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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2020

FiftySeven

Lips Don't Lie
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Die Geschichte von Tristan und Riley wird abwechslung aus diesen beiden Perspektiven erzählt. Eine (Jugendbuch)-Geschichte, in der es um unmögliche Liebe, Rivalitäten, bad boys und good boys, der Verlust ...

Die Geschichte von Tristan und Riley wird abwechslung aus diesen beiden Perspektiven erzählt. Eine (Jugendbuch)-Geschichte, in der es um unmögliche Liebe, Rivalitäten, bad boys und good boys, der Verlust des Vaters, eine mögliche "Ersatzfamilie", das Gefangensein in einer Band, aber andererseits ein Gefühl von Loyalität, weil diese ihn, Tristan, nach dem Tod des Vaters aufgenommen hat. Und auf der Seite von Riley um den Versuch, Tristan da rauszuholen - und anfangs um das Unverständnis, warum Tristan manchmal so abweisend ist. Tristans Leben ist geprägt von den FiftySeven, der Band, die sein Vater zusammen mit seinem Freund Dub gegründet hat, der Tristan nach dem Tod des Vaters aufnimmt. Doch je älter Tristan wird, desto mehr hinterfragt er das Vorgehen der Band. Riley ist neu in der Stadt und durchblickt nicht sofort alles. Sie ist sehr dickköpfig und zieht ihr Ding durch. Das Ende fand ich recht realistisch und nicht so abgehoben.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Genial

Die Meisterin: Der Beginn
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Mit "Die Meisterin - Der Beginn" hat Markus Heitz den Auftaktband einer neuen spannenden Serie verfasst. Der Autor wird nicht ohne Grund als "deutscher Meister der Phantastik" bezeichnet, denn es gelingt ...

Mit "Die Meisterin - Der Beginn" hat Markus Heitz den Auftaktband einer neuen spannenden Serie verfasst. Der Autor wird nicht ohne Grund als "deutscher Meister der Phantastik" bezeichnet, denn es gelingt ihm auch in dieser neuen Reihe um die Heilerin Geneve Cornelius, die aus einer alten Henkers-Familie stammt, sich aber schon lange der Heilkunst verschrieben hat. In der Gegenwart heilt sie Menschen, aber auch diverse paranormale Wesen. Doch dann wird wird ihr Bruder ermordet und der jahrhundertealte Krieg zwischen den Scharfrichterfamilien Cornelius und Bugatti neu entfacht. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und neben viel Phantastik geht es unter Anderem um eine Geschichte der Scharfrichter. Fesselnd geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite gut durchdacht und ungemein süchtigmachend - ich bin schon gespannt auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 06.06.2020

ExtraOrdinäre

Vengeful - Die Rache ist mein
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Auch der zweite Teil der Reihe mit Victor Vale und Eli Ever hat mir gefallen, denn dieses Buch weicht definitiv von bekannten Schemata ab. Die ExtraOrdinären stehen auch hier wieder im Mittelpunkt und ...

Auch der zweite Teil der Reihe mit Victor Vale und Eli Ever hat mir gefallen, denn dieses Buch weicht definitiv von bekannten Schemata ab. Die ExtraOrdinären stehen auch hier wieder im Mittelpunkt und wir erfahren hier viel Neues. Und mit Marcella gibt es einen interessanten neuen Charakter aus den Reihen der EO. Ja, es ist nichts für zartbesaitete Gemüter und hier geht es nicht vorrangig darum, Sympathien zu erwecken. Wieder einmal eine spannende Mischung aus Thriller und Fantasy, rasant, anders - und am Ende stellt sich doch die Frage nach einem weiteren Band.

Veröffentlicht am 02.06.2020

Die Pest

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)
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Ich habe mich sehr gefreut, dass Oliver Pötzsch - nach einigen anderen Büchern - wieder einmal einen Fall für die Henkerstochter Magdalena geschrieben hat. Nun ja, eigentlich ist es ja nicht nur sie, die ...

Ich habe mich sehr gefreut, dass Oliver Pötzsch - nach einigen anderen Büchern - wieder einmal einen Fall für die Henkerstochter Magdalena geschrieben hat. Nun ja, eigentlich ist es ja nicht nur sie, die die Fälle löst, denn ihr Vater Jakob und ihr Mann Simon sind auch wieder involviert. Es ist auch schön, die beiden Söhne weiter zu "begleiten". Henker Jakob Kuisl bekommt Besuch von seinem Kollegen aus Kaufbeuren, der etwas von einem schwarzen Reiter faselt und von Tanzen. Kurz darauf stirbt er jedoch, ohne dass Jakob Einzelheiten aus dem schwerkranken Mann herausbekommen kann. Also reist die Familie und ermittelt dieses Mal in Sachen Pest - und hier gibt es so manch eine Parallele zur heutigen Situation. Wieder einmal ein dicker Wälzer, der viele Lesestunden mit den Kuisls verspricht.

Veröffentlicht am 02.06.2020

Belmonte

Belmonte
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Das ist einfach nicht Simonas Tag! Erst überwirft sie sich mit ihrem Chef und schmeißt ihren Job als Garten- und Landschaftsgärtnerin und dann stirbt auch noch völlig überraschend ihre Großmutter Franca, ...

Das ist einfach nicht Simonas Tag! Erst überwirft sie sich mit ihrem Chef und schmeißt ihren Job als Garten- und Landschaftsgärtnerin und dann stirbt auch noch völlig überraschend ihre Großmutter Franca, bei der sie aufgewachsen ist. Zu ihrer Mutter Marina hatte sie - wenn überhaupt - immer ein schwieriges Verhältnis, da diese immer sehr auf ihren Freiheitsdrang bedacht war und ihre Tochter immer wieder im Stich gelassen hat. Bei der Testamentseröffnung gibt es eine Überraschung: Marina erbt Omas Häuschen im Allgäu und Simona erbt ein Landhaus in den italienischen Marken, in Belmonte. Kurz entschlossen fährt sie dorthin, um abzuschalten und auch um ihre Beziehung zu dem rationalen Sebastian zu überdenken. In Belmonte angekommen, erwartet sie dort unter Anderem eine Kassette, besprochen von Franca. So erfährt Simona nach und nach mehr über ihre Familiengeschichte und viele Geheimnisse. Die Leser erhalten zu Beginn des Buches Einblick in die Geschichte von Teresa, der Mutter von Franca, die im Partisanenkrieg aktiv war und später dann lesen wir das, was Franca in den Aufnahmen erzählt. Simona ist auf einmal eingebunden in das trubelige Familienleben, der weit verzweigten Familie Ferri; Irma war einst Francas beste Freundin und sie sind beinahe wie Geschwister aufgewachsen. Und auch der Leser tritt ein in die turbulente italienische Welt und man würde am liebsten auch bei Giovanna einen Espresso trinken und leckeres Obst und Gemüse essen. Doch das Leben in Belmonte ist nicht einfach - und war es vor allem in der Vergangenheit nicht.
Eine Geschichte, die mich mit sich gerissen hat mit interessanten Protagonistinnen, zum Teil überraschenden Entwicklungen und ein Ende, das mir gut gefallen hat. Ein toller Schreibstil, eine Geschichte zum "Verreisen", gut für das Fernweh.