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Elena311

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2023

Einfach nur Wow

See You Yesterday
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Worum geht es?

Für Barrett Bloom entpuppt sich der erste Collegetag als absolute Katastrophe. Ihr Neuanfang geht ordentlich nach hinten los und so sehnt sie den nächsten Tag herbei. Doch dieser kommt ...

Worum geht es?

Für Barrett Bloom entpuppt sich der erste Collegetag als absolute Katastrophe. Ihr Neuanfang geht ordentlich nach hinten los und so sehnt sie den nächsten Tag herbei. Doch dieser kommt nicht, denn sie erwacht erneut am 21. September und damit ihrem ersten Collegetag. Und ausgerechnet der arrogante Nerd aus ihrer Physikvorlesung scheint mit ihr in der Zeitschleife zu stecken. Schaffen die beiden es, sich zu befreien, bevor sie sich gegenseitig den Kopf abgerissen haben?


Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich diese Zeitschleifen-Thematik bisher nie wirklich mochte. Da sich die Tage wiederholen, haben mir die Filme/ Bücher nie genug Abwechslung geboten. Egal wie gut sie gemacht waren, irgendwann hat sich eine gewisse Eintönigkeit eingeschlichen. Das war bei diesem Buch überhaupt nicht der Fall.
Rachel Lynn Solomon hat es geschafft, den gleichen Tag trotz gleichbleibender Rahmenbedingungen immer wieder neu und individuell zu gestalten. Barrett und Miles er- und durchleben so viele Abenteuer und Emotionen, dass beim Lesen keine Sekunde Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, ich war von Anfang an vollkommen gefesselt von der Geschichte und das hat bis zum Ende nicht nachgelassen.
Barrett hat mir als Charakter wirklich gut gefallen. Ihre Gedanken und Gefühle waren zu jeder Zeit nachvollziehbar und ihre kleinen Ausbrüche, die Miles wie Wirbelstürme mitgerissen haben, haben sie noch sympathischer gemacht. Ihre manchmal so stürmische Art, hat sich super mit Miles zurückhaltendem und ruhigem Charakter ergänzt.
Ich hätte am Ende gerne noch erfahren, wie es mit Max weitergeht, aber das wäre wohl ein zu weiter Blick in die Zukunft gewesen.

Fazit: Ein wundervolles Buch mit witzigen Dialogen, bunten Abenteuern und einer süßen Slow-Burn-Romance. Absolut empehlenswert!

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Veröffentlicht am 24.08.2023

Toller Abschluss

A Place to Shine
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Worum geht es?

Als Poppy an eine Unfallstelle kommt, überlegt sie nicht lange und leistet Erste Hilfe. Ausgerechnet der Countrystrar Trace Bradley ist das Unfallopfer und obwohl sie ihn nicht ausstehen ...

Worum geht es?

Als Poppy an eine Unfallstelle kommt, überlegt sie nicht lange und leistet Erste Hilfe. Ausgerechnet der Countrystrar Trace Bradley ist das Unfallopfer und obwohl sie ihn nicht ausstehen kann, folgt sie ihm ins Krankenhaus. Dort gibt sie sich als seine Freundin aus, um über seinen Zustand informiert zu werden und damit ist das Chaos perfekt. Um aus der Schusslinie der Presse zu kommen, soll sie eine Weile so tun, als wären sie und Trace ein Paar. Doch wie soll sie verliebt wirken, wenn er ihr doch vor Jahren das Herz gebrochen hat?


Meine Meinung:

Ich liebe alle Bücher von Lilly Lucas und kann es immer kaum erwarten, bis das nächste erscheint. Auch diese Reihe hat sich wieder in mein Herz geschlichen.
Poppy hat mir vom ersten Buch an richtig gut gefallen, weil sie so willensstark wirkt. Sie hatte direkt eine mitreißende Wirkung auf mich, die sich in diesem Buch nur verstärkt hat. Ich mag es, wie sie Trace Konter gibt und sich von niemandem für dumm verkaufen lässt. Wie sie sich für ihre Familie einsetzt und manchmal ein bisschen in ihren eigenen Gefühlen verrennt. Wie sie Fehler macht und sie wieder ausbügelt.
Auch Trace ist ein toller Charakter und das Zusammenspiel der beiden hat mir sehr gut gefallen.
Dass die Geschichte der beiden in einem so wundervollen Setting spielt, ist nur noch die Kirsche auf der Torte.

Fazit: Ich liebe dieses Buch (die ganze Reihe) und kann es von Herzen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 15.08.2023

Wohlfühlbuch

Lake Paradise – Ein Ort für Träume
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Worum geht es?

Nachdem ihre Eltern gestorben sind, übernimmt Trish die Verantwortung für ihre Schwestern. Ganz selbstverständlich schlüpft sie in die Mutterrolle und betreibt inzwischen noch den Tiersalon ...

Worum geht es?

Nachdem ihre Eltern gestorben sind, übernimmt Trish die Verantwortung für ihre Schwestern. Ganz selbstverständlich schlüpft sie in die Mutterrolle und betreibt inzwischen noch den Tiersalon in Lake Paradise. Wenn sie nun noch der Liebe begegnen würde, wäre ihr Glück perfekt. Aber Trish glaubt nicht, dass sie für langfristige Beziehungen gemacht ist.
Doch dann läuft sie immer öfter Wyatt, dem Sheriff von Lake Paradise über den Weg. Er ist hilfsbereit, aufmerksam und gut aussehend. Noch dazu kommt er auffallend häufig in den Tiersalon, um das Meerschweinchen seiner Tochter oder die Katzen seiner Mutter vorbeizubringen.
Schafft Trish es, ihm zu vertrauen und sich fallen zu lassen?


Meine Meinung:

Das Cover ist genauso schön wie das des ersten und zweiten Bandes. Es strahlt eine solche Ruhe und Gelassenheit aus, dass man sich schon allein beim Anschauen entspannt.
In Lake Paradise ist der Name Programm, denn dieser kleine Ort ist das absolute Paradies. Wenn ich mir einen Ort zum Leben aussuchen dürfte, würde ich mich für diesen entscheiden. Das Städtchen ist sehr idyllisch beschrieben und die Bewohner mit ihren kleinen Macken wirken sehr sympathisch. Bereits im ersten Band habe ich mich in das Setting verliebt und ich bin ein bisschen traurig, weil wir nach diesem dritten (und damit letzten Teil) Abschied nehmen müssen.

Trish ist eine aufgeweckte, junge Frau, die früh Verantwortung für ihre Schwestern übernommen hat. Sie schafft es mit der Mutter- und Schwesterrolle zu jonglieren, den Tiersalon zu führen und trotzdem noch Zeit für ihre Freunde oder die anderen Stadtbewohner zu finden. Der Tod ihrer Eltern ist nicht spurlos an ihr vorbeigegangen, doch im Laufe der Geschichte lernt sie, mit ihren Ängsten umzugehen.
Wyatt ist ein liebevoller Vater und obwohl er vor einigen Jahren enttäuscht wurde, glaubt er noch an die Liebe. Ich mochte seine aufmerksame und empathische Art sehr gern. Am besten hat mir aber gefallen, dass er im Bezug auf Trish nicht aufgegeben hat, ohne aufdringlich zu sein.

Fazit: Manuela Inusa hat erneut ein Wohlfühlbuch geschrieben, das ich jedem empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Wie nach Hause kommen...

The Hope We Find - Edinburgh-Reihe, Band 2 (knisternde New-Adult-Romance mit absolutem Sehnsuchtssetting)
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Worum geht es?

Nach dem Unfall, bei dem Maisies Eltern ums Leben gekommen sind, hat sie aufgehört zu sprechen. Zu schwer war es, gegen die Barriere in ihrem Kopf anzukommen. Doch durch Therapie und die ...

Worum geht es?

Nach dem Unfall, bei dem Maisies Eltern ums Leben gekommen sind, hat sie aufgehört zu sprechen. Zu schwer war es, gegen die Barriere in ihrem Kopf anzukommen. Doch durch Therapie und die uneingeschränkte Liebe ihrer Schwester und Tante, hat sie ihre Stimme wiedergefunden. Inzwischen arbeitet Maisie in einem Kindergarten und trifft dort auf Weston, den attraktiven Onkel eines der Kinder. Er bringt sie durcheinander und scheint sie außerdem magisch anzuziehen. Aber als ihre unterschiedlichen Welten aufeinander prallen, müssen sie sich fragen, ob ihre Liebe stark genug ist.


Meine Meinung:

Nachdem ich bereits den ersten Band geliebt habe, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und war so gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und lässt mir als Leserin gar keine andere Wahl, als mitzufiebern. Ich mochte es sehr, dass Maisie, obwohl sie durch ihr Schweigen sehr in sich gekehrt und schüchtern wirkt, bei Weston aus sich herauskommt. Ihr Schlagfertigkeit und die unverfrorene Art, mit der sie auf ihn reagiert, hat dem Buch Witz verliehen. So wirkt die Geschichte nicht so schwer und drückend, wie sie sich vielleicht zuerst anhört.
Weston ist ein hilfsbereiter junger Mann, der sich aber oft in dieser Hilfsbereitschaft verstrickt und sich selbst dadurch ein wenig verliert. Aber auch er entwickelt sich weiter und lernt, auch mal ein wenig auf sich selbst und die eigenen Wünsche zu hören.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

So schön...

Edinburgh-Reihe, Band 1 - The Way We Fall
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Worum geht es?

Nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, braucht Amelias Schwester sie mehr denn je. Deshalb hat Amelia auch kein Studium angefangen und wohnt mit ihrer Schwester weiterhin ...

Worum geht es?

Nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, braucht Amelias Schwester sie mehr denn je. Deshalb hat Amelia auch kein Studium angefangen und wohnt mit ihrer Schwester weiterhin bei ihrer Tante. Sie jobbt in einem kleinen Café und verbringt ihre Freizeit mit ihrer Freundin, ihrer Familie oder ihrer Gitarre. Dabei redet sie sich ein, dass sie nicht mehr braucht, bis sie eines Tages auf Jasper trifft. Jasper ist ein erfolgreicher Bestsellerautor und wirkt ziemlich abweisend. Doch Amelia lässt sich nicht so schnell einschüchtern und während sie sich besser kennenlernen, träumt sie immer öfter von einer anderen Zukunft...


Meine Meinung:

Ich habe von dieser Autorin noch nichts gelesen und auch vorher nie von ihr gehört. Aber nachdem mir der Klappentext gut gefallen hat, habe ich das Buch gelesen. Jana Schäfer kann sehr gut mit Worten umgehen. Ihr Schreibstil ist, so blöd sich das jetzt auch anhören mag, sanft und beruhigend. Genauso wie die ganze Geschichte. Amelia und ihre Schwester haben unheimlich viel mitgemacht und strahlen trotzdem keine deprimierende Dunkelheit aus. Und obwohl Amelia und Jasper sich Wortgefechte liefern, kabbeln und gegenseitig aufziehen, wirken sie trotzdem ruhig auf mich. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr gestresst seid, unheimlich viel auf eurer To-Do-Liste steht und ihr dringend runterkommen müsst, weil ihr sonst durchdreht? In so einem Zustand habe ich dieses Buch gelesen, obwohl ich dachte, dass ich mich sowieso niemals konzentrieren kann. Aber wie oben bereits beschrieben, haben die Geschichte, das Setting und die Charaktere irgendwie so etwas beruhigendes ausgestrahlt, dass sich diese Ruhe auf mich übertragen hat. Das Buch zu lesen hat sich angefühlt wie nach Hause zu kommen, weil ich mich endlich entspannen und einfach nur "sein" konnte.

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