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Veröffentlicht am 16.09.2020

Spannend mit Luft nach oben und Lust auf mehr

Raum der Angst
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„Raum der Angst“ ist ein Escape- Room Thriller, der dem Leser auch gleich ein erstes Rätsel aufgibt: Wer ist Marc Meller? Ich gebe zu, ich achte sehr selten auf die Autoren hinter den Büchern. Ich lese ...

„Raum der Angst“ ist ein Escape- Room Thriller, der dem Leser auch gleich ein erstes Rätsel aufgibt: Wer ist Marc Meller? Ich gebe zu, ich achte sehr selten auf die Autoren hinter den Büchern. Ich lese Bücher immer komplett frei von der Person des Autors, schreibe dann aber gerne etwas über den Autoren in die Rezension, weil ich finde, dass man den Künstler hinter dem Werk in einer vollständigen Rezension vorstellen sollte. Aber dieses Mal wurde ich beim Öffnen des Buches durch das geschickte Design direkt auf den Autor aufmerksam gemacht. In der Beschreibung stand „Marc Meller ist das Pseudonym eines erfolgreichen Roman- und Drehbuchautors.“ Da war mein Interesse geweckt und schnell hatte ich das Rätsel dank Amazon und Wikipedia gelöst.

Marc Meller ist unter anderem Namen der Autor einer sehr gut bewerteten Thrillerreihe bei Heyne. „Raum der Angst“ ist also auf keinen Fall ein Debüt. Da der Autor aber scheinbar wünscht, dass diese neue Reihe komplett frei von seinem vorangegangenen Werk gelesen wird, werde ich den Namen hier nicht erwähnen. Mir hat das Rätsel um die Identität des Autoren schon einmal sehr viel Spaß gemacht. Denn ich liebe Rätsel.

Das war auch der Grund warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Und mit seinem flüssigen Schreibstil hat mich „Raum der Angst“ zunächst auch in seinen Bann gezogen. Jedoch merkt man leider schnell, dass der Autor auch Drehbücher schreibt, denn, was als Film großartig funktionieren würde, funktioniert als Buch eben nicht, da das Buch nicht „zeigt“.

So sind die Charaktere im Buch zu flach, während sie als Serienfiguren für sich selbst sprechen würden. Ich verstehe ja, dass der Autor dies auch tut, weil so jede der Spielfiguren alles sein kann und um dadurch Spannung zu erzeugen, aber man fühlt deswegen auch nicht richtig mit, wenn einem der Charaktere etwas passiert. Und schließlich gibt es ja auch nicht umsonst den unzuverlässigen Erzähler. Jede Figur könnte ein falsches Spiel spielen und trotzdem nicht flach sein. Auch hätte ich gerne den Professor viel stärker ausgemalt gelesen.

Die Rätsel der Räume würden ebenfalls als Film besser funktionieren, auch wenn ich die Kreativität dahinter fantastisch finde. Ich finde die Räume hätten gerne viel atmosphärischer aufgebaut werden können. Und dennoch gefällt mir, dass man sich wirklich vorstellen kann, wie ein komplett wahnsinniges Genie diese Räume austüftelt.

Ich hätte mir mehr Ermittlungsarbeit gewünscht, da man in den Räumen leider gar nicht so miträtseln konnte, wie ich das gerne getan hätte. Da man sich die Räume nur vorstellen kann und sie nicht, wie im Film, vor sich sieht, sieht man nicht die verschiedenen Möglichkeiten und kann sich nicht für eine entscheiden und sich freuen, wenn man richtig liegt, was man bei guter Ermittlungsarbeit hingegen könnte.

Trotzdem war es sehr spannend herauszufinden wer der Täter ist. Auch, wenn am Schluss gefühlt viel zu viele Figuren auf dem Spielbrett standen. Eine Figur lässt sich so zum Beispiel für mich sich überhaupt nicht zuordnen und ich frage mich, ob ich da was verpasst habe. Das Warum hätte ich auch gerne besser verstanden. Was genau wurde dem Täter angetan? Eine Rückblende im Epilog wäre zum Beispiel toll gewesen.

Und dennoch fand ich „Raum der Angst“ durch seinen flüssigen Schreibstil und die spannenden Ideen sehr gut zu lesen. Der Thriller plätscherte teilweise dahin und dann wurde man aber auch stellenweise so richtig mitgerissen. „Raum der Angst“ endet mit einem Cliffhanger und ich hoffe, dass, falls dies einen zweiten Teil bedeuten sollte, dieser sich auf der Basis von diesem ersten Teil verbessert. Lesen möchte ich ihn dann auf jeden Fall, denn ich hab Lust auf mehr.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2020

Shadow Tales

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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„Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde“ ist ein märchenhafter und spannender Fantasyroman aus der Feder von Isabell May. Er handelt von Lelani, einem unschuldigen Dorfmädchen, welches keine Ahnung von ...

„Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde“ ist ein märchenhafter und spannender Fantasyroman aus der Feder von Isabell May. Er handelt von Lelani, einem unschuldigen Dorfmädchen, welches keine Ahnung von ihrer Herkunft hat, bis an ihrem 18. Geburtstag ihr Amulett aufspringt und sie auf eine abenteuerliche Reise zu sich selbst einlädt. An ihrer Seite ist dabei ihr bester Freund Haze und ein mysteriöser Fremder namens Kyran.

Als erstes fällt natürlich das wunderschöne Cover auf. Eine anmutige Gestalt steht in einer magisch scheinenden Lichtung. Unter dem glitzernden Schein des Mondes macht sie sich auf den Weg in ein unbestimmtes Ziel. Man kann sich gut vorstellen, dass es sich hier um Lelani handelt. Im Buch gibt es weitere Kunstwerke, denn dort befinden sich Karten.

„Shadow Tales- das Licht der fünf Monde“ spielt in Vael einem Land, welches fünf Monde und zwei Magiearten hat. Es gibt die verbannte Sonnenmagie und die geförderte Mondmagie. Lelani kommt aus einem winzig kleinen Dorf, in dem keine Magier leben.

Da Lelani bis zu ihrem 18. Lebensjahr niemals ihr Dorf verlassen hat, ist sie leicht naiv. Ihr bester Freund beschreibt sie folgendermaßen: „Du bist nun mal keine Lady. Aber eine Katze braucht Klauen, dachte ich.““ (S.19) Und diese Krallen verdient sich Lelani auf ihrer abenteuerlichen Reise zu sich selbst, auf die sie ihr Amulett nun schickt. „Etwas war erwacht, war entfesselt worden, leuchtete auf, in dem Moment, als sich das Amulett öffnete.“ (S. 36)

Begleitet wird Lelani von ihrem besten Freund seit Kindertagen Haze und dem mysteriösen Fremden Kyran. Haze misstraut Kyran von Anfang an und tatsächlich scheint dieser etwas zu verbergen. Aber Haze scheint noch andere Gründe zu haben Kyran nicht zu mögen.

Jeder Charakter in „Shadow Tales- das Licht der fünf Monde“ scheint eigene Ziele und Wünsche zu haben und das lässt diese realistisch und teilweise sympathisch wirken. So wachsen sie einem schnell ans Herz oder machen einen wütend. Wütend hat mich die High Lady gemacht. Besonders lieb habe ich eine kleine Fee namens Jinx gewonnen.

Auch andere Fabelwesen schreibt Isabell May mit ihren Worten ins Leben. Realistisch wirkend erzählt sie von Dämmerkatzen, Kelpies und Blutwölfen. So erweckt sie eine geheimnisvolle Atmosphäre, die durch die Magie komplettiert wird. In mehreren Zeitebenen erfährt der Leser immer mehr von Vael während Lelani an ihren Abenteuern wächst.Spannung und Gefühl wechseln sich ab und feseln den Leser ans Buch. Auch Humor kommt nicht zu kurz. Mit ihrer bildhaften Sprache und ihrem flüssigen Schreibstil lädt Isabell May in „Shadow Tales- das Licht der fünf Monde“ in ein wunderbares Abenteuer ein, welches ich gerne empfehlen möchte.

„Shadow Tales- das Licht der fünf Monde“ ist der erste Band einer Dilogie. In diesem ersten Teil bleiben ein paar Fragen offen, die einen auf Teil zwei hoffen lassen. Dieser erscheint am 27.11.2020.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie
Veröffentlicht am 15.03.2020

Natürlich sauber!

Simply Clean für ein gesundes Zuhause
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Die Autorin Becky Rapinchuk ist Putz- Expertin, Mutter, Bloggerin und war Kunstlehrerin. Aus ihrem großen Erfahrungsschatz aus diesen Berufen/ Berufungen teilt sie in „Simply Clean“ Tipps und Tricks, sowie ...

Die Autorin Becky Rapinchuk ist Putz- Expertin, Mutter, Bloggerin und war Kunstlehrerin. Aus ihrem großen Erfahrungsschatz aus diesen Berufen/ Berufungen teilt sie in „Simply Clean“ Tipps und Tricks, sowie Rezepte zum Saubermachen von Haus und sogar Körper. Dieses Buch ist sehr aktuell in Zeiten, in denen jeder mehr auf die Umwelt achten sollte und gesund bleiben möchte. Auch, um einen Minimalismus oder Zero- Waste- Lifestyle anzustreben, eignet sich dieses Buch.

Mit ansprechenden Bildern, nützlichen Tabellen und einfachen Rezepten überzeugt „Simply Clean“. Der Aufbau des Buches ist übersichtlich. Besonders haben mir die Duftkombinationstipps gefallen. Becky Rapinchuk empfiehlt zu den selbst gemachten Reinigungsmittel ätherische Öle zuzufügen, da viele Leute „‚sauber‘ mit einem bestimmten Duft“ (S.57) verbinden und so auch im Kopf ankommt, dass die Wohnung sauber ist. Auch lässt sich so eine „behagliche Stimmung ins Haus“ (S. 150) zaubern.

Das Buch „Simply Clean“ ist ein sehr empfehlenswertes Buch für Jeden, der auch beim Putzen auf die Umwelt achten möchte. Außerdem gibt es noch Tipps, wie man das Putzen an sich beschleunigen kann. Ich möchte aber davor warnen, alle Reinigungsmittel, die hier als „giftig“ bezeichnet werden, wenn man nicht allergisch auf sie reagiert, sofort wegzuschmeißen, da dies eine viel größere Umweltkatastrophe darstellt, als die Produkte einfach fertig zu benutzen. Besser ist es, die Produkte langsam aufzubrauchen und gegen bessere Alternativen einzutauschen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Kochen für jeden Tag

Rachs Rezepte für jeden Tag
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„Rachs Rezepte für jeden Tag - Große Küche für kleines Geld“ ist im November 2019 im Gräfe und Unzer Verlag erschienen und zeigt auf über 200 äußerst ästhetischen und appetitanregenden Seiten Rezepte für ...

„Rachs Rezepte für jeden Tag - Große Küche für kleines Geld“ ist im November 2019 im Gräfe und Unzer Verlag erschienen und zeigt auf über 200 äußerst ästhetischen und appetitanregenden Seiten Rezepte für Hauptmahlzeiten, die laut den extra angegebenen Zeiten in 20- 60 Minuten zubereitet sind. Zusätzlich gibt es noch Rezepte für Desserts und „Grundrezepte“. Die „Grundrezepte“ sind zum Beispiel zum Herstellen von veganer Mayonnaise, Brühen oder Vinaigrette.

Wie ich koche:
Da ich histaminarm kochen muss, aber auch weil ich sehr leidenschaftlich koche, koche ich sehr selten genau nach Rezept. Ich koche nach dem, was der Kühlschrank hergibt, worauf ich Lust habe und wie ich es vertrage. Gute Rezepte zeichnen sich für mich dadurch aus, dass sie gute Inspirationsquellen sind und dass sie wandelbar sind. Ich denke, dass die meisten Leute so denken, da es immer mal Dinge in Rezepten gibt, die man nicht mag oder verträgt. Außerdem ist Geschmack sehr subjektiv. Damit ein Rezept perfekt zu einem passt, sollte es perfekt nach eigenem Geschmack umgeändert werden können.

Das habe ich unter anderem gekocht :
S.60 Pellkartoffeln mit Quark, Leinöl und Rohkost
Dieses Rezept habe ich jetzt schon zum 2. Mal gekocht. Ich habe immer den im Rezept stehenden Löwenzahnsalat durch Chicorée ersetzt und diesen mit den gekochten Kartoffeln angebraten. Das Rezept ist sehr einfach und trotzdem sehr lecker. Ein Gericht, welches man jeden Tag zubereiten kann, weil es sehr einfach ist.

S. 105 Ofengemüse mit Ziegenkäsedip
Nach dem Originalrezept werden Zucchini, Aubergine, Paprikas, Zwiebeln und Kartoffeln im Ofen gebacken, und dann mit Ziegenfrischkäse, mit Milch zur Soße gerührt, gegessen. Hier habe ich die Aubergine durch Kürbis ersetzt und den Ziegenfrischkäse einfach 5 Minuten vor Schluss auf das Ofengemüse gegeben. Die Zwiebeln hab ich durch Schalotten ersetzt. Ich liebe solche Rezepte, da sie alle meine Anforderungen erfüllen: einfach, schnell, individuell umsetzbar, sehr lecker.

S. 106 Gebackene Süßkartoffeln mit Feta, Zucchini und Tomatensalat
Hier hab ich den Tomatensalat weggelassen. Ich wäre vermutlich niemals auf die Zutatenzusammenstellung (Süßkartoffel, Feta und Zucchini) gekommen. Aber es schmeckt so gut, dass ich es unbedingt wiederholen möchte.

S.134 Kürbisrisotto mit Birne, Walnuss und Radicchio
Das war unglaublich lecker! Ich liebe Risottos, da sie meist sehr einfach zuzubereiten sind und dafür aber nach ganz großer Küche schmecken. Dieses hier ist ein glänzendes Beispiel dafür. Im Rezept steht, dass man erst ein Kürbispüree aus der Hälfte des Kürbis herstellt, welches man später unterrührt, damit das Risotto schön cremig wird. Schlotzig, wie man oft im Fernsehen bei Kochsendungen hört. Das habe ich nicht gemacht, ich wollte es so schnell und so einfach wie möglich machen. Auch habe ich Walnüsse durch Pecanüsse und Parmesan durch jungen Gouda ersetzt. Es wurde ein voller Erfolg. Cremig und köstlich.

S. 217 Gemüsebrühe
Hier habe ich Tomaten und Champignons durch mehr vom anderen Gemüse und die Zwiebeln durch Schalotten ersetzt und es wurde eine wirklich gute Gemüsebrühe. Ich werde sie noch häufiger auf Vorrat kochen. Sie landete teilweise im traumhaft guten Risotto.

Meine kulinarische Reise mit diesem Kochbuch ist noch lange nicht zuende. Es gibt noch viele weitere Rezepte, die ich unbedingt kochen möchte. Aber das, was ich gekocht habe, hat mir sehr geschmeckt.

Fazit:
Es gibt hier vermutlich für jeden etwas. Vom Veganer bis zum Vegetarier bis zum Fleischesser. Die Schwierigkeitsgrade reichen von einfach bis mittel. Die Zutaten sind einfach zu erhalten mit sehr wenigen Ausnahmen wie zum Beispiel Topinambur oder Löwenzahnsalat. Die Dessertecke ist sehr klein geraten, aber da man das Kochbuch höchstwahrscheinlich eher wegen Rachs gutem Namen, der eher für Hauptgerichte und weniger für Desserts steht, kauft, kann ich dies nicht als Minuspunkt sehen. Ich möchte dieses Rezeptbuch jedem empfehlen, der einfache Rezepte für Hauptmahlzeiten sucht, welche nach gehobenerer Küche schmecken. Das Motto „Große Küche für kleines Geld“ wird für mich erfüllt.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Kochen nach Serien &Filmen

Filmreif kochen
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Das Kochbuch "FIlmreif Kochen" von Eva Dotterweich, welches im September 2019 im Verlag Ehrenwirth erschienen ist, vereint gleich drei gesellige Abendbeschäftigungen. So kann man sich mit dem Buch für ...

Das Kochbuch "FIlmreif Kochen" von Eva Dotterweich, welches im September 2019 im Verlag Ehrenwirth erschienen ist, vereint gleich drei gesellige Abendbeschäftigungen. So kann man sich mit dem Buch für einen schönen Abend mit Freunden verabreden, um dort erst gemeinsam nach den Rezepten zu kochen und dann, während man einen der zahlreichen Film- oder Serientipps aus dem Buch kuckt, das Gekochte zu genießen. Von Snacks bis Hauptmahlzeiten ist hier alles vorhanden, was Süß- oder Salzigmäuler begeistern wird. Da man gewisse Zutaten ohne Probleme weglassen kann, um viele Rezepte vegan, vegetarisch oder histaminarm zu machen, eignet sich dieses Kochbuch für eine breite Leserschaft. Die dazugehörigen Bilder regen dabei schon vor dem Kochen den Appetit an.

Die Fotographien sind stimmungsvoll und passen immer zu dem vorgestellten Film oder der vorgstellten Serie. So sieht es zum Beispiel so aus, als würden sich bekannte Figuren aus den vorgestellten Serien auf das Essen freuen. Da die Fotos außerdem sehr appetitanregend sind, bekommt man auch als Betrachter große Lust mit dem Kochen loszulegen. Die Idee zu Filmen und Serien oder Büchern ein Kochbuch zu machen ist zwar nicht neu, aber hier stehen keine Rezepte zu Gerichten, die in den Serien oder Filmen gegessen werden, sondern Rezepte zu denen Eva Dotterweich durch die Filme und Serien inspiriert wurde. Viele verschiedene Serien und Filme werden vorgestellt und ansprechend mit den Fotos und Rezepten in Szene gesetzt.

Die Rezepte sind leicht umzusetzen und passen gut zu gemeinsamen Filmeabenden. Mich haben die Rezepte an meine Studentenzeit erinnert und ich glaube, dass Studenten auch die Zielgruppe dieses Kochbuches sind. In meiner Studentenzeit hab ich mich weniger an Rezepte gehalten, sondern eher spontan gekocht. Auch heute benutze ich Rezepte eher als Inspiration. Scheinbar bin ich da aber nicht die Einzige. „Filmreif Kochen“ eignet sich als Inspirationsquelle hervorragend. Aufpassen sollte man unbedingt beim Abschmecken und sich nicht genau an Salzangaben halten, da Geschmäcker unterschiedlich sind und man sonst leicht etwas versalzen kann.

Ich persönlich habe, trotz Histaminintoleranz, gute Erfahrungen mit dem Kochbuch gemacht. Einige Zutaten musste ich zwar umstellen, aber dies fiel mir sehr leicht. Zum Beispiel habe ich Dilophosaurus, eine Art Pho, also asiatische Suppe, mit Huhn statt mit Schweinefleisch gekocht und werde sie bestimmt so noch einmal kochen. Mein Lieblingssnack sind die kleinen Feuerteufel, das sind Cashews, welche in Ahornsirup und Chilli (bei mir Cayennepfeffer) karamellisiert sind. Ich empfehle dabei das Sonnenblumenöl wegzulassen. Auch sehr lecker sind die Scones mit Frischkäse-Lachs Creme aus dem Kapitel Game of Scones und Salatbowl mit Maultäschlemotiv aus dem Cookbuster Tatort (bei beiden Rezepten müssen einige Zutaten, um es histaminarm zu machen, ausgetauscht werden, aber es gelingt trotzdem sehr gut!).

Ich empfehle dieses Kochbuch als Weihnachtsgeschenk für Studenten, die gerne Kochen, Serien und Filme lieben und gerne gesellige Abende mit Freunden ausrichten. Und ganz ehrlich? Auf welchen Student trifft das nicht zu?

  • Cover
  • Rezeptideen