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Veröffentlicht am 11.01.2019

Simon Beckett in Höchstform

Die Chemie des Todes (MP3-CDs ungekürzt)
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Ich hatte vorab schon viel von Simon Beckett gehört. Er schien ein toller Autor, der es versteht, den Leser bis zur letzen Seite immer wieder überraschen zu können und die Spannung konstant hoch zu halten.
Durch ...

Ich hatte vorab schon viel von Simon Beckett gehört. Er schien ein toller Autor, der es versteht, den Leser bis zur letzen Seite immer wieder überraschen zu können und die Spannung konstant hoch zu halten.
Durch einen eher unglücklichen Zufall ("Sie haben eine Gehirnerschütterung. Machen Sie sich ein Hörbuch an, nichts anstrengendes fürs Gehirn - nicht lesen!") nutzte ich also die Zeit, um mich nach einem passenden Hörbuch für die nächsten Tage umzusehen.
Es sollte spannend sein, mich etwas ablenken und eine angenehme Sprechstimme haben.
Nach kurzer Zeit entschied ich mich für dieses - und wurde nicht enttäuscht!

Die Geschichte ist toll aufgebaut, schon nach den ersten paar Minuten ist man mitten drin im Thema Tod und Verwesung. Nun kann man meinen, dass das ja ein ungewöhnlicher Einstieg für eine Geschichte ist - aber hier passte es perfekt!
Das Hörbuch ist meist aus der Ich-Perspektive von David Hunter geschrieben, sodass man schnell in seine Welt eintauchen kann und sich das kleine Örtchen, was er nun sein "zu Hause" nennen darf, gut vorstellen kann.
Der Sprecher versteht es, die Stimmlage bei jedem einzelnen Charakter zu verstellen, sodass trotz einem Sprecher klar wird, wer da gerade spricht.

Das Hörbuch hat mich gut unterhalten, es gab einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte - und ich saß manches Mal auf meinem Sofa und dachte: "Woaw, diese Spannung und diese Hektik so akustisch rüberzubringen ist schon eine Kunst."

Ich werde auf jeden Fall mir den 2. Teil von David Hunter auch als Hörbuch holen - mal schauen, ob er mich genauso überzeugen kann wie dieser Teil I.

Veröffentlicht am 05.05.2020

Spannende Idee, leider keine überzeugende Umsetzung..

Suizid
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Inhalt (Klappentext):
Der rätselhafte Selbstmord ihres Mannes ist nur der Anfang eines ungeahnten Albtraumes: Auf der Suche nach einer Erklärung für seinen Tod entdeckt FBI-Agentin Jane Hawk einen landesweiten ...

Inhalt (Klappentext):
Der rätselhafte Selbstmord ihres Mannes ist nur der Anfang eines ungeahnten Albtraumes: Auf der Suche nach einer Erklärung für seinen Tod entdeckt FBI-Agentin Jane Hawk einen landesweiten Anstieg unerklärlicher Suizide. Als sie der Spur weiterfolgt, erhält sie eine unmissverständliche Warnung: Ein Unbekannter dringt in ihr Haus ein und bedroht ihren Sohn. Jemand Mächtiges scheint dahinterzustecken. Da Jane nicht mehr weiß, wem sie trauen kann, geht sie in den Untergrund. Getrieben von dem Willen, ihre Familie zu schützen und den Tod ihres Mannes zu rächen, macht sie die Jäger nun zu Gejagten.

Meine Meinung:

Suizid hatte mich zu Beginn von der Idee der Geschichte begeistert. Ich war gespannt, wie der Autor dies umsetzen würde und wie sich die Geschichte entwickeln würde.
Leider muss ich nun, nach Beendigung des Buches, sagen, dass ich mir eine andere/ bessere Umsetzung der eigentlichen Idee gewünscht hätte.
Ab der Hälfte zog sich die Geschichte zu sehr. Es kamen für mein Gefühl zu viele verschiedene Personen vor, die über mehrere Ecken miteinander in Verbindung standen. Auch das eigentliche Rätsel, wie es zu dem Suizid kam, schwindet immer mehr in den Hintergrund.
Ich habe das Buch trotz allem zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, ob Jane Hawk eine Aufklärung gelingt.

Den zweiten Teil werde ich mir aber wohl nicht kaufen...Schade.

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Veröffentlicht am 26.10.2019

Die Idee der Geschichte war toll, aber...

Die Phantasie der Schildkröte
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Hier kommt meine Rezension zu dem Buch "Die Phantasie der Schildkröte".

Kurz zum Inhalt:
Die Hauptperson in diesem Buch ist Edith. Sie ist eine Versicherungsangestellte mit festen Strukturen und Tagesabläufen. ...

Hier kommt meine Rezension zu dem Buch "Die Phantasie der Schildkröte".

Kurz zum Inhalt:
Die Hauptperson in diesem Buch ist Edith. Sie ist eine Versicherungsangestellte mit festen Strukturen und Tagesabläufen. So hat sie für jeden Tag ein festes Outfit, Dienstagsabends schaut sie bestimmte TV-Serien, und und und.
Eines Tages begegnet ihr ein kleines Mädchen, dessen Name märchenhaft scheint ;) Dieses Mädchen ist ab sofort Teil ihres Lebens und bringt so einiges durcheinander.


Wie es mir gefallen hat:
Der Titel meiner Rezension verrät es bereits, es gibt ein kleines "aber". Eventuell ist es auch ein großes "Aber", denn ich habe leider das Buch nach knapp 100 Seiten abgebrochen. Bücher breche ich höchstselten ab, eigentlich versuche ich immer, mich zu motivieren, es zu Ende zu lesen.
Also, die Idee der Geschichte hat mich direkt angesprochen. Ich hielt es für eine schöne "Geschichte für Zwischendurch", mit viel Witz und Alltagsproblemen.
Der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen, auch wenn die Kapitel immer recht lang waren (Ich bin so ein Typ "Kapitel-Leser", weil ich immer denke, dass der Autor sich ja was dabei gedacht hat, wann er ein Kapitel enden lässt und ein neues beginnt).
Auch die Personen, Edith und das kleine Mädchen, fand ich sehr sympathisch.

Doch leider konnte mich diese Geschichte nicht so fesseln. Es wurde immer sehr lange und ausgiebig darauf eingegangen, was Edith denkt oder fühlt. Einige Situationen wirkten dadurch sehr in die Länge gezogen, was es schwer gemacht hat, mit Begeisterung weiter zu lesen. Sehr schade!