal sehr dezent auszudrücken. Dazwischen begegnen wir allen möglichen und unmöglichen Gestalten und – die Werwölfe sind los.

So meine Kurzbeschreibung von FEUCHTE BEUTE aus der schwungvollen Feder von Frank J. Freibrodt vs Matthias Krause. Unbedingt beachtet werden sollte, dass die Leserschaft 18+ sein muss, sich also unter den Erwachsenen tummelt. Dann aber steht dieser knallharten Horror-Satire nichts mehr im Wege.

Eine absolut schräge Story mit dem etwas anderen Humor, von Horror bis zu ziemlich schrägen Nummern, zu zweit oder im Rudel genossen, von brutal bis pervers. Und wenn ich mir grad mal den sehr speziellen Pizza-Belag vorstelle, möchte ich ihn dann ganz schnell wieder zu vergessen. Man sollte diesen tiefen, dunklen Wald möglichst meiden, ansonsten kommt man den Werwölfen zu nahe und diese kennen kein Erbarmen, schließlich sind sie voller Testosteron und zudem ist ihr Hunger unstillbar. Dem Rudel entkommt man nicht!

Es geht in jeglicher Hinsicht hart zur Sache, mach braucht schon eine gehörige Portion Abgeklärtheit und darf nicht zu den zartbesaiteten Seelen zählen. Ein Buch, das in kein gängiges Genre passt, aber diesen Anspruch erhebt es auch nicht. Im Gegenteil – es steht für sich alleine. Gänsehaut pur, mindestens.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Lesen auf eigene Gefahr

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„Feuchte Beute“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist eines, das man aushält, hinterfragt und irgendwann entweder kopfschüttelnd weglegt oder fasziniert zu Ende bringt. Offiziell als Horrorstory ...


„Feuchte Beute“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist eines, das man aushält, hinterfragt und irgendwann entweder kopfschüttelnd weglegt oder fasziniert zu Ende bringt. Offiziell als Horrorstory für Erwachsene deklariert, sprengt dieses Werk jedoch jede gängige Genregrenze mit einer Vehemenz, die ihresgleichen sucht. Horror? Erotik? Groteske? Satire? Oder schlicht ein literarischer Kontrollverlust? Die ehrliche Antwort lautet: alles davon – und nichts so richtig.



Schon das selbst gezeichnete Cover gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was einen erwartet. Roh, direkt, unangepasst – man kann sich dabei bereits so einiges denken, und das Buch hält dieses unausgesprochene Versprechen ohne jede Zurückhaltung. Inhaltlich begegnet man testosterongeladenen Fantasien, animalischen Trieben, Werwolf-ähnlichen Eskalationen und einer Perversität, die bewusst provoziert. Es ist ein Text, bei dem man sich regelmäßig fragt, ob man lachen oder weinen soll – oder ob beides gleichzeitig die einzig angemessene Reaktion ist.



Literarisch bewegt sich „Feuchte Beute“ fernab von Konventionen. Sprachlich ist es exzessiv, stellenweise derb, manchmal fast schon absurd. Berühmte Literaturkritiker würden sich vermutlich im Grab umdrehen – schlimmer noch als sämtliche griechischen Philosophen zusammen, denen hier jegliche Ordnung, Logik oder Katharsis verweigert wird. Dieses Buch will nicht gefallen, nicht bilden, nicht versöhnen. Es will überfordern.



Der Vergleich mit „Porno in Buchform“ trifft es nur bedingt, denn „Feuchte Beute“ ist weniger erotisch als vielmehr eine groteske Überzeichnung von Triebhaftigkeit. Es ist wie eine literarische Pizza mit allem drauf – zu viel Käse, zu viel Schärfe, zu viele Zutaten, aber genau dadurch unverwechselbar. Geschmackssache? Absolut. Grenzüberschreitend? Ohne Zweifel.



Wer ein Buch sucht, das sich komplett aus der Reihe löst, das keinem Genre zuzuordnen ist und keinerlei Rücksicht auf Erwartungen nimmt, ist hier bestens aufgehoben. „Feuchte Beute“ schafft tatsächlich sein eigenes Genre – irgendwo zwischen Horror, Trash, Provokation und unfreiwilliger Komik. Ein Buch für Leserinnen und Leser mit starken Nerven, offenem Geist und der Bereitschaft, literarisches Chaos nicht nur zu akzeptieren, sondern auszuhalten.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Abgedrehte und nicht jugendfreie Horror-Satire um ein Rudel Werwölfe in Cuxhaven

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Mit diesem Buch legt der Autor Frank J. Freibrodt aka Matthias Krause eine ziemlich abgedrehte Horror-Satire vor, in der ein Werwolfrudel in Cuxhaven sein ziemlich blutiges Unwesen treibt. Die Angabe auf ...

Mit diesem Buch legt der Autor Frank J. Freibrodt aka Matthias Krause eine ziemlich abgedrehte Horror-Satire vor, in der ein Werwolfrudel in Cuxhaven sein ziemlich blutiges Unwesen treibt. Die Angabe auf dem Cover, dass man für dieses Buch älter als 18 Jahre sein sollte, ist dabei auch durchaus berechtigt.

In einem scheinbar ehrenwerten Haus in Cuxhaven findet sich eine illustre Runde zusammen, die aus einem experimentierfreudigen Pärchen, zwei Influencerinnen, die in inniger Hassliebe miteinander verbunden sind, und einem verbitterten Werwolfjäger besteht. Dazu stoßen noch ein unsterblicher Triebtäter und eine Polizistin, die von einem mysteriösen Wesen gebissen wurde. Und dann ist da noch ein testosterongesteuertes Rudel Werwölfe, dass sich voller Hunger und Wollust auf die Jagd begibt. Eine brisante Mischung, bei der Blut und andere Körperflüssigkeiten in Strömen fließen. Doch Vorsicht: Hier ist nicht jeder der, der er vorgibt, zu sein.

Mit einem lockeren Schreibstil, viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise schwarzem Humor, der auch schon mal ziemlich derbe ausfallen kann, entwirft der Autor eine bunte Welt voller unerwarteter Wendungen, gelungener Anspielungen und abgedrehter Momente mit reichlich Situationskomik, durch die er seine gut gezeichneten und durchaus vielschichtig angelegten Protagonisten stolpern lässt. Zwischendurch habe ich zwar des Öfteren den roten Faden der Geschichte gesucht, schlussendlich fügt sich aber aller wunderbar zusammen, so dass keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Und für alle Fans von bösen Schlusspointen hält das Ende noch eine ganz besondere Note bereit.

Wer Spaß an abgedrehten Horrorgeschichten findet und auch keine Probleme mit derbem Humor und Beschreibungen, die sich hart an der Ekelgrenze entlanghangeln, hat, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.


Diese Rezension bezieht sich auf die unzensierte Neuausgabe, die 2024 erschienen ist.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Die Werwölfe sind los ..

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.. und treiben es ganz schön dolle in Cuxhaven am Nordseestrand.
Man sollte schon wissen, auf was man sich bei diesem Werk einlässt. Mir war das klar. Blutiges Gemetzel ohne Gnade, sexuelle Ausschweifungen ...

.. und treiben es ganz schön dolle in Cuxhaven am Nordseestrand.
Man sollte schon wissen, auf was man sich bei diesem Werk einlässt. Mir war das klar. Blutiges Gemetzel ohne Gnade, sexuelle Ausschweifungen und tiefst-vulgäre Sprache. Das ist entgegen meiner sonst üblichen Lesegewohnheiten und trotzdem unterhaltsam.

Und so prangert schon auf dem Cover: „18 + for adults only“. Dem stimme ich vollumfänglich zu.
Der Stoff ist locker zu lesen. Dem Autor fallen immer wieder schöne Wortneuschöpfungen ein. Das liebe ich sehr. Er nennt außerdem die Dinge beim Namen und spart nicht mit heißen Wortgefechten.

Die Handlung startet im späten Mittelalter und mündet in die nahen Zukunft. Manchmal fiel es mir schwer, die Personen auseinander zu halten. Wer gehört zu den Bösen, wer zu den (noch) Guten?
Zum Schluss hin wurde mir das Gemetzel dann auch ein wenig zu viel.


Fazit: Erinnert von der Handlung her sehr stark an die alten Splatterfilme. Mal was ganz anderes zum Lesen.

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