Cover-Bild Soulmates and Other Ways to Die
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Magellan
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 18.09.2025
  • ISBN: 9783734850905
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Melissa Welliver

Soulmates and Other Ways to Die

Young Adult-Roman mit Enemies-to-Lovers-Romance in dystopischem Setting inklusive Farbschnitt!
Maria Schmidt (Übersetzer), Micaela Alcaino (Illustrator)

Noch nie war die Apokalypse so witzig!

Die gute Nachricht: Jeder von uns hat einen Seelenverwandten.
Die schlechte Nachricht: Wenn er stirbt, stirbst auch du.

Zoe ist ein echter Kontrollfreak, durch und durch organisiert und sie will vor allem eins: unbedingt am Leben bleiben! Gar nicht so einfach in einer Welt, in der das Überleben von einem per Gencode vorgegebenen Seelenverwandten abhängt. Und erst recht nicht, wenn der eigene Soulmate scheinbar von Gefahr angezogen wird und ein absoluter Adrenalinjunkie ist. Als Zoe herausfindet, dass es ausgerechnet Milo Spencer ist, mit dem sie ihr Leben verbringen soll, ist ihr klar: Sie müssen unbedingt eine Heilung für diese ganze Seelenverwandten-Scheiße finden. Denn NIE IM LEBEN wird sie mit Milo mehr Zeit verbringen als unbedingt notwendig!

RomCom meets Dystopie: Ein Must-Read für alle Fans von They both die at the end . Melissa Welliver gelingt ein humorvoller Genre-MashUp der Tropes opposites attract, enemies to lovers, romantic suspense und speculative romance. Geschrieben aus zwei Perspektiven.


 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2025

Bis dass der Tod uns scheidet

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„Soulmates and Other Ways to Die“ von Melissa Welliver und Micaela Alcaino ist eine dystopische Young Adult Romance, in der Seelenverwandtschaft zur tödlichen Gefahr werden kann.
Jeder von uns hat den ...

„Soulmates and Other Ways to Die“ von Melissa Welliver und Micaela Alcaino ist eine dystopische Young Adult Romance, in der Seelenverwandtschaft zur tödlichen Gefahr werden kann.
Jeder von uns hat den einen Menschen, der das perfekte Match ist, das fehlende Puzzleteil und der eine Seelenverwandte. Leider reicht diese Verbindung soweit, dass man alle Schmerzen des anderen spürt und bei dessen Tod gleichzeitig stirbt. Keine Option für Zoe, die prima allein zurechtkommt und auf den ganzen Ewige-Liebe-Quatsch verzichten kann. Ihr genetischer Code sieht das anders und bei einem unglücklichen Unfall stellt sich heraus, dass Zoes Soulmate ausgerechnet Milo Spencer ist, der beliebte Schulschwarm und Adrenalinjunkie. Das kann Zoe auf keinen Fall akzeptieren, denn niemals möchte sie von Milos Überlebenskünsten abhängig sein. Eine Heilung muss her und eine schnellstmögliche Trennung von ihrem Seelenzwilling wider Willen.

Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die Grundidee absolut faszinierend und voller Potenzial. Und genau dieses wurde im Buch auch gelungen umgesetzt, denn die Story von Zoe und Milo konnte mich von Anfang bis Ende mitreißen.
So schön die Idee von einem Seelenverwandten auch klingt, die Begleitumstände ähneln eher einem Albtraum. Wenn Kinder auf einen Schlag beide Eltern verlieren, da diese Soulmates sind, hört die Romantik spätestens auf. In der Handlung werden die verschiedenen Formen des Zusammenseins beleuchtet, so dass zum Beispiel auch beste Freunde gematcht werden können. Das hat mir sehr gefallen, denn das Leben ist vielfältig und verläuft nicht nur in starren Rollenvorgaben.
Das dystopische Setting ist in seinen Details überzeugend gelungen, aber es ist noch nicht auf dem Level eine Zombie-Apokalypse. Zoe und Milo liefern sich hier unterhaltsame Schlagabtausche, denn sie könnten anfangs nicht gegensätzlicher sein. Der Romance-Aspekt entwickelt sich erst nach und nach und ist daher umso glaubwürdiger. Mir gefallen Zoes trockene Art und Milos Golden-Retriever-Vibes, denn er will ihr trotz aller Unterschiede unbedingt gefallen.
Ist Liebe vorherbestimmt oder eine freie Entscheidung? Eine spannende Frage, auf die es in diesem Buch einige Antworten geben könnte.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Tödliche Seelenverwandtschaft

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Soulmates and Other Ways to Die ist eine actionreiche Jugenddystopie mit RomCom-Anteilen. Zoe lebt, auch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Mutter, sehr umsichtig und eingeschränkt. Sie geht keine Risiken ...

Soulmates and Other Ways to Die ist eine actionreiche Jugenddystopie mit RomCom-Anteilen. Zoe lebt, auch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Mutter, sehr umsichtig und eingeschränkt. Sie geht keine Risiken ein. Immerhin befindet sie sich in der " langsamsten Apokalypse der Welt". Ihr Mitschüler Milo ist ein Adrenalin-Junkie und liebt zum Beispiel Klippenspringen. Dumm nur, dass sich herausstellt, dass die beiden KinTwin, also genetische Seelenverwandte sind. Denn verletzt sich einer der beiden, spürt der andere Schmerz. Stirbt einer, stirbt der andere auch. Beide sind sich einig, dass sie das Band der Seelenverwandtschaft lösen müssen, aber ihre Recherchen bringen sie in tödliche Gefahr.

Das Buch ist spannend und amüsant geschrieben und lebt auch von den zwei komplett unterschiedlichen Charakteren. Die Tropes opposites attract und romantic suspense stechen besonders hervor. Sehr gut hat mir Zoes sarkastischer Humor gefallen, auch wenn ich ihre Übervorsichtigkeit teilweise etwas anstrengend fand. Das KinTwin Konzept ist originell, in der Auflösung vielleicht nicht realistisch, aber nachvollziehbar. Es stellt sich die Frage, ob Liebe vorherbestimmt akzeptiert werden muss, oder eine freie Wahl ist. Ein apokalyptisches Feeling hat sich bei mir leider nicht eingestellt. Klar sterben durch den KinTwin Effekt mehr Menschen, Todesfälle können verheerende Kettenreaktionen auslösen. Trotzdem sieht für mich Apokalypse anders aus. Das Buch hat mich insgesamt sehr gut unterhalten, daher eine Leseempfehlung im Jugendbuchbereich.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Seelenbande zwischen Risiko und Kontrolle

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Schon das Cover hat mich sofort fasziniert. Das Zusammenspiel aus schlichten Linien, feinen Details und dem wunderschönen Farbschnitt fängt den Charakter der Geschichte perfekt ein. Es wirkt modern, gefühlvoll ...

Schon das Cover hat mich sofort fasziniert. Das Zusammenspiel aus schlichten Linien, feinen Details und dem wunderschönen Farbschnitt fängt den Charakter der Geschichte perfekt ein. Es wirkt modern, gefühlvoll und trägt gleichzeitig einen Hauch von Gefahr in sich.
Zoe liebt Ordnung und Sicherheit. Sie ist durch und durch organisiert und ihr größtes Ziel ist es, am Leben zu bleiben. Milo hingegen lebt im Moment, sucht das Abenteuer und lässt sich von nichts aufhalten. Als sie erfahren, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind, geraten ihre Welten ins Wanken. Zusammen stellen sie sich einer Gesellschaft, in der das Leben des einen immer auch das Leben des anderen bedeutet.
Die Idee der genetisch festgelegten Seelenverwandtschaft hat mich sofort begeistert. Sie wirkt zugleich spannend, romantisch und beunruhigend. Besonders schön fand ich, wie Melissa Welliver die Spannung zwischen Zoe und Milo aufbaut. Ihre Wortgefechte, kleinen Gesten und Momente der Nähe machen die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, dabei angenehm leicht zu lesen. Humor und Gefühl sind gut ausbalanciert, und die wechselnden Perspektiven bringen Tiefe in die Handlung. So lernt man beide Figuren auf sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen sympathische Weise kennen.
Am Ende hatte ich das Gefühl, eine besondere Mischung aus Dystopie und Liebesgeschichte gelesen zu haben, die unterhält und zugleich berührt. Eine Geschichte, die zeigt, dass wahre Verbundenheit nicht vom System bestimmt wird, sondern vom eigenen Herzen.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

KinTwin

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Stell dir vor, seit einiger Zeit ist es klar, dass jeder Mensch einen Soulmate hat und eine App informiert dich auch darüber, solltet ihr euch in der Nähe befinden. Die Crux an der Sache: Wenn einer der ...

Stell dir vor, seit einiger Zeit ist es klar, dass jeder Mensch einen Soulmate hat und eine App informiert dich auch darüber, solltet ihr euch in der Nähe befinden. Die Crux an der Sache: Wenn einer der beiden Soulmates stirbt, stirbst auch du. Tja. Dumm gelaufen. Findet zumindest Zoey. Zoey ist auf alles vorbereitet, trägt immer einen Notfallbeutel bei sich und weiß sich auch bei Flugzeugabstürzen zu helfen. Als sich ausgerechnet Milo - der wilde, unberechenbare Milo - als ihr Seelenpartner entpuppt, ist sie entsetzt. Sie macht ihm den Vorschlag zu versuchen, ihr Seelenband irgendwie zu lösen. Milo ist einverstanden und die beiden machen sich auf eine rasante Irrfahrt, wobei sie nicht nur die Hintergründe der Seelenverwandtschaft aufdecken, sondern auch in Lebensgefahr geraten.

Oh, ich habe dieses Buch wirklich von Anfang an gefeiert. Es ist einfach so locker-flockig geschrieben, obwohl sofort klar ist, dass man sich in einer Art Dystopie befindet. Und es ist eine Dystopie, die wir eigentlich schon in Amerika und in Ansätzen selbst hier in Deutschland erleben. Ein Multimiliardär kontrolliert quasi den ganzen Staat (und man brauchte wirklich einen Zaunpfahl, um zu erkennen, auf wen damit angespielt wird) und er bzw diejenigen, die er kontrolliert, schrecken auch vor Gewalt und Mord nicht zurück. Die Charaktere sind wirklich liebenswert (zumindest, die, die es sein sollen) und natürlich gibt es ein paar übertriebene Actionszenen, aber mir hat's gefallen. Auf die Thematik "eine Wahl haben" wird starker Fokus gelegt, aber auch auf Freundschaft und Liebe und alles, was dazu gehört. Ich würde dieses Buch wirklich gern verfilmt sehen, empfehle es auch an alle, die einfach locker lassen und eine Dystopie genießen können. 4.5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 28.09.2025

Zwischen Schicksal und Entscheidung

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Soulmates and Other Ways to Die ist für mich eine dieser Geschichten, die einen sofort packen, weil Setting und Message einfach perfekt ineinandergreifen. Wir haben hier eine dystopische Welt, in der die ...

Soulmates and Other Ways to Die ist für mich eine dieser Geschichten, die einen sofort packen, weil Setting und Message einfach perfekt ineinandergreifen. Wir haben hier eine dystopische Welt, in der die sogenannten KinTwins über Leben und Tod miteinander verbunden sind – stirbt einer, stirbt auch der andere. Was erstmal nach einer süßen Idee klingt, hat natürlich eine dunkle Kehrseite: Menschen leben in Angst, Beziehungen sind riskant, und jeden Tag sterben Tausende durch diese Verbindung. Das macht die Story unglaublich greifbar und bringt einen ernsten Unterton in eine eigentlich locker erzählte Young-Adult-RomCom.

Im Mittelpunkt steht Zoe – eine Einsiedlerin, die lieber für sich bleibt, nachdem sie ihren Vater verloren hat. Sie ist clever, stark und vor allem nicht bereit, sich von einem System vorschreiben zu lassen, wie sie zu leben oder zu lieben hat. Dann trifft sie auf Milo. Anfangs dachte ich: typischer Bad Boy – risikofreudig, charmant, lebt nach dem Motto „Wer weiß, ob es ein Morgen gibt“. Aber schnell merkt man, dass da viel mehr ist: Er ist derjenige, der sich zuerst verliebt, der bereit wäre, alles für Zoe zu tun. Ihre Dynamik ist herrlich gegensätzlich, und genau das macht es so spannend. One Bed-Trope? Check. He Falls First? Definitiv.

Besonders gefallen hat mir, wie gesellschaftlich offen die Geschichte ist. Liebe wird hier nicht als Schicksal oder Pflicht dargestellt, sondern als Entscheidung – und jede Form von Liebe hat Platz, inklusive queerer Charaktere. Damit zeigt das Buch Jugendlichen, dass sie frei sind, wen sie lieben möchten, und genau das macht es für mich so wertvoll.

Abgerundet wird das Ganze durch die wunderschöne Gestaltung: Cover und Farbschnitt sind einfach ein Traum, und wenn man die Geschichte kennt, versteht man sofort die Bedeutung dahinter. Für mich war Soulmates and Other Ways to Die ein richtig starkes Leseerlebnis, das ich mit 4,5 Sternen sehr gerne weiterempfehle – gerade an jüngere Leser:innen, die sich in dieser Mischung aus Spannung, Liebe und Gesellschaftskritik absolut wiederfinden können.

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