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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2026

Am liebsten sofort zurück nach Rosenholm

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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Ein echtes Wohlfühlbuch! Die Geschichte hat sofort Sommer, Meer und Ferienfeeling ausgelöst. Rosenholm wirkt so lebendig, dass man direkt selbst dort sein möchte. Die Mädchen sind sehr authentisch dargestellt, ...

Ein echtes Wohlfühlbuch! Die Geschichte hat sofort Sommer, Meer und Ferienfeeling ausgelöst. Rosenholm wirkt so lebendig, dass man direkt selbst dort sein möchte. Die Mädchen sind sehr authentisch dargestellt, mit echten Gedanken und kleinen Alltagsdramen, die perfekt zu ihrem Alter passen.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Besonders schön fand ich auch die eingebauten DIY-Ideen, die toll zur Atmosphäre passen.

Kleine Kritik: Manche Wortwahl war mir etwas zu simpel, wie zum Beispiel „blöd“. Das hätte man etwas abwechslungsreicher gestalten können.

Insgesamt eine ganz klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Zu viel Stillstand, zu wenig Entwicklung

Weird Girls
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„Weird Girls“ begleitet drei Freundinnen in Belfast, die nach dem Verlust einer engen Freundin versuchen, ihren Alltag und ihre Beziehung zueinander neu zu sortieren. Die Ausgangslage verspricht eine intensive ...

„Weird Girls“ begleitet drei Freundinnen in Belfast, die nach dem Verlust einer engen Freundin versuchen, ihren Alltag und ihre Beziehung zueinander neu zu sortieren. Die Ausgangslage verspricht eine intensive Auseinandersetzung mit Trauer, Freundschaft und persönlicher Entwicklung.

In der Umsetzung bleibt das für mich jedoch weitgehend auf der Strecke. Statt eines spürbaren Fortschritts oder einer echten Auseinandersetzung mit den eigenen Problemen dominiert ein Gefühl von Stillstand. Viele Szenen wiederholen sich in ihrer Darstellung von exzessivem Feiern, Alkohol und Drogen, ohne dass sich daraus greifbare Veränderungen ergeben.

Der Schreibstil transportiert die düstere, schwere Stimmung durchaus treffend, wirkt auf Dauer aber eintönig. Es entsteht eher der Eindruck, passiv dabei zuzusehen, wie die Figuren immer wieder in die gleichen Muster zurückfallen. Dabei fiel es mir schwer, eine echte emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, da ihre Handlungen oft wenig reflektiert wirken.

Insgesamt hinterließ das Buch bei mir vor allem ein Gefühl von Leere und Perspektivlosigkeit, ohne daraus eine klare Botschaft oder Entwicklung entstehen zu lassen.

Fazit:
Eine bedrückende Geschichte mit interessantem Ansatz, die ihr Potenzial jedoch nicht ausschöpft. Für mich überwogen Stillstand und fehlender Mehrwert.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Schöne Idee mit kleinen Schwächen in der Umsetzung

Die Taylors
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„Die Taylors“ überzeugt zunächst mit einer originellen und sympathischen Grundidee: Vier Mädchen, die nicht nur denselben Namen teilen, sondern auch ihre Begeisterung für Taylor Swift verbindet. Daraus ...

„Die Taylors“ überzeugt zunächst mit einer originellen und sympathischen Grundidee: Vier Mädchen, die nicht nur denselben Namen teilen, sondern auch ihre Begeisterung für Taylor Swift verbindet. Daraus entwickelt sich eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen.

Besonders gelungen ist, dass die Themen leicht verständlich und nah an der Lebensrealität der Zielgruppe umgesetzt sind. Konflikte innerhalb der Freundschaft wirken nachvollziehbar, auch wenn sie teilweise etwas vorhersehbar bleiben.

Der Schreibstil ist insgesamt einfach gehalten und gut zugänglich, allerdings wirkt die Sprache stellenweise etwas uneinheitlich. Vor allem die Mischung aus deutschen Texten und englischen Überschriften fällt auf und stört gelegentlich den Lesefluss.

Die Charaktere sind sympathisch, wenn auch nicht besonders tief ausgearbeitet. Dadurch bleibt die emotionale Bindung etwas begrenzt, was dem Buch jedoch nicht komplett die Wirkung nimmt.

Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit einer schönen Botschaft über Freundschaft, das sich gut für zwischendurch eignet – trotz kleiner stilistischer Schwächen.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Atmosphärisch und nachhallend

Fünf Tage im Licht
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„Fünf Tage im Licht“ ist für mich deutlich mehr gewesen als ein leichter Sommerroman. Ich hatte zunächst mit einer emotionalen Urlaubsgeschichte gerechnet, stattdessen entwickelt sich das Hörbuch ruhig, ...

„Fünf Tage im Licht“ ist für mich deutlich mehr gewesen als ein leichter Sommerroman. Ich hatte zunächst mit einer emotionalen Urlaubsgeschichte gerechnet, stattdessen entwickelt sich das Hörbuch ruhig, intensiv und sehr themenorientiert.

Besonders gelungen fand ich die Auseinandersetzung mit Kunst, Feminismus, Mutterschaft und der Frage, wie weibliche Selbstbestimmung eigentlich aussehen kann. Die Atmosphäre der griechischen Insel wurde dabei sehr eindringlich beschrieben – man spürt förmlich die Hitze und dieses unterschwellige Gefühl, dass sich zwischen den Figuren etwas verändert.

Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Ich habe etwas gebraucht, um eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen, und auch die Handlung entfaltet sich eher langsam. Gerade deshalb wirkt das Ende aber sehr rund und stimmig.

Henriette Schreurs hat das Hörbuch angenehm ruhig gelesen und die Stimmung gut transportiert. Einige kunstbezogene Gedanken hätte ich persönlich trotzdem gern noch einmal nachlesen können, weshalb ich mir vorstellen kann, dass das Buch als Print ebenfalls sehr stark wirkt.

Ein ruhiger, atmosphärischer Roman mit vielen spannenden Themen und mehr Tiefe, als ich erwartet hatte.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Leise, ehrlich, sehr nah am Leben

Eine Liebe ohne Sommer
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Dieses Hörbuch hat mich nicht durch große Dramatik überzeugt, sondern durch seine stille Ehrlichkeit. „Eine Liebe ohne Sommer“ erzählt von Verlust und den vielen Arten, damit umzugehen – und genau das ...

Dieses Hörbuch hat mich nicht durch große Dramatik überzeugt, sondern durch seine stille Ehrlichkeit. „Eine Liebe ohne Sommer“ erzählt von Verlust und den vielen Arten, damit umzugehen – und genau das wirkt so authentisch.

Rosa ist eine Figur mit vielen Facetten. Sie ist nicht perfekt, nicht immer verständlich, aber genau dadurch sehr echt. Auch die Begegnungen mit den Menschen aus Nikolas Leben zeigen, wie unterschiedlich Erinnerungen sein können und wie wenig man einen Menschen manchmal wirklich kennt.

Das Hörbuch lässt sich sehr gut hören. Die Stimme führt ruhig durch die Geschichte, ohne zu übertreiben oder Emotionen aufzudrängen. Man ist sofort drin und bleibt es auch, weil der Erzählfluss sehr angenehm gestaltet ist.

Für mich eine sehr berührende, ruhige Geschichte über Verlust, Beziehungen und die Frage, was von einem Menschen bleibt.

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