Cover-Bild Schattenmond

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 13.08.2018
  • ISBN: 9783641224820
Nora Roberts

Schattenmond

Roman
Heinz Tophinke (Übersetzer)

Lana und Max verbindet eine große und außergewöhnliche Liebe. Als eine weltweite Seuche ausbricht und New York innerhalb kürzester Zeit ins Chaos stürzt, fliehen sie aus der Stadt und gründen mit Gleichgesinnten die Gemeinschaft New Hope. Doch auch hier rückt die Gefahr dem Paar bedrohlich nahe. Lana setzt alles daran, dem Inferno zu entkommen, denn sie trägt inzwischen ein Kind unter dem Herzen, die »Auserwählte«, ihre zukünftige Tochter, die als Einzige in der Lage sein wird, dem Leid der Menschheit ein Ende zu setzen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2018

Tick Tack

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72 Stunden
Wer hätte gedacht dass es nur einen Schuss braucht um die Welt untergehen zu lassen?
Als die 3 Brüder Ihren jährlichen Jagausflug machen und der geschossene Truthahn in einem Steinkreis landet ...

72 Stunden
Wer hätte gedacht dass es nur einen Schuss braucht um die Welt untergehen zu lassen?
Als die 3 Brüder Ihren jährlichen Jagausflug machen und der geschossene Truthahn in einem Steinkreis landet hätte noch keiner Gedacht dass es nur 72 Stunden dauert bis dass einer von Ihnen Tod ist.
Nach 168 Stunden sind die Krankenhäuser überfüllt, die Sterberate der mit dem Virus H5N1X Infizierten Patienten liegt bei 100%. Dr. Rachel und der Rettungssanitäter Jonathan können nicht jeden retten aber sie geben Ihr bestes um die Schwangere Kathy und Ihre beiden Kinder zu retten. Doch was dann? In einem Krankenhaus bleiben in dem jeder Stirbt? Raus auf die gefährlichen Straßen mit 2 Neugeborenen?

Nach 336 Stunden ist ein Großteil der Häuser geplündert und gebrandschatzt. Wer sich nicht einer Gang angeschlossen hat wird ermordet und/oder vergewaltigt. Lana und Ihr Freund Max versuchen ihr Heil in der Flucht zu suchen, aber schaffen sie es durch die Gassen der Stadt ohne einem Angreife in die Arme zu laufen?

Nach 504 Stunden berichtet die Reporterin Arlis das der vor ein paar Tagen vereidigte Präsident verstarb und nun die Landwirtschaftsministerien seinen Platz eingenommen hat. Nur 3 Wochen nach dem Ausbruch der Krankheit liegt die Anzahl der Toten bei 2 Milliarden registrierten Toten, und da sind die Mord, Selbstmord und durch Unfall verstorbenen Personen noch nicht mitgezählt. Durch das Kriegsrecht werden alle die immun gegen das Virus sind gegen Ihren Willen zusammengetrieben und Experimenten Unterzogen. Können Arlis und Ihre Freunde noch rechtzeitig aus dem Sender entkommen? Und wenn sie es schaffen, wo sollen Sie dann hin?

Da wo das Dunkle in der Welt in Erscheinung tritt ist das Licht zum Glück nicht weit.

Veröffentlicht am 14.10.2018

Schattenmond - die Welt geht unter

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Der Inhalt: Lana und Max verbindet eine große und außergewöhnliche Liebe. Als eine weltweite Seuche ausbricht und New York innerhalb kürzester Zeit ins Chaos stürzt, fliehen sie aus der Stadt und gründen ...

Der Inhalt: Lana und Max verbindet eine große und außergewöhnliche Liebe. Als eine weltweite Seuche ausbricht und New York innerhalb kürzester Zeit ins Chaos stürzt, fliehen sie aus der Stadt und gründen mit Gleichgesinnten die Gemeinschaft New Hope. Doch auch hier rückt die Gefahr dem Paar bedrohlich nahe. Lana setzt alles daran, dem Inferno zu entkommen, denn sie trägt inzwischen ein Kind unter dem Herzen, die »Auserwählte«, ihre zukünftige Tochter, die als Einzige in der Lage sein wird, dem Leid der Menschheit ein Ende zu setzen.
Das Cover: Eine Seenlandschaft im Licht des Abendrots, die ersten Sterne sind schon heraus gekommen und ein einsamer Holzsteg führt ins Wasser hinaus. Darüber kreist ein Adler. Schön, friedvoll und beruhigend - das genaue Gegenteil versteckt sich hinter dem Cover!
Eine Pandemie, ausgelöst anscheinend durch die Vogelgrippe fegt über die Welt und löscht innerhalb von wenigen Tagen die Hälfte der Menschheit aus. Die wenigen Überlebenden flüchten, verkriechen sich, versuchen einen neuen Anfang zu schaffen, zumindest einige. Die andere Seite plündert, mordet und ist in einem Machtrausch. Es herrscht die pure Anarchie.
Bei den Überlebenden sind auch magische Wesen: Hexen, Magier, Feen, Elfen, Gestaltwandler und nicht alle normalen Menschen sind darüber erfreut.

Normalerweise schreibt Nora Roberts romantische Geschichten, mit gewissen Anteil an Spannung und immer wieder Fantasyeinflüssen. Mit dieser dystopischen Geschichte betritt Nora Roberts Neuland und auch der Fantasyanteil wird ausgebaut.
In meinen Augen behält Nora Roberts ihren gewohnten Schreibstil bei, flüssig, abwechslungsreich, spannend und mit einer Liebesgeschichte.
Sie schafft mit dieser dunklen Zukunftsvision einen gelungenen Sprung in ein neues Genre.

Veröffentlicht am 05.10.2018

Was für ein genialer Start der Trilogie

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Rezension:
Von einem Tag auf den anderen fegt ein Virus über die Menschheit hinweg. Dieser Virus ist so stark und unerforscht, dass über 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt daran sterben.
Die Regierung ...

Rezension:
Von einem Tag auf den anderen fegt ein Virus über die Menschheit hinweg. Dieser Virus ist so stark und unerforscht, dass über 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt daran sterben.
Die Regierung spricht von weitaus weniger Toten und dass die besten Wissenschaftler daran arbeiten, einen Impfstoff dafür zu entwickeln.Aber sowohl der Präsident der vereinigten Staaten, als auch dessen Nachfolger sterben an dieser schrecklichen Seuche.

Alle Menschen dieser Welt sind in Gefahr, während Tiere sich dabei nicht anstecken können und der Virus verbreitet sich in rasender Geschwindigkeit.

Es gibt wenige Menschen, die anscheinend immun gegen diesen Virus sind. Doch wem können sie vertrauen? Sie haben ihre Familien und ihre Freunde durch die Seuche verloren und stehen plötzlich alleine da. Einige der Überlebenden beginnen mysteriöse Fähigkeiten zu entwickeln.

Doch unter den Immunen gibt es auch böse Menschen, die glauben, dass diejenigen mit den besonderen Fähigkeiten vernichtet werden müssen.

Ein Wettlauf beginnt und so schließen sich die Guten zusammen, um zu überleben und sich wieder ein neues Zuhause zu schaffen…

Meine Meinung:

Ich habe den Roman sowohl gelesen, als auch als Hörbuch gehört.

Zum Hörbuch möchte ich sagen, dass der Sprecher Götz Otto, eine hervorragende Leistung erbracht hat. Durch die besondere Betonung der verschiedensten Charaktere hatte ich das Gefühl, alles noch viel intensiver erleben zu dürfen.

Der Roman springt am Anfang von verschiedenen Menschengruppen zur nächsten. Da war ich manchmal etwas irritiert, aber irgendwann kann man die Charaktere sehr gut zuordnen.

Nora Roberts hat mich mal wieder tief in die Geschichte hineingezogen. Verschiedene Protagonisten, die in der Story eine wichtigere Rolle spielen, wurden sehr gut dargestellt und sie wirkten alle sehr lebensecht, was das Ganze so real erscheinen ließ.
Außerdem fand ich den Gedanken, dass ein Virus, eine Seuche, die Menschheit dahinsiechen lässt, gar nicht soweit hergeholt ist.

Teilweise war der Roman natürlich auch sehr erschreckend und viele Szenen haben mich dermaßen berührt, dass ich oft mit den Tränen kämpfen musste.

Dann wird natürlich auch neues Leben in diese schreckliche Zeit geboren und das war dann wieder so wunderbar.

Ich kann nur sagen, dass ich von dem 1. Teil dieser Trilogie mehr als begeistert bin und ich am liebsten sofort weiterlesen möchte.

Leider erscheint der 2. Teil erst im August 2019 und der dritte erst 2020. Kaum auszuhalten.

Nora Robert konnte mich mit der Story und ihrem spannenden Schreibstil wieder unheimlich fesseln. Die Stimme von Götz Otto tat beim Hörbuch sein Übriges.

Klare Kaufempfehlung von mir !

5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 22.09.2018

Interessante Grundidee, deren Potential nicht genutzt wird

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Obwohl mir der Name „Nora Roberts“ schon auf vielen Büchern begegnet ist, war „Schattenmond“ mein erstes Buch der Autorin, das ich bis jetzt gelesen habe. Bisher habe ich mit dem Namen vor allem kitschige ...

Obwohl mir der Name „Nora Roberts“ schon auf vielen Büchern begegnet ist, war „Schattenmond“ mein erstes Buch der Autorin, das ich bis jetzt gelesen habe. Bisher habe ich mit dem Namen vor allem kitschige Chick-Lit Bücher assoziiert, auf deren Cover jeweils idyllische Landschaften abgebildet sind. Als ich vernommen habe, dass sich Roberts an ein neues Genre gewagt hat, das eher meinem gewohnten Lesegeschmack entspricht, hatte mich die Neugierde gepackt und ich musste endlich einen Versuch wagen, etwas von der Autorin zu lesen, von der gefühlt jeder Monat ein neues Buch erscheint.

Die anfängliche Prämisse des Buches war sehr vielversprechend, auch wenn mir selbst jetzt, nach dem Ende, noch nicht so ganz klar ist, in welchem Genre das Buch nun tatsächlich anzusiedeln ist. Es beginnt als eine Art Endzeit/Dystopie, in der es darum geht, dass eine schnell ausbreitende Krankheit dafür sorgt, dass die Betroffenen sprichwörtlich wie die Fliegen sterben. Keiner weiss, um was für eine Krankheit es sich handelt oder wie man sie aufhalten kann, so dass auch kein entsprechender Impfstoff zur Heilung gefunden werden kann. Nur eines ist gewiss: Sobald jemand Symptome aufweist, bedeutet das sein Todesurteil.
Dieser schleichenden Gefahr, die die Auslöschung der Menschheit bedeuten könnte, stehen Menschen gegenüber, die plötzlich latente übernatürliche Fähigkeiten aufweisen. Auch hier weiss keiner genau, wie und warum sich diese Fähigkeiten entwickelt haben, aber genau diese Personen, scheinen vor der sich ausbreitenden Seuche verschont zu bleiben. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Endzeit-Szenario eher zu einem Fantasy/Paranormal Genre gewandelt.

Ein paar Überlebende stehen im Fokus der Geschichte. Ich konnte mir gar nicht alle Namen merken, aber auf der einen Seite haben wir Max und Lana und auf der anderen Seite die Fernsehmoderatorin Arlys Reid. Beide müssen aus der Stadt New York fliehen, wobei sich ihre Wege erst im Verlaufe der Geschichte kreuzen. Auf ihrer Suche nach einem sicheren Ort, schliessen beide Parteien immer mehr Freundschaften, so dass sie zuletzt mit fast 100 Personen an einem Ort ankommen, dessen Name wortwörtlich für Hoffnung steht: „New Hope“. Obwohl auf der Erde mehr oder weniger Anarchie herrscht, versuchen die Protagonisten ihr eigenes Gesellschaftssystem mit bestimmten Regeln aufzubauen. Das scheint auch eine ganze Weile zu funktionieren, bis eines Tages der Bösewicht vor der Tür steht und für Angst und Schrecken sorgt…

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich möchte aber ausdrücklich davor warnen, den Klappentext des Buches zu lesen, denn dort werden – ohne Übertreibung! – zwei Drittel des gesamten Inhalts gespoilert. Für mich war es also nur mässig interessant, das Geschehen zu verfolgen, weil ich von Anfang an wusste, wie Lanas und Max‘ Verlauf aussehen wird und wer der Bösewicht in der Geschichte ist, der eine Gefahr für die beiden darstellt. Abgesehen davon, verliert die Geschichte nach dem packenden Anfang immer mehr an Spannung. Das ging so weit, dass mein Interesse im Schlussteil fast gänzlich verschwunden war. Statt einer Spannungskurve verläuft die Handlung ab der Hälfte auf einem eher trägen Niveau. Das Ende ist schliesslich sehr offen gehalten und liest sich wie eine lange Überleitung zum 2. Band, in dem die eigentliche Geschichte erst richtig losgehen könnte. (Das ist zumindest meine Vermutung).

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Schreibstil der Autorin. Von einer Autorin, die Bücher am laufenden Band schreibt und auf zahlreichen Bestseller-Listen steht, habe ich dementsprechend hohe Erwartungen an die Art und Weise der Erzählung. Ich fand den Schreibstil aber wider Erwarten sehr einfach und platt gehalten. Roberts hat es nicht geschafft, den Charakteren eine gewisse Tiefe zu verleihen, sie war viel zu sehr mit der Beschreibung des Weges beschäftigt oder der Art und Weise, wie „New Hope“ aufgebaut ist. Ich hatte immer wieder den Eindruck, dass sie sich in Details verliert, die nicht unbedingt handlungsrelevant waren und das auf Kosten der Charakterisierung ihrer Protagonisten. Dadurch konnte ich auch nicht wirklich eine Bindung zu Lana & Co aufbauen – zumal in New Hope so viele neue Namen und Personen hinzu kommen, dass ich fast komplett den Überblick darüber verloren habe, wer jetzt eigentlich wer ist und wer mit wem was am Laufen hat. (Der romantische Kitsch konnte die Autorin dann doch nicht ganz sein lassen ;)).

Fazit:
Das Buch hat eine vielversprechende Grundidee, deren Potential leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Geschichte ist irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes, was sich unter anderem auch darin zeigt, dass sich die Autorin nicht für ein Genre entscheiden konnte und mir als Leser dadurch nicht ganz klar war, wohin sie mit ihrer Story eigentlich wollte. Eine Spannungskurve sucht man hier vergeblich, dafür ist das offene Ende interessant genug gestaltet, dass mein Interesse für Band 2 trotz aller Kritikpunkte geweckt werden konnte. Für den Folgeband ist aber auf jeden Fall noch Luft nach oben – insbesondere was den Schreibstil und die fehlende Charaktertiefe angeht.