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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2020

Das Alt werden geht an niemanden vorbei

Herbstbunt
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Ich finde dieses Cover sehr ansprechend und passend für das Buch. Kurzweilige Kapitel und angenehmer Schreibstil sorgen für schnellen Lesefluss. Allein die Tatsache, ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Ich finde dieses Cover sehr ansprechend und passend für das Buch. Kurzweilige Kapitel und angenehmer Schreibstil sorgen für schnellen Lesefluss. Allein die Tatsache, dass der Schreibstil dem typischen Redewendungen von Herrn Gottschalk entspricht, ist für ein Lesevergnügen ordentlich gesorgt. Die Kapitel werden durch Songtexte eingeleitet. Es sind Lieder, die Herrn Gottschalk in seinem Leben geprägt haben.

Fazit mit Spoiler:

"Herbstbunt" ist mein erstes Buch von Thomas Gottschalk. Da man die Biografien unabhängig voneinander lesen kann, darf jeder für sich entscheiden welches Buch er liest. Mir hat es sehr gut gefallen, wie Thomas mit seiner lockeren Art das Buch fließen lässt. Es ist voller humoristischen Szenen aus seinem Leben, welches er mit einer gewissen Abgeklärtheit bzw. Sarkasmus gut zu handhaben weiß. Er kann über sich selbst lachen und das macht den Menschen Thomas Gottschalk hier sehr sympathisch. Allerdings sind seine Art der Probleme für den Normalbürger wenig nachvollziehbar. Wenn die eigenen Kinder eine nicht Selbstverständlichkeit des tollen Lebens erlernen sollen, indem der Papa nicht die Economyklasse im Flugzeug für sie bucht, aber selbst diese nutzt ist es wenig Lehrreich. Interessant fand ich die Lebenseinstellung mit zunehmendem Alter. Durch einen Sturz wurde Thomas bewusst, dass auch an ihm das Alter nicht spurlos vorbei geht. Er erzählt über seine Kur, seine Ernährungsumstellung, seinen eigenen Wandel des Denkens bzgl. Kindererziehung und Scheidung. Thomas selbst erfährt die Tücken des Lebens. Ich finde seine Ehrlichkeit und seine Selbstreflexion sich selbst gegenüber sehr bewundernd. Er entschuldigt und rechtfertigt viele Dinge, die er getan oder gedacht hat, welches er überhaupt nicht nötig hat. Auch hatte ich oft das Gefühl, dass Thomas sehr im Zwiegespräch mit sich selbst war und wir quasi zugeschaltet worden sind. Denn Vorwissen besitze ich aus seinem Leben nicht und somit bleibt vieles Vage und unausgesprochen. Was mich sehr wurmte und auch zum Teil ärgerlich stimmte, waren die vielen Rechtschreibfehler. Als studierter Germanistik-er sollte dies eher die Ausnahme sein. Aber Wörter wie z.B. "öfters" gehen für mich absolut nicht.

Dennoch ist das Buch lesenswert. Es ist ein melancholischer Einblick in einen "Star" der einfach genau wie alle Menschen nicht vor dem Älter werden gefeit ist. Hier sind wir doch alle gleich. Seine sympathische und warme Art uns in sein Leben Einblicken zu lassen, finde ich sehr rührend. Aber seine These die er für mich vermitteln möchte nämlich "Alt werden ist nicht schlimm" widerspricht sich leider ziemlich oft. Ich denke eher dass Thomas sich nicht damit abfinden kann und merkt dass auch er dem "Älterwerden" unaufhaltsam entgegen stehen muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2020

Eine Novelle die Spannender nicht geht

Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis
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Allgemein:

Die Geschichte um John-Smythe geht weiter! Dies war mein erstes Buch von M.W. Ludwig. Auch ohne das den ersten Gaudibert kann dieses Buch gut gelesen werden. Ab und an gibt es Informationen ...

Allgemein:

Die Geschichte um John-Smythe geht weiter! Dies war mein erstes Buch von M.W. Ludwig. Auch ohne das den ersten Gaudibert kann dieses Buch gut gelesen werden. Ab und an gibt es Informationen aus der ersten Geschichte, welches aber keinen Abbruch macht. Mit dem Earl von Gaudibert habe ich meine zweite Novelle gelesen und die hat es in sich!

Fazit:

Der Leser taucht von der ersten Seite in eine wahnsinns durchdachte und spannende Geschichte ein. Der alte Widersacher John-Smythe taucht eines Nachts bei Graham McPerson und bittet um Hilfe. Dieser hilft jedoch nicht, welches sich später als Fehler herausstellen soll. Ein Kampf um Leben, Tod, Geister, Zauberei, Erinnerungen und Mysterien beginnt. Zusammen mit Suggs geht es nun auf die Suche nach dem verschwundenem Smythe. Zudem laufen mehrere Geschichten parallel. Die Frau von Graham - Gann - geht selbst auf eine eigene Suche, denn sie bekommt nebenher auch Hinweise und Kuriose Dinge zugeschickt.

Zudem taucht der Leser immer wieder in die Vergangenheit der Familientragöde Melmoth ein. Alle Stränge laufen nebeneinander her und gehören dennoch zusammen. Wie? Dies wird bis zum Schluss spannend gehalten. Der Autor bedient sich an vielen historischen Personen. Von Pennywise, Sherlock Holmes bis hin zu Ebenezer Scrooge haben hier viele bekannte Persönlichkeiten ihren eigenen Auftritt. Und dies nicht nur als Namen, sondern ihre echte Geschichte dahinter. Ebenezer ist z.B. verrückt geworden, weil ihn drei Geister begegnet sind. Wirklich gut in die Geschichte eingearbeitet. Auch hat M. W. Ludwig viele historische Begebenheiten eingeflochten. Leider sind nicht alle gut recherchiert, da teilweise die Begebenheit nicht mit dem Jahr aus dem Buch übereinstimmt. Aber dies stört mich ehrlich gesagt nicht. Denn die Novelle ist einzigartig und fesselnd. Sie packte mich von Anfang an und zog mich in eine Welt voller Entdeckungen und tollen Erzählungen. Das Ende kam dann doch zu schnell und ich muss unbedingt den zweiten Teil lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Schade! Sehr langatmig und unlogisch.

Der Keller
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Für mich ist das Cover ein toller Hingucker. Schlicht, einfach, mystisch und dennoch als Thriller sofort erkennbar. Mein Interesse wurde sehr schnell geweckt. Das Buch ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Für mich ist das Cover ein toller Hingucker. Schlicht, einfach, mystisch und dennoch als Thriller sofort erkennbar. Mein Interesse wurde sehr schnell geweckt. Das Buch ist in 5 Abschnitte eingeteilt und hat zudem einzelne fortlaufende Kapitel inne. Somit taucht der Leser in die einzelnen Protagonisten ein. Der Schreibstil ist ungewohnt und holprig für mich gewesen. Brauchte einige Seiten um hineinlesen zu können. Das Buch weist für mich einen grammatikalisch ungewohnten Satzbau auf.



Fazit mit Spoiler:

Das Buch von Sabine Thiesler "Der Keller" ist mein erster Thriller der Autorin. Aufgrund des Covers und des Klappentextes wurde ich neugierig gemacht. Die ersten Seiten steigen mit Hannah und Heiko ein. Hannah eine Frau zwischen den Fronten ihrer psychisch kranken Mutter, die ihre Hilfe in Italien benötigt und ihrem Mann, der auf kindische und nervige Art und Weise seine Frau bei sich halten möchte. Hannah entscheidet sich jedoch zu ihrer Mutter zu fliegen, wobei Heiko sie plötzlich und unerwartet zum Flughafen bringt, obwohl "O-Ton" Trennung erfolgt, sollte Hannah es wagen diesen Schritt zu gehen. Dann geht es endlich los. Man lernt einen Mann kennen, der geschickt mit seinem Charme und Beeinflussung verschiedener Personen an Hannah herankommt. Im Flugzeug haben beide viel Zeit sich persönlich näher zu kommen, so dass Hannah, in Italien angekommen, mit dem Mann in dessen Palazzos fährt um dort zu Abend zu essen und zu übernachten. Bis dahin zwar spannend aber für mich mehr als unlogisch und wenig nachvollziehbar. Spannung wollte die Autorin dahingehend noch einmal aufbauen, als Hannah nun plötzlich einfällt, dass es ja auch ein Mörder sein könnte. Es gab ein schnelles essen und anschließend eine ohnmächtige Hannah. Das war´s! Hannah wird dann noch einmal kurz erwähnt, als es um den Leichenfund ging. Schade! Heiko und die Familie von Hannah versuchen in Deutschland bzw. in Italien die Polizei zu informieren, dass Hannah verschwunden sei. Das einzige was von der Ermittlungsarbeit in dem gesamten Buch vorkommt ist die Tatsache, dass niemand zuständig ist, jeder denkt die Frau sei durchgebrannt und die Familie eine große Belastung für das System darstellt. Furchtbar unlogisch. Danach lernen wir den Mörder Daniel kennen. Nach 70 Seiten ist der Mörder für den Leser klar. Stört mich prinzipiell nicht, wenn das Buch mich dennoch einfängt. Nun folgte jedoch ein intensiver Austausch mit dem Leben des Daniels. Weg vom Thriller hin zum Roman. Auf 1/4 des Buches würde die gesamte Lebensgeschichte nieder geschrieben. Sollte dies einen Versuch darstellen, die späteren Morde zu rechtfertigen ist es nur zum Teil gelungen. Octavia, die Frau von Daniel, ist eine kalte, unnahbare und unsympathische Psychopathin. Ich habe viel über ihre Schönheit erfahren, aber warum Octavia eine so kranke Phantasie hat ist für mich nicht nachvollziehbar. Es wird noch ein wenig gemordet und Kannibalismus betrieben. Irgendwie muss ja das tote Fleisch weg. Dies ist ein guter Ansatz in diesem Buch. Mehr solche Aspekte und weniger Lebenseinblicke und unlogische Handlungen der Protagonisten in diesem Buch und es wäre sicher besser geworden. Leider ist der Schluss für mich ein völliges Desaster. Warum wird vermeintlich über Jahre geheim gemordet und plötzlich öffentlich auf einer Hochzeit mit 70 Gästen? Sollte hier ein schneller Schluss erfolgen? Auch die anschließenden Selbstmorde von Daniel und Octavia sind für mich absolut nicht nachvollziehbar und plötzlich abgehandelt. Der Leser bleibt durch viele unlogischen Handlungen und unausgesprochenem mit vielen Fragezeichen zurück. Schade! War mein erster und erst einmal letzter Thriller der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Ein Märchenwald, welches nicht für Kinder geeignet ist

Märchenwald
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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Was ich an Martins Büchern so genial finde, sind die schlichten aber dennoch aussagekräftigen Cover. Auch bei "Märchenwald" übertrifft Martin sich wieder mit einem Eyecatcher, ...

Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

Was ich an Martins Büchern so genial finde, sind die schlichten aber dennoch aussagekräftigen Cover. Auch bei "Märchenwald" übertrifft Martin sich wieder mit einem Eyecatcher, welches jeden Thrillerliebhaber sofort von den Augen ins Herz trifft. Schnelle und kurzweilige Kapitel laden zum schonungslosen Dauerlesen ein. Die Kapitel enden meist mit kleinen und teilweisen großen Cliffhangern.

Fazit:

Wer Bücher von Martin Krist kennt, wird auch mit "Märchenwald" wieder ein absolutes Lesevergnügen haben. Der Leser wird von Anfang an in einen Thriller mit einer fesselnden, widerlichen und grausamen Story hinein geworfen. Dabei übertrifft es zum Teil die menschliche Vorstellungskraft.

Geschickt verstrickte Handlungsstränge, die anscheinend nichts gemein haben, werden auf tolle Art am Ende zu einem gemacht. Zwei Kinder (4 und 9 Jahre)...ihre Mutter verschwunden, durchqueren völlig auf sich allein gestellt Berlin, auf der Suche nach ihrem Opa. Denn anscheinend hat es Mama vor ihrem Verschwinden so gewollt. Dann Herr Kalkbrenner, der Ermittler, der in zwei unterschiedlichen Fällen agiert, die auf dem ersten Blick absolut nichts miteinander zu tun haben. Und eine völlig aufgelöste Zoé, die mit einer Amnesie mitten in Berlin aufwacht und niemanden (noch nicht einmal der Polizei) trauen darf. Die erste Hälfte des Buches entspricht etwas völlig anderem als einem schönen Märchen. Denn von Kannibalismus habe ich bisher noch nicht viele Bücher gelesen. Als mich Martin zu der zweiten Leiche führte, war ich sofort in dem Film "Sieben" gefangen. Als es zum Kannibalismus weiter führte, streiften meine Gedanken den Film "Hannibal". Für mich alles grandiose Geschichten. Und Martin mitten drin! Was ich besonders schätze sind dieselben Handlungen, die aus verschiedenen Sichten erzählt werden. Zb.: Max und Ellie überqueren eine Straße und werden fast überfahren...einige Kapitel später fährt Kalkbrenner mit dem Auto und muss scharf bremsen, weil Kinder über die Straße laufen. Martin lässt in seinen Büchern die Protagonisten ab und an über den Weg laufen, welches bei mir jedes mal ein "Wow-Effekt" auslöst. Zudem bedarf Martin keiner großen, ausschweifenden Worte. Er setzt vielmehr auf eine kurze und knackige Erzählweise, die dennoch sehr Aussagekräftig ist. Zudem finde ich die optischen Reize in dem Buch sehr gut. Martin nutzt zwischendurch die kursive Schrift, um den Leser in die Gedanken des Protagonisten zu entführen.

Was mich besonders faszinierte, waren die Gefühle hinter den Kapiteln. Wenn ich mit Max und Ellie das Kapitel durchstreifte, fühlte ich mich trotz des Geschehens sicher und geborgen. Das lag vor allen Dingen daran, dass jegliche Geschehnisse mit Märchenfiguren erklärt wurden. Somit war die Welt der Kinder ein Abenteuer mit Feen, Riesen und Gnomen. Die Erwachsenenwelt jedoch war grausam und mir viel Brutalität dargestellt. Warum dennoch 4 Sterne?

Das erste Drittel las sich spannend und fesselnd, welches jedoch mit der Hälfte einige Kapitel nachließ. Es plätscherte plötzlich mit einigen Nebensächlichkeiten dahin und hätte für mich ruhig kürzer gestaltet sein können. Das Ende jedoch war plötzlich und schnell vorbei. Hier hätte ich mir gern einen "Krasse Scheiße"-Effekt gewünscht. Es war einfach vorbei ohne das es eine weitere Möglichkeit gegeben hätte, Enden zu können. Einen weiteren kritischen Punkt sehe ich an der Stelle, wo Max und Ellie an zwei Kontrolleure geraten. Der Ausgang dessen ist sehr unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen. Denn für mich wäre hier zumindest für Ellie das Märchen vorbei gewesen! Es wirkt auf mich, als wenn Martin mit aller Macht versucht, Spannung einzubauen, welches das Buch nicht nötig gehabt hätte. Gerade in Berlin ist auch das Wiedersehen zweier Kinder nicht so einfach von statten gegangen.

Dennoch möchte ich meine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ein Märchenwald, welches nicht für Kinder geeignet und nur bei Erwachsenen mit viel Mum Anwendung finden sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.10.2019

Rasanter Thriller

Freak City / Hexenkessel
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Allgemein:

Das Cover erinnert mich stark an Sin City und verspricht düster und grau zu werden. Sehr modern und ganz anders aufgemacht als andere Thriller, verspricht es hier auch Inhaltlich eine Neuerung ...

Allgemein:

Das Cover erinnert mich stark an Sin City und verspricht düster und grau zu werden. Sehr modern und ganz anders aufgemacht als andere Thriller, verspricht es hier auch Inhaltlich eine Neuerung auf mich zuzukommen. Schon allein die erste Seite mit der Beschreibung von Pearl dem Hauptprotagonisten zeugt von einem völlig neuem Stil. So etwas habe ich bisher noch in keinem Buch gehabt. Martin Krist erspart sich hier lange Ausschweifungen innerhalb der Kapitel über Charakter und Beschreibungen. Der Leser weiß sofort worauf er sich einlässt und kann sich somit gleich auf einen sehr ausdrucksstarken Charakter freuen. Auch auffallend sind die sprachlichen Stilmittel an denen sich Martin Krist bedient. Als Mittel der Sprache bedient sich der Autor an Musiktexten, die er gekonnt in die Kapitel bzw. als Beginn von Kapiteln setzt.

Fazit mit Spoiler:

Der Leser verfolgt innerhalb des Buches zwei Handlungsstränge, die parallel verlaufen. Zum einen ermittelt ein, für mich, unnahbarer, egoistischer und auch unsympathisch wirkender „Detektiv“ Namens Pearl. Er bleibt für mich bis zum Ende ein großes Fragezeichen. Auch die Beschreibung des Protagonisten zu Beginn hat mir wenig zur Aufklärung seines Verhaltens beitragen können. Hier scheint sich Martin Krist für jedes weitere Buch der Serie etwas vorzuhalten. Somit wird der Leser scheinbar nach und nach Aufklärung für aufgeworfene Fragen zu bekommen.
Zum anderen kommt eine selbstgefällige, naive Patsy ins Spiel. Sie lebt ihr neues Leben, getrennt von dem Mann ihres Kindes, mit ihrem neuem Freund Milo. Patsy und Milo träumen ein neues Leben und begehen hierfür eine Straftat.
Beide Handlungsstränge scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander gemein zu haben, finden aber am Ende ein brutales Zusammenspiel.
Martin Krist schreibt rasant und nicht ausschweifend, sozusagen für mich einen „schnellen“ Thriller. Hier wird völlig auf unnötige Worte verzichtet. Es geht für den Leser knallhart zur Sache und lässt keine Zeit zum durchatmen. Eine völlig neue Art des Lesegenusses für mich. Dies ist ein Grund, warum ich trotz der wenigen Seitenzahl länger brauchte als gewöhnlich. Ich war gezwungen das Buch Kapitelweise beiseite zu legen, um das gelesene aufnehmen und verinnerlichen zu können. Denn es passiert soviel auf so kurzen Sequenzen, welches selbst mit wenigen Worten sehr gut gelingt.
Ich finde Martin Krist als Autor einfach grandios. Er entwickelt neue Stile, die es im deutschsprachigem Raum so wenig zu finden sind. Martin scheint einen Schritt voraus zu sein und geht setzt neue Maßstäbe in der deutschen Buchbranche.
Da Freak City eine ganze Reihe beinhaltet, muss im ersten Band nicht alle Fragen geklärt werden. Ich denke das Martin bewusst Dinge aufspart um durch alle Bände einen roten Faden ziehen zu können. Somit habe ich Lust auf mehr und genau darauf kommt es bei mehreren Bänden an!
Super kurzweiliger und schneller Thriller für Zwischendurch.