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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2019

Gelungen

Rosengift
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"Rosengift" kann als Jugendbuch-Thriller von einer bekannten Autorin, nämlich Susanne Mischke, mit interessanten Figuren und einer spannenden Story überzeugen. Leider war der Spannungsbogen dann doch nicht ...

"Rosengift" kann als Jugendbuch-Thriller von einer bekannten Autorin, nämlich Susanne Mischke, mit interessanten Figuren und einer spannenden Story überzeugen. Leider war der Spannungsbogen dann doch nicht so gelungen wie bei anderen Jugendbuch-Thrillern.


Matilda hat einen Verehrer. Patrick steht da auch zu und möchte ihr mit verschiedenen Gesten zeigen, dass er großes Interesse an ihr hat. Doch Matilda, die sich zunächst geschmeichelt fühlte, ist schon sehr bald genervt von den vielen Aktionen und der ältere Chris scheint auch viel spannender zu sein. Plötzlich schlagen die romantischen Gesten um und sie erhält bedrohliche Nachrichten.


Es vergeht einige Zeit bis Matilda die erste böse Nachricht erhält. Das zieht sich ein wenig hin. Es gibt dann eine lange Phase in dem der Leser und Matilda vermuten und überzeugt sind wegen der verschiedenen Indizien, den Täter zu kennen. Aber dann wendet sich das Blatt. 

Die Auflösung des Täters schlug jedoch nicht wie eine Bombe ein und der Hintergrund der Tat wirkte etwas "flach" und nicht sehr tiefgründig. Ziemlich schnell war der Höhepunkt und die Auflösung dann abgegessen und die Geschichte zu Ende. Sehr schade!

Nichtsdestotrotz war die Geschichte spannend, wenn auch etwas langatmig in der Mitte und zu schnell beendet zum Schluss. Empfehlen würde ich das Buch trotzdem sehr gern. Es gefiel mir und konnte mich am Buch halten. Ich hatte nicht das Gefühl meine Zeit zu verschwenden.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Eine gute, gelungene Fortsetzung

Ein ganz neues Leben
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"Ein ganzes halbes Jahr", also der Vorgänger zu "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes war unbeschreiblich gefühlvoll und versprühte einen Haufen Emotionen. Der zweite Teil zur Reihe war auch gelungen, ...

"Ein ganzes halbes Jahr", also der Vorgänger zu "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes war unbeschreiblich gefühlvoll und versprühte einen Haufen Emotionen. Der zweite Teil zur Reihe war auch gelungen, konnte aber nicht mehr so stark beeindrucken wie der erste Band. Böse Zungen würden sagen es hätte das Buch nicht gebraucht. Ja, vielleicht ist das so, aber trotzdem gefiel mir die Geschichte im Gesamtbild. Am Ende standen mir wieder Tränen in den Augen. Es verleitet mich stark, den dritten Band zu kaufen.


Das Buch beginnt und Lous Leben ist so gar nicht wie Will sich das für die junge Frau vorgestellt hat. Sie hat einen doofen Job, lebt in einer tristen Wohnung, fernab ihrer Familie. Eines abends steht sie angetrunken auf dem Dach ihrer Wohnung und stürzt.

Ab diesem Punkt nimmt ihr Leben wieder Fahrt auf. So einige interessante Figuren purzeln in ihr karges Leben. Irgendwann steht ein Mensch aus Wills Leben vor ihrer Tür und bringt Lous Leben ordentlich durcheinander.

Mittlerweile besucht Lou auch eine Weiterleben-Gruppe, aber Will ist noch immer überall.


Mir gefiel die Geschichte gut. Nach längeren Pausen kam man als Leser immer wieder schnell in die Story und musste nicht zurück blättern. Der Schreibstil ist angenehm unterhaltsam, leicht und flüssig zu lesen. Jojo Moyes schreibt mit viel Witz, Spannung und natürlich ganz viel Herz. Man lacht, man bangt und man weint. Lous Leben lässt einen nicht einfach zurück. Das Ende des Buches schon. Es ist absolut herzergreifend für mich gewesen, aber unbefriedigend. Gäbe es keinen Nachfolger, würde ich mich ärgern und immer fragen, wie es weitergeht.

So einige Sätze - so simpel sie waren - berührten mich sehr. (Ich denke da an Luftballons und einfach loslassen). Es ist eine Metapher - eine einfache, aber eine ergreifende. Sehr gelungen.


Das Cover ist dem ersten Teil angepasst und fügt sich fantastisch in die Reihe ein.


Fazit: wem der erste Teil genügt, kann das Buch getrost im Regal stehen lassen. Wer neugierig ist, wie Lou ihr Leben ohne Will meistert, darf gerne hier weiterlesen. Es ist wahnsinnig schön und man lernt soviele neue Leute kennen, die sich in mein Herz bereits eingeschlichen haben.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Ich musste abbrechen, da ich einfach nicht in die Geschichte eintauchen konnte

Sturmtochter, Band 1: Für immer verboten (Dramatische Romantasy mit Elemente-Magie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Ich liebe Fantasy und Young adult. Von daher traf dieses Buch scheinbar meinen Geschmack. Es spielt in Schottland und stimmte mich ebenfalls positiv, denn bekanntermaßen ist diese Gegend wunderschön und ...

Ich liebe Fantasy und Young adult. Von daher traf dieses Buch scheinbar meinen Geschmack. Es spielt in Schottland und stimmte mich ebenfalls positiv, denn bekanntermaßen ist diese Gegend wunderschön und eine gern genommene Kulisse für Romane.

Das Cover sprach mich sofort an. Ich finde es wunderschön und verleitet den potentiellen Leser auf jeden Fall das Buch in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen. Der Titel passt, denn es ist eine Anspielung auf den Inhalt.


Das Buch beginnt und wir lernen das junge Mädchen namens Ava kennen. Sie lebt in Schottland und geht am Abend mit einem Jungen auf die Jagd nach Elementare. Sie bekämpfen diese Wesen, um die Menschheit zu beschützen. Schon bald erfährt sie, dass sie selbst ein Elementar ist und sie das Wasser kontrollieren kann. Doch diese Gabe hat sie noch nicht im Griff und alles Wasser um sie herum (auch das Wetter in der Gegend) spielen verrückt.


Soweit so gut. Bis Seite 130 habe ich gelesen. Aber irgendwie kam ich in die Geschichte nicht rein. Also habe ich abgebrochen. Ich kann nicht genau beschreiben aus welchem Grund mich die Geschichte packen konnte. Das tut mir leid, da ich davor nur positives gelesen habe. 

Ich werde mir die Fortsetzungen im Februar '19 und im September nächstes Jahres nicht kaufen. 

Das Buch ist leider für mich ein Flop. Wahrscheinlich waren die Erwartungen zu hoch.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Ich bin überwältigt

Ein ganzes halbes Jahr
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Diesem Buch bin ich verfallen, weil gefühlt jede Frau "Ein ganzes halbes Jahr" scheinbar gelesen hatte. Ich kaufte es, dachte aber nicht, dass dieses Buch so ergreifend ist. Ich bin begeistert. Es ist ...

Diesem Buch bin ich verfallen, weil gefühlt jede Frau "Ein ganzes halbes Jahr" scheinbar gelesen hatte. Ich kaufte es, dachte aber nicht, dass dieses Buch so ergreifend ist. Ich bin begeistert. Es ist keine kitschige Lovestory, sondern beinhaltet ein trauriges, aber wichtiges Thema und zeigt uns eine Liebe, die mehr als besonders ist zwischen zwei jungen Menschen, die sich vermutlich nie getroffen hätten.



Das Buch bietet jede Menge Gesprächsstoff. Vermutlich weiß bereits jeder (spätestens nach der Verfilmung) um was es in diesem Buch geht. Trotzdem fasse ich es noch einmal kurz und prägnant zusammdn.

Lou kommt aus einer Kleinstadt. Sie führt ein einfaches Leben, hat einen Job im Cafe und eine langjährige Beziehung. Als das Cafe schließen muss, muss sie sich neu orientieren und meldet sich beim Arbeitsamt. Dort bekommt sie eine Stelle in einem gut situierten Haus angeboten. Sie soll den behinderten Sohn einer wohlhabenden Familie pflegen.

Dieser junge Mann ist 35 Jahre alt und ein gutaussehender, aber zunächst etwas griesgrämiger Mann. Er war vor diesem Unfall, der ihm das Rückenmark zerstörte, ein sehr sportlicher fitter Geschäftsmann. All das ist vorbei. Seine Vitalität nahezu komplett eingeschränkt. Kein Leben was er sich wünscht.



Spoiler 


Wie geht man mit einem Mann um, der sein Leben beenden möchte? Diese Frage muss sich Lou stellen. Will gab seiner Familie ein ganzes halbes Jahr Zeit, um sich zu verabschieden. Danach möchte er in die Schweiz und sein Leben ein Ende setzen. Lou erfährt dies sehr schnell und schmiedet einen Plan. Sie zeigt Will wie schön das Leben ist. Er darf nicht einfach den Tod wählen. 


Jojo Moyes zeigt dem Leser eine besondere Liebesgeschichte. Sie zeigt Lous Bemühen und lässt den Leser immer und durchgängig hoffen, dass sie es schafft Will umzustimmen. Ich wünschte mir so sehr ein Happy End.


Ich musste oft mit den Tränen kämpfen. Nie hätte ich gedacht, dass Lou es nicht schafft Will umzustimmen. Er wählt den Tod und lässt sich zurück. Sie liebten sich. Aber eine Beziehung war ihm nicht Grund genug am Leben zu bleiben. Dies war kein Leben für ihn. Er kann nicht der Mann für Lou sein, der er gern sein wollte.

Letztendlich kann ich jede Seite verstehen und möchte niemals in solch eine Situation geraten.

Es zeigt die verschiedensten Sichtweisen, von Familie, Nahestehenden und Aussenstehenden. Nicht jeder kann seinen Wunsch nachvollziehen.

Es ist ein schwieriges Thema, aber wundervoll verpackt. Ich trage dieses Buch in meinem Herzen und liebe Lou und Will. Es ist nicht die Liebesgeschichte mit dem Ende was ich mir wünschte, aber das Leben ist nicht immer fair. Ich denke, Will hat Lou so sehr verändert, dass sie es schaffen wird. Sie wird Will nie vergessen, aber weiterleben können ohne am Schmerz zu vergehen.


Fazit 

Ein bahnbrechendes emotionales Buch, das gelesen werden muss. Es war so so schön und bleibt eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Nun widme ich dem zweiten Band und bin gespannt, wie es mit Lou weitergeht. Ich mag sie und ihre Strumpfhosen so gern!

Veröffentlicht am 19.12.2018

Ein guter Thriller

Nummer 25
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Der Titel "Nummer 25" ist in diesem Buch Programm, denn der berühmte und erfolgreiche Autor Andreas Zordan wird verfolgt und erpresst. Nur er kann verschwundene Mädchen aus der Gewalt des Psychopathen ...

Der Titel "Nummer 25" ist in diesem Buch Programm, denn der berühmte und erfolgreiche Autor Andreas Zordan wird verfolgt und erpresst. Nur er kann verschwundene Mädchen aus der Gewalt des Psychopathen befreien.

Er selbst beschreibt sich als Psychopath und meint, wenn er seine Fantasien nicht in seinen Thrillern ausleben würde, müsste er es in der Realität tun. Das macht ihn angreifbar. Letztendlich heißt es Psychopath gegen Psychopath und niemand weiß wer hier ein falsches Spiel spielt.


Frank Kodiak ist das Pseudonym von Andreas Winkelmann, der für mich eine Aushängeschild für sehr gute Thriller ist, der sogar an Sebastian Fitzek heran reicht.

Hier schreibt er nun unter einem anderen Namen und veröffentlichte im Droemer Knaur Verlag das Buch "Nummer 25".

Der Klappentext klang sehr vielversprechend und überzeugte mich direkt. Beim Lesen jedoch bemerkte ich einen Unterschied zu anderen Büchern von ihm, die ich bereits verschlungen hatte. Irgendwie kommt dieses Buch dort nicht heran.

Natürlich war es spannend und eklig und hatte gelungene Wendungen, jedoch war die Geschichte und die Wechsel etwas verwirrend für mich. Oftmals konnte ich nicht herauslesen, ob wir uns nun in der Vergangenheit befanden oder ob dies eine Passage aus dem Roman des Autoren Andreas Zordan war. Vielleicht war das aber auch beabsichtigt von Herrn Winkelmann, denn am Ende wird deutlich wie die Zusammenhänge aus der kursiven Schrift und dem jetzigen Verlauf der Geschichte bestehen.

Manchmal wirkte der Inhalt der Geschichte auf mich sehr an den Haaren herbeigezogen. Vor allem am Ende, als das große Rätsel gelüftet wird und der Täter gesteht. Das wirkte auf mich sehr unglaubwürdig und unrealistisch, aber ich kenne mich nun auch nicht mit Psychopaten aus. Möglicherweise ergibt dies ja doch Sinn (wenn nicht, dann zumindest aus der Sicht des Täters.).

Trotz allem war der Schreibstil sehr sehr gut. Frank Kodiak schreibt spannend, abgründig, auch eklig und überraschend. Es gab viele unerwartete Wendungen und mehr als gelungene Täuschungen.

Das Ende und die an den Leser gerichteten Worte fand ich besonders und hebt sich damit von anderen Romanen ab. 

Das Cover, aber vor allem der Titel sind sehr passend gewählt. Der Name des Titels erklärt sich schnell und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. 

Witzig ist der Vergleich zum Autoren Andreas Winkelmann und dem Protagonisten, dem irren Schriftsteller mit dem gleichen Namen "Andreas". Wollte uns der Autor damit etwas sagen? ;)

Trotz einiger Schwachstellen, war das Buch durchaus empfehlenswert und beschert dem Leser aufregende Stunden.