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Veröffentlicht am 25.09.2025

Machtspiele und toxisches Arbeitsverhältnis

Die Assistentin
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Meine Meinung

Ich habe bereits begeistert die Bücher "22 Bahnen" und "Windstärke 17" gelesen (große Empfehlung meinerseits) und habe mich danach auch schon sehr auf "Die Assistentin" gefreut.

Die Story ...

Meine Meinung

Ich habe bereits begeistert die Bücher "22 Bahnen" und "Windstärke 17" gelesen (große Empfehlung meinerseits) und habe mich danach auch schon sehr auf "Die Assistentin" gefreut.

Die Story zeigt eindringlich, wie subtil und toxisch Macht in einem Arbeitsverhältnis wirken und werden kann. Charlottes Chef mit seinen komplett absurden Vorgaben und ständigen Erwartungen ist erschreckend realistisch beschrieben. Gerade die vielen kleinen Details machen klar, wie belastend und gleichzeitig alltäglich so ein Job sein kann. Charlotte selbst bleibt keine perfekte Heldin, sondern jemand, der sich anpasst, Fehler macht und lange zögert, bevor sie sich wehrt. Diese Ambivalenz fand ich glaubwürdig und sie hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht. Man möchte als Leserin /Hörerin die Protagonistin stellenweise schütteln und fragen, warum sie sich das antut. Ihr Ehrgeiz und ihr Durchhaltevermögen ist erschreckend (und) bemerkenswert.


Wahl schreibt frisch und präzise, oft mit einem feinen Humor, der die düsteren Momente auflockert. Viele Bilder und Beobachtungen sind stark und bleiben im Kopf. Manche Nebenstränge wie Charlottes Musikerträume oder die Beziehung zu Bo hätten für mich gerne etwas tiefer ausgearbeitet sein können.

Im Buch fällt mir auf, dass die Autorin manchmal Ereignisse andeutet und damit kurz spoilert, bevor sie sie später ausführlicher erklärt, was der Erzählweise einen unerwarteten und interessanten Reiz verleiht.


Die Autorin liest das Hörbuch selbst. Hier war ich enttäuscht, denn ich habe der Stimme leider nicht so gerne gelauscht. Ihre Stimme wirkt für mich zu monoton und ohne echte Spannung, wirkte teilweise platt (Entschuldigung an die Autorin). Dadurch geht etwas von der Intensität verloren, die der Text eigentlich hat.

Für mich ist "Die Assistentin" ein wirklich gutes Buch, das auch nachwirkt. Es ist klug beobachtet, literarisch ansprechend und gleichzeitig nah an der Realität.

Tipp von mir -> Lest selbst und greift zum Buch :)


Klappentext

Eine Karriere als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht, und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer.

Im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …


Über die Autorin

Caroline Wahl, geboren 1995 in Mainz, wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Sie hat Germanistik in Tübingen und Deutsche Literatur in Berlin studiert. Danach arbeitete sie in mehreren Verlagen. 2023 erschien ihr Debütroman 22 Bahnen, für den sie u. a. mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde 22 Bahnen Lieblingsbuch der Unabhängigen 2023. Auch ihr zweiter Roman Windstärke 17 wurde zum Ereignis und stand monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Caroline Wahl lebt in Kiel.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Ohne Erinnerung

WARDA
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Meine Meinung

Mich hat "Warda" vor allem wegen dem Cover und dem Klappentext neugierig gemacht. Gleich beim Einstieg trifft die Geschichte eine schwierige Frage: Was macht uns aus wenn Erinnerungen verschwunden ...

Meine Meinung

Mich hat "Warda" vor allem wegen dem Cover und dem Klappentext neugierig gemacht. Gleich beim Einstieg trifft die Geschichte eine schwierige Frage: Was macht uns aus wenn Erinnerungen verschwunden sind und Schuld womöglich verborgen bleibt. Die Protagonistin Agnesa wacht nach einem Terroranschlag ohne Erinnerung auf ohne zu wissen dass sie womöglich selbst darin verwickelt ist. Unter dem neuen Namen Warda wird sie Teil einer Familie deren Tochter bei diesem Anschlag gestorben ist.

Was mich beeindruckt hat ist, wie glaubwürdig Warda als Figur von der Autorin gezeichnet worden ist. Sie ist weder übermenschlich noch perfekt sondern oft verunsichert verletzlich und auf der Suche nach sich selbst. Ihre innere Zerrissenheit trägt das Buch. Ich mochte Daniel Rose Spannung nicht primär durch Action erzeugt sondern durch psychischen Druck Erinnerungsverlust Schuld und Fragen nach Moral. Das steht hier alles sehr im Fokus. Allerdings blieb bei mir manchmal das Gefühl, dass manche Wendungen zu früh durchschaubar sind (zumindest ging es mir teilweise so).

Der Stil der Autorin ist klar und bildhaft. Es gelingt ihr, Stimmungen zu schaffen, und ich habe mich oft gefragt, wie ich selbst wäre, wenn ich ohne Vergangenheit und Erinnerungen plötzlich von anderen gebraucht würde und doch mit offenen Fragen die in meinem Kopf kreisen, leben müsste.

Für mich ist Warda ein starker Roman, wenn man bereit ist sich einzulassen auf Unsicherheit und innere Kämpfe. Für alle die so Geschichten mögen, die nicht nur Herzklopfen, sondern auch Reflexion über Schuld Identität und Erinnerung bieten, wird hier bei dem Buch Freude haben.


Klappentext

Agnesa wacht nach einem verheerenden Terroranschlag ohne Erinnerungen auf. Dass sie die Bombe selbst deponiert hat, weiß sie nicht mehr. Auch sonst hat niemand eine Ahnung, wer sie ist.
Der junge Polizist Tamer Al Bari, dessen Schwester bei dem Anschlag ums Leben kam, hat Mitleid mit ihr und bringt Agnesa in sein Elternhaus, wo sie den leeren Platz ihres Opfers einnimmt.
Unter ihrem neuen Namen Warda – die Rose – fühlt sie sich bald wie ein Mitglied seiner Familie. Derweil plant ihre ehemalige Terrorgruppe die nächsten Anschläge.
Während die Gefühle zwischen Warda und Tamer stetig wachsen, sucht dieser verbissen die Mörder seiner Schwester. Dabei tauchen immer mehr Hinweise zu Agnesa auf.
Das Drama nimmt seinen Lauf, als ihre Erinnerung langsam, aber schmerzhaft zurückkehrt und ihre Vergangenheit sie rasant einholt.



Über die Autorin

Rusanna Danielian alias Rose Daniel ist 1983 in Armenien geboren und seit ihrem siebten Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen. Nach einem Studium in Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld folgte ein Zweitstudium in „Practical Filmmaking“ an der Met Film School Berlin. Seit 10 Jahren schreibt sie bereits Drehbücher in den unterschiedlichsten Genres, bei denen sie auch die Regie führt. Daneben schreibt sie auch seit 2019 Geschichten für Kinder, die sie als Hörbücher und Hörspiele herausbringt, in denen sie ihr medienpädagogisches Wissen einbaut. Mittlerweile unterrichtet sie selbst kreatives Schreiben sowie filmisches Erzählen. Neben ihren beiden Leidenschaften Literatur und Film liebt sie es vor allem, neue Länder und Kulturen zu entdecken. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester hat sie schon mehr als 45 Länder auf allen Kontinenten bereist und hat über 150 Städte weltweit besucht. Ihre Eindrücke hat sie in ihrem zweiteiligen Debütroman verarbeitet, in dem sie ihren Traum von einer grenzenlosen Welt beschreibt.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Kunst und Spannung

Der Da Vinci Code
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Meine Meinung

Die YA-Ausgabe macht nicht nur gestaltungstechnisch was her, sondern kürzt und verdünnt den originalen Text, um ihn für jüngere Leser zugänglicher zu machen, während die Spannung des Thrillers ...

Meine Meinung

Die YA-Ausgabe macht nicht nur gestaltungstechnisch was her, sondern kürzt und verdünnt den originalen Text, um ihn für jüngere Leser zugänglicher zu machen, während die Spannung des Thrillers erhalten bleibt

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte beginnt spannend in Paris und zieht einen sofort mitten in ein Rätsel hinein. Ich mochte besonders die Mischung aus Kunstgeschichte, Religion und geheimen Symbolen. Man hat das Gefühl, selbst miträtseln zu können und dabei Stück für Stück ein großes Geheimnis aufzudecken.

Die Hauptfiguren sind interessant, auch wenn sie manchmal etwas schematisch wirken. Robert Langdon bleibt eher kühl und sachlich, während Sophie Neveu mehr Gefühl in die Handlung bringt. Zusammen bilden sie ein gutes Team, auch wenn ihre Gespräche manchmal recht einfach wirken.

Dan Browns Stil ist schnell und leicht lesbar. Die Kapitel sind kurz, sodass man immer denkt nur noch eins weiterzulesen und plötzlich ist es Mitternacht. Für mich war das ein richtiger Pageturner. Gleichzeitig merkt man aber auch dass Brown stark auf Spannung und Tempo setzt und nicht so sehr auf tiefe Sprache.

Besonders spannend fand ich die Schauplätze. Paris, London und die alten Kirchen oder Museen wirken lebendig beschrieben. Man bekommt Lust selbst dorthin zu gehen. Manche historischen Behauptungen sind sicher nicht hundertprozentig korrekt, aber sie regen zum Nachdenken und Nachforschen an.

Für mich ist „Der Da Vinci Code“ ein sehr unterhaltsamer Thriller. Wer Freude an Rätseln, Geheimbünden und versteckten Bedeutungen hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es allen empfehlen die schnelle Spannung und geheimnisvolle Geschichten mögen.



Klappentext

Ein rätselhafter MORD im Louvre, der Paris in Atem hält ...Geheimnisvolle SYMBOLE, die nur Robert Langdon entziffern kann ...Eine uralte VERSCHWÖRUNG, die niemals ans Licht kommen sollte ...Der Symbolforscher Robert Langdon ist eigentlich nur auf Dienstreise in Paris. Doch dann wird er zum Ort eines schaurigen Verbrechens in den Louvre gerufen. Die Leiche des Museumsdirektors wurde in der Gemäldegalerie gefunden, und er soll gemeinsam mit der Verschlüsselungsexpertin Sophie Neveu bei der Lösung des Falls helfen. Denn auf dem Boden um die Leiche herum befinden sich seltsame Zeichen und sakrale Symbole.Während alle Hinweise auf eine Verschwörung hindeuten, geraten Robert und Sophie bald selbst ins Visier der Ermittler - und auch die Organisation Opus Dei hat es auf sie abgesehen. Eine Hetzjagd durch Frankreichs Hauptstadt beginnt ..


Über den Autor

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt.

Dan Brown wurde 1964 in Exeter, New Hampshire (USA) geboren. Als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin wuchs er in einem Umfeld heran, in dem Religion und Wissenschaft keine Gegensätze darstellten, was sich auch in seinen Thrillern widerspiegelt. Nach dem Besuch der Privatschule, an der auch sein Vater unterrichtete, studierte Dan Brown Englisch und Spanisch am Amherst College in Massachusetts (USA) und später Kunstgeschichte in Sevilla. Anschließend arbeitete er als Englisch- und Spanischlehrer.

Sein erstes Buch veröffentlichte Dan Brown 1998 (Diabolus, Originaltitel: Digital Fortress), bevor er mit Robert Langdon eine Figur schuf, die zu einer herausragenden Marke der Unterhaltungsindustrie wurde. Der enorme Erfolg des ersten Robert-Langdon-Romans (Illuminati, Originaltitel: Angels & Demons) begann in Deutschland, Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde dann zu einem weltweiten Bestseller und Phänomen. Das Buch sorgte überall für Furore und wurde aufgrund der kritischen Inhalte im Hinblick auf die katholische Kirche in einigen Ländern sogar verboten.

Mit seiner Robert-Langdon-Buchreihe, die durch ihre Mischung aus Action, Wissenschaft und Geschichte besticht, beherrscht er seither die internationalen Bestsellerlisten.

Dan Brown lebt in Neuengland.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

33 Wörter

33 Wörter, die dein Leben verändern
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Meine Meinung

"Damit du die richtigen Worte für dich findest, brauht es einen neuen Fokus. Denn in der Informationsfülle unserer Zeit übersehen wir oft, wie viel Kraft ein einzelnes Wort hat." (ZITAT) ...

Meine Meinung

"Damit du die richtigen Worte für dich findest, brauht es einen neuen Fokus. Denn in der Informationsfülle unserer Zeit übersehen wir oft, wie viel Kraft ein einzelnes Wort hat." (ZITAT)


In „33 Wörter, die dein Leben verändern“ zeigt Doris Lind, wie prägend Sprache für unser Denken und Handeln sein kann. Mit 33 sorgfältig ausgewählten Begriffen führt sie uns durch sechs thematische Kapitel, die zu mehr Klarheit, Zuversicht, Stärke und Kreativität anregen.

Jedes Wort wird nach seiner Einführung in einer klaren Zusammenfassung dargestellt, was das Verständnis erleichtert und die wichtigsten Impulse auf den Punkt bringt.

Die schöne Gestaltung des Buches unterstützt dabei das Lesen und Nachvollziehen der Inhalte.

Praktische Tipps, kurze Storys und achtsame Impulse lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Die Inhalte sind gut und übersichtlich veranschaulicht, sodass man schnell einen Überblick behält. Lind verbindet wissenschaftliches Know-how mit unterhaltsamen Anekdoten und motiviert dazu, die eigene Wortwahl bewusst zu reflektieren und positiv zu gestalten. Das Buch ist ein inspirierender Begleiter für alle, die ihre Kommunikation achtsamer und wirkungsvoller gestalten möchten


Über die Autorin

Doris Lind, geboren am 15. Juni 1972, ist Zwilling im Sternzeichen und wohl deshalb so gerne im kommunikativen Element: Schreiben und lesen sind ihre liebsten Beschäftigungen, seit sie schreiben und lesen kann. Auch heute dreht sich bei der promovierten Germanistin alles ums Wort: Sie schreibt Bücher, arbeitet als Texterin und Texttrainerin, kuratiert Hotelbibliotheken. Doris Lind lebt in der Innenstadt von Graz, am Wochenende fährt sie aufs Land, wo sie einen alten Garten pflegt. Sie liebt schöne Dinge, inspirierende Reisen, Fotografie, Design, Kunst, Musik und am allermeisten: Bücher.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Toxische Beziehungen und Alltagshumor

»Ich als Feminist ...«
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Meine Meinung

Triggerwarnung: Das Buch behandelt explizit Themen wie psychische Manipulation, toxische Beziehungen, körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe, die für Betroffene belastend sein können.


In ...

Meine Meinung

Triggerwarnung: Das Buch behandelt explizit Themen wie psychische Manipulation, toxische Beziehungen, körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe, die für Betroffene belastend sein können.


In »Ich als Feminist …« von Lensi Schmidt geht es um mehr als nur um humorvolle Beobachtungen über das Verhalten von Männern. Die Autorin, bekannt durch ihre Instagram-Präsenz, beleuchtet auf 208 Seiten 70 typische Phänomene aus der Datingwelt, dem Alltag und der sogenannten Bro Culture. Dabei spricht sie Themen wie Ghosting, Mansplaining und ungewollte Komplimente an, die vielen Frauen vertraut sind. Der Schreibstil ist direkt und pointiert, was dem Buch eine erfrischende Leichtigkeit verleiht.

Doch hinter dem humorvollen Ton verbirgt sich eine tiefere Auseinandersetzung mit toxischem Verhalten und manipulativen Dynamiken. Schmidt beschreibt, wie subtil und dennoch wirksam solche Verhaltensweisen sein können. Sie zeigt auf, wie oft Frauen in Beziehungen emotional manipuliert oder klein gemacht werden, und wie schwer es ist, solche Muster zu erkennen und zu durchbrechen. Dabei bleibt sie nicht bei der bloßen Analyse stehen, sondern fordert aktiv dazu auf, diese Verhaltensweisen nicht länger zu tolerieren.

Zum Schluss erwähnt Schmidt von ihren eigenen Erfahrungen in einer missbräuchlichen Beziehung.


"Ich war fünf Jahre lang in einer missbräuchlichen und gewalttollen Beziehung, die mich gebrochen und gleichzeitig so widersprüchlich war, dass ich mir selbst nicht mehr glaubte." (ZITAT der Autorin)

Diese Offenheit verleiht dem Buch eine zusätzliche Dimension und macht die behandelten Themen greifbar und nachvollziehbar. Sie verdeutlicht, wie tief solche Erfahrungen sitzen und wie wichtig es ist, sich selbst und andere davor zu schützen.

"Zuhause war mein Partner jemand ganz anderes: Er erniedrigte mich, kontrollierte mich, isolierte mich und ließ mich glauben, dass all das normal sei." (ZITAT der Autorin)



Über die Autorin

Lensi Schmidt, geboren 1991 in Ludwigshafen am Rhein, ist Soziologin, Podcasterin und bekannt für ihre provokanten feministischen Beiträge auf Instagram. Mit ihrem klaren Standpunkt und scharfsinnigen Analysen polarisiert sie in den sozialen Medien und regt wichtige Diskussionen rund um das Thema Geschlechtergerechtigkeit an. Neben ihrer Arbeit als Onlineredakteurin im Bundestag engagiert sie sich aktiv in der linken Politik und setzt sich für die Rechte von Frauen und marginalisierten Gruppen ein.

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