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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2024

sehr gelungener emotionaler Anfang, leider lässt das Buch zum Ende hin nach

Nur ein Wort mit sieben Buchstaben
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"Nur ein Wort mit sieben Buchstaben" ist das erste Jugendbuch, welches ich von Ava Reed gelesen habe. Durch ihre New Adult Bücher ist mir ihr angenehmer und flüssiger Schreibstil schon bekannt, der auch ...

"Nur ein Wort mit sieben Buchstaben" ist das erste Jugendbuch, welches ich von Ava Reed gelesen habe. Durch ihre New Adult Bücher ist mir ihr angenehmer und flüssiger Schreibstil schon bekannt, der auch in diesem Buch wieder hervorsticht.

Die erste Hälfte des Buches, in dem die Geschichte von Mika geschildert wurde, empfand ich als sehr authentisch beschrieben. Mich haben die Geschehnisse um Mika sehr berührt und mitgenommen. Ich fand es sehr gelungen.

Leider ließ das Buch für mich ab der Hälfte ziemlich nach. Ich emfpand die Sichtweise von Jo eher als blass und oberflächlich. Für mich war sie ein nettes und sympathisches Mädchen, aber sonst fehlte es mir bei ihr sehr an Tiefgang. Für mich hätte es die Sichtweise von Jo auch gar nicht gebraucht, da ich das Gefühl hatte, dass sie dem Buch nichts relevantes dazufügen kann. Ich glaube, dass Buch hätte auch gut mit Mkas Sicht allein funktioniert.

Zwar war der Empfang von Mika in der Pflegefamilie sehr schön beschrieben und man hat sich nach den ganzen schlimmen Erfahrungen, die er machen musste, gewünscht, dass es ihm von nun an besser geht. Allerdings war es mir zu unrealistisch und es lief alles viel zu glatt ab.
Alle Familienmitglieder sind sehr zuvorkommend, verständnisvoll und nehmen Mika problemlos bei sich auf. Ich hätte hier eher mehr Probleme erwartet oder wenigstens etwas Drama und auch das man spürt, dass Mika vielleicht auch Probleme hat sich in sein neues Umfeld einzufügen.

Mein Fazit zu diesem Buch ist, dass es ein gelungenes Jugendbuch ist, welches sich mit sehr ernsten Themen auseinandersetzt und dabei auch sehr vielschichtig ist, was vor allem die unterschiedlichen Charaktere angeht. Die Schilderungen von Mikas Erlebnissen empfand ich als sehr berührend. Leider ließ das Buch ab der Hälfte nach und es wurde mir einfach viel zu unrealistisch, was ich sehr schade fand.

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Veröffentlicht am 15.02.2024

Alma Rosé

Die Violinistin von Auschwitz
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„Die Violinstin von Auschwitz“ von Ellie Midwood basiert auf dem Leben von Alma Rosé, einer österreichischen Geigerin, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert ...

„Die Violinstin von Auschwitz“ von Ellie Midwood basiert auf dem Leben von Alma Rosé, einer österreichischen Geigerin, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde und dort das bekannte Mädchenorchester leitete. Durch ihren Mut und ihren Einsatz rettete sie vielen Mädchen des Orchesters das Leben.

Dieser Roman ist, wie schon der Titel erwarten lässt, keine leichte Kost. Schonungslos werden die Grausamkeiten und Schrecken der Nazis im Konzentrationslager beschrieben, die einen entsetzt und zu tiefst erschüttert zurück lassen.

Ellie Midwood gibt einen Einblick in den täglichen Kampf ums Überleben. Eindringlich schildert sie die Bemühungen von Alma, ihre Mädchen von den Selektionen und der Gaskammer zu retten.

Dieses Buch hat mich emotional sehr mitgenommen und berührt, denn die beschriebenen Gräueltaten sind so unvorstellbar und unmenschlich. Dennoch bin ich froh, dass es solche Bücher gibt, um uns diese schreckliche Zeit etwas näher zu bringen, damit wir sie nicht vergessen und verhindern, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Schönes Mitmach-Kinderbuch

Ein kleines Geheimnis – Spiel mit mir und ich verrat es dir!
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"Ein kleines Geheimnis" ist ein zauberhaft illustriertes Mitmach-Kinderbuch von Agi Ofner, dass die Kinder beim Lesen auffordert, mit dem kleinen Eichhörnchen zu spielen, damit es ihnen am Ende ein kleines ...

"Ein kleines Geheimnis" ist ein zauberhaft illustriertes Mitmach-Kinderbuch von Agi Ofner, dass die Kinder beim Lesen auffordert, mit dem kleinen Eichhörnchen zu spielen, damit es ihnen am Ende ein kleines Geheimnis verrät.

Das Buch hat eine sehr angenehme Länge.
Die Sätze und hier vor allem die Aufforderungen sind klar und verständlich formuliert, sodass auch kleinere Kinder sie verstehen und sofort mitmachen können.
Unsere beiden Kinder mochten das Buch sehr und haben sich auch sehr über das Zusammenlesen gefreut. Sie lieben Mitmach-Bücher und dieses hat ihnen ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert.

Das Ende des Buches ist wirklich schön und hat eine sehr schöne Botschaft vermittelt.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen und es wird definitiv noch oft bei uns gelesen werden.
Es ist perfekt als kleine Gute-Nacht-Gechichte oder auch einfach mal für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 05.11.2023

locker- leicht

Man müsste mal – Nix gemacht und trotzdem happy
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"Man müsste mal.." ...wieder ein gutes Buch von Tommy Jaud lesen. Zum Glück hat sich der Autor wieder viele unterhaltsame Geschichten ausgedacht, die perfekt sind um dem tristen Alltag für ein paar schöne ...

"Man müsste mal.." ...wieder ein gutes Buch von Tommy Jaud lesen. Zum Glück hat sich der Autor wieder viele unterhaltsame Geschichten ausgedacht, die perfekt sind um dem tristen Alltag für ein paar schöne Lesestunden zu entgehen.
Leider muss man sagen, dass dieses Buch viel zu kurz war. Man rauscht nur so durch die Seiten und ist am Ende traurig, dass es schon wieder vorbei ist.

Tommy Jaud ist einfach ein Garant für gute Unterhaltung. Ich liebe diesen sarkastischen, überspitzten Humor.

Wer einfach mal wieder etwas locker-leichtes lesen will, der ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 05.11.2023

Ganz nett, aber definitv kein Highlight

Infinity Falling - Mess Me Up
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Auf "Infinity Falling" von Sarah Sprinz hatte ich mich sehr gefreut, da mich die Filmthematik sehr angesprochen hatte.

Sarah Sprinz hat hier auch wirklich sehr ausführlich recherchiert. Man konnte sich ...

Auf "Infinity Falling" von Sarah Sprinz hatte ich mich sehr gefreut, da mich die Filmthematik sehr angesprochen hatte.

Sarah Sprinz hat hier auch wirklich sehr ausführlich recherchiert. Man konnte sich das ganze Filmbusiness, das Filmset und auch die Dreharbeiten sehr gut vorstellen.
Auch ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Schattenseiten des Berühmtseins darzustellen. Auch Avens Panikattacken und Hayes Essstörung wurden verständlich und nachvollziehbar beschrieben.
Auch über das Wiedersehen von alten Bekannten hatte ich mich sehr gefreut.

Aber leider muss ich sagen, dass mich Infinity Falling nicht ganz so sehr von sich überzeugen konnte, wie ich es erwartet hätte.
Der Schreibstil war gewohnt gut zu lesen. Aber leider sind in diesem Buch ziemliche Längen vorhanden und auch die Handlung an sich zog sich an manchen Stellen sehr in die Länge. Auch fehlte es mir an Spannung bzw. fehlte es mir, dass mich das Buch nicht so in seinen Bann zog, dass ich es unbedingt weiter lesen wollte. Irgendwie fehlte mir insgesamt das gewisse Etwas.
Die offensichtlichen Gemeinsamkeiten mit realen Filmproduktionen fand ich etwas zu gewollt. Es kam mir wie ein Abklatsch des MCU vor, auch weil die Abkürzung nicht wirklich sehr einfallsreich war (ACU...)
Auch konnte ich keine richtige Beziehung zu den beiden Hauptcharakteren aufbauen und ihre Gefühle zueinander, konnten mich leider auch nicht wirklich von sich überzeugen. Bei mir kamen die Emotionen leider nicht an und der Funken sprang nicht über.

Für mich war Infinity Falling ganz nett für zwischendurch, kann aber meiner Meinung nach nicht mit der What If- Reihe der Autorin mithalten.

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