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Veröffentlicht am 17.07.2025

Spannend bis zum Ende

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Vergissmeinnicht Band 3 ist letztes Jahr erschienen und ich bin jetzt erst dazu gekommen, es zu lesen. Warum ich solange gewartet habe, weiß ich nicht.
Es war einfach ein großartiger Band und durch Bax ...

Vergissmeinnicht Band 3 ist letztes Jahr erschienen und ich bin jetzt erst dazu gekommen, es zu lesen. Warum ich solange gewartet habe, weiß ich nicht.
Es war einfach ein großartiger Band und durch Bax bekommt man als Leser noch mal eine kleine Auffrischung, was in den bisherigen Bänden passiert ist, damit man als Leser problemlos in die Geschichte einsteigen kann.

Wie in den vorherigen Bänden lesen wir die Geschichte abwechselnd aus Quinns und Matildas Sicht weiter, erleben ihre Gedanken und Emotionen.
Da es der Abschlussband ist, geht es spannend los und Kerstin Gier schafft es diese Spannungskurve auch in ruhigeren Momenten zu halten, dass man als Leser wissen möchte, wie es weiter geht.
Zwischen den Problemem im Saum, gibt es auch noch die Probleme in der normalen Welt. Familie, Schule…das Chaos könnte nicht perfekter sein.

Die Handlung bekam viele Überraschungsmomente, Verbündete und gleichzeitig gibt es bei einem Kampf auch Verluste. Schwere Verluste und Verrat, wo ich dachte, dass kann die Autorin uns nicht antun! Da muss es eine Wendung geben! Da muss es eine Lösung geben.
Ab diesem Punkt der Handlung war die Spannungskurve so weit oben, wie bei dem Staffelfinale der Lieblingsserie.
Kerstin Gier hat ihre Leser hier auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, die nicht mit trockenen Auge überstanden werden konnte.
Es ging Emotional auf das Ende zu, so dass man die Seiten nur so verschlungen hat und Kerstin Gier hat ihre Leser auch nicht im Stich gelassen.
Das Ende war cozy und herzerwärmend.
Aber auch während der spannenden Szenen, den Kämpfen, gab es lockere Momente mit Bax, Matilda und Quinn, so dass man immer mal wieder aufatmen konnte.


Der letzte Band ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite und liefert ein großartiges Jugendfatasyabenteuer.

Kerstin Gier hat mit der Saumwelt eine tolle Szenerie erschaffen, die man sich beim Lesen gut vorstellen kann. Wortgewand und mit ihrer typischen Prise Humor fesselt sie einfach die Leser.
Nicht umsonst gehört sie mit zu meinen Lieblingsautorinnen. Sie schreibt so, dass man die Charaktere und auch die Nebencharaktere gut vor Augen hat und sie sich richtig lebendig anfühlen.


Wer sie noch nicht kennt, sollte das schnell ändern.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Novelle

Vampirsohn
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„Vampirsohn“ ist eine Kurzgeschichte aus dem Universum der „Black Dagger“. Das Buch ist unabhängig der Hauptreihe lesbar.
Auf den wenigen Seiten bleibt natürlich nicht der große Platz für ausführliche ...

„Vampirsohn“ ist eine Kurzgeschichte aus dem Universum der „Black Dagger“. Das Buch ist unabhängig der Hauptreihe lesbar.
Auf den wenigen Seiten bleibt natürlich nicht der große Platz für ausführliche Emotionen wie in einem der Hauptbücher. Auch die Story schreitet schnell voran und die Entwicklungen geschehen sehr schnell.
Wer als „Black Dagger“-Fan darauf wartet, dass einer der Brüder mit auftaucht, wird hier leider ein wenig enttäuscht. Denn auch, wenn die Novelle im gleichen Universum spielt, tauchen die Brüder nicht mit auf.
Daher ist das Buch auch eine gute Einstiegsgeschichte in das Universum und den Schreibtstil der Autorin.
Das Buch lässt sich gut zwischendurch lesen und auch, wenn die Geschichte schnell voran geht und zu Ende ist, fesselt sie einen bis zum Ende.
Aufgrund der Kurzlebigkeit der Geschichte, erfahren wir nicht allzu viel aus der Welt und eigentlich hätte ich erwartet, dass Michael und Claire vielleicht auch ein Cameo Auftritt in der Hauptreihe bekommen, doch bisher tauchten sie nicht auf.
Das Buch hätte gerne etwas mehr Seiten haben können, um den Charakteren und der Handlung noch mehr Tiefe geben zu können, aber für eine Kurzgeschichte ist es gut gelungen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Fehlgriff

Die Wortweberin - Schall und Schein
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„Die Wortweberin“ habe ich durch Zufall auf meine FY Page bekommen und ein paar Zitate daraus gelesen, die gut klangen. In der Buchhandlung habe ich die ersten Seiten gelesen, die gut wirkten und habe ...

„Die Wortweberin“ habe ich durch Zufall auf meine FY Page bekommen und ein paar Zitate daraus gelesen, die gut klangen. In der Buchhandlung habe ich die ersten Seiten gelesen, die gut wirkten und habe es dann mitgenommen.
Doch es konnte mich als Fantasybuch nicht begeistern.
Angefangen von der Protagonistin, die so naiv ist, dass es schon an Dummheit grenzt bis hin zum Schreibstil, der mich auf den weiteren Seiten nicht mehr mitreißen konnte.

Die Autorin schafft es die Charaktere kaum zu beschreiben und sie seitenlang auftauchen zu lassen, so dass ich mich fragen musste, wie sehen sie aus? Welche Eigenschaften haben sie?
Dann verliert sie sich aber in der Beschreibung in der Religion und den Gebrauch einer Klangschale.

Es fehlt an emotionaler Tiefe und Reife der Charaktere.
Die Naivität von Chiara hat mich wirklich fluchen lassen, wie die Szene mit Idrian in der Nische zu Beginn.
Sie ist sauer auf ihn, weil er mit Isida ebenfalls was am Laufen hat und mit wenigen Worten, bei denen jeder mit drei Hirnzellen im Kopf weiß, dass er lügt, ist sie wieder hin und weg von ihm.
Es ist nur eine halbe Seite und weder kommen dabei die Emotionen ihrer Wut, Zweifel oder Hingabe deutlich hervor, so dass es beim Lesen wie die schlechte Schauspielleistung aus einem Trash TV wirkte.
Ein paar Seiten später zeigt er ihr dann jedoch die kalte Schulter, weil sie ihm nicht mehr nützt. Wen hat diese Wendung jetzt überrascht?

Die Ausschweifung der Religion war an manchen Seiten wirklich zu viel des Guten. Es ist per se eine gute Idee eine eigene Religion mit einzuflechten, doch die Passagen mit der häufigen Erwähnung von „wahren Gott“ war dann wieder zu viel, dass ich das Gefühl hatte nichts anderes mehr zu lesen.

Es gab keinen großen Spannungsbogen oder Anreiz weiter zu lesen.

Das Buch habe ich nach knapp 100 Seiten abgebrochen. Die Zitate, die ich vorher gesehen habe, klangen vielversprechend, aber waren wohl das Highlight daraus.

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Ein persönlicher Bericht

My Next Breath
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“Ich bin der Ansicht, dass es im Leben vor allem auf das Tun ankommt. Alles fühlen und berücksichtigen, zu lesen, zu denken, zu überlegen, zu erwägen - das alles ist schön und gut. Aber man muss etwas ...

“Ich bin der Ansicht, dass es im Leben vor allem auf das Tun ankommt. Alles fühlen und berücksichtigen, zu lesen, zu denken, zu überlegen, zu erwägen - das alles ist schön und gut. Aber man muss etwas tun, man muss zur Tat schreiten, wann immer man kann. Nicht nur Sachen denken, nicht bloß Sachen fühlen - den ersten Schritt tun und dann den nächsten und dann den nächsten. Tu es! Andernfalls wird sich nichts ändern, wird sich nichts für dich und die Menschen um dich herum bessern.”

Aufmerksam wurde ich durch Zufall auf das Buch von Jeremy Renner, den ich vor allem aus den Marvel Filmen kenne.

Als ich gelesen habe, dass mein Lieblingssynchronsprecher Gerrit Schmidt-Foß es als Hörbuch vorliest, wollte ich unbedingt reinhören. Gerrit ist zudem die deutsche Stimme von Jeremy Renner, was das ganze ziemlich passend macht.

Tatsächlich zog der dramatische Unfall des Schauspielers 2023 an mir vorbei und ich war überrascht zu erfahren, dass er darüber ein Buch geschrieben hat. Neugierig habe ich also angefangen das Hörbuch zu hören, Gerrits Stimme zu lauschen und die Geschichte zu hören.

Jeremy schildert darin sehr, sehr detailliert den Unfall und was mit ihm passiert ist. Einige Stellen waren sogar so detailliert, dass sich mir ein kalter Schauer über den Rücken gebildet hat und mir schlecht wurde. Ob ich das gebraucht hätte, weiß ich nicht, doch der Überlebenswille ist beeindruckend.
Die Willenskraft weiter zu machen und wie der Körper so schwere Verletzungen überwinden kann, sind bewundernswert.
Dennoch verliert sich die Story oft in Wiederholungen, wie die Form der Verletzung und ich hätte mir dabei gewünscht mehr zu erfahren, wie der Heilungsprozess aussah, wie die Therapieform und welche Emotionen in ihm vorgingen.

„Ich bin eher ein Realist. Der Typ, der sich zähneknirschend durchbeißt, wenn es schlecht läuft. Und doch kann ich immer noch Hoffnung aus einer ehrlichen Einschätzung der rauen Wirklichkeit schöpfen und eben das trug sich selbst auf dem Eis zu. Und ich versuche das Beste aus etwas zu machen, indem ich zur Tat schreite statt mir, vielleicht wie ein übertrieben optimistischer Mensch, zu wünschen es wäre besser. Um Dinge besser zu machen, um das zu erreichen, was man erreichen will. Um Hindernisse zu durchbrechen und hinter sich zu lassen, muss man etwas tun. Untätig sein gilt nicht. Dann stirbt man. Selbstzufriedenheit ist tot. Ist das Gegenteil von Leben. Ist das, was uns an Gegebenheiten fesselt, die uns unglücklich machen.“

Besonders zu betonen, ist dass er den Fokus mit auf die Helfer, Sanitäter und Ärzte legt, die ihn in all der Zeit behandelt haben, sowie die Familie. Die Familie scheint dabei sein Herzstück zu sein, die ihm Kraft gaben.

„Manchmal sind es die schrecklichsten Dinge, die uns Kraft verleihen.“

„Bekanntlich weiß man im Leben nie, wann die nächste Falltür kommt.“

„Von Angst und Verlusterfahrung bleibt eben immer etwas zurück.“

„Wie die Zeit selbst, ist körperlicher Schmerz eine ausschließlich irdische Erfahrung. Keine der Seele oder des Geistes.“

„Vieles in unserem Leben richtet sich nach diesem 28-Tage Zyklus.
Der Mondzyklus – 28 Tage.
Abschuppung - die natürliche Verschorfung unserer Haut bei der neue Hautzellen die Alten abstoßen – 28 Tage.
Der Menstruationszyklus – 28 Tage. Und neuronale Pfade, die Gewohnheitsmuster hervor rufen werden ebenfalls in 28 Tagen erzeugt.“

Es ist ein sehr persönlicher Bericht und an einigen Stellen gab es gute Passagen, die zum nachdenken anregen. Im Buch gibt es auch einige Fotos, die Einblicke geben, wie die Schneewalze aussah oder wie er im Krankenhaus lag.

Das Buch ist kein Mutmach-Buch, wie ich es am Anfang erwartet habe, dennoch sind einige Passagen durchaus tiefgründig und zum nachdenken gemacht.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Fehlgriff

My Idea of No. 14
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Obwohl das Buch eine ehr gute Aufmachung hat und ich viel Gutes dazu gehört habe, konnte es mich nicht überzeugen.
Ich bin weder mit dem Schreibstil noch mit den Charakteren warm geworden. Es gab oft zu ...

Obwohl das Buch eine ehr gute Aufmachung hat und ich viel Gutes dazu gehört habe, konnte es mich nicht überzeugen.
Ich bin weder mit dem Schreibstil noch mit den Charakteren warm geworden. Es gab oft zu wenig Kommunikation und Tiefe in der Handlung und die beiden Protagonisten blieben ziemlich blass.
Ich hatte das Gefühl, dass um die Beziehung von Leah und ihrem Dad ein ziemliches Theater gemacht wurde. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass da lange um den heißen Brei geredet wurde. Ich konnte da nicht mitfiebern und auch die Handlungen zwischen Leah und Sam waren für mich nicht greifbar.
Auf einmal sollen sie einen gemeinsamen Tanz aufführen? Was?
Ich dachte, es geht um Football?
Die Zeit war zu dem Thema auch ziemlich schnell abgehakt und ich habe mich gefragt, wozu das überhaupt eingebaut wurde.
Die supergeheime Beziehung zwischen den beiden ist nicht wirklich geheim und man sieht auf den ersten Blick, dass da die Funken fliegen.
Als Protagonistin blieb sie für mich sehr distanziert und ich konnte mit ihr nichts anfangen.

Sam hätte Spannung mit reinbringen können und er wirkte auf den ersten Seiten auf jeden Fall wie ein interessanter Charakter. Leider konnte das nicht lange gehalten werden.

Die vielen spannenden Momente waren oft schnell vorbei, die emotionale Tiefe fehlte mir an vielen Stellen. Vor allem in der Love Story ging es viel zu schnell und ich konnte die Emotionen nicht nachvollziehen.
Das Buch habe ich abgebrochen.

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