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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2020

Eine Dystopie die noch lange in den Köpfen bleiben wird

Ventadorn
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Dieses Buch schrie mich optisch förmlich an. Für mich ein absolut geniales Cover. Es passt völlig auf den Inhalt der Geschichte und ist mit wirklich gut gelungen. Das ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Dieses Buch schrie mich optisch förmlich an. Für mich ein absolut geniales Cover. Es passt völlig auf den Inhalt der Geschichte und ist mit wirklich gut gelungen. Das Buch ist in mehreren Kapiteln eingeteilt. Kurze und gut gewählte Länge der Kapitel lassen einen schnellen Lesefluss zu. Ich hatte mit dem angenehmen Schreibstil eine tolle Lesezeit. Modern, knackig und mit ein wenig Witz ist der Spaß, hier auf ein paar tolle Stunden mit einem Buch, gegeben.


Fazit:
Thomas Knüwer, ein Autor den ich für mich neu entdeckt habe. Über den Inhalt des Buches muss ich nicht viel sagen, denn der Klappentext verrät so einiges und dennoch steckt so viel mehr in dem Buch. Ich habe die Seiten förmlich weggesuchtet. Als Leser hast du 3 Handlungsstränge vorgegeben, die erst ganz zum Schluss zusammenführen. 3 Handlungsstränge die nicht unterschiedlicher sein könnten. Es wird nie langweilig, denn in jedem Kapitel erfährt der Leser mehr über Machenschaften, Zukunftsvisionen, Mord und eine Welt, die nicht realer sein könnte. Es ist erschreckend, wenn ich mir diese Zukunft ausmalen würde für unsere Welt. Eine Welt voller Roboter, Vernetzungen und fehlender Intimität. Eine Welt, die für uns zum Teil jetzt schon real ist. Denn Vernetzt und beeinflusst durch Werbung, Marken etc. sind wir jetzt schon. Nur in diesem Buch geht der Autor einen Schritt weiter!

Was passiert mit dir, wenn du nicht mehr weißt was deine Gedanken sind und was nicht?

Was passiert mit dir. wenn du so verzweifelt bist und nur die Wahl zwischen Leben (mit Steuerung) oder Sterben hast?

Was passiert mit dir, wenn du nicht mal mehr deinen eigenen Gedanken trauen kannst?

Hier kannst du für dich erfahren, was es mit dir macht, wenn du in solch einer Welt leben solltest. Thomas Knüwer hat für mich hier ein spannendes, fesselndes, unterhaltsames, witziges und nachdenkliches Werk geschaffen. Eine tolle Dystopie die im Kopf bleibt und nicht einfach mehr loslässt.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.07.2020

Was für ein Auftakt für eine neue Reihe!

Unendlich
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Da ich ja ein absoluter Coverkäufer bin, muss ich hier gestehen, dass mich das im ersten Moment nicht so anspricht. Jedoch musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Warum? ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Da ich ja ein absoluter Coverkäufer bin, muss ich hier gestehen, dass mich das im ersten Moment nicht so anspricht. Jedoch musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Warum? Der Klappentext hat mich so sehr angesprochen, dass ich dieses Buch anfragen musste. Dennoch haben die Cover der drei Bände einen Sinn, den man am Ende der Reihe erfahren soll. Ich bin so gespannt auf das was da aufgedeckt wird. Der Schreibstil ist echt ein Genuss! Ich liebe die Art, wie Helena mit ihren Worten und Sätzen spielt. Es fließt im Einklang mit der Story und macht mit jeder Seite mehr Spaß zu lesen. Die Kapitel waren für mich von einer guten Länge, so dass ich das Buch innerhalb von 3 Tagen weggesuchtet habe.

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Fazit:

Eines meiner Jahreshighlights habe ich mit der Triologe von Helena entdecken dürfen. Der Klappentext verspricht nicht nur eine tolle und interessante Story, sondern hält es auch von Anfang bis zum Ende durch. Wir lernen 5 junge Menschen kennen, die nicht unterschiedlicher sein können. Sie müssen durch missglückte/furchtbare Umstände ihr stetiges Dasein in ein Spannendes und Actionreiches Leben tauschen. Ich liebe jeden einzelnen der fünf jungen Protagonisten. Sie besitzen soviel Farbe und Charakter, so dass diese für mich sehr lebendig wurden. Besonders Mason habe ich ins Herz geschlossen.
Stellt euch vor: Ihr seid eine Seele, die nach jedem Tod einen neuen Körper erhält. Ihr wisst erst nach Jahren, was eure Seele im vorherigen Leben getan hat. Vielleicht ward ihr ein Mörder, vielleicht eine Prostituierte, vielleicht ein Verkäufer...Euer vorheriges Leben bestimmt das nächste Leben! Ihr habt kaum Chancen euch zu verbessern. Denn was ihr später einmal als Beruf ausübt, bestimmt nicht ihr, sondern die Regierung. Diese hat sowieso die komplette Hand über euch. Oder gibt es auch hier Lücken?
Ich habe das Buch von der ersten Seite bis zur letzten mit voller Freude in mich aufgesogen. Es war erfrischend, traurig, lustig, ärgerlich und spannend. Fast jedes Kapitel hat einen Cliffhanger, welches dich quasi nicht aufhören lässt zu lesen. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Das Ende des ersten Bandes habe ich zwar vorausahnen können, hat mich jedoch sprachlos zurück gelassen. Die Art und Weise, wie Helena es schafft die Seele als das Wahre zu sehen und den Körper als Objekt, finde ich so faszinierend. Es gibt für alles eine Erklärung und nichts ist unlogisch. Gerade bei Geschichten, die ein Hauch von Dystopie enthalten, kann es schnell zu verwirrenden und komischen Erkläransätzen kommen. Hier stimmt einfach alles!
Ich muss unbedingt den zweiten Band lesen, denn es kribbelt in den Fingern. Durch diese Beschreibung der Welt konnte ich voll eintauchen und mich verlieren. Wenn ihr ein Buch mit tollen Charakteren, einer spannenden Story und einem genialen Schreibstil lesen wollt, dann solltet ihr euch Helena Weber gut merken! Denn hier bleibt der Spannungsbogen durchgehend erhalten und wird nie langweilig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2020

Ein toller Auftakt für eine Trilogie

Das Dorf (Finsterzeit 1)
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Aufmachung:

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Es wirkt spannend und sehr interessant. Ein Cover, welches ich in der Buchhandlung definitiv in die Hand nehmen würde, um zu erfahren worum es ...

Aufmachung:

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Es wirkt spannend und sehr interessant. Ein Cover, welches ich in der Buchhandlung definitiv in die Hand nehmen würde, um zu erfahren worum es sich hierbei handelt. Die Schreibweise von Sandra Toth ist sehr einfach und gut lesbar. Ich konnte sehr schnell und unkompliziert die Seiten verfliegen lassen. In diesem Buch gibt es ein Inhaltsverzeichnis, welches die Kapitel mit Überschriften aufzeigt. Die Länge der Kapitel sind sehr gut gewählt, so dass ich nie das Gefühl hatte, dass es bis zum Kapitelende zu lang war.


Fazit:

Sandra Toth feiert mit "Das Dorf-Finsterzeit 1" ihr Debut in der Buchbranche. Es ist der erste Band einer Dystopie Triologie. Ich habe das Buch sehr schnell beendet, da die Story und das Leseempfinden sehr angenehm war. Die Protagonisten waren für mich leider noch sehr durchsichtig, mit viel Potential nach oben. Laura war anfänglich ein nerviger und für mich unaustehlicher Charakter, der sich jedoch zum Ende des Buches etwas gefangen hat und für mich menschlich nachvollziehbarer wurde. Thomas ist für mich sehr grenzwertig in seinem Verhalten. Sehr ambivalent und ziemlich undurchschaubar. Er handelt für mich oft sehr überzogen krass und schwankt enorm in seinen Emotionen. Ein Eiskalter, Hundewelpe...Auch wenn die beiden Protagonisten noch ziemlich jung und unerfahren sind, was die Katastrophe betrifft, sind diese schon teilweise so abgehärtet, als wären sie seit Jahren im Überlebenskampf. Hier könnten die emotionalen Ausbrüche ein wenig entschleunigung gebrauchen. Viktor ist für mich einer der Charaktere, wo ich als Leser das Gefühl bekomme, dass die Autorin mit diesem sehr verbunden ist. Er hat eine sehr angenehme Art und wie die Autorin über ihn schreibt wirkt sehr Verbunden.
Worum es in dem Buch geht kann man anhand des Klappentextes erlesen. Jedoch wird der Leser leider kaum etwas über die Katastrophe erfahren. Hier hätte ich mir sehr gern mehr gewünscht und hoffe das der Leser in den anderen Bänden mehr Hintergründe erfahren wird. Denn dies wäre sehr spannend zu erleben, wie solch eine Katastrophe überhaupt geschehen kann. In den nächsten Bänden bitte mehr davon.
Ab und an vielen mir kleine zeitliche Fehler auf, die jedoch wenig im Gewicht lagen. Hier wäre es schön wenn der Leser mehr in den zeitlichen Rahmen involviert wird. Denn es liest sich teilweise wie ein paar Tage und dann wieder wie mehrere Monate, wobei in der kürze der Zeit immense Veränderungen geschehen. Hier könnte die Geschichte ein wenig die Beschleunigung genommen werden. Denn so könnte der Leser mehr in die Welt von Laura und Thomas eintauchen. Hier und da noch einige Doppelungen reduzieren und schon wäre die Story perfekt. Denn die Geschichte ist für sich gesehen sehr spannend, interessant und macht Lust auf mehr. Deswegen gibt es für mich nur einen Punkt Abzug! Denn die Geschichte hat sehr viel potenzial, die im Gesamtkontext eine tolle Reihe werden kann, die man im Regal stehen haben möchte.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Eine Zuckersüße Geschichte

Die Zuckermeister (1). Der magische Pakt
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Dieses Cover ist ein Traum. Selbst ich als Erwachsene Person bin sofort angesprochen und habe mich direkt verliebt. Es zeigt soviel Magie und ist durch die Farbsetzungen ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Dieses Cover ist ein Traum. Selbst ich als Erwachsene Person bin sofort angesprochen und habe mich direkt verliebt. Es zeigt soviel Magie und ist durch die Farbsetzungen und Zeichnungen sehr gut hervorgehoben. Das Gold hat einen tollen Effekt. In dem Buch sind einige Zeichnungen hinterlegt, die einfach die Geschichte visuell noch einmal wunderschön untermauert. Sehr ansprechend für Jung und Alt. Der Schreibstil ist ideal für Kinder, da er einfach und gut verständlich ist. Durch die kurzen Kapitel ist das "Dabeibleiben" an der Geschichte gut gegeben. Ich habe die Geschichte in einem Rutsch gelesen, da es sehr flüssig von statten ging.


Fazit:

Das Buch ist in erster Linie ein totaler Coverkauf. Aber nicht nur das Cover ist vielversprechend! Auch die Geschichte die sich dahinter verbirgt ist sehr schön. Momentan scheinen Geschichten von Magischen Gerüchen, Sinnen und Geschmäckern bei jedem Beliebt zu sein. Fehlt nur noch ein Magisches Gehör. Es wird dennoch nicht langweilig, da es eine eigenständige Geschichte mit eigenem Verlauf hat. Ich bin von der ersten Seite an in die Welt der Süßigkeiten gerauscht. In der Geschichte mangelt es nicht an Spannung, tollen bildlichen Beschreibungen und unterschiedlichen Charakteren. Hier erfahren Kinder einiges über Freundschaft, Skrupelosigkeit, Macht/Gier, Ungerechtigkeit und das ein Zusammenhalten sehr viel bewirken kann. Was ich darüber hinaus noch sehr erfrischend empfand, waren die Süßigkeiten an sich. Denn diese hatten lustige Namen, so dass man anhand dessen schon erahnen konnte welche Magie sich dahinter verbirgt. Sehr süße Idee.
Die Charaktere können nicht unterschiedlicher sein. Elina und Charlie sind einander nicht grün. So scheint es! Ist dies nur eine falsche Wahrnehmung von Elina? Das müsst ihr herausfinden. Einzig, was mich ein wenig störte, sind manche Zickereien, die für mich wenig nachvollziehbar waren. Vielleicht ist dies aber auch meinem Alter geschuldet.
Für mich eine wunderschöne Magische Geschichte über Freundschaft und Abenteuer. Nach dieser Geschichte muss man einfach an Magie, Wunder und eine Welt voller verzauberten Süßigkeiten glauben. Für mich ein magischer Auftakt für eine sehr vielversprechenden Reihe. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2020

Tolle Idee, schwache Umsetzung

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Das Cover finde ich echt schön. Optisch sieht es nach einer tollen Fantasystory aus. Das Buch enthält eine Karte, so dass der Leser eine Vorstellung der zwei Schulen ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Das Cover finde ich echt schön. Optisch sieht es nach einer tollen Fantasystory aus. Das Buch enthält eine Karte, so dass der Leser eine Vorstellung der zwei Schulen erhalten kann. Das Buch ist in mehreren Abschnitten eingeteilt, mit einem sogenannten Inhaltsverzeichnis. Diese enthalten Überschriften, und dem dazugehörigen Seitenbeginn. Somit kann der Leser ein bestimmtes Kapitel schnell finden. Gut für sogenannte Buddyreads oder Leserunden. Mit der sprachlichen Ausdrucksweise in dem Buch kam ich nur schwer zurecht. Ich brauchte lange um mich einigermaßen an den Schreibstil zu gewöhnen. Diese machte dem flüssigen Lesevergnügen ein gewaltigen Strich durch die Rechnung. Wirklich schade!

Fazit:
Den ersten Band von "The School for Good and Evil" habe ich in einer Leserunde, gemeinsam mit einigen anderen Lesern, gelesen. Wahrscheinlich hat mir diese Runde insofern geholfen, dass ich das Buch nicht abbrechen musste. Denn ich quälte mich zwischendurch wirklich durch das Buch. Unabhängig von dem Schreibstil, welches mich durch das Buch hinweg genervt und angestrengt hat, begann die Story interessant und ansprechend. Die Idee, eine Schule für "Gute und Böse" Kinder, in Verbindung mit Märchen zu bringen, ist einfach genial. Es verschwinden immer 2 Kinder, die von dem "schwarzen Mann" mitgenommen werden und in ihrer jeweilige Schule ausgebildet werden. Um dann später in ihrer Geschichte in Form eines Märchens wieder aufzutauchen. Die Handlungen werden aus der Sicht von Agatha und Sophie geschildert. Natürlich sind die Handlungen vorhersehbar, dennoch war ich von den Protagonisten enttäuscht. Es war oberflächlich und unlogisch in vielen Handlungen. Ich habe noch nie soviel Egoismus und durcheinander in einer Beziehung zwischen zwei Protagonisten erlebt. So schnell wie sie gemeinsam zusammenhielten, so schnell arbeiteten sie plötzlich gegeneinander. Für mich mehr als unverständlich. Die Protagonisten waren für mich ohne viel Farbe. Lediglich die Oberflächlichkeiten, die sich aus "gut" und "böse" ergeben, waren hier gegeben. Somit fing mich, insbesondere Sophie, irgendwann an zu nerven. Dennoch hatte mich das Buch ab der hälfte mehr eingefangen. Denn was ich dem Buch echt positiv anrechnen muss ist die Tatsache, dass hier sehr viel Action passiert. Wenn nun auch noch die nervigen Protagonisten weniger unlogische Handlungen tätigen würden und einige unnötige Seiten gekürzt, wäre dass Buch von Anfang an etwas besser gewesen.
Gelinde gesagt, steht hier ein tolles Cover gegen eine durchschnittliche Umsetzung der Story. Schade eigentlich. Denn Potential hat die Idee in jedem Fall. Dennoch werde ich den nächsten Band weiterlesen, da ich hoffe, dass die Geschichte hier von Anfang an so geschrieben ist, wie der erste Band ab der Hälfte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere