Fängt sehr gut an, lässt etwas nach
Sisters in Blood - Der SchwurDas Cover und vor allem auch der farbige Buchschintt gefallen mir wirklich sehr gut. Es passt beides auch hervorragend zum Inhalt des Buchs, wie man nach und nach feststellt.
Von den drei Freundinnen fand ...
Das Cover und vor allem auch der farbige Buchschintt gefallen mir wirklich sehr gut. Es passt beides auch hervorragend zum Inhalt des Buchs, wie man nach und nach feststellt.
Von den drei Freundinnen fand ich Oddny am sympathischsten, einfach auch, weil sie sich selbst treu bleibt und auch mal zugeben kann, wenn sie falsch liegt oder etwas sich verändert. Am wenigsten mochte ich Signy, obwohl sie am wenigsten als tatsächliche Figur vorkommt. Einfach, weil sich alles immer um sie drehen muss, zumindest kommt sie für mich so rüber.
Von der Geschichte her hat das Buch stark angefangen, dann aber leider nachgelassen. Am besten hat mir der Teil gefallen, bis Oddny und Gunna nach der Entführung von Signy aufeinander treffen. Danach ging es zu einem sehr großen Teil um Gunna und Erik und weniger um die tatsächliche Rettung von Signy. Ich hatte eigentlich ein Abenteuer erwartet, dass Oddny und Gunna zusammen durchstehen müssen, aber das kam dann eigentlich nicht vor und das fand ich ein bisschen schade. Es gab dennoch viele spannende Szenen und Überraschungen. Und auch sehr viele liebenswerte Figuren. Das Ende ging dann doch etwas zu schnell und glatt, mit wenigen Spannungsmomenten, wohingegen ich die Schlussszene fast wieder zu lang fand.
Fazit: Es sollte hervorgehoben werden, dass es fordergründig um die Geschichte zwischen Gunna und Erik geht, nicht um die Schwestern, dann wäre ich wahrscheinlich auch weniger enttäuscht gewesen. Ein durchaus schöner historischer Roman mit magischen Elementen.