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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2018

Was für ein Abschluss

Die Vereinten
1

Charaktere:
Rain: Sie ist vor allem zu Beginn des Buches von tiefer Trauer und Aussichtslosigkeit geprägt. Ganz besonders vermisst sie ihre Mutter Storm. Gerade deshalb ruft sie sich glaube ich in schwierigen ...

Charaktere:
Rain: Sie ist vor allem zu Beginn des Buches von tiefer Trauer und Aussichtslosigkeit geprägt. Ganz besonders vermisst sie ihre Mutter Storm. Gerade deshalb ruft sie sich glaube ich in schwierigen Situationen ins Gedächtnis, was Storm an ihrer Stelle machen oder was sie zu ihr sagen würde, wenn sie da wäre. Nur wenige Gelegenheiten schaffen es, dass Rain auch an andere Dinge denken kann und ganz besonders gut können das Lark und seine süße kleine Schwester Rose. Die größten Schwierigkeiten hat sie nach wie vor damit, sich als Gesegnete zu geben und ihre neue Realität anzunehmen. Dadurch fühlt sie sich ständig allein, denn ihr altes Leben wird es nie wiedergeben und mit ihrem neuen kann sie sich nicht anfreunden.

Lark: Lark besteht fast nur noch aus Schuldgefühlen. Ständig denkt er darüber nach, was die Menschen, die ihm nahestehen, wohl über ihn denken würden, wenn sie Wahrheit kennen würden. Aber an seinen Prioritäten hat sich immer noch nichts geändert: Rose ist und bleibt für immer seine Nummer 1. Auch wenn Rain immer mehr in sein kaputtes Herz eindringt und sich dort verwurzelt. Nachdem er beim letzten Anschlag der Spines selbst schwer verletzt wurde, lebt er fortan in einem Rollstuhl und wurde auf die Genstufe 3 herabgestuft. Da er deshalb nicht mehr seiner Familie beistehen und sie beschützten kann, fühlt er sich komplett überflüssig und sieht sich selbst als Last an.



Schreibstil:
Wie schon der erste Band wird auch dieser aus Rains und Larks Sicht in der Er-/Sie-Perspektive erzählt. Ab und an gibt es auch Einschübe von anderen, allen voran von dem Wachmann Mur. Der erste Abschnitt war etwas mehr von Gefühlen, vor allem von Trauer und Schuldgefühlen, bestimmt. Obwohl es hier eine Weile dauerte bis die Spannung aufgebaut wurde, konnte man dieser nicht mehr entgehen, sobald sie da war! Es ging dann doch ziemlich schnell zur Sache und ein Ereignis jagte das nächste. Man wurde mal wieder voll und ganz in den Bann dieses Schreibstil gesogen, so dass es kein Entrinnen mehr gab.



Meine Meinung:
Lange, lange habe ich auf eine Fortsetzung von Rain und Lark gewartet. Der erste Band wurde sehr schnell zu einem meiner Lieblinge, so dass ich natürlich dementsprechend kritisch an den zweiten Teil herangehen musste. 

Die Lesejury konnte mich wirklich sehr glücklich machen, indem ich das Buch schon ein Stückchen früher im Rahmen der Leserunde lesen konnte, denn viel länger hätte ich wirklich nicht mehr warten können. Ein ganzes Jahr ohne Hope! Das war dann doch zu viel für mein armes Herz.

Deshalb habe ich vermutlich die gesamten ersten 100 Seiten zusammen mit Rain und Lark um all die gefallenen Menschen getrauert, während es anderen an dieser Stelle etwas zu viel mit der Melancholie wurde. Aber ich verstand die Beiden einfach und war selbst oft den Tränen nahe, wenn mal wieder besonders traurige Erinnerungen zur Sprache kamen. Allerdings bin ich doch ganz froh, dass Rain dann in kleinen Schritten wieder zu ihrem alten Ich zurückkehrte, denn mehr wäre dann doch zu viel gewesen.

Wie schon oben erwähnt wurde es dann auch schlagartig sehr spannend und man erfuhr so viel über die Geschichte von Hope, wobei viele ungeklärte Fragen aus dem ersten Band endlich beantwortet wurden! Manche Geheimnisse waren dabei erschreckender als andere, aber mehr möchte an dieser Stelle nicht verraten.

Im zweiten Band lernte man auch so einige Charaktere näher kennen, welche im ersten eher stiefmütterlich behandelt wurden. So hatte ich mit der Zeit einen regelrechten Hass auf Tiberius, ebenso auf seinen genauso bösen Gegenpart Aurelia. Mur und Cem hingegen fand ich ziemlich unterhaltsam und sie ergänzten sich doch ganz gut. Bei Eros und Cassian war ich mir lange Zeit unsicher was ich von ihnen halten soll, im Endeffekt bin ich ihnen, glaube ich, aber doch ganz zugetan. Und natürlich war Rose mal wieder mein Highlight. Sie hat so viele dunkle Zeiten aufgehellt und einen zum Lachen gebracht, obwohl einem ganz anders zu Mute war. Danke, dass es auch noch solche wundervollen Charaktere gibt, die einfach durch und durch gut sind.

Im Gesamten kam mir dieses Buch um einiges düsterer vor als sein Vorgänger, obwohl Rain zu dieser Zeit noch als Ghost und nicht als Gesegnete lebte. Aber ganz bestimmte Momente zwischen Lark und Rain oder Rose, sowie all die Liebe, die sie alle dann in gewisser Art und Weise doch noch erfahren durften, hellte alles wieder auf. Mit allzu viel Romantik darf man hier allerdings nicht rechnen. Da es sich hier aber um eine Dystopie handelt war das ja sowieso im Voraus bereits klar.

Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses Buch unterschwellig so gesellschaftskritisch ist und viele Probleme unserer heutigen Welt in abgewandelter Form anspricht. So sind die Menschen, die im richtigen Bezirk (oder in unserem Fall: im richtigen Land) leben ziemlich unbeeindruckt von dem Leiden, dass Menschen in schlechteren Bezirken (Ländern) widerfährt, denn ihnen geht es ja gut.

Mit diesem Ende der Story hätte ich auf keinen Fall gerechnet und war wirklich überrascht, vor allem weil mir kurz zuvor noch fast das Herz gebrochen wäre, weil ich etwas anderes erwartet hätte. Es bleiben jedoch auch hier noch einige Dinge ungeklärt, was den Schluss aber glücklicherweise nicht ganz so endgültig machte. Dadurch macht man sich selbst noch lange Gedanken darüber wie es weitergehen könnte und muss deshalb nicht sofort Rain und Lark verlassen.

Für mich war "Die Vereinten" ein grandioser Abschluss dieser Dilogie und wurde dem ersten Teil gerecht. Es erwartet einen auf jeden Fall eine unerwartete Reise ins Unbekannte zusammen mit Rain und Lark, so dass die nächsten Schritte kaum vorhergesehen werden können.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Fesselnder Liebesroman!

Crushed – Zersprungene Gefühle
1

Zum Inhalt:

Haven hat in ihrem Leben schon einiges durchmachen müssen, schon mehr als manch andere. Bisher war es geprägt von Drogen, Gewalt und Sex. Aber endlich konnte sie sich befreien und lebt nun ...

Zum Inhalt:

Haven hat in ihrem Leben schon einiges durchmachen müssen, schon mehr als manch andere. Bisher war es geprägt von Drogen, Gewalt und Sex. Aber endlich konnte sie sich befreien und lebt nun bei ihrem Bruder. Mit der Zeit lernt sie wieder mit anderen zu reden und sogar zu lachen,Weiterlesen ...was nicht unerheblich an Crisis, dem attraktiven Freund ihres Bruders, liegt. Doch kann sie sich tatsächlich überhaupt jemanden wieder öffnen, nach allem was sie erlebt hat? Ihn mit in ihre Dunkelheit ziehen, wo sie doch gerade so verzweifelt versucht sich wieder ein normales Leben aufzubauen.

Die Charaktere:

Haven: Nach allem was sie erlebt hat, ist es nur verständlich, dass sie sehr zurückhaltend ist. Vor allem Männern gegenüber. Nachdem sie so viele Jahre ihres Lebens nun verloren hat, versucht sie verzweifelt ein normales Leben zu führen, um einfach nur vergessen zu können. Haven hat so große und starke Mauern um sich herum aufgebaut, dass nicht einmal mehr ihr Bruder zu ihr durchdringen kann. Im Laufe des Buches lernt sie sich aber wieder zu öffnen und sogar zu spaßen und ihr Humor ist wirklich gut. An sich ist Haven aber vor allem eine selbstbewusste und starke Frau. Sie hat viel durchmachen müssen, daraus geht sie aber nicht komplett gebrochen hervor, sondern lernt mit der Zeit damit umzugehen und sogar wieder einen Sinn im Leben zu sehen. Ich bewundere ihre Stärke so sehr.

Crisis: Crisis verkörpert alles, was man sich unter einem erfolgreichen Bandmitglied vorstellt. Er ist attraktiv, geheimnisvoll und ein Aufreißer. Er versucht stets den starken Mann zu mimen und seine Gefühle nicht zu zeigen, doch bei Haven macht er da eine Ausnahme, sie weckt seinen Beschützerinstinkt. Wenn er will kann er wirklich liebe- und verständnisvoll sein und sich damit wirklich in das Herz einer jeden Frau schleichen. Allerdings weiß er auch um all seine positiven Eigenschaften, vor allem die äußerlichen, und zeigt dies auch gerne. Crisis ist eben absolut von sich überzeugt.

Der Schreibstil:

Hier wird abwechseln aus Havens und aus Crisis' Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Ich fand es wirklich erfrischend einen solchen Liebesroman auch aus der männlichen Sichtweise lesen zu können, da ich mir das oft nicht sonderlich gut vorstellen kann. So hat man sehr gute Einblicke in die Gefühlswelt der Beiden erlangen können. Außerdem gab es immer wieder einmal kurze Rückblicke in Havens Vergangenheit, was tatsächlich sehr interessant war, da damit Schritt für Schritt alles aufgeklärt wurde.

Im Gesamtem war der Schreibstil einfach und flüssig. Man wurde ziemlich schnell an das Buch gefesselt, da eben manche Dinge erst zum Schluss erklärt wurden. Ansonsten wurde alles detailreich, aber auch nicht zu genau, dass es langweilig werden würde, beschrieben. Bei allem wurde eine gesunde Mischung beachtet, die das Buch auf jeden Fall ausmacht.


Meine Meinung:

Leider ist dieser Teil ja schon der dritte in einer Reihe und ich habe mit diesem begonnen. Deshalb fehlte mir an manchen Stellen ein gewisses Hintergrundwissen, da die Bücher zwar an sich um andere Personen handeln, aber in einigen Stellen doch aufeinander anspielen. Das minderte aber in keinem Fall meinen Spaß am Lesen. Obwohl ich die anderen Bücher wie gesagt nicht gelesen hatte, hatte ich nie das Gefühl etwas wichtiges nicht zu wissen, da es stets erklärt wurde.

Nun zur Geschichte. Es war einfach wundervoll zu lesen, wie Haven im Laufe des Buches einen Heilungsprozess durchlief und trotz ihrer grausamen Vergangenheit einem Mann ihr Vertrauen schenken konnte. Und nicht nur Haven galt es zu heilen, auch Crisis hat sich durch die ganze Geschichte verändert. Es ist einfach immer wieder schön, wie sich zwei Menschen gegenseitig helfen und ihre Dämonen bekämpfen. Und obwohl es ein Liebes-/Erotikroman ist, wurde sogar noch relativ viel Spannung aufgebaut. Mir gefiel es sehr gut, dass nicht von Anfang an offenbart wurde, weshalb Haven sich so sehr verschließt, sondern dass es mit der Zeit kam und man sozusagen weiterlesen musste, wenn man wissen wollte, was wirklich passierte. Deshalb habe ich das Buch auch in einem Rutsch durchlesen müssen.

Das Cover passt super zu den zwei Vorgängern und wirkt passend zum Inhalt ein wenig düster.

Obwohl ich eigentlich eher so der Romantasy-Leser bin, bin ich seit diesem Buch Feuer und Flamme für dieses neue Genre! Ich werde auf jeden Fall die anderen zwei Bände lesen und habe mir schon ein neues Buch aus dem LYX Verlag zum Rezensieren geben lassen.

Lieblingszitate:

"Doch meine Geschichte handelt nicht vom Zerbrechen. Sie handelt davon, die Brüche zu überleben. Sie handelt davon, auch aus dem Zerbrochenen Kraft zu schöpfen. sie handelt von Liebe."
(Notiz von Haven, Seite 7)

"Aber Haven... ich wollte mehr als ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich wollte, dass sie mir genug vertraute, um die zerschmetterten Bruchstücke ihres Herzens in meine Hand zu legen."
(12. Kapitel - Crisis, Seite 131)

"Und genau in dem Moment begriff ich, wer ich war."
(28. Kapitel - Haven, Seite 268)

Veröffentlicht am 03.05.2017

Wunderschöner und gelungener Start!

Der Kuss der Lüge
1

Zum Inhalt:

Lia hat als Prinzessin von Morrighan gewisse Pflichten. Eine von diesen ist, einen unbekannten Prinzen aus dem benachbarten Reich zu heiraten. Dies mag sich zunächst spannend anhören, doch ...

Zum Inhalt:

Lia hat als Prinzessin von Morrighan gewisse Pflichten. Eine von diesen ist, einen unbekannten Prinzen aus dem benachbarten Reich zu heiraten. Dies mag sich zunächst spannend anhören, doch nicht für Lia. Sie glaubt an die wahre Liebe und will diese auch selbst erleben. Also haut sie einfach ab Weiterlesen ...und flieht in ein entlegenes Städtchen. Dort lernt sie die beiden sowohl sehr attraktiven als auch auf ihre Art sehr interessanten Männer Rafe und Kaden kennen. Einer von beiden ist jedoch ein Attentäter der sie ermorden soll, der Andere, der ihr eigentlich versprochene Prinz. Wem kann Lia noch vertrauen, jetzt da ihre Heimat kurz vor einem Krieg steht?


Charaktere:

Insgesamt sind meiner Meinung nach alle Charaktere liebevoll und detailreich gestaltet. Es gibt niemanden den ich auch nur ansatzweise nervend oder sonstiges finden würde. Die Protagonisten sind einfach nur toll gestaltet und mir würde tatsächlich nichts einfallen, was ich zu bemängeln hätte.

Lia: Obwohl sie eine Prinzessin ist, hat sie nicht mehr sonderlich viel "prinzessinhaftes" an sich. Sie sagt was sie denkt und bleibt ihrer Meinung immer treu. Auch für ihre Freunde ist sie immer da und versucht stets diese vor Unheil zu bewahren. Lia ist einfach sympathisch und ein netter Mensch, aber absolut das Gegenteil von einer Prinzessin.

Kaden: Er machte auf mich zunächst einen besonnenen und ehrlichen Eindruck auf mich. Er wirkte tatsächlich ziemlich einfühlsam, aber auch zurückhaltend. Das machte ihn so interessant.

Rafe: Rafe verkörpert mal wieder den typischen "Bad Boy", falls man so etwas in einer derartigen Zeitepoche behaupten kann. Er ist oft für sich und in einem Moment zuvorkommend und nett und im nächsten Moment wieder abweisend. Es scheint als verberge er viele Geheimnisse, was ihn natürlich nur noch anziehender macht.

Nebencharaktere: Selbst die Nebencharaktere sind bis ins kleinste Detail geplant und auch so beschrieben. Pauline wächst dem Leser sofort ans Herz mit ihrer liebevollen und herzlichen Art. Auch Berdi oder Gwyneth sind tolle Charaktere, die man sofort mag, auch wenn sie nur ab und zu ihre Auftritte haben.



Schreibstil:

Hauptsächlich wird die Geschichte natürlich aus Lias Sicht erzählt. Allerdings gibt es immer wieder Kurze Kapitel aus Kadens bzw. Rafes Sicht. Und die Kapitel vom Attentäter und dem Prinzen sind auch nicht zu vergessen. Diese sind immer dann eingefügt, wenn nicht ganz klar ist aus wessen Sicht grade geschrieben wird, aus Kadens oder aus Rafes. Und das finde ich wirklich super. So erfährt man erst zu Ende des Buches wer denn nun der Prinz ist und wer der Attentäter. Aber egal aus welcher Perspektive erzählt wird, es ist einfach so gut geschrieben, dass man sich in jede Person perfekt hineinversetzten kann und sozusagen durch ihre Augen sieht. Alle Kapitel werden hierbei aus der Ich-Perspektive geschildert, was natürlich auch einen positiven Aspekt hat. An sich ist der Schreibstil etwas altertümlich gehalten, da die Geschichte auch nicht in der Modernen Zeit spielt. Das war zwar anfangs ein wenig schwerer zu lesen, aber wenn man sich daran erst einmal gewöhnt hat, bemerkt man es fast gar nicht mehr.



Meine Meinung:

Ich fand das Buch einfach nur genial. Wirklich unglaublich. Ich war so lang auf der falschen Fährte, wer denn nun Attentäter und wer Prinz ist. Ich war wirklich geschockt als ich es dann endlich erfahren habe. Außerdem habe ich schon lang kein Buch mehr mit so einem tollen und leichten Schreibstil gelesen! An sich ist das Buch ein wundervoller Auftakt zur nachfolgenden Reihe und sprüht nur so vor Witz und Romantik. Ich kann es kaum abwarten den zweiten Teil zu lesen und das Buch gehört nun definitiv zu meinen Lieblingen.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Gelungener Auftakt des Jugendromans

Forever 21
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Zum Inhalt:

Ava ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie hat ein besonderes, wenn auch für sie nicht besonders angenehmes, Schicksal. Sie reist durch die Zeit, in die Körper fremder Personen, ...

Zum Inhalt:

Ava ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie hat ein besonderes, wenn auch für sie nicht besonders angenehmes, Schicksal. Sie reist durch die Zeit, in die Körper fremder Personen, Weiterlesen ...um zwei Liebende, zwei Seelenverwandte, die sich aus den Augen verloren haben, wieder zusammen zu führen. Leichter gesagt als getan. Von Mal zu Mal, dass Ava wieder in eine andere Zeit, also auch in einen anderen Körper, springt, werden die Situationen immer verzwickter und gefährlicher. Doch sosehr sie sich auch bemüht, das Schicksal zweier Menschen zum Besseren zu beeinflussen, fällt ihr eigenes dadurch nicht besser aus. Bis sie Kayren trifft, der mit einem Schlag alles verändert. Doch wie sollen sie einander näher kommen, wenn Ava nicht einmal in seiner Zeit bleiben kann? Verdammt dazu Liebe zu bringen, aber niemals mehr selbst dazu die Möglichkeit zu bekommen.


Die Charaktere:

Ava: Immer wieder einmal lässt sich erahnen, dass Ava wohl früher ein anderer Mensch war. Sehr oberflächlich, von sich selbst mehr als überzeugt und jemand, dem alles in den Schoss fällt. Doch so wie man Ava nun kennenlernt ist sie eher mitfühlend und sogar etwas unsicher. In jedem Fall versucht sie das Leben der Menschen, in die sie "hinein springt", in der ihr gegebenen Zeit, positiv zu beeinflussen.

Kayren: Kayren stellt einen üblichen "Geek" an der Uni dar. Zwar war er wohl nicht immer so, doch durch einen schweren Verlust hatte er sich verändert. Allerdings finde ich seinen kleinen "Ticks", die er hat, eher sympathisch. Sie lassen ihn für mich echter erscheinen. Es gibt eben nicht diesen einen perfekten Typen. Jeder hat seine Macken.

Der Schreibstil:

Forever 21 wird abwechselnd aus Avas und Kayrens Sicht in der personalen Erzählperspektive (Er-/Sie-Perspektive) geschildert, allerdings hauptsächlich aus ihrer Sichtweise. Zwar hatte ich bei anderen Büchern immer oft das Gefühl, das es nicht ganz so persönlich rüberkommt, wenn diese Perspektive gewählt wird, jedoch war dies hier nicht der Fall. Dem Schreibfluss ist leicht zu folgen und es ist sehr angenehm zu lesen. An Humor und Romantik fehlt es dem ganzen natürlich auch nicht. Immer wieder konnte mir Ava mit ihren skurrilen Situationen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Auch die verschiedenen Zeitepochen, zwischen denen Ava immer wieder springt, werden detailreich und lebhaft geschildert, so dass man ein genaues Bild vor Augen hat. So konnte man sich alles recht gut vorstellen, auch wenn man nicht sonderlich viel Wissen über ein gewisses Zeitalter hat.

Meine Meinung:

Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil der dieses Jahr sogar noch erscheinen soll! Es sind einfach noch so viele Sachen ungeklärt, wie z.B. warum Ava überhaupt in diese Situation gelangen konnte, oder wie es zwischen Ava und Kayren weitergeht. Ich habe das Buch in einem Ruck durchgelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung zu Ava und Kayren. Forever 21 hat mich hervorragend unterhalten und eine gewisse Spannung wurde immer aufrecht erhalten. Das Buch wird nicht langweilig und ich würde diesen tollen Jugendbuchroman an jeden weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 20.04.2019

Kein Genre für mich

Die Sternen-Saga. Taurus
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Charaktere:
Natalie: Für ihre jungen Jahre ist Natalie intellektuell schon sehr weit und interessiert sich auf für Dinge, die ihren Altersgenossen völlig gleichgültig wären. Ihre Leidenschaft für die Astronomie ...

Charaktere:
Natalie: Für ihre jungen Jahre ist Natalie intellektuell schon sehr weit und interessiert sich auf für Dinge, die ihren Altersgenossen völlig gleichgültig wären. Ihre Leidenschaft für die Astronomie hat sie eindeutig von ihrem Großvater. Jedoch waren kaum Eigenschaften eines typischen jungen Mädchens zu finden, so dass sie um einiges älter wirkte, als sie tatsächlich ist.



Schreibstil:
Die Geschichte wird aus Natalies Sicht in der Er-/Sie-Perspektive erzählt. Die Sätze werden grundsätzlich eher kürzer und wenig kompliziert gehalten, um das Lesen auch für Jüngere zu erleichtern. Man kommt also recht schnell durch, da es kaum Stellen gibt, über welche man stolpern könnte. Allerdings wurden Emotionen wie Angst, Spannung usw. eher oberflächlich gehalten, so dass die Story einen nicht wirklich mitreißen konnte.



Meine Meinung:
"Taurus - Die Erben der Macht" war mein erstes Middle Age Buch und wird es wohl auch bleiben. Da viele auch in meinem Alter solche Bücher lesen, wollte ich mal etwas in der Fantasy-Schiene aus diesem Bereich lesen um meinen Horizont ein wenig zu erweitern. Leider musste ich feststellen, dass solche Geschichten leider absolut nichts für mich sind.

Es kann natürlich auch gut sein, dass es an dem Buch selbst lag, aber für mich hat sich dieses Kapitel erst einmal erledigt. Meiner Meinung nach wird die junge Protagonistin viel zu altklug dargestellt und auch ihr Wissen ist zu weitrechend für ihr Lebensalter. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Mädchen sich nur vor Wissenschaft und Astronomie interessiert und in diesem Bereich auch noch unglaublich gebildet ist. Für mich macht das kein 13-jähriges Mädchen aus, weshalb ich Natalie oft einfach nur besserwisserisch und frühreif fand. Sie hat sich älter gegeben als sie tatsächlich ist und das hat mir so meine Probleme mit ihr bereitet.

Für mich war es deshalb schwer das Buch richtig zu genießen, wenn ich mit der Protagonistin schon nicht klarkomme. An sich hätte die Story schon einiges hergegeben, allerdings konnte ich mich darauf partout nicht einlassen.
Weiterhin fiel es mir insgesamt auch etwas schwer mich mit einem so jungen Charakter zu identifizieren, denn wenn ich ein Buch lese, suche ich oft Gemeinsamkeiten, welche mir hier jedoch komplett fehlten.

Dies führte dazu, dass ich "Taurus" schließlich nach etwa der Hälfte abbrach, da es für mich zu wenig spannende Ereignisse gab, welche die negativen Punkte neutralisiert hätten.

An sich kann die Geschichte sicherlich ziemlich gut ankommen, leider hat sie ihre Wirkung bei mir jedoch völlig verfehlt und dazu geführt, dass ich Bücher dieses Genres erstmal meiden werde.
Aber für jeden, der Bücher in diesem Bereich mag, ist es bestimmt den ein oder anderen Blick wert.