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Haruka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Peak Fantasy mit Suchtfaktor

Heir of Illusion
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Ich bin absolut begeistert! Für mich war das wirklich peak Fantasy: handlungsreich, spannend, emotional, romantisch, tragisch und interessante Wendungen.
Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt, denn ...

Ich bin absolut begeistert! Für mich war das wirklich peak Fantasy: handlungsreich, spannend, emotional, romantisch, tragisch und interessante Wendungen.
Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt, denn die Geschichte ist ab der ersten Seite spannend und hat durchgehend ein gutes Tempo.
Ivy als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die kämpfen kann. Gleichzeitig ist sie nicht einfach nur „tough“, sondern auch verletzlich und innerlich zerrissen. Besonders ihr Selbsthass wurde für mich sehr überzeugend dargestellt. Man versteht ihren Schmerz und fühlt mit.
Auch die Dynamik zwischen den Protagonisten fand ich grossartig. Das Geplänkel war angenehm, natürlich und authentisch. Die Chemie zwischen ihnen war super: Neckerei, Spannung und eine spürbare Anziehung. Auch die Liebesszenen waren wunderschön und atmosphärisch beschrieben, sodass ich beim Lesen regelrecht entzückt war.
Für mich hatte dieses Buch wirklich alles, was ich von einem Fantasyroman will. Ich will den zweiten Band am liebsten jetzt sofort lesen. Ich weiss wirklich nicht, wie ich bis zur Veröffentlichung warten soll!

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Originelle Romantasy mit Schädelmagie und tollen Figuren

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Das Buch hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mich sofort in die Welt hat eintauchen lassen.
Die Idee, dass Schädel magischer Kreaturen gepflegt werden und die Menschen dadurch Magie wirken ...

Das Buch hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mich sofort in die Welt hat eintauchen lassen.
Die Idee, dass Schädel magischer Kreaturen gepflegt werden und die Menschen dadurch Magie wirken können, fand ich originell und neuartig.
Die magische Welt hat mir sehr gefallen, aber ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Erklärung gewünscht. Es werden zum Beispiel immer wieder Wesen oder Begriffe genannt, bei denen ich gern genauer gewusst hätte, wie sie aussehen, welche Rolle sie spielen oder wie das System rund um Weber, Lernende, Jäger und Hüter eigentlich genau funktioniert. Auch bei der Schädelmagie hätte ich gern noch tiefer verstanden, wer sie wie nutzt und wozu genau.
Was ich dafür sehr erfrischend fand: Adela und Kian sind beide über 30. Adela ist 33, Kian 30, und das liest man in diesem Genre meiner Erfahrung nach viel zu selten. Überhaupt war das mein erstes Mal Protagonisten eines Fantasyromans zu begleiten, die keine Teenager oder Anfang zwanzig sind, sondern schon Lebenserfahrung und eine gewisse Reife mitbringen. Beide Figuren habe ich mit ihren Ecken und Kanten ins Herz geschlossen und ihre Dynamik habe ich genossen. Der Markt ist langsam übersättigt mit dem Slow Burn Trope, deshalb war das sehr erfrischend.
Die meisten Fragen werden am Ende geklärt, aber ein paar kleine Stellen und Wendungen haben mich stutzen lassen wegen der Ungereimtheiten. Trotzdem haben mich diese Punkte nicht wirklich aus der Geschichte gerissen. Dafür war ich viel zu sehr in der Welt, den Figuren und der Atmosphäre drin.
Für mich war Ruinous Creatures ein origineller Fantasyroman mit einer tollen Liebesgeschichte, spannenden Ideen und Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind. Trotz kleiner Unklarheiten beim Worldbuilding und einzelner Logiklücken hat mich das Buch gepackt. Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin sehr gespannt, was Jessi Cole Jackson als Nächstes schreibt.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Herzerwärmend, skurril und wunderbar geheimnisvoll

Das Glück bringt eine Katze
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Katzenfreunde werden an diesem Buch ganz bestimmt ihre Freude haben.Es besteht aus fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten und hat eine ganz herzerwärmende und mysteriöse Atmosphäre.
Im Mittelpunkt ...

Katzenfreunde werden an diesem Buch ganz bestimmt ihre Freude haben.Es besteht aus fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten und hat eine ganz herzerwärmende und mysteriöse Atmosphäre.
Im Mittelpunkt stehen alltägliche und authentische Situationen. Das Buch erinnert einen daran, achtsam zu sein und zuzulassen, dass selbst in kleinen Dingen Freude liegen kann.
Besonders mochte ich auch den leicht skurrilen Ton der Geschichte. Ab und zu blitzt ein leicht absurder Humor auf, der dem Ganzen noch mehr Charme verleiht. Gleichzeitig bleibt immer etwas Geheimnisvolles in der Luft. Nach und nach werden Hinweise gestreut, sodass man merkt, dass hinter allem mehr steckt, als es zunächst scheint. Dass am Ende alles aufgelöst wird, hat für mich sehr gut funktioniert und die Geschichte schön abgerundet.
Dieses Buch ist warmherzig, besonders und auf eine stille Art sehr berührend. Es zu lesen war mir von Anfang bis Ende eine Freude.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Robin-Hood-Vibes mit Luft nach oben

Queen of Thieves and Shadows
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Die Grundidee dieses Buches hatte mich sofort angesprochen: Eine junge Frau namens Elaine, die tagsüber als Heilerin am Hof dient und nachts als Anführerin einer Räuberinnengruppe gegen das System kämpft. ...

Die Grundidee dieses Buches hatte mich sofort angesprochen: Eine junge Frau namens Elaine, die tagsüber als Heilerin am Hof dient und nachts als Anführerin einer Räuberinnengruppe gegen das System kämpft. Es erinnert ein bisschen an Robin Hood und hat zusätzlich Elemente aus der irischen Mythologie. Der Plot an sich ist interessant aufgebaut und bietet einige gute Ansätze. Allerdings hatte ich beim Lesen öfter das Gefühl, dass manches noch stärker hätte ausgearbeitet werden können. Einige Beziehungen und Dynamiken zwischen den Figuren wirkten auf mich nicht ganz nachvollziehbar, weil ihre Hintergründe nicht klar waren. Zum Beispiel spricht Elaine von Anfang an sehr vertraut mit dem König, aber die beiden sind offensichtlich keine Freunde. Man erfährt nicht, woher diese vertraute Sprache bzw. Umgang kommt.
Mit Elaine bin ich zudem leider nicht richtig warm geworden. Sie soll Mitte zwanzig sein, wirkte auf mich in ihrem Verhalten aber stellenweise deutlich jünger. Auch ihre Hilfsbereitschaft und ihr moralischer Kompass fühlten sich für mich nicht immer ganz natürlich an. Generell hätte ich mir bei den Figuren mehr Tiefe gewünscht, um eine stärkere emotionale Bindung zu ihnen aufbauen zu können.
Der emotional eher flache und neutrale Schreibstil hat mich nicht angesprochen, was sicher Geschmackssache ist. Auch fand ich die vielen Wiederholungen zu viel des Guten.
Ebenso blieb die Liebesgeschichte für mich blass, da sich Gefühle und Entwicklungen recht plötzlich ergaben, ohne dass sie sich entfalten konnten.
Was mir jedoch positiv aufgefallen ist: Im letzten Teil nimmt die Handlung spürbar an Tempo zu, und einige offene Fragen werden schließlich zusammengeführt. Hier merkt man, dass in der Geschichte viele Ideen stecken, aber die Umsetzung hat mir persönlich nicht zugesagt. Denn anstatt das Geschehene mitzuerleben, wird man vor vollendete Tatsachen gestellt. Das nimmt dem Ganzen die Spannung.
Beim Lesen gab es zwischendurch Momente, in denen ich unsicher war, ob ich weiterlesen möchte, war aber dennoch neugierig genug, um zu erfahren, wie sich alles entwickelt.
Für mich ist "Queen of Thieves and Shadows" ein Buch mit einer starken Grundidee und viel Potenzial, das in der Umsetzung nicht immer ganz ausgeschöpft wurde. Wer ruhige Geschichten mit Robin-Hood-Vibes, weiblichen Räuberfiguren und mythologischen Elementen mag, könnte hier dennoch eine unterhaltsame Lektüre finden, auch wenn ich mir persönlich mehr Tiefe bei den Figuren und Spannungsaufbau gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Kunst und Selbstentfaltung

The Artist
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Dieses Buch, das sich in der französischen Provence im Jahr nach des Ersten Weltkrieges abspielt, hat mir sehr gefallen. Durch die bildhaften und atmosphärischen Beschreibungen war es ein Leichtes ins ...

Dieses Buch, das sich in der französischen Provence im Jahr nach des Ersten Weltkrieges abspielt, hat mir sehr gefallen. Durch die bildhaften und atmosphärischen Beschreibungen war es ein Leichtes ins Geschehen einzutauchen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst durch das Dorf zu laufen, die Hitze zu spüren und die Stimmung dieser Nachkriegszeit mitzuerleben. Auch der Perspektivenwechsel zwischen Joseph und Sylvette (Ettie) hat mir gut gefallen, weil man dadurch zwei sehr unterschiedliche Blickwinkel auf dieselben Ereignisse bekommt.
Joseph ist ein junger, noch unerfahrener Journalist. Es war spannend zu beobachten, wie sehr er den Künstler Tartuffe bewundert, obwohl dieser alles andere als ein angenehmer Mensch ist. Denn dieser ist nicht einfach nur exzentrisch, wie man es vielleicht von Künstlerfiguren erwartet, sondern zeigt deutlich psychopathische bzw. stark verstörende Züge.
Besonders eindrücklich fand ich einige Szenen, in denen gesellschaftliche Themen angesprochen werden. Eine Diskussion über Frauen in der Kunst ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben, weil sie zeigt, wie schnell unbequeme Themen abgewürgt werden, statt sich ehrlich damit auseinanderzusetzen.
Überhaupt steckt in diesem Buch viel Gefühl, besonders in den Momenten rund um Ettie. Sie lebt isoliert im Haus ihres Onkels und hat gelernt, sich wie ein stiller Schatten zu verhalten. So sehr, dass sie fast vergessen hat, wer sie selbst eigentlich ist. Ihre Situation von Anpassung und Zurückhaltung steht sinnbildlich für viele Themen, die sich durch das Buch ziehen.
Wichtig zu wissen ist, dass man hier keine klassische Liebesgeschichte erwarten sollte. Für mich steht vielmehr die persönliche Entwicklung der Figuren im Mittelpunkt. Ebenso wie Kunst als Ausdrucksform, seelische Narben, die der Krieg hinterlässt, und Beziehungen, die von Kontrolle geprägt sind. Diese Themen und die stimmungsvolle Erzählung haben das Buch für mich besonders gemacht und dafür gesorgt, dass es mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt hat.

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