Mein bisher liebster Band
Sörensen geht aufs HausEndlich wieder Sörensen – und dieses Mal trifft es mich besonders.
In „Sörensen geht aufs Haus“ holt die Vergangenheit den grantigen, ängstlichen und gleichzeitig so liebenswerten Kommissar mit voller ...
Endlich wieder Sörensen – und dieses Mal trifft es mich besonders.
In „Sörensen geht aufs Haus“ holt die Vergangenheit den grantigen, ängstlichen und gleichzeitig so liebenswerten Kommissar mit voller Wucht ein. Sein kranker Vater zieht bei ihm ein, plötzlich steht ein alter Schulfreund vor der Tür und hinter dem Haus werden menschliche Überreste gefunden. Aus einem alten Cold Case wird ganz schnell ein sehr aktueller Fall.
Was ich an der Reihe so sehr liebe: Hier steht nicht der große Action-Krimi im Vordergrund, sondern die Menschen. Die zwischenmenschlichen Momente, die kleinen Alltagsneurosen, die wunderbar trockene norddeutsche Art und dieser feine, intelligente Humor, der einen immer wieder schmunzeln lässt. Sven Stricker schreibt so klug, verschachtelt und gleichzeitig herzerwärmend, dass man das Gefühl hat, man sitzt selbst in Katenbüll mit am Tisch.
Der sechste Band ist für mich bisher der persönlichste und – komischerweise – mein absoluter Favorit der gesamten Reihe. Sörensen darf noch mehr Mensch sein, noch mehr hadern, noch mehr wachsen. Und genau das macht ihn so unvergesslich.
Tipp von Herzen: Hört unbedingt die Hörbücher! Sven Stricker spricht sie selbst ein und der Hamburger Dialekt plus seine tolle Stimme passen einfach perfekt. Es fühlt sich an, als würde Sörensen persönlich mit einem reden.
Danke, Sven, für diese wunderbare Reihe. Wer Sörensen noch nicht kennt: unbedingt nachholen. Ihr verpasst was. ❤️