Cover-Bild Marchfield Square
(46)
  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 30.05.2025
  • ISBN: 9783757701123
Nicola Whyte

Marchfield Square

Freunde. Nachbarn. Verdächtige? Originell, humorvoll und spannend: für alle Fans von Richard Osman und Only Murders in the Building
Anke Angela Grube (Übersetzer)

Ein rätselhafter Mord und ein Haus voller Verdächtiger

Marchfield Square. Wie eine Oase im Herzen der Großstadt verströmt die elegante Londoner Wohnanlage das Gefühl von Behaglichkeit und Sicherheit. Bis zu jenem Tag, als Richard Glead, einer der Bewohner, erschossen in seiner Küche aufgefunden wird. Der gewaltsame Todesfall veranlasst die energische Vermieterin Celeste van Duren zu sofortigem Handeln. Ein Mord in ihrem Haus stört den Ordnungssinn der vornehmen alten Dame empfindlich. Und da sie der Polizei nicht allzu viel zutraut, beauftragt sie kurzerhand zwei Mieter mit diskreten Nachforschungen: ihre temperamentvolle Putzfrau Audrey und den eigenbrötlerischen Schriftsteller Lewis. Auf Spurensuche in der illustren Nachbarschaft erkennen diese bald: In Marchfield Square gibt es viele pikante Geheimnisse - und noch mehr Verdächtige ...

"Ein beeindruckendes Debüt - mit Raffinesse und Charme lüftet dieser Krimi die dunklen Geheimnisse hinter den Fassaden einer exklusiven Nachbarschaft." Janice Hallett


Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2025

Raffinierter, humorvoller Krimi mit zwei sehr gegensätzlichen Hobby-Ermittlern

7

Inhaltsangabe Verlag:
Freunde. Nachbarn. Verdächtige? Originell, humorvoll und spannend: für alle Fans von Richard Osman und Only Murders in the Building
Als im vornehmen Marchfield Square die Leiche von ...

Inhaltsangabe Verlag:
Freunde. Nachbarn. Verdächtige? Originell, humorvoll und spannend: für alle Fans von Richard Osman und Only Murders in the Building
Als im vornehmen Marchfield Square die Leiche von Richard Glead gefunden wird, sind dessen Nachbarn nur mäßig erschüttert, war das Opfer zu Lebzeiten doch alles andere als beliebt. Allein die Vermieterin des eleganten Wohngebäudes ist besorgt und möchte das Verbrechen lieber heute als morgen aufgeklärt wissen. Da sie der Polizei nicht allzu viel zutraut, beauftragt sie zwei Mieter mit diskreten Nachforschungen: ihre temperamentvolle Putzfrau Audrey und den introvertierten Schriftsteller Lewis. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Duo auf Spurensuche in der illustren Nachbarschaft und stellt schon bald fest: In Marchfield Square gibt es jede Menge pikanter Geheimnisse - und noch mehr Verdächtige.

Meine Inhaltsangabe:
Richard Glead wird in seiner Wohnung erschossen. Diese liegt im noblen Marchfield Square, deren sämtliche Wohnungen von Celeste van Duren vermietet werden, die auch selbst dort lebt. Das Opfer ist seinen Nachbarn bekannt dafür, dass er seine Frau Linda schlägt und so ist keiner besonders traurig über den Verlust. Doch die bei allen beliebte Linda ist genau deswegen Verdächtige Nr. 1 und so beauftragt Celeste zwei weitere ihrer Mieter, Putzfrau Audrey und Krimiautor Lewis, mit den Ermittlungen zum Fall. Die sind sich zunächst nicht wirklich grün, finden aber Gefallen an der Arbeit und stellen bald fest, dass in Marchfield Square nicht alles so ist, wie es den Anschein hatte.

Erster Satz: »Celeste van Duren veränderte ihr Sitzposition und versuchte, nicht einzunicken.«

Mein Eindruck:
Der Vergleich des Verlags mit Only Murders in the Building (eine Serie, die ich SEHR liebe) passt hier wirklich sehr gut. Mit feinem Humor aber auch viel Spannung wird hier ein Kriminalfall aufgerollt, der zunächst ganz harmlos beginnt, dann aber immer größer wird. Die beiden Hobby-Ermittler Audrey und Lewis könnten gegensätzlicher nicht sein (sie empathisch, aufgeschlossen und kontaktfreudig, er introvertiert und wenig einfühlsam im Umgang mit Mitmenschen, von denen er sich eigentlich am liebsten fernhält) und ergänzen sich gerade dadurch perfekt. Diese Gegensätze sorgen bei mir für so manchen Lacher, die beiden sowie auch alle anderen Figuren sind herrlich bildhaft beschrieben. Spannend, wie ich immer ein bisschen mehr über jeden erfahre. Der Fall selbst ist für mich nie vorhersehbar und hat mich oft überrascht. Ich hatte so ungefähr zweiunddrölfzig Verdächtige und Motive, die ich allesamt aber verworfen, neu hervorgekramt und wieder verworfen habe. Bis zum Schluss bin ich nicht draufgekommen, wo der Hase langläuft und das hat mir super gefallen. Der Schluss vom Schluss war dann nochmal die Krönung des Ganzen. Für mich passte bei diesem Buch alles: Schreibstil, Story, Figuren, Setting, Spannung, Humor und auch die Optik. Das Cover und der schöne farbige Buchschnitt fallen sofort ins Auge, toll ist die Innenseite der Klappen, die Marchfield Square mit seinen Wohnungen zeigt sowie die Namen der jeweiligen Bewohner. So konnte ich gerade anfangs immer mal wieder spickeln, welche Wohnung zu welchem Mieter gehört. Ein rundum gelungenes Buch, das mir viel Freude und einige Kopfnüsse beschert hat. 5/5 Sterne.

♥Vielen Dank an LÜBBE und LESEJURY für das Rezensionsexemplar♥

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.05.2025

Spannend bis (fast) zur letzten Seite!

6

Als im Marchfield Square, einer geschlossenen Wohnanlage in London, eine Leiche gefunden wird, ermittelt die Polizei nicht schnell & gründlich genug - zumindest, wenn es nach Celeste geht, der Eigentümerin ...

Als im Marchfield Square, einer geschlossenen Wohnanlage in London, eine Leiche gefunden wird, ermittelt die Polizei nicht schnell & gründlich genug - zumindest, wenn es nach Celeste geht, der Eigentümerin und Vermieterin des Marchfield Square.
So setzt sie ihre beiden Mieter Audrey, die gleichzeitig ihre Putzfrau ist, und Lewis, einen Autor, der auf eine neue Erfolgsidee wartet, auf die Ermittlungen an.
Die beiden nehmen ihren Auftrag ernst und decken immer mehr Geheimnisse aus dem Umfeld des Toten auf, während die ein oder andere Überraschung geschieht.

„Marchfield Square“ würde ich eher als Cosy Crime bezeichnen, was der Geschichte aber absolut keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil!
Die Geschichte ist spannend und absolut nicht vorhersehbar. Der Schreibstil mit kurzen Kapiteln, die überwiegend aus den wechselnden Perspektiven von Lewis und Audrey geschrieben sind, macht einfach Spaß zu lesen.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.05.2025

Charmant, britisch, spannend

8

Marchfield Square hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Im Mittelpunkt stehen zwei eher ungewöhnliche Ermittler: Audrey, eine feinfühlige, aber nicht zu unterschätzende Putzfrau mit ...

Marchfield Square hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Im Mittelpunkt stehen zwei eher ungewöhnliche Ermittler: Audrey, eine feinfühlige, aber nicht zu unterschätzende Putzfrau mit Vergangenheit, und Lewis, ein schüchterner Schriftsteller mit Sinn für Ironie. Die beiden werden von ihrer Vermieterin Celeste – einer ebenso klugen wie geheimnisvollen Dame mit Hang zur stillen Beobachtung – damit beauftragt, einen Mord im Marchfield Square aufzuklären.

Was zunächst wie ein klassischer Cosy-Krimi beginnt, entfaltet sich mit jedem Kapitel mehr zu einem vielschichtigen, spannenden Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint. Die Geschichte spielt im herbstlichen London, rund um die Bonfire Night, was für eine stimmungsvolle, leicht düstere Atmosphäre sorgt – ideal für diese Art von Krimi.

Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel zwischen Audrey und Lewis. Ihre Beziehung entwickelt sich authentisch, ganz ohne Kitsch, dafür mit viel Wärme und Humor. Auch die Nebenfiguren – von der exzentrischen Schauspielerin bis zum stillen Kunstfälscher – tragen zur besonderen Dynamik des Buches bei.

Der Schreibstil ist dabei ein echtes Highlight: flüssig, pointiert, mit trockenem britischen Humor, ohne sich je über die Figuren zu erheben. Die wechselnden Perspektiven – zwischen Audrey, Lewis und Celeste – sorgen für Abwechslung und gewähren interessante Einblicke in Gedanken und Motive. Besonders clever fand ich auch die Passagen, in denen Lewis an seinem Buch schreibt – eine „Geschichte in der Geschichte“, die auf unterhaltsame Weise das Erlebte reflektiert und das Miträtseln unterstützt.

Auch optisch ist Marchfield Square ein Hingucker: Das Cover fällt sofort ins Auge und passt hervorragend zur Stimmung des Buches – elegant, aber mit einem kleinen Augenzwinkern. Die Illustration der Wohnanlage in der Klappe ist zudem nicht nur hübsch, sondern auch nützlich, um den Überblick über die Bewohner zu behalten.

Die Auflösung ist überraschend, logisch und dennoch nicht vorhersehbar. Einzelne Details, die zuvor unauffällig eingestreut wurden, ergeben plötzlich ein stimmiges Gesamtbild – und am Ende hatte ich tatsächlich Gänsehaut.

Kurz gesagt: Marchfield Square ist ein rundum gelungener Cosy-Krimi mit einem originellen Ermittlerduo, spannenden Wendungen, einem charmanten Setting und einem Schreibstil, der das Lesen zum Vergnügen macht.

Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung – denn in diesem besonderen Haus gibt es bestimmt noch viele Geheimnisse zu entdecken.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.05.2025

Humorvoll, Spannend & Cosy - Ein etwas anderer Krimi

8

Als ich den Klappentext zu "Marchfield Square" gelesen habe, hatte ich eine Vorstellung, was mich bei diesem Buch erwartet und ich muss sagen... es hat gehalten, was es versprochen hat!

Die Handlung ...

Als ich den Klappentext zu "Marchfield Square" gelesen habe, hatte ich eine Vorstellung, was mich bei diesem Buch erwartet und ich muss sagen... es hat gehalten, was es versprochen hat!

Die Handlung ist spannend, aber nicht überladen. Man hat nicht das Gefühl, dass so viel passiert, dass man nicht hinterherkommt, aber langweilig wird es keine Sekunde. Ich persönlich fand die Entwicklung rund um den Mord an Richard Glead nicht vorhersagbar - während der ganzen Geschichte hatte ich immer wieder neue Vermutungen, was passiert ist und wer dahinter steckt. Offensichtlich fand ich das Ende nicht, was es umso beeindruckender macht! Die Handlung war durchweg logisch und gut erzählt.

Den Schreibstil von Nicola Whyte finde ich sehr gut. Sie schreibt sehr humorvoll und modern. Was mir besonders gefallen hat, war, dass die Kapitel abwechselnd aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptcharaktere berichtet wurde. Da die Kapitel sehr kurz sind, konnte man jede Situation aus beiden Perspektiven erleben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil all dies einen wirklich angenehmen Lesefluss ergeben hat (und naja, die Handlung hat mich auch gefesselt )

Die Hauptcharaktere Audrey und Lewis könnten nicht unterschiedlicher sein, aber man schließt beide schnell ins Herz und je mehr man sie und ihre Vergangenheiten kennenlernt sowie ihre Entwicklungen erlebt, desto mehr mag man sie. Ich musste an wirklich vielen Stellen über Lewis Unbeholfenheit lachen. Es hat viel Spaß gemacht, die beiden zusammen zu erleben.

Alles in allem fand ich das Buch sehr stimmig - Cover, Erzählstil, Charaktere und Entwicklungen dieser sowie die Atmosphäre, die das Buch schafft haben mich vollends überzeugt! Ich würde sofort einen 2. Teil lesen und werde definitiv ein Auge auf die Autorin haben!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.05.2025

Spannender und toll konstruierter Cosy Crime - typisch britisch und sehr zu empfehlen!

8

Der Marchfield Square ist ein vornehmer Wohnkomplex in London. Hier beobachtet Vermieterin und Bewohnerin Celeste van Duren das Treiben ihrer Mieter sehr genau. Als in der Wohnanlage ein Mord an einem ...

Der Marchfield Square ist ein vornehmer Wohnkomplex in London. Hier beobachtet Vermieterin und Bewohnerin Celeste van Duren das Treiben ihrer Mieter sehr genau. Als in der Wohnanlage ein Mord an einem Bewohner verübt wird, ist Celeste alarmiert und beunruhigt - das darf es im beschaulichen und idyllischen Marchfield Square nicht geben! Der Tote Richard Glead war alles andere als beliebt und niemand scheint so wirklich erschüttert über seinen Tod zu sein. Die Polizei ermittelt eher schleppend und deshalb beschließt Celeste, selbst Nachforschungen anzustellen. Celeste beauftragt zwei ihrer Mieter damit: ihre Reinigungskraft Audrey und den eigenbrötlerischen Schriftsteller Lewis. Beide sind zunächst wenig begeistert, zusammenzuarbeiten, aber da Celeste das Unterfangen großzügig entlohnt, stimmen sie doch noch zu. Die beiden decken einige Geheimnisse der Bewohner in Marchfield Square auf und je tiefer sie graben, desto gefährlicher werden ihre Ermittlungen...

Bereits das Cover und der Farbschnitt sind ein absoluter Hingucker. Es lohnt sich, das Cover genauer zu betrachten, finden sich doch bereits einige Hinweise auf die Handlung darin.
Die Kapitel sind übersichtlich lang und aus verschiedenen Perspektiven erzählt: es kommen Lewis', Audreys und Celestes Sichtweisen vor. Das bringt eine tolle Abwechslung und Dynamik in die Handlung und man lernt mehr über die Hauptfiguren. Den Anfang macht Celeste, die gemeinsam mit ihrem Angestellten Dixon in einer Wohnung im Marchfield Square lebt. Sie beobachtet gerne und oft das Treiben ihrer Mieter aus ihrer Wohnung heraus. Daher hat es mich nicht verwundert, als sie zu Beginn des Buches etwas Ungewöhnliches in der Wohnung der Gleads sieht. Sie wirkt beim Lesen resolut und einnehmend, man merkt ihren Einfluss auf ihre Umgebung und Mitmenschen.
Auch Audrey und Lewis werden toll gezeichnet: Audrey als Reinigungskraft, die Celeste bereits näher kennt und mit ihren Eigenheiten vertraut ist, steht Lewis gegenüber, der so gut wie nichts mit seinen Nachbarn zu tun hat. Er macht im Buch die wahrscheinlich größte Entwicklung durch: er hat sich nicht komplett verändert, aber in Audrey hat er jemanden gefunden, mit dem er befreundet sein kann und er lernt immer mehr, aus sich herauszugehen und auf Menschen zuzugehen.
Die Ermittlungen der beiden bilden natürlich den Rahmen der Geschichte und es ist stets spannend mitzuverfolgen, wen sie als verdächtig einstufen und vor allem, welche Geheimnisse sie aufdecken. Man merkt beim Lesen schnell, dass man niemandem so wirklich vertrauen kann und auch Audrey und Lewis tappen bis zuletzt im Dunkeln, wer der Täter ist. Mit Humor und Spannung zugleich ergänzen sie sich mit der Zeit immer besser und werden ein eingespieltes Team. Dabei legen sie Celeste als "Auftraggeberin" immer wieder Bericht ab, was sie herausgefunden haben. Celestes Motiv dahinter bleibt lange unklar, trotz allem wirkt sie sympathisch und bildet eine tolle Hauptfigur in der Handlung. Gerade das Ende wartet mit einem genialen Plot-Twist auf, der sich toll in die Geschichte einfügt.

Auf den ersten Blick und dem Klappentext nach wirkt das Buch wie typisch britischer Cosy Crime, jedoch ist es für mich eher Crime als Cosy und bildet daher die perfekte Balance. Mit liebevoll gezeichneten Charakteren und einer spannenden Handlung ist es ein kurzweiliges Lesevergnügen für alle Crime-Fans, die auch an typisch britischen Geschichten Gefallen finden. Beim Lesen haben mich die Rahmenhandlung und die Charaktere auch an die Serie "Only Murders in the Building" erinnert, die ich sehr gerne geschaut habe. Unbedingt lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre