Wenn Liebe sich verändert
Weißer SommerDas Cover wirkt hell und fast schwerelos und vermittelt zunächst eine gewisse Leichtigkeit – doch genau darin liegt ein schöner Kontrast zur Geschichte. Denn „Weißer Sommer“ ist viel mehr als ein klassischer ...
Das Cover wirkt hell und fast schwerelos und vermittelt zunächst eine gewisse Leichtigkeit – doch genau darin liegt ein schöner Kontrast zur Geschichte. Denn „Weißer Sommer“ ist viel mehr als ein klassischer Sommerroman.
Die Beziehung zwischen Alma und Théo wird ruhig, intensiv und sehr ehrlich erzählt. Es geht um die erste große Liebe, um gemeinsames Wachsen, aber auch darum, sich selbst zu finden und auszuhalten, dass Gefühle nicht immer einfach sind. Besonders berührt hat mich, wie bewusst sich beide mit ihrer Beziehung auseinandersetzen, ohne vorschnell Entscheidungen zu treffen.
Der Schreibstil ist warm, poetisch und sehr bildhaft – man kann die Emotionen förmlich spüren. Auch die Figuren entwickeln sich langsam und wirken dadurch authentisch und nahbar.
Ein beeindruckendes Debüt, das mich neugierig auf weitere Werke der Autorin macht
Fazit: Eine leise, tiefgehende Geschichte mit viel Gefühl – ideal für alle, die ruhige und intensive Romane lieben.