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Veröffentlicht am 16.01.2020

Ein wunderschöner Liebesroman!

River Wild
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River lässt niemanden an sich heran. Er blockt alle Menschen ab, auch seine neue Nachbarin Carrie, die zwar wunderschön ist, ihm aber auch total auf die Nerven geht. Als Kind hat River seinen Stiefvater, ...

River lässt niemanden an sich heran. Er blockt alle Menschen ab, auch seine neue Nachbarin Carrie, die zwar wunderschön ist, ihm aber auch total auf die Nerven geht. Als Kind hat River seinen Stiefvater, der ihn missbraucht hat, erschossen. Seine Mutter hat die Schuld auf sich genommen und wurde im Gefängnis ermordet. River gibt sich die Schuld daran und glaubt, der Liebe eines anderen Menschen nicht würdig zu sein.

Annie ist schwanger und aus diesem Grund verlässt sie nach 7 Jahren Ehe endlich ihren sadistischen Ehemann. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass ihr Kind bei so einem Menschen aufwächst. Also riskiert sie alles und verschwindet nach Texas. Sie ändert ihren Namen in Carrie und startet einen Neuanfang in der Hoffnung, dass ihr Mann Neil, der ein Polizist ist, sie niemals finden wird, denn sollte das jemals passieren, da ist sich Carrie sicher, bringt er sie um.


Das Buch ist zu 95% ein unglaublich schöner Liebesroman und zu 5% nicht ganz ohne. Ja, die Handlung ist sehr vorhersehbar, aber und das ist das wichtigste: ohne langweilig zu sein. Natürlich kann man sich sehr bald denken, was passieren wird, aber das Buch ist so schön geschrieben und die Charaktere so sympathisch, dass das absolut nicht stört.

Zuerst zum Liebesroman. Ich finde es absolut glaubwürdig, wie sich die Sache zwischen Carrie und River entwickelt. Irgendwie bringt sie das Leben immer wieder zusammen und River fühlt sich nicht nur zu Carrie als Frau hingezogen, sondern vor allem zu ihr als Mensch. Man merkt, wie er ihre Nähe aufsaugt und genießt, obwohl er das niemals zugeben würde. Manchmal ist er ein A... ganz klar, aber wenn man durch die Rückblenden alles erfährt, was ihm wiederfahren ist, wundert es einen nicht, dass das alles Wunden bei ihm hinterlassen hat. Man kann sein Verhalten nachvollziehen und vor allem und das macht das Buch wirklich aus, River sieht es selbst ein. Er sieht ein, dass es so nicht weitergehen kann. Er öffnet sich, macht sich verletzbar und das auf eine absolut unübertriebene Art und Weise. Er setzt nicht auf Drama oder Effekte oder irgendetwas in der Art. Er ist einfach ehrlich und wartet dann auf sein Urteil, wartet auf die Ablehnung, mit der er fest rechnet, aber von der er dennoch mit ganzer Seele hofft, dass sie ausbleibt. Und genau das spürt man beim Lesen.
Carrie fand ich auch total glaubwürdig. Sie lebt für ihr Kind und baut sich ein Leben voller Farbe und Licht auf. Denn genau das will sie für ihr Kind. Man merkt recht schnell, was für eine Art Mensch sie ist, nämlich die Art, die ohne zu zögern einen Welpen rettet. Die nicht einen Gedanken daran verschwendet, ob er eventuell Flöhe oder dergleichen hat. Sie ist sehr tolerant und einfach nett. Gut, ihre Art zu Fluchen fand ich manchmal etwas affig, aber damit ließ es sich leben. Oder in anderen Worten: wenn das alles ist, womit sie mich nervt, dann ist das echt gar nichts.
Ich konnte die Liebesgeschichte direkt fühlen. Auch wenn es nicht mit Liebe angefangen hat. Beide haben mich wirklich berührt und ich habe ihnen von Anfang an die Daumen gedrückt! Ich fand sie sehr sympathisch und ihre jeweilige Vergangenheit schrecklich.

Zu den restlichen 5%: Es gibt mehrere Szenen im Buch, die recht heftig sind. Da ist zum einen der Missbrauch den River durchgemacht hat. Der wird zwar nicht in klaren Worten beschrieben und man erlebt ihn nicht mit, aber es gibt einige Szenen, in denen klar wird, wie schrecklich er gelitten hat und das nimmt einen einfach mit.
Dann gibt es mitten im Buch noch eine Szene, in der Blut fließt. Man erfährt was passieren wird, ist aber nicht live dabei als es passiert, aber vielleicht möchte der eine oder andere diese Bilder nicht im Kopf haben und für die ist diese Warnung gedacht: wenn River aussteigt und den Mann konfrontiert, der seine Warnung nicht beherzigt hat, blättert weiter bis das Kapitel zu Ende ist und lest auf keinen Fall den letzten Satz!
Kurz vor Schluss wird das Buch noch spannend. Nicht überraschend, aber spannend. Also wenn ihr das Buch nicht am selben Tag beenden könnt, hört nach dem Fischrestaurant auf, sonst lest ihr es zu Ende.


Fazit: Ich fand das Buch wirklich unglaublich schön. Es hat mich von Seite 1 an gepackt und ich konnte es nur aus der Hand legen, weil ich wirklich absolut musste! Es ist teilweise sehr berührend und die Liebesgeschichte wirkt auf mich sehr „echt“.
Beide Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Ich fand es wirklich toll, dass auf unnötige Dramen verzichtet wurde. Das Buch ist in diesem Sinne sehr gradlinig. Klar gibt es Konflikte, aber die Charaktere verhalten sich nicht wie Teenies und machen einander eine Szene nach der anderen.
Ja, die Handlung ist komplett vorhersehbar, aber das stört meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich fand es einfach wirklich schön. Ich werde es garantiert noch häufiger lesen.

Von mir gibt es volle 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 15.01.2020

13 Gründe für das Ende eines jungen Lebens

Tote Mädchen lügen nicht
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Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung, Stalking, Mobbing, Selbstmord!


Vor zwei Wochen hat die Schülerin Hannah Baker Selbstmord begangen. Doch sie hat etwas hinterlassen: 7 Kassetten, auf denen sie ...

Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung, Stalking, Mobbing, Selbstmord!


Vor zwei Wochen hat die Schülerin Hannah Baker Selbstmord begangen. Doch sie hat etwas hinterlassen: 7 Kassetten, auf denen sie 13 Gründe für ihre Entscheidung darlegt.
Jeder, der auf dieser Liste steht, bekommt der Reihe nach, die Kassetten per Post. Gerade hat sie Clay Jensen bekommen, der in Hannah verliebt gewesen war und sie sehr vermisst.
Mit jedem weiteren Grund erkennt Clay, die Warnzeichen, die er zuvor, wie auch alle anderen, übersehen hat und er lernt, dass er im Grunde genommen nur sehr wenig über Hannah Baker wusste.


Neben den Kassetten hat Hannah auch einen Stadtplan hinterlassen, auf dem sie Orte markiert hat, die für sie Schlüsselmomente markieren. Folgt man ihrer Geschichte, besucht man automatisch auch die dazugehörigen Orte, auch sie helfen zu verstehen.

Das Buch macht deutlich, dass Hannah definitiv von vielen Mitschülern schlecht, manchmal sogar vorsätzlich grausam behandelt worden ist. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst fast meine gesamte Schulzeit über gemobbt wurde und weiß, wie sich das anfühlt. Gut, bei mir war es nicht so extrem wie bei Hannah an mancher Stelle, aber schlimm genug. Ich hatte den Tiefpunkt mit 13 Jahren. Allerdings haben mich die Worte gerettet. Anders als Hannah, habe ich meine aber niemandem gezeigt. Ich habe einfach alles aufgeschrieben, was mir die Worte gesagt haben, daraus wurden viele, viele Gedichte. Mich haben diese Gedichte gerettet, als es auch für mich keinen Anker mehr gab. Ich glaube, das ist einer der Hauptgründe, warum ich heute noch hier bin und diese Rezension schreiben kann.
Ich verrate euch das nicht, weil ich Mitleid will, ich schreibe euch das, weil ich nachvollziehen kann, wie sich Hannah gefühlt hat. Wenn Dinge, die für andere Lappalien sind, euch den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn ihr genau wisst, dass euch jemand benutzt, ihr aber trotzdem irgendwie doch noch die Hoffnung habt, dass es nicht so ist und ihr euch in der Menschheit getäuscht habt.
Ich weiß genau, wie das ist.


Hannahs Gründe sind sehr unterschiedlich. Manchmal geht es um etwas, dass ihr angetan wurde, manchmal um etwas, für dass sie sich schuldig fühlt und manchmal sind es von außen betrachtet Kleinigkeiten, die aber auf einen Menschen, der sowieso schon am Abgrund balanciert, verheerende Auswirkungen haben können.

Dieses Buch schafft es, Hannahs Gefühle und Gedanken zu vermitteln. Man durchlebt die Situationen mit ihr und hat gleichzeitig die ältere Hannah im Ohr, die einem einiges voraus hat und die Situation teilweise in einen ganz anderen Kontext setzen kann, denn sie weiß ja, wie es danach weiterging.

Allerdings darf man dabei auch nicht vergessen, dass man nur Hannahs Sichtweise der Dinge erfährt. Es ist ihre Geschichte, so wie sie sie erzählen will. Es ist keine objektive Beschreibung.

Das Buch ist wirklich heftig und alle, deren Gefühle stark von Büchern beeinflusst werden, sollten von diesem hier besser die Finger lassen. Es hängt einem einfach nach.


„Tote Mädchen lügen nicht“ wurde von Netflix als Serie verfilmt. Die Serie ist in meinen Augen teilweise besser und teilweise schwächer als das Buch.

Was mir persönlich an der Serie besser gefällt ist, dass einige Situationen einfach in der Serie anders rüberkommen und eindeutiger werden, als im Buch. Ein Beispiel dafür ist die Sache im Whirlpool. Eine andere die Reaktion der anderen „Listen-Bewohner“. Manch einer fühlt sich schuldig, andere behaupten Hannah würde lügen und wieder andere wünschen sich, dass Hannah lügt.

Was mir an der Serie weniger gut gefiel war die Darstellung von Clay. Ich mag ihn im Buch viel lieber, er ist dort deutlich erwachsener und macht nicht so viele dumme Teenie-Sachen. In der Serie rächt er sich zum Beispiel an Tyler, im Buch steht er darüber.

Die Reihenfolge der Kassetten ist auch unterschiedlich.

Ich fand die erste Staffel wirklich gut, auch die zweite, obwohl mir die in der letzten Staffel echt zu extrem wurde. Aber hier geht es vordergründig um die erste Staffel, weil nur die den Inhalt des Buches widergibt.


Fazit: Wenn ich mich jetzt spontan zwischen Buch und Serie entscheiden müsste, muss ich ehrlich sagen, dass mir letztlich doch das Buch besser gefallen hat, so gut die Serie an manchen Stellen auch ist. Das liegt einfach daran, dass mich Clay in der Serie genervt hat, im Buch aber nicht.
Beide teilen sich zwei Schwächen und zwar zum einen, dass die Ereignisse an der Schule stark überzogen wirken. Man kann sich kaum vorstellen, dass so viele Verbrechen an dieser Schule begangen werden und niemand schaut hin.
Der zweite Punkt ist, dass beide sich auf Hannahs Sichtweise auf die jeweiligen thematisierten Momente beschränken, wobei die Serie hier auch immer wieder die, wie die mittlerweile legendäre Trump-Pressesprecherin einst sagte, „alternativen Wahrheiten“ der anderen Beteiligten anreißen, aber die Erzählung bleibt dennoch stark einseitig. Doch das ist auch Ziel des Ganzen und daher auch kein „echter“ Kritikpunkt.

Trotz der heftigen Thematik und der teilweise wirklich auch sehr schwer verdaulichen Schilderungen, bekommt das Buch von mir volle 5 Sterne, weil es mich wirklich gefesselt hat!

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Ich fand es leider sehr langweilig und extrem vorhersehbar

Kiss Me Once - Kiss The Bodyguard, Band 1 (SPIEGEL-Bestseller, Prickelnde New-Adult-Romance)
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Ivy will endlich frei sein und das „normale“ College-Leben kennenlernen. Sie ist die Tochter eines extrem bekannten und sehr, sehr reichen Mannes und lebte deswegen bislang im Goldenen Käfig. Aber jetzt ...

Ivy will endlich frei sein und das „normale“ College-Leben kennenlernen. Sie ist die Tochter eines extrem bekannten und sehr, sehr reichen Mannes und lebte deswegen bislang im Goldenen Käfig. Aber jetzt soll alles anders werden! Und zunächst sieht es auch ganz danach aus, denn sie lernt direkt einen total heißen Typen kennen, naja, sie überfährt ihn fast, aber dadurch kommen sie wenig später ins Gespräch. Es funkt gewaltig, auf beiden Seiten.

Ryan hat absolut keine Lust so zu tun, als würde er wieder aufs College gehen, nur um den Babysitter für ein verzogenes, reiches Gör zu spielen, aber leider ist genau das sein Job. Wenigstens lernt er diese heiße junge Frau kennen. Doch nach einer wilden Knutscherei folgt die Ernüchterung: ausgerechnet sie ist sein Auftrag!

Irgendwie müssen sie sich miteinander arrangieren, damit Ivy ihren Traum vom College Leben kann und Ryan seinen Job nicht verliert. Doch kann das gut gehen?


Anfangs fand ich Ivy sympathisch, es war niedlich wie sie anfing die Welt für sich zu entdecken und sich darüber freute „normal“ zu sein. Allerdings fing sie schon bald an mir auf die Nerven zu gehen. Sie war einfach zu weltfremd naiv für meinen Geschmack und das, obwohl sie doch laut eigenen Angaben so sehr unter ihren Eltern und dem Goldenen Käfig gelitten habe. Und es stimmt, ihre Eltern behandeln sie, als sei sie allerhöchstens 6 und nicht 18. Sie bestimmen über sie, zwingen ihr andauernd alles mögliche an Regeln auf, die Sinn machen würden, wäre sie ein kleines Kind, aber nicht bei einer erwachsenen, außer vielleicht sie habe Drogenprobleme oder sei psychisch sehr labil. Ja, ihr Vater ist reich und das macht Ivy zum möglichen Ziel von Angriffen, Entführungen, etc. daher kann ich die Idee mit dem Bodyguard auch ein wenig nachvollziehen. Aber die Nummer mit dem Undercover-Bodyguard eben nicht. Ivy war nicht darüber informiert und erfährt es, als sie sich nach ihrem Zimmer erkundigen will. Sehr inkognito und so unauffällig (Ironie)!
Was mich an Ivy ganz besonders genervt hat, waren ihre Ausrufe bzw. ihre Art zu Fluchen. Etwas geht schief und sie ruft „Jeese“ oder „Shrimp!“ oder etwas anderes in der Art? Irgendwann hat mich das wirklich nur noch mit den Augenrollen lassen.
Ebenso wie Ivys Verhalten. Sie benimmt sich wirklich extrem Teenie, vor allem wenn es um Ryan geht. Sie war für mich einfach stark überzeichnet.

Ryan ging mir von Anfang an auf die Nerven. Andauernd hat er rumgejammert, dass er keinen Bock hat auf eine verzogene, reiche Göre aufzupassen und dass Ivy garantiert so sei, obwohl sein Vater sie schon ewig kennt und weiß, dass sie anders ist, aber Ryan sagt er das nicht? Eigentlich sollte er es doch wohl besser wissen! Davon abgesehen hat es mich genervt, dass er zuerst dauernd über sie schimpft, ohne sie zu kennen und dann ständig betont wie „anders“ Ivy doch sei, als diese anderen Rich Kids – vor allem dann, wenn sie sich aber genau so verhielt!

Die Handlung war sehr, sehr vorhersehbar und ich fand sie leider langweilig. Mir waren es viel zu viele Klischees. Man kommt kaum ein Kapitel weit, ohne schon wieder ein Klischee vor der Nase zu haben.
Es hat echt genervt, dass die Handlung immer den leichten, bekannten und langweiligen Weg genommen hat. Dieses ständige „sie wollen sich, aber es geht nicht, aber sie wollen sich!“ hat mich echt genervt.

Ich hatte eine Geschichte erwartet, die etwas origineller ist und erwachsener. Mir war Ivy einfach viel zu jung und weltfremd und auch Ryan hat sich immer abwechselnd wie ein Alpha-Männchen oder ein liebeskranker, eifersüchtiger Teenie benommen.

Mir war das Verwirrspiel am Anfang zu konstruiert und wirkte auf mich nicht glaubwürdig. Ich meine Ryan hat eine dicke Akte über Ivy, weiß absolut alles über sie und ich meine echt absolut alles, nur ihren zweiten Vornamen nicht? Und er hat ein Foto von ihr, erkennt sie aber nur deswegen nicht, weil sie ihr Chanel-Kostüm nicht trägt? Ernsthaft?!

Allgemein empfand ich die Handlung als zu flach und Teenie für meinen Geschmack. Ich hatte eine ganz andere Art Buch erwartet, irgendwie spannender und aufregender. Es gab genau eine einzige Szene, die spannend war, gefolgt von der typischen, klischeehaften Wendung kurz vor Schluss, die leider in fast jedem New Adult / Young Adult Roman vorkommt und der dazu passenden ähnlich klischeehaften Begründung.


Fazit: Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Ich hatte einfach erwachsenere Charaktere erwartet und eine Handlung, die weniger vorhersehbar und von Klischees durchzogen ist. Mir sind beide Protagonisten ziemlich bald auf die Nerven gegangen und bei den Wendungen vor allem gegen Ende konnte ich dann nur noch aufstöhnen. Leider wählt das Buch für mich immer den leichten Weg. Mir fehlte die Spannung, das Mitreißende. Ich konnte auch die Liebesgeschichte nicht spüren. Das Buch hat ein wunderschönes Cover, aber der Inhalt war leider nichts für mich. Mir waren die Protagonisten einfach zu Teenie und die Handlung zu unspektakulär und langweilig.

Von mir bekommt das Buch leider nur 1 Stern.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Wie immer spannend und interessant

Ein Vampir für alle Fälle
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Achtung: Band 8 einer Reihe!


Sookie hatte gedacht, schlimmer als der Bombenanschlag im Hotel Pyramide von Gizeh in Rhodes könne es nicht mehr kommen. Aber natürlich kommt es schlimmer, das tut es in ...

Achtung: Band 8 einer Reihe!


Sookie hatte gedacht, schlimmer als der Bombenanschlag im Hotel Pyramide von Gizeh in Rhodes könne es nicht mehr kommen. Aber natürlich kommt es schlimmer, das tut es in Sookies Leben irgendwie andauernd.
Sie wird in zwei übernatürliche Kriege verwickelt, erfährt etwas Unglaubliches über ihre Familie, Eric gesteht ihr seine Gefühle, ebenso wie Bill, ihr Freund ist irgendwie verschwunden. Und ihr Bruder zeigt mal wieder, was für ein elender Mistkerl er ist.
Natürlich kommt noch eine heftige Sache am Schluss, bei der es wieder sehr gefährlich und sehr spannend wird!


Sookie kann einem echt leid tun. Irgendwie scheint sich immer alles gegen sie zu verschwören. Kaum hat sie eine Katastrophe überlebt, schon warten die nächsten brav darauf an die Reihe zu kommen.

Eric ist in diesem Band wieder präsenter, was ich persönlich toll finde, ich bin einfach Eric-Fan. Er kämpft noch immer mit seinen Gefühlen für Sookie. Einerseits hat er Gefühle für sie, mit denen er nicht wirklich umgehen kann, aber andererseits zieht sie ihn einfach an. Er hat ein paar echt tolle Auftritte!

Auch Sam hat einen echt coolen Auftritt, auch wenn er sich einmal im Buch auch wie ein A... benimmt. Doch der Auftritt macht das wieder wett, ich kann natürlich nicht verraten, was genau passiert, nur dass Sam sich in etwas echt cooles verwandelt!

Die Überraschung mit Sookies Familie ist echt gut! Endlich erfährt man mehr über all die Andeutungen, die man bislang bekommen hat.

Was mir auch gut gefiel war die Rolle von Amelia als Hexe. Sie ist eine sympathische Frau und gute Freundin für Sookie, aber als Hexe hat sie auch was drauf. Sie wird zudem von ihrer Vergangenheit aus New Orleans eingeholt.

Wieder muss Sookie schwierige Entscheidungen treffen und entscheiden, was für ein Leben und was für eine Art Beziehung sie führen will. Natürlich wäre das leichter, wenn sie nicht andauernd in die Belange der übernatürlichen Wesen hineingezogen werden würde.

Die Szene am Schluss ist echt spannend und überraschend! Ich kann zwar nicht sagen, was passiert, aber: wow!


Fazit: Ich finde diesen Band sehr interessant. Es gibt dieses Mal gleich drei Spannungs-Highlights. Auch die Enthüllungen haben mir gut gefallen. Ich persönlich mochte die Szene mit Sams großem Auftritt und natürlich auch die Szenen mit Eric ganz besonders gern – ich mag Sam und Eric ist einfach mein Liebling.
Unauffällig werden hier auch die Weichen für mehr als einen großen Handlungsstrang aus dem nächsten Band vorbereitet. Das bemerkt man aber erst, wenn man den schon kennt.
Sookies Bruder hat mich wieder einmal fassungslos gemacht mit seinem Egoismus. Er bringt Sookie so oft in blöde, gefährliche und unangenehme Situationen und schert sich nicht darum!

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Super Anfang, aber leider fällt der Rest dagegen ab

Erebos 2
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Achtung: Fortsetzung eines anderen Buches!

Nick dachte, er hätte Erebos für immer hinter sich gelassen. Doch plötzlich taucht das Spiel als App auf seinem Handy und seinem Computer auf. Und das Spiel ...

Achtung: Fortsetzung eines anderen Buches!

Nick dachte, er hätte Erebos für immer hinter sich gelassen. Doch plötzlich taucht das Spiel als App auf seinem Handy und seinem Computer auf. Und das Spiel hat sich weiterentwickelt. Es kontrolliert absolut alles, was mit Technik oder Internet zu tun hat. Entweder Nick hält sich an die Regeln und spielt, oder er bekommt ganz reale Konsequenzen zu spüren, schlimmer als damals in der Schulzeit. Erebos ist noch gefährlicher geworden.

Derek entdeckt auch plötzlich auf seinen Geräten die Erebos App. Doch er kennt das Spiel noch nicht, er ist Schüler. Er gerät schnell in den Sog des Spiels, immerhin kann es Wünsche erfüllen, aber auch er erkennt bald, dass Erebos immer einen Preis verlangt.


Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Nick und Derek geschrieben. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich von Anfang an mehr gepackt hat als der erste Band. Das lag vor allem daran, dass Erebos im echten Leben der Charaktere präsenter und übergriffiger war, als zu Beginn von Band 1. So nimmt das Spiel über 1000 Fotos von Nick als Geisel, der als Fotograf arbeitet. Es bleibt ihm keine Wahl als zu spielen.
Auch auf den ersten Verletzten im realen Leben müssen wir nicht lange warten, Erebos ist immer sehr schnell mit Bestrafungen.
Was aber gruseliger ist als in Band 1 ist, dass Erebos überall zu sein scheint. Auf jedem technischen Gerät, es hört alles, sieht alles und kann jedes Gerät steuern. Es schafft sogar Emails über den privaten Email-Account zu versenden und die Stimme der jeweiligen Person zu imitieren und so Telefonanrufe zu tätigen. Wie geht das?

Nick will nur eins: raus aus Erebos, aber das Spiel lässt ihn nicht. Die Konsequenzen sind dieses Mal gefühlt noch härter, als in Band 1. Das liegt vor allem daran, dass in der Erwachsenenwelt einfach noch mehr auf dem Spiel steht als in der Schule.

Leider ist es für mich auch dieses Mal schwer der Story im Spiel zu folgen. Ich finde die Machenschaften von Erebos in der realen Welt viel gruseliger.

Allerdings hat es mich nicht richtig gepackt. Ich fand es interessanter als Band 1, einfach durch das noch stärkere Gefühl der allgegenwärtigen Überwachung und Bedrohung, aber die Handlung an sich und die Auflösung wirkten auf mich sehr konstruiert. Außerdem fehlt mir die Enthüllung der anderen Mitspieler und „Übeltäter“, wie in Band 1. Ich fand es da so interessant zu erfahren, wer wozu fähig und bereit war. Hier erfährt man zwar wer hinter Erebos 2 steckt und warum, aber das war‘s auch schon.


Fazit: Für mich ist das empfinden dieses Buches umgekehrt im Vergleich zu Band 1. Während ich bei dem vor allem das Ende und die Auflösung toll fand, empfand ich sie hier als ziemlich weit hergeholt und nicht wirklich spannend. Dafür gefiel mir der Anfang viel besser und der Mittelteil hat sich zwar gezogen, aber nicht so schlimm, wie beim ersten Buch. Dennoch tat ich mich bei den Spielsequenzen wieder schwer und es hat mich, wie auch schon der erste Band nicht richtig gepackt.

Von mir bekommt Band 2, ebenso wie Band 1, ganz knappe 3 Sterne. Wäre der Anfang nicht so gut gewesen, wäre die Bewertung schlechter ausgefallen.

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