Cover-Bild Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 11.10.2021
  • ISBN: 9783453441293
Michel Bergmann

Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden

Kriminalroman
Henry Silberbaum ist kein Rabbi, wie er im Buche steht. Er liebt Kriminalromane, Polohemden, seine Espressomaschine und sein Rennrad. Aber auch seine Schüler und die Bewohner des Jüdischen Seniorenstifts in Frankfurt liegen ihm am Herzen. Als eine alte Dame überraschend stirbt, ist sich der Rabbi sicher: Das war Mord! Doch keiner glaubt ihm. Kann er den brummigen Kommissar Berking davon überzeugen, der ihn kürzlich verhaftet hat? Henry riskiert seinen Job, um die Wahheit zu finden. Und plötzlich befinden sich der Rabbi und der Kommissar mitten in einem lebensgefährlichen Mordkomplott.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2021

Ein Rabbi mit detektivischem Gespür

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Zugegeben, war ich zuvor skeptisch und habe einen eher trockenen Roman erwartet. Umso mehr hat mich dieser Krimi überrascht und auch fasziniert. Hauptsächlich spielt ein Rabbiner in dieser Story, der alles ...

Zugegeben, war ich zuvor skeptisch und habe einen eher trockenen Roman erwartet. Umso mehr hat mich dieser Krimi überrascht und auch fasziniert. Hauptsächlich spielt ein Rabbiner in dieser Story, der alles andere als alt und weltfremd ist. Er hat ein ausgeprägtes Gespür und ist sehr feinfühlig. So kommt es, dass er einen vermeintlich natürlichen Tod nicht als solchen akzeptiert. Dabei stolpert er über diverse Hindernisse und freundet sich tatsächlich mit einem Kriminalkommissar an. Dabei muss er einiges an Zweifel in seinem Umfeld aus dem Weg räumen. Der Rabbiner ist ein sehr sympathischer, witziger und eben weltoffener, aber auch hartnäckiger Mensch. Man würde sofort mit ihm einen Kaffee trinken wollen und könnte sich dabei sehr niveauvoll unterhalten. Dem Autor ist es gelungen, ganz nebenbei, dem Leser die jüdische Religion näher zu bringen. Das Buch hat sehr rasante und emotionale Stellen, die einen beinahe `zwingen` das Buch schnell lesen zu wollen. So kann ich diesen Krimi jedem ans Herz legen, der auch mal gerne etwas Witz bei solchen Themen erträgt. Freue mich auf einen weiteren Teil.

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Veröffentlicht am 12.10.2021

Rabbi Henry Silberbaum ermittelt

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Henry Silberbaum ist kein gewöhnlicher Rabbi. Er ist jung, belesen und stets up-to.date. Seine on-off Beziehung zu seiner New Yorker Freundin hält ihn auf dem Boden der Tatsachen, wenn er sich mal wieder ...

Henry Silberbaum ist kein gewöhnlicher Rabbi. Er ist jung, belesen und stets up-to.date. Seine on-off Beziehung zu seiner New Yorker Freundin hält ihn auf dem Boden der Tatsachen, wenn er sich mal wieder in etwas verrennt.

Doch dieses Mal kann sie ihm nicht helfen.

Als die hochangesehene Frau Axelrath verstirbt, wird er stutzig. Die rüstige und sehr vermögende Dame wollte der jüdischen Gemeinde in Frankfurt eine Bibliothek im Wert von einer Million spenden, aber jetzt plant Rabbi Silberbaum ihre Beerdigung.

Dank zahlreicher gelesener Krimis betrachtet er das Schlafzimmer der alten Dame selbstverständlich als Tatort und vermutet keinen normalen Tod. Er gerät dadurch zwischen die Fronten der Vermögensverwalterin der Toten und ihrem Nochehemann, der sich bezüglich des Erbes schon die Hände reibt.

Henry muss beweisen, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und überzeugt seinen neuen besten Freund, Kommissar Berking ihm zu helfen. Doch Kommissar Berking ist eine harte Nuss und Henry muss all seinen Charme spielen lassen.

Rabbi Henrys Ermittlungen bleiben natürlich nicht unbemerkt und die jüdische Szene in Frankfurt inklusive dem Altenheim stehen Kopf. Seinem Chef Friedländer kommt das gerade recht, sucht er schon seit Wochen nach einem Grund für eine Abmahnung.

Friedländer hat jedoch seine Rechnung so ganz und gar ohne Rabbi Henry gemacht. Der junge Rabbi ist für seine etwas unkonventionelle Art und Weise beliebt bei Alt und Jung. Zahlreiche Freunde samt seiner bissigen Vorzimmerdame unterstützen ihn bei der Aufklärung.

Selbst Kommissar Berking erliegt nach und nach Henrys Thora-Sprüchen und kommt nicht umhin, sich vor dem begnadeten Menschenkenner zu verbeugen.

Michel Bergmann hat mit Rabbi Henry Silberbaum eine witzige und kluge Ermittlerfigur erschaffen, die man einfach mögen muss. Entwaffnend erklärt er sämtliche schwierige politische und historische Themen und trägt damit zu Offenheit und Verständnis für diese Religion bei. Knifflige Ereignisse und spitzfindige Redewendungen sind ganz sein Ding.

Ich kann mich Wladimir Kaminer nur anschließen: Ich bin ebenfalls begeistert!

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Veröffentlicht am 09.10.2021

Amüsant

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Henry Silberbaum ist Rabbi, aber auch Hobbydetektiv und setzt sich gerne für seine Schüler und Senioren ein. Als eine von ihnen stirbt, glaubt er an Mord und kann auch den zuständigen Ermittler überzeugen. ...

Henry Silberbaum ist Rabbi, aber auch Hobbydetektiv und setzt sich gerne für seine Schüler und Senioren ein. Als eine von ihnen stirbt, glaubt er an Mord und kann auch den zuständigen Ermittler überzeugen. Schon bald befinden sich beide in höchster Gefahr. Ich fand den Krimi sehr witzig und unterhaltsam mit einer tollen Hauptfigur. Das Cover verrät schon, dass das Buch vor allem amüsant ist, aber es regt auch zum Nachdenken an und ist dennoch sehr spannend. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Amüsanter Hobbydetektiv

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Rabbi Silberbaum bekommt Besuch von einer älteren Dame aus seiner Gemeinde, sie erzählt ihm von ihren Eheproblemen und ihrem Entschluss zu ihrer Tochter nach Israel zu ziehen. Wenig später ist sie Tod, ...

Rabbi Silberbaum bekommt Besuch von einer älteren Dame aus seiner Gemeinde, sie erzählt ihm von ihren Eheproblemen und ihrem Entschluss zu ihrer Tochter nach Israel zu ziehen. Wenig später ist sie Tod, das Herz. Rabbi Silberbaum, leidenschaftlicher Krimileser, ist sich sicher, hier ist irgendwas nicht koscher.

Michel Bergmann hat schon in seiner Arbeit beim Film sein humoristisches Talent unter Beweis gestellt und auch dieser Krimi liest sich mit einem stetigen Schmunzeln im Gesicht, ohne ins absurde abzurutschen. Die Figuren sind teils liebenswert schrullig und haben ihre Eigenheiten, agieren dabei sehr harmonisch miteinander. Besonders die anfänglich unter keinem guten Stern stehende Beziehung zwischen dem Rabbi und Kommissar Berking entwickelt sich zu einem serienreifen Zusammenspiel. Der Grundstein für ein zukünftiges Dreamteam ist gelegt.

Der Autor stellt seinem Krimi mit einem Rabbi eine sehr besondere Ermittlerfigur voran. Der Leser bekommt so verschiedene Einblicke in die jüdische Lebensart. Auch hier ist manches mit einem Augenzwinkern zu sehen, wenn zb das Klischee der jüdischen Mama bedient wird, die ihrem Kind stets ein schlechtes Gewissen macht. Aber auch ernste Themen, wie die leider notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der jüdischen Gemeinde werden kurz angesprochen, ohne den Krimi zu einem Politikum zu machen, oder eine Diskussion über Antisemitismus in das Buch einzubringen.

Das Buch ist kurzweilig und spannend geschrieben, es liest sich in zwei Tagen flott weg. Vordergründig ist hier der Weg das Ziel, Täter und Motiv haben Rabbi und Leser schnell ermittelt, es geht also darum das Ganze zu beweisen. Hier wird es kurz ein ganz klein wenig langatmig, aber wirklich nur ein kurz.

Dem Autor ist hier ein toller Einstieg in eine geplante Reihe gelungen, mit seiner smarten sympatischen Hauptfigur hat das Buch Wiedererkennungswert. Der Krimi ist klassisch aufgebaut und mit genau der richtigen Dosis Humor gespickt, das wird sicher viele Fans finden.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Ein Rabbi als Ermittler, sorgt für einen ganz besonderen Krimi

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Witzig und wunderbar leicht so liest sich der Kriminalroman „Der Rabbi und er Kommissar – Du sollst nicht morden“ des Autoren Michel Bergmann. Anders als der Titel vermuten lässt hält sich Kommissar Berking ...

Witzig und wunderbar leicht so liest sich der Kriminalroman „Der Rabbi und er Kommissar – Du sollst nicht morden“ des Autoren Michel Bergmann. Anders als der Titel vermuten lässt hält sich Kommissar Berking in der Geschichte allerdings dezent zurück und überlässt Rabbi Silberbaum fast die gesamte Ermittlungsarbeit. An sich ist die Handlung bzw. der Fall, dabei soweit stimmig konstruiert, die ein oder andere leicht übertriebene Situation sorgte aber dennoch für Lacher bei mir. Richtig gruselige, atemberaubende Spannung kam dafür allerdings nicht auf, weswegen ich das Buch eher zur Cosy Crime zählen würde. Richtig gut gefielen mir dagegen die zahlreichen authentischen Informationen zum jüdischen Gemeindeleben und dem Glauben an sich. Diese Fassette gab der Geschichte eine ganz einzigartige Note. Der Schreibstil ist kurz und prägnant gehalten und las sich richtig gut. Gerne hätte die Geschichte noch ein paar Seiten länger sein dürfen, das Ende kam dann doch ziemlich schnell, wobei ich mir bis zuletzt nicht sicher war, ob es wirklich noch eine Auflösung geben wird. So habe ich mich bis zuletzt gut unterhalten gefühlt und bin sehr zufrieden mit diesem ersten Band. Ich denke, das Buch wird allen Krimileser:innen gefallen, die es gerne mal witzig, aber nicht zu blutig mögen. Von mir gibt es auf jeden Fall volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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