Cover-Bild Die Worte des Windes
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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 16.09.2020
  • ISBN: 9783743204560
Mechthild Gläser

Die Worte des Windes

Fantasy-Roman
Märchenhaft, malerisch, magisch

Dem Wind zuflüstern, Gewitter in Kesseln brauen und Tsunamis verhindern – das alles gehört zu den Aufgaben der Wetterhexen. Seit die 16-jährige Robin von ihrem Volk verbannt wurde, vermisst sie all das schmerzlich. Von ihrer eigenen Familie gejagt, ist sie in der Menschenwelt untergetaucht. Bis der charmante Sturmjäger Aaron ihre Hilfe benötigt, um ihre Küstenstadt vor Donnerdrachen zu retten. Doch was Robin nicht weiß: Es steht noch weitaus mehr auf dem Spiel …

Mechthild Gläser liefert ihren Lesern wieder einen wundervollen Fantasy-Roman mit Originalität, Witz und einer zarten Liebesgeschichte. Auf zauberhafte Weise vereint sie in ihrem neuen Jugendbuch für Mädchen ab 12 Jahren fantastische Elemente mit realen Problemen wie der globalen Erwärmung, Umweltverschmutzung und dem Klimawandel.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2020

Das großartige Cover verspricht nicht zu viel

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Die verstoßene Wetterhexe Robin versucht alles, um in der Welt der Menschen nicht aufzufallen. Bis ihr auch in ihrem neuen Leben “Andere” Stürme begegnen und sie sich gegen Donnerdrachen wehren muss. Gemeinsam ...

Die verstoßene Wetterhexe Robin versucht alles, um in der Welt der Menschen nicht aufzufallen. Bis ihr auch in ihrem neuen Leben “Andere” Stürme begegnen und sie sich gegen Donnerdrachen wehren muss. Gemeinsam mit Aaron und Damian versucht sie die Menschen zu beschützen und gleichzeitig ihr Geheimnis für sich zu behalten. Kann sie Aaron trauen?

Mich hat das Setting unter Wasser total überrascht. Auch im Zusammenspiel mit dem Leben am Land, das eröffnet völlig andere Blickwinkel. Über das Leben der Hexen unter Wasser hätte ich gerne noch mehr gelesen.

Die Abschnitte werden von Strophen unterbrochen, welche immer einen kleinen Ausblick auf den nächsten Abschnitt geben. Die Kapitelanfänge sind wunderschön mit Blättern verziert, die an einen Sturm erinnern und die Stimmung nochmal untermalen und wunderbar zum beeindruckenden Cover passen.

Ich habe sehr oft geschmunzelt beim Lesen und die Zeit mit Robin genossen. Gerne hätte ich noch etwas mehr zum Hintergrund erfahren, aber insgesamt ein tolles Kinder- und Jugendbuch.

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Lieblingsbuch: magisch, Klimawandel, schöne Liebesgeschichte

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Das Jugendbuch „die Worte des Windes“ gehört zu den Fantasy Büchern und wurde von Mechthild Gläser geschrieben. Es ist ein Buch, welches auch Erwachsene, welche jung geblieben sind, begeistern kann. Zudem ...

Das Jugendbuch „die Worte des Windes“ gehört zu den Fantasy Büchern und wurde von Mechthild Gläser geschrieben. Es ist ein Buch, welches auch Erwachsene, welche jung geblieben sind, begeistern kann. Zudem würde ich empfehlen dies in der Schule in jungen Jahren zu lesen, denn es ist ein guter Schritt in das Thema Klimawandel. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Robin geschrieben und hat 462 Seiten. Am 16.09.2020 ist es im Loewe Verlag erschienen.

Gleich am Anfang mochte ich Robin und ihre sehr hilfsbereite Art. Sie ist eine Hexe, die nie wieder Magie verwenden will, weil sie aus der magischen Welt am Meeresboden fliehen musste. So versteckt sie sich nun einer WG von schwer erziehbaren Jugendlichen. Doch die Magie aus ihrer Kindheit kommt näher durch die Gefahr von den Anderen, welche die Menschheit töten möchte. Dadurch lernt sie auch den Sturmjäger Aaron kennen der zusammen mit seinem Gehilfen Damian ihre Hilfe braucht.

Ich mochte Robin sehr und fand es sehr interessant immer mehr über die starke junge Frau zu lernen und sie durch die Abenteuer zu begleiten. Auch Aaron ließ schnell mein Herz schneller klopfen, denn er ist einfach ein junger Mann von dem wohl die meisten in jungen Jahren geschwärmt haben oder schwärmen. Die Entwicklung zwischen den Beiden fand ich schön, aber auch sehr überraschend teilweise. Auch die anderen Figuren fand ich passend, gut gefallen hat mit das es auch einige gab die man nicht so einfach in die gute oder in die böse Schublade stecken konnte. Es ist eine gute Mischung gewesen und man hat verschiedene Charaktere kennen gelernt, was für mich das Bild abgerundet hat.

Mir hat die Geschichte sehr gefallen. Sie war für mich spannend und auch die Liebesgeschichte hat mein Herz berührt. Da ich das Meer unendlich liebe, hat mir natürlich die Welt der Hexen und der Zauberer am Meeresgrund am meisten gefallen. Die Fantasy Idee hat mir sehr gefallen und die Beschreibungen der Autorin waren so gut, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Zudem fand ich war dies ein guter Anstoß zu dem wichtigen Thema Klimawandel, welcher uns beschäftigt ob wir nun wollen oder nicht. Es gab überraschende Wendungen und einige sehr spannende Momente, für mich war es alles in allem eine wunderbare Geschichte.

Mir persönlich hat das Buch und der Schreibstil, welcher sich flüssig lesen ließ, so gut gefallen, dass ich nicht nur weitere Bücher der Autorin lesen werde, sondern dass es das Buch für mich sogar zu meinen Lieblingsbüchern geschafft hat. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Magisch...

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Vor über 4 Jahren musste die Hexe Robin aus ihrer Heimat Atlantis fliehen. Ihre eigene Familie hat sogar ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Deshalb lebt die mittlerweile 16-jährige Robin nun in der Welt ...

Vor über 4 Jahren musste die Hexe Robin aus ihrer Heimat Atlantis fliehen. Ihre eigene Familie hat sogar ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Deshalb lebt die mittlerweile 16-jährige Robin nun in der Welt der Menschen und versucht alles, um unauffällig zu sein. Doch damit ist es schlagartig vorbei, als Donnerdrachen auftauchen, die die Menschen und ihre Städte bedrohen. Robin muss etwas dagegen tun. Dabei wird sie von Aaron, einem Sturmjäger, beobachtet. Schließlich versuchen die beiden gemeinsam, die gewaltigen Donnerdrachen zu bekämpfen. Robin ahnt nicht, dass diese Entscheidung dazu führt, dass sie sich ihrem Schicksal stellen muss...

"Die Worte des Windes" ist ein fantastisches Jugendbuch, das jungen Lesern ab 12 Jahren empfohlen wird. Die Welt, die die Autorin beschreibt, ist magisch. Denn Hexen brauen in Kesseln das Wetter, können den Wind herbeirufen und die bösen Donnerdrachen, die gewaltige Unwetter oder sogar Tsunamis auslösen können, im Zaum halten. Doch der Klimawandel stellt auch die Hexen vor Herausforderungen, denn das Wetter wird immer unberechenbarer und lässt sich deshalb schlecht beeinflussen. 

Man kann sich die beschriebene Welt mühelos vorstellen. Auch die Charaktere wirken sehr lebendig. Der Schreibstil ist dabei sehr locker und angenehm lesbar. Besonders positiv fällt der Humor auf, der oft zwischen den Zeilen aufblitzt oder die Dialoge aufpeppt. Deshalb wird einem beim Lesen oft ein unverhofftes Schmunzeln entlockt, was außerdem dafür sorgt, dass man die Charaktere gerne beobachtet. Auch wenn die Handlung durchaus fantastisch und magisch ist, plätschert sie zuweilen ein wenig vor sich hin. Das liegt sicher auch mit an der Hauptprotagonistin Robin, die nicht gerade gut darin ist, vorausschauend zu denken oder Pläne zu entwickeln. Sie mag es lieber spontan, auch wenn dadurch das Chaos manchmal vorprogrammiert ist. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse allerdings. Dann wird es richtig spannend, was dazu führt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag, bis man am Ende angekommen ist. 

Ein magisches Jugendbuch, das zwischendurch zwar einige kleine Längen hat, aber durch Wortwitz und lebendige Charaktere punkten kann. 

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Veröffentlicht am 20.10.2020

Magisches Hexen-Abenteuer!

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Das war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Klappentext und Cover sind toll aufeinander abgestimmt, die beiden haben ein magisches Jugend-Abenteuer versprochen.

Der ...

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Klappentext und Cover sind toll aufeinander abgestimmt, die beiden haben ein magisches Jugend-Abenteuer versprochen.

Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich, man kann sofort ins Geschehen eintauchen. Die Geschichte beginnt mit Robin und ihrer Vergangenheit, die Stück für Stück ans Licht kommt. Sie ist aus ihrer alten Heimat, Atlantis, geflohen und lebt seither als Mensch in einer betreuten Jugendwohngruppe. Die kompletten Hintergründe ihrer Flucht erfährt man bruchstückhaft im Laufe der Handlung, doch vieles konnte man auch erahnen. Sie hat ihr altes Leben komplett hinter sich gelassen, bis plötzlich Aaron auftaucht und ihr Leben auf den Kopf gestellt wird.

Das Buch bietet eine schöne Mischung aus Magie, Drachen, Gefahr und Kampf, Freundschaft und ein bisschen Liebe. Gerade die Kontrolle des Windes fand ich faszinierend und schön dargestellt. Man wird auch gleich ins Geschehen geworfen und lernt die Donnerdrachen kennen, die den Menschen das Leben schwer machen würden, wenn die Wetterhexen nicht wären.

Die Story an sich fand ich richtig toll, nur auf zwischenmenschlicher Ebene blieb es mir zu oberflächlich. Emotional hat es mich oft nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte. Dazu kommt, dass doch vieles sehr vorhersehbar war. Allerdings muss ich auch sagen, dass gerade zum Ende hin noch eine überraschende Wendung dabei war, mit der ich nicht so gerechnet hätte. Insgesamt war es ein schönes Abenteuer, mit kleinen Schwächen.

Fazit
Die Worte des Windes hat auf jeden Fall eine tolle Grundidee mitgebracht. Es war zwar nicht neu, doch die Art der Magie und vor allem die Mischung mit Drachen und Wetterhexen hat mir hier sehr gut gefallen. Dazu bringt der Schreibstil der Autorin eine Leichtigkeit mit sich, die einen beim Lesen schnell die Zeit vergessen lässt. Der Verlauf an sich war mir stellenweise etwas zu vorhersehbar, wobei doch gerade im letzten Drittel noch mit der ein oder anderen Überraschung gerechnet werden kann.
Was mir allerdings am meisten gefehlt hat, war die emotionale Komponente. Die Gefühle sind bei mir leider nicht so richtig angekommen. Mir waren die Personen zwar sympathisch und ich hatte meinen Spaß beim Lesen, doch vieles hat mich leider nicht erreicht. Weiterempfehlen kann ich die Geschichte trotzdem, denn die Autorin hat einfach mit der Gesamtheit gepunktet. Es war alles schön durchdacht, sie hat alles toll beschrieben und auch Spannung war durchwegs vorhanden. Deshalb gibt es von mir 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 16.10.2020

Ein kalter Wind von Osten her

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Fast könnte man Robin als Prinzessin auf Abwegen bezeichnen, doch mit hinfallen, aufstehen, Krönchen richten hat es sich erledigt. Die 16-Jährige ist eigentlich Prinzessin der Wetterhexen, lebt aber seit ...

Fast könnte man Robin als Prinzessin auf Abwegen bezeichnen, doch mit hinfallen, aufstehen, Krönchen richten hat es sich erledigt. Die 16-Jährige ist eigentlich Prinzessin der Wetterhexen, lebt aber seit einigen Jahren im selbst gewählten Exil und versucht sich an dem Leben einer ganz gewöhnlichen Teenagerin. Bis jetzt. Denn Robins Heimatstadt wird von Donnerdrachen heimgesucht, die alles zerschlagen, was ihnen in den Weg kommt. Zusammen mit dem Sturmjäger Aaron und dessen Gehilfen Damian stellt sich Robin den Drachen entgegen. Dabei stellt sich schnell heraus, dass die Donnerdrachen nicht unbedingt ihr größtes Problem sind.

Auch, wenn Robin mehrfach betont, dass Wetterhexen bereits mit 12 Jahren als volljährig gelten, ist sie in vielerlei Hinsicht ihrem Alter absolut angemessen. Angefangen von kopflosen Entscheidungen bis hin zu Teenagerproblemen erfüllt sie fast alle Anforderungen einer Jugendlichen. Allerdings macht sie dies auch zu einer nahbaren Identitifikationsfigur innerhalb der Handlung. Die Geschichte bekommt eine jugendliche Heldin, die aufgrund ihrer phantastischen Hintergrunds aber mehr kann, als eine Durchshnittsteenagerin.

Mechthild Gläser steigt gleich mit Chaos, Unordnung und Zerstörung in „Die Worte des Windes“ ein und schafft so die Gelegenheit, die Handlung auf die Wiederherstellung von Ordnung zu konzentrieren. Parallel dazu wird die Geschichte von Robin erzählt, wobei man von Anfang an zwar weiß, was passiert ist, die genaueren Hintergründe aber erst nach und nach erfährt.
Neben den phanatstischen Elementen der Handlung, greift die Geschichte das Thema Klimawandel auf. Anstelle eines mahnenden Zeigefingers, geht das Thema so geschickt in den erzählten Ereignissen auf, dass es Teil der Handlung ist und dennoch nachdenklich macht.

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