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Veröffentlicht am 22.08.2021

Geheimnisse in einer magischen Stadt

Die Stadt ohne Wind
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In der Stadt Hyperborea gibt es keinen Wind, denn sie liegt geschützt vor der Witterung unter einer Kuppel aus Adamant. Die Menschen dort leben in sieben Ebenen, in der siebten und obersten leben die Magier. ...

In der Stadt Hyperborea gibt es keinen Wind, denn sie liegt geschützt vor der Witterung unter einer Kuppel aus Adamant. Die Menschen dort leben in sieben Ebenen, in der siebten und obersten leben die Magier. Hyperborea ist die letzte Stadt in dieser Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Die 13jährige Arka hat magische Fähigkeiten und reist deshalb dorthin. Außerdem vermutet sie, die Stadt ist der Aufenthaltsort ihres Vaters, den sie noch nie gesehen hat, den sie aber finden möchte. Bei ihrer Suche verbindet sich ihr Weg mit Lastyanax, einem talentierten und ehrgeizigen Magier, der den Mörder seines Mentors sucht. Die Rätsel um Arkas Herkunft und um den Mord werden von den beiden sowohl mit kriminalistischer Recherche als auch wagemutigem Einsatz untersucht.

Das Setting in dieser Fantasy-Welt hat mir richtig gut gefallen, insbesondere solche Ideen wie Schildkröten als Transportmittel. Arka habe ich direkt ins Herz geschlossen. Sie ist mutig und nicht auf den Kopf gefallen. Je mehr Lastyanax Arka gegenüber aufgetaut ist, umso sympathischer ist er mir geworden. Schön ist, dass die Geschichte aus beiden Blickwinkeln erzählt wird. In einzelnen Kapiteln kommen ergänzend auch noch andere Charaktere zu Wort und runden das Gesamtbild ab. Die Geschichte ist spannend, hat unerwartete Wendungen und interessante magische Elemente. Ich bin schon sehr gespannt auf nachfolgende Bände.

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Veröffentlicht am 04.07.2021

Unterhaltsamer, ehrlicher Vanlife-Reisebericht

Happy Road
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Mehrere Monate mit einem selbst ausgebauten Van durch Europa reisen – und das zu Beginn ihrer Beziehung? Dieses Abenteuer wagen Sarah und Mathias und lassen uns daran teilhaben.

In 30 Episoden erhalten ...

Mehrere Monate mit einem selbst ausgebauten Van durch Europa reisen – und das zu Beginn ihrer Beziehung? Dieses Abenteuer wagen Sarah und Mathias und lassen uns daran teilhaben.

In 30 Episoden erhalten wir Einblicke in ihre Reise. Jedes Kapitel hat Ort, Land und den Reisemonat in der Überschrift und ist irgendwie eine in sich abgeschlossene Geschichte. Es sind Momentaufnahmen von Orten und Begegnungen mit den Menschen dort, aber auch vom sich Kennenlernen der beiden und dieser speziellen Art zu reisen.

Auf einer Landkarte vorne im Buch ist die Reiseroute eingezeichnet und verspricht eine abwechslungsreiche Reise.

Der Schreibstil ist sehr ansprechend mit seinem lockeren Tonfall und der Fähigkeit der Erzählerin, auch über sich selbst lachen zu können. Der Humor kommt auf dieser Reise nicht zu kurz. Es gab im Buch immer wieder Stellen, an den ich herzlich lachen musste. (Meine Lieblingsstelle im Buch ist, als Sarah ihren Patronus findet.) Die beiden Reisenden sind mir auf Anhieb sympathisch und die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach, was besonders dann wichtig ist, wenn nicht alles so läuft wie man es gerne hätte. Und das ist das wirklich schöne an dem Buch: wenn etwas schwierig ist, wenn die beiden vor einer Herausforderung stehen, wenn es nicht leicht ist einen Kompromiss zu finden, dann wird dies genauso erzählt wie die Sonnenseiten der Reise.

Für meinen Geschmack hätte ich mir allerdings einen durchgängigen Reisebericht gewünscht. Die einzelnen Geschichten haben mich zu sehr verleitet, das Buch zur Seite zu legen. Was natürlich auch ein Vorteil sein kann, aber zu meiner Lesestimmung in dem Moment einfach nicht gepasst hat. Außerdem hätte ich mir etwas mehr Informationen über die einzelnen Orte gewünscht. Ich habe beim Lesen bemerkt, dass mir die Kapitel mit mir bekannten Orten wesentlich besser gefallen haben, als die Kapitel über Orte, an denen ich noch nicht war. Die mir dazu fehlenden Bilder habe ich über den youtube-Kanal von the_happyroad ergänzt.

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Veröffentlicht am 10.03.2021

Berührende Liebes- und Lebensgeschichte in zwei Zeitebenen

Fritz und Emma
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Ich bin ja längst ein Fan von der Art wie Barbara Leciejewski schreibt, so dass ich mich meist sofort bei Erscheinen des Buches auf den neuen Lesestoff stürze. „Fritz und Emma“ habe ich direkt in einem ...

Ich bin ja längst ein Fan von der Art wie Barbara Leciejewski schreibt, so dass ich mich meist sofort bei Erscheinen des Buches auf den neuen Lesestoff stürze. „Fritz und Emma“ habe ich direkt in einem Rutsch verschlungen, was schon ziemlich deutlich zeigt, wie begeistert ich auch von diesem Buch bin.

Das Buch verläuft in zwei Erzählsträngen die am Ende des Buches zusammenfließen. In der Gegenwart hat es Marie in das Dorf Oberkirchbach verschlagen, denn ihr Mann ist der neue Dorfpfarrer. Jakob fühlt sich dort direkt zu Hause und geht ganz in seinem Beruf auf. Jakob ist einfach nur liebenswert, er hat für jeden ein offenes Ohr und ist quasi der Pfarrer/Seelsorger, den man sich immer gewünscht hat. Marie ist normalerweise eine sehr energische junge Frau, die sagt was sie denkt, jedoch die Eingewöhnung als „Frau Pfarrer“ in das Dorfleben fällt ihr schwer, zumal sie dort ihren Beruf nicht ausüben kann. Auch die Beteiligung an der Planung der 750-Jahrfeier des Dorfes scheint nicht sehr vielversprechend, dafür ist zu viel Lethargie überall im Dorf an der Tagesordnung. Und dann sind da noch Fritz und Emma, die sich seit Jahrzehnten aus dem Weg gehen, obwohl sie einmal ein Paar waren. Das zumindest weckt Maries Neugier, denn alle im Dorf nehmen dies als Tatsache hin, obwohl niemand den Grund dafür kennt. Die Gegenwart umfasst einen Zeitraum von weniger als einem Jahr, in dem wir zusammen mit Marie und Jakob nach und nach das ganze Dorf kennenlernen. Wird Marie ihren Platz finden? Und wo wird der sein? Ist die Liebe zwischen Jakob und Marie stark genug, dass sie ihren Weg gehen kann?

Die eingeschobenen Rückblicke in die Vergangenheit beginnen im Jahr 1947. In Bruchstücken erfahren wir etwas über das Leben von Fritz und Emma. Deren bewegte Lebensgeschichte hat mich sehr berührt und ich gebe zu, ich habe mehr als ein Taschentuch gebraucht. Beide sind starke Persönlichkeiten und das müssen sie auch sein, um ihren Lebensweg bis ins hohe Alter zu meistern. Die Neugier, was wohl der Grund für ihre Entzweiung war und die Frage, ob die beiden durchaus sympathischen alten Sturköpfe dieses Hindernis noch überwinden können, hat mich das Buch verschlingen lassen. Daneben fand ich es total interessant, Einblicke in deren Leben zu bekommen, vor allem in die Jahrzehnte, die vor meiner Geburt liegen.

Die Grundstimmung des Buches ist trotz der vielen Schwierigkeiten positiv. So manches wird mit einem Augenzwinkern erzählt und zu Lachen gibt es auch einiges. Und dann ist da noch die Frage, ob die „Frau Pfarrer“ es wagen kann, den Herrn Pfarrer nach dem Gottesdienst, wenn er an der Kirchentür die Gemeindemitglieder verabschiedet…
…einfach vor allen Leuten zu küssen.

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Veröffentlicht am 28.02.2018

In diesem gelungenen zweiten Teil gilt es 1873 die Welt zu umrunden

Auf ewig mein
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Anna und Sebastiano erwartet ein neues Abenteuer: einer der Alten fordert sie zum Spiel heraus. Sie sollen angelehnt an Jules Vernes Buch die Welt in 80 Tagen umrunden. Der Wetteinsatz ist hoch! Aber die ...

Anna und Sebastiano erwartet ein neues Abenteuer: einer der Alten fordert sie zum Spiel heraus. Sie sollen angelehnt an Jules Vernes Buch die Welt in 80 Tagen umrunden. Der Wetteinsatz ist hoch! Aber die beiden sind nicht allein. Sie bekommen Unterstützung von Ole, Fatima und Barnaby. Auf ihrer spannenden Reise begegnen sie einigen Personen, bei denen es sich erst im Verlauf herausstellt, ob es sich um Freund oder Feind handelt. Der Schlagabtausch zwischen Ole und Fatima ist unterhaltsam und lockert die Spannung auf. Die Beschreibung der Reise hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die unterschiedlichen Länder zu dieser Zeit bildlich vorstellen. Im mittleren Teil hat die Spannung für mich etwas nachgelassen. Dafür wächst Anna am Ende wieder einmal über sich hinaus! Es ist schön, dass die Geschichte wieder in sich abgeschlossen ist. Einige Andeutungen lassen allerdings auf ein baldiges neues Abenteuer in Band 3 schließen. Darauf, und inwieweit die neu hinzugekommenen Personen wieder auftauchen, bin ich schon sehr neugierig. Nach diesem gelungenen zweiten Teil der Zeitreiseschule steht Band 3 definitiv auf meiner Wunschliste.

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  • Spannungsbogen
Veröffentlicht am 05.02.2018

Urban Fantasy vom Feinsten

Silberschwingen 1: Silberschwingen
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Was soll ich nach der letzten Seite sagen? Ich will sofort den nächsten Band haben und weiterlesen können!

Thorn ist halb Mensch, halb Silberschwinge, was unter der Herrschaft der Silberschwingen verboten ...

Was soll ich nach der letzten Seite sagen? Ich will sofort den nächsten Band haben und weiterlesen können!

Thorn ist halb Mensch, halb Silberschwinge, was unter der Herrschaft der Silberschwingen verboten ist. Ihr 16. Geburtstag, und damit ihre Verwandlung, stehen kurz bevor. Unterstützung hat sie von Riley und seinen Freunden, die sich den Rebellen angeschlossen haben. Aber auch von Lucien, dem Sohn des Herrschers über die Londoner Silberschwingen - dabei ist er doch ihr gefährlichster Feind.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Thorns und Luciens Sicht erzählt. So bekommt man einen guten Einblick in beider Gedanken und Gefühle. Thorn ist toll, Riley sympathisch, Lucien düster und faszinierend - wie auch die Silberschwingen an sich. Die Seiten sind im Nu verflogen und ich konnte das Buch bis zur letzten Seite nicht weglegen. Der Schnitt in der Geschichte am Ende des Bandes ist gut gewählt, kein fieser Cliffhanger, aber so, dass es neugierig macht, wie die Geschichte der drei weitergeht. Und jetzt heißt es, geduldig auf die Fortsetzung warten. Die Welt der Silberschwingen hat jedenfalls mehr als genug Potential für mehrere spanndende Bände.