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Veröffentlicht am 20.06.2021

Genauso fantastisch wie Band 1!

Die Chroniken von Mistle End – Teil 2: Die Jagd beginnt
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Inhalt:
Das Buch der verschollenen Pfade wurde gestohlen und Mistle End ist in Gefahr! Um das Buch zurückzuholen, reisen Cedrik und seine Freunde nach London – hier herrschen die Vampire. Eine atemlose ...

Inhalt:
Das Buch der verschollenen Pfade wurde gestohlen und Mistle End ist in Gefahr! Um das Buch zurückzuholen, reisen Cedrik und seine Freunde nach London – hier herrschen die Vampire. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt und auf der Tower Bridge kommt es schließlich zu einem gewaltigen Kampf.

Meinung:
Cedrik ist gerade dabei sich an sein neues magisches Leben in Mistle End zu gewöhnen, als das Buch der verschollenen Pfade aus dem Dorf entführt wird. Gemeinsam mit seinen beiden Freunden Emily und Elliot macht er sich heimlich auf den Weg nach London, um das Buch zurückzuholen. Schnell müssen die Freunde jedoch feststellen, dass London ein gefährliches Pflaster ist und die dort lebenden Vampire gar nicht gut auf Gestaltwandler und Hexen zu sprechen sind. Aus einem eigentlich gar nicht so gefährlich wirkenden Ausflug nach London wird plötzlich eine Jagd quer durch die Stadt. Dabei kreuzen sich auch die Wege der drei Freunde mit dem von Crutch, dem dunklen Druiden. Cedrik hegt dabei immer noch die Hoffnung, dass er und Crutch Freunde bleiben können.

Nachdem mich der Auftaktband der Mistle End Reihe damals total geflasht und begeistert hat, musste ich natürlich sofort nach dem Erscheinen des zweiten Bandes damit starten diesen zu hören.
In die Geschichte bin ich dabei ohne große Probleme hineingekommen. Denn die Geschehnisse aus Band 1 waren mir noch sehr präsent. Zudem lässt Autor Benedict Mirow immer wieder Stichwörter zu Band 1 fallen oder es werden sogar Szenen des Vorgängerbandes noch mal aufgegriffen. Dadurch dürfte dem Hörer der Einstieg allgemein recht leicht fallen.

Zu Beginn der Geschichte startet der Hörer gemeinsam mit Cedrik in Mistle End. Schnell wird jedoch klar, dass es Cedrik, Emily und Elliot nach London verschlagen wird. Auch wenn mir Mistle End als Setting richtig gut gefällt, fand ich es toll, dass in diesem zweiten Band ein Settingwechsel vorgenommen wurde. London ist einfach eine tolle Stadt und Benedict Mirow baut wirklich viele atemberaubende und packende Szenen in das Londoner Stadtleben ein.

Die Geschichte ist ab der ersten Seite extrem spannend. Man verfolgt als Hörer gebannt die Geschichte von Cedrik, Emily und Elliot.
Was planen Crutch und die Dornenhexen und warum sind die Vampire in London nicht gut auf Gestaltwandler und Hexen zu sprechen? Diese und noch viele weitere Fragen werden in diesem Band geklärt. Das Erzähltempo ist wirklich enorm hoch, was ich an Geschichten immer sehr liebe, und so wollte ich gar nicht mehr aus der Welt von Mistle End auftauchen. Leider war ich dadurch innerhalb kürzester Zeit durch die etwas mehr als 7 Hörstunden durch.

Band 1 der Geschichte habe ich damals sowohl als Buch gelesen als auch als Hörbuch gehört. Nun wollte ich jedoch in den vollen Genuss des Hörbuches kommen, da es sich hierbei (wie bereits bei Band 1) um ein Hörspiel handelt. Wahnsinnig viele Künstler sorgen dafür, dass man dieses Hörspiel nicht so schnell vergisst. Es entsteht ein wahres Hörerlebnis, dass der Geschichte noch seinen zusätzlichen Reiz verleiht. Aber nicht nur die vielen Sprecher sorgen für beste Unterhaltung. Der Verlag hat es sich zudem nicht nehmen lassen wahnsinnig viele Hintergrundgeräusche in die Geschichte einfließen zu lassen. Dadurch wirken die Handlungen noch authentischer. Auch die schottische Musik wurde toll ausgewählt und sorgt dafür, dass man sich noch wohler in der Geschichte fühlt.

Das Ende schürt die Vorfreude auf den kommenden Band und lässt mich ungeduldig dem Herbst entgegenfiebern.

Fazit:
Absolutes Suchtpotenzial bietet dieses zweite Hörspiel der Mistle End Reihe. Eine aufwendige Produktion mit wundervollen Sprechern, passenden Hintergrundgeräuschen und der stimmungsvollen schottischen Musik ließen mich gar nicht mehr aus der Welt von Mistle Ende auftauchen. Ich kann Band 3 der Reihe kaum erwarten und fiebere dem Hörspiel bereits jetzt sehr entgegen.
Natürlich 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2021

Was für ein schönes Finale!

Rule of Wolves
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Inhalt:
Der schicksalhafte Kampf um den Zarenthron von Ravka steuert unaufhaltsam auf eine Entscheidung zu: Wird ein Krieg, den niemand gewinnen kann, eine ganz Welt in Asche versinken lassen?
Während ...

Inhalt:
Der schicksalhafte Kampf um den Zarenthron von Ravka steuert unaufhaltsam auf eine Entscheidung zu: Wird ein Krieg, den niemand gewinnen kann, eine ganz Welt in Asche versinken lassen?
Während der junge König Nikolai Lantsov – auch mithilfe des Monsters in seinem Inneren – alles versucht, um Ravka vor dem Schlimmsten zu bewahren, hadert Zoya Nazyalensky, die Sturmhexe, mit ihrem Schicksal: Nach allem, was sie im Krieg bereits verloren hat, verlangt nun die Pflicht von ihr, dass sie ihre Kräfte nutzt, um die Waffe zu werden, die ihr Land braucht. Koste es, was es wolle …
Zur selben Zeit riskiert die Grisha Nina Zenik als Spionin im feindlichen Fjerda mehr als nur ihr Leben: Ihr unbändiger Wunsch nach Rache könnte Ravkas Schicksal endgültig besiegeln – und Nina die Chance nehmen, ihr trauerndes Herz zu heilen …

Meinung:
Nikolais Kampf gegen die dunklen Mächte und finsteren Herrscher geht weiter. Er setzt alles daran sein Reich Ravka zu beschützen. Wie immer stehen ihm seine engsten Freunde und Vertrauten zur Seite. Während die Sturmhexe Zoya Nazyalensky ihm vor Ort den Rücken freihält, hat sich Nina Zenik als Spionin in das feindliche Fjerda eingeschlichen.

Hierbei handelt es sich um den Abschlussband der Dilogie rund um den Zaren Nikolai. Nikolai ist für mich einer meiner absoluten Lieblingscharaktere im Jugendbuchbereich, daher weiß ich noch ganz genau, wie begeistert ich davon war, dass Nikolai nun eine eigene Reihe erhält.
Band 1 hatte für mich noch ein paar Längen zu bieten, doch dieser zweite Band hat mich voll und ganz abgeholt und überzeugt.

Als Leser taucht man größtenteils wieder in die Sichtweisen von Zar Nikolai, Sturmhexe Zoya und Spionin Nina ein. Dabei hat es Autorin Leigh Bardugo geschafft alle drei Perspektiven so zu gestalten, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte, welche mir denn nun die Liebste war. Viel mehr hat jede Geschichte ihre ganz eigenen Besonderheiten.

Fans des Grisha-Universums dürfen sich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen. Ich war wirklich hingerissen davon, dass nicht nur Charaktere aus der eigentlichen Grisha-Reihe, sondern auch aus "Das Lied der Krähen" kurze Auftritte haben.

Dieser finale Band ist äußerst furios, spannend und abwechslungsreich. Ständig passieren neue und für die Geschichte wichtige Dinge. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen, was mir leider aufgrund der Dicke des Buches nicht möglich gewesen ist. Die fast 600 Seiten weisen jedoch so gut wie keine Längen auf.

Viel mehr war es so, dass, je näher das Ende rückte, ich einfach nicht weiterlesen wollte. Denn ich wollte noch nicht Abschied nehmen von Nikolai, Zoya, Nina und all den anderen wundervollen Nebencharakteren.

Autorin Leigh Bardugo hält für die Leser noch eine kleine Überraschung bereit. Denn wenn ich das Ende richtig interpretiere besteht durchaus die Möglichkeit einer weiteren Reihe. In dieser könnten dann die Helden aus "Das Lied der Krähen" und dieser Dilogie zusammen tolle Abenteuer erleben.

Nichtsdestotrotz schließt "Rule of Wolves" mit einem runden und sehr stimmigen Ende.
Ich bin daher wirklich mehr als begeistert von diesem Finale, so habe ich doch sehr mit den Protagonisten mitgelitten und mitgefiebert.
Ich für meinen Teil würde mich sehr darüber freuen, wenn es ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Protagonisten gibt.

Fazit:
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich diese Geschichte beendet. Dieses Buch ist von vorne bis hinten beste Unterhaltung und ich liebe Nikolais Sinn für Humor. Daher wollte ich auch nicht Abschied von diesen besonderen Charakteren nehmen.
Grandiose Charaktere, außergewöhnliche Ideen und ein aufsehenerregendes Finale.
Gerne mehr davon, Leigh Bardugo!
Natürlich 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2021

Nicht ganz so stark wie die beiden Vorgänger, dennoch absolut empfehlenswert!

Kingdoms of Smoke – Teil 3: Brennendes Land
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Inhalt:
Der Krieg in Pitoria erreicht seinen Höhepunkt: Königin Catherine versucht ihr Land mit allen Mitteln, gegen die von Dämonenrauch besessene Armee ihres Vaters zu verteidigen und muss sich ganz ...

Inhalt:
Der Krieg in Pitoria erreicht seinen Höhepunkt: Königin Catherine versucht ihr Land mit allen Mitteln, gegen die von Dämonenrauch besessene Armee ihres Vaters zu verteidigen und muss sich ganz nebenbei ihrer Gefühle gegenüber Ambrose und Tzsayn klarwerden. Nachdem March aus Calidor verbannt wurde, muss Edyon sich nun alleine den Intrigen am dortigen Königshof stellen und Tash verfügt plötzlich über gefährliche Fähigkeiten, die für den weiteren Verlauf des Krieges entscheidend sein könnten. Das ganze Reich und vor allem Catherine sind in großer Gefahr. Wird es ihnen gelingen, die dämonischen Mächte des Bösen zu besiegen?

Meinung:
Da Tszayn immer noch ans Krankenbett gefesselt ist, muss Catherine dafür sorgen, dass Pitoria nicht von der Armee ihres Vaters, die aus Jungen vollgepumpt mit Dämonenrauch besteht, überrannt wird. Keine leichte Aufgabe für die junge Catherine. Zudem quält sie sich immer noch mit der Frage herum, ob denn nun König Tszayn oder Ritter Ambrose der Richtige für sie ist.
Catherines Cousin Edyon muss feststellen, dass der Königshof von Calidor kalt, grausam und einsam ist. Als er von einem Attentat auf seinen Vater und sich erfährt, versucht er das Schlimmste zu verhindern. Doch Edyon merkt immer mehr, dass ihm March an seiner Seite fehlt.
Tash hingegen ist weiterhin auf dem nördlichen Plateau unterwegs. Nach und nach erfährt sie, dank des Dämons Wirbler und der Sklavin Frost, was es mit dem geheimnisvollen Dämonenrauch auf sich hat und welche Gefahr sich hinter diesem verbirgt.

In diesen dritten Teil bin ich zum Glück gut wieder hineingekommen. Autorin Sally Green baut im Verlaufe der Handlung immer wieder kleine Rückblenden ein, sodass man als Leser schnell wieder das nötige Wissen angesammelt hat.

Überraschenderweise musste ich jedoch bei diesem dritten Band feststellen, dass mich die Geschichte von Anfang an nicht so sehr fesseln konnte wie Band 1 und 2. Zwar war ich immer noch gespannt darauf, wie sich die einzelnen Handlungsstränge weiterentwickeln würden, dennoch fieberte ich nicht so sehr mit den Protagonisten mit, wie ich mir dies gewünscht hätte.

Wie bereits in den Vorgängerbänden wird auch diese Geschichte aus der Sichtweise von Catherine, die mittlerweile Königin von Pitoria ist, ihrem Leibgardisten Ambrose, Edyon, dem zukünftigen Herrscher von Calidor, March, seinem Diener, und Dämonenjägerin Tash erzählt.
Leider war es auch in diesem Finale so, dass ich Tashs Perspektive nicht viel abgewinnen konnte. Zwar hat sie durchaus spannende Passagen, aber irgendwie empfand ich ihre Sichtweise mal wieder als die langweiligste.
Dafür sorgt Catherines neue Rolle als Heerführerin für jede Menge spannende Momente. Sie wächst an ihren Aufgaben und trifft wichtige und mutige Entscheidungen. Auch ihr persönliches Liebesglück wird nun geklärt und so kann man sich darauf freuen, dass das Liebesdreieck endlich ein Ende findet. Ob jeder Leser mit ihrer Entscheidung glücklich ist, wage ich zu bezweifeln. Für mich hat Catherine jedoch die richtige Entscheidung getroffen.
Auch Ambrose durchläuft eine erstaunliche Entwicklung. Für mich hat er, ab einem gewissen Punkt in der Geschichte, enorm an Reife gewonnen.
Edyons Perspektive war für mich dieses Mal neben Catherines die mit Abstand interessanteste. Zwar tritt er auch dieses Mal gerne in diverse Fettnäpfchen und denkt oft nicht nach bevor er Dinge tut, daraus ergeben sich auf der anderen Seite jedoch wieder sehr unterhaltsame und spannende Szenen.
Marchs Geschichte hingegen konnte mich nicht so ganz packen.

Aufgrund der vielen Perspektivwechsel ist auch dieses Finale wieder sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Dennoch fieberte ich, wie bereits erwähnt, nicht zu 100 % mit. Leider empfand ich auch das Ende als zu einfach gelöst. Hier hatte ich mir eine bei weitem spektakulärere und dramatischere Auflösung gewünscht. Für mich wurde mit dieser Auflösung leider viel Potenzial verschenkt.

Man könnte jetzt meinen, dass mir aufgrund der vielen Kritik die Geschichte nicht wirklich gefallen hat. Dies stimmt so jedoch nicht. Ich mag die von Sally Green erschaffene Welt wirklich sehr gerne. Ihre Ideen rund um die Dämonen und ihren Rauch fand ich höchst ansprechend und faszinierend. Auch Tashs besondere Freundschaft zum Dämon Wirbler hat mich absolut überzeugt und abgeholt. Zudem mochte ich das Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere, auch wenn in diesem Finale sich die Wege der Freunde mittlerweile wieder getrennt haben.

Auch die Hörbuchsprecher haben wieder ganz tolle Arbeit geleistet. Jeder hat auf seine eigene Art die Geschichte weitergetragen. Ich finde es immer noch toll, dass für jeden Charakter ein eigener Hörbuchsprecher gewählt wurde, denn so erhält die Handlung noch mehr Abwechslung und Diversität.

Fazit:
Ein Finale was mich nicht ganz zufriedenstellen konnte, das Fans der Reihe aber dennoch glücklich machen wird. Es macht Spaß ein letztes Mal mit den verschiedenen Charakteren mitzufiebern und gebannt zu verfolgen, was der Weg für sie bereithält. Gerade die verschiedenen Hörbuchsprecher haben tolle Arbeit geleistet. Ich für meinen Teil denke, dass dies eine der Reihen ist, die als Hörbuch einfach noch mal besser funktionieren als das eigentliche Buch.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2021

Ein grandioser Abschluss dieser fantastischen Trilogie!

Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte
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Inhalt:
Nachdem Elaine nicht nur ihre Kräfte, sondern auch Bale verloren hat, droht alles auseinanderzubrechen. Die Armee des Roten Sturms dringt immer weiter vor, und die friedliche Welt, wie Elaine sie ...

Inhalt:
Nachdem Elaine nicht nur ihre Kräfte, sondern auch Bale verloren hat, droht alles auseinanderzubrechen. Die Armee des Roten Sturms dringt immer weiter vor, und die friedliche Welt, wie Elaine sie sich erträumt hat, scheint in weite Ferne zu rücken. Doch als Elaine Bale im besetzten São Paulo plötzlich gegenübersteht, keimt Hoffnung in ihr auf: Vielleicht kann sie den Jungen, den sie liebt, noch retten. Denn Elaine weiß: Nur zusammen können sie den Urvortex beschützen. Nur zusammen können sie tief hinein in die Vergangenheit reisen. Dorthin, wo alles seinen Anfang nahm …

Meinung:
Der Rote Sturm zieht seine Kreise immer enger und nur noch wenige Kuratorien können sich gegen die Übermacht stemmen. Elaine und ihre Freunde wollen alles daran setzen ihrem Feind Hawthorne das Handwerk zu legen. Elaines größte Aufgabe ist es jedoch den Urvortex zu beschützen, damit das Leben, wie ihre Freunde und sie es kennen, nicht ausgelöscht wird. Dabei braucht sie jedoch dringend Bale, der sich immer noch in der Gewalt von Hawthorne befindet. Daher stellt Elaine ein Rettungskommando auf die Beine.

Ich kann mich noch sehr gut an den ersten und zweiten Band der Reihe erinnern. Denn diese waren für mich zwei ganz besondere Geschichten, die aus den vielen Dystopien, die es bereits gibt, herausgestochen sind. Daher freute ich mich riesig auf dieses Finale.

Nachdem es im zweiten Band einige überraschende Wendungen und Enthüllungen gab, war ich mir sicher, dass Autorin Anna Benning mich in diesem dritten Band nicht mehr großartig würde überraschen können.
Doch weit gefehlt. Wieder gibt es spannende Informationen, die alles bisher gedachte auf den Kopf stellen.

Zudem ist der Verlauf der Geschichte ein wahres Feuerwerk an Action, Spannung, Emotionen und guten Einfällen. Es ist absolut erstaunlich, dass die Autorin das konstant hohe Niveau, was sie bereits in Band 1 vorgelegt hat, über die komplette Reihe halten konnte.
Für mich steht jetzt schon fest, dass dies eine dieser Reihen ist, die ich unbedingt in ein paar Jahren noch mal lesen möchte.

Neben der Action und Spannung sind es vor allen Dingen die Charaktere, an die man sein Herz verliert. Neben Elaine und Bale war es gerade Holden, der mich stark berührt hat. Ich fand seine Entwicklung von Band 1 bis zum Finale einfach nur grandios. Er ist mein klarer Lieblingscharakter.

Mehr als einmal musste ich mich arg konzentrieren, um bei den vielen Zeitsprüngen und den sich daraus resultierenden Ereignissen nicht den Überblick zu verlieren. In meinen Augen hat Anna Benning alle Fäden logisch und plausibel zu Ende geführt. Ich zumindest konnte hier keinen Logikfehler entdecken. Und auch dies kann ich gar nicht hoch genug anrechnen, da wie gesagt die Zeitstränge ordentlich durcheinander gewirbelt wurden.

Ich bin wirklich begeistert von der Grundidee, den Vortexen, durch die man durch die Zeit springen kann. Anna Benning hat es jedoch auch geschafft der Geschichte eine enorme Intensität zu verleihen.
Zudem war ich begeistert davon, dass sie durchaus realistisch an das Thema Krieg herangeht und daher nicht alle Charaktere überleben.

Fazit:
Wow, was für ein Finale!
Anna Benning zieht in diesem dritten Band alle Register und bietet ihren Lesern einen epischen Ausgang dieser grandiosen Reihe. Es gibt wieder überraschende Enthüllungen und spannende Momente. Auch die tollen Charaktere und das geniale Setting rund um die Vortexe war absolut großes Kino.
Ich vergebe sehr begeisterte 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2021

Jede Menge kreative Ideen und geniale Zeichnungen

Mortina – Schwindelei zur Ferienzeit
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Inhalt:
Sommerzeit ist Ferienzeit! Auch für Mortina, das hinreißendste Zombie-Mädchen aller Zeiten. Sie besucht ihren Cousin Dilbert und Tante Megera in ihrer herrlich verfallenen Villa am See. Doch die ...

Inhalt:
Sommerzeit ist Ferienzeit! Auch für Mortina, das hinreißendste Zombie-Mädchen aller Zeiten. Sie besucht ihren Cousin Dilbert und Tante Megera in ihrer herrlich verfallenen Villa am See. Doch die Idylle wird gestört, als ein penibler Verwaltungsbeamter das anscheinend unbewohnte Haus versteigern lassen will. Da bleibt Mortina nichts anderes übrig, als doch noch einmal zu den Lebenden zurückzukehren und für Ordnung zu sorgen!

Meinung:
Der Sommer steht vor der Tür. Das bedeutet für Zombie-Mädchen Mortina, dass sie gemeinsam mit ihrer Tante Dipartita, Großonkel Funesto, Hund Mesto und Hausmaus Marcio Tante Megera und Cousin Dilbert in der Villa am See besuchen wird. Doch kurz nach ihrer Ankunft taucht ein Mensch bei der Villa auf. Er möchte die scheinbar unbewohnte Villa von Tante Megera verkaufen. Das geht natürlich gar nicht und so muss schnellstmöglich ein Plan her, wie man den Verkauf der Villa verhindern kann.

Zombie-Mädchen Mortina geht mittlerweile in die vierte Runde. Die Geschichten um dieses etwas andere Mädchen sind immer etwas ganz Besonderes und so hat die Reihe für mich einen ganz eigenen Charme. Denn es macht immer sehr viel Freude in diese etwas andere Welt einzutauchen.

Da die Geschichten in sich abgeschlossen sind und man keine Vorkenntnisse als Leser benötigt, kann man die Bücher auch in einer anderen Reihenfolge lesen oder gar erst mit Band 4 beginnen.
Fans der Reihe können sich jedoch auf ein Wiedersehen mit Cousin Dilbert freuen, der bereits in einem der Vorgängerbände Mortina einen Besuch abgestattet hat.

Nun ist es dieses Mal genau andersherum und Mortina besucht Dilbert. Doch aus dem Urlaub wird erst mal nichts. Denn der Verkauf der Villa am See steht plötzlich zur Debatte. Tante Megera und Dilbert möchten die Villa natürlich unter gar keinen Umständen verlassen. Daher ist guter Rat teuer. Denn wie soll eine Zombie-Familie es schaffen ihren Anspruch auf die Villa geltend zu machen?
Ob und wie Mortina, Dilbert und Co. es schaffen den Verkauf der Villa zu verhindern, dafür müsst ihr schon selbst einen Blick in dieses süße Buch werfen.

Und ein Blick auf diese Reihe lohnt sich allemal! Denn Barbara Cantini ist nicht nur die Autorin dieses außergewöhnlichen Buches, viel mehr ist sie auch noch die Illustratorin.
Der Zeichenstil von Barbara Cantini wird auf dem Cover schon gut dargestellt. Dieser zieht sich durch das ganze Buch durch. Ich für meinen Teil bin restlos begeistert von den Bildern, die auch noch in Farbe abgedruckt wurden.
Auf jeder Seite des Buches gibt es wunderschöne Illustrationen zu entdecken.
Und hier gibt es wirklich einiges zu bestaunen. Denn nicht nur Zombie-Mädchen Mortina ist außergewöhnlich, auch die Villa am See ist ein Ort voller seltsamer und faszinierender Dinge.

Dieses Buch habe ich gemeinsam mit meinem fünfjährigen Sohn gelesen, der mittlerweile ebenfalls ein Mortina-Fan ist. Auch ihn faszinieren die Zeichnungen und das Zombie-Mädchen ungemein. Zwar kann er mit dem Begriff "Zombie" noch nicht so viel anfangen, dennoch begreift er bereits, dass Mortina kein echtes Mädchen und nicht wirklich lebendig ist.

Fazit:
In diesem vierten Band reist der Leser in den Sommerferien mit Zombie-Mädchen Mortina zu Tante Megera und Cousin Dilbert. Doch statt Badespaß steht die Rettung der Villa auf dem Programm.
Autorin Barbara Cantini überzeugt mal wieder mit jeder Menge kreativer Ideen und genialen Zeichnungen.
Wir vergeben daher 5 von 5 Junior-Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere