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Veröffentlicht am 01.04.2021

Bruno Bratwurst überzeugt mit seinem ersten Abenteuer

Bruno Bratwurst und die tierisch wilde Meute (Bruno Bratwurst 1)
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Inhalt:
Bruno Bratwurst hat sein Leben als süßer Familienhund satt. Den ganzen Tag im Körbchen liegen und auf Fressi warten: Das kann doch nicht alles sein! Klar wie Katzenmatsch, es muss etwas passieren. ...

Inhalt:
Bruno Bratwurst hat sein Leben als süßer Familienhund satt. Den ganzen Tag im Körbchen liegen und auf Fressi warten: Das kann doch nicht alles sein! Klar wie Katzenmatsch, es muss etwas passieren. Bruno braucht Abenteuer! Dafür will er als Erstes eine gefährliche Bande gründen. Denn wenn man gefährlich ist, sind Abenteuer garantiert. Gesagt, getan. Und schneller, als er „Katzenalarm!“ heulen könnte, rutscht Bruno auch schon zusammen mit Schnarchnase Bubi und Dackel Balduin in größere Aufregungen, als die drei sich je hätten erträumen können…

Meinung:
Bruno Bratwurst fühlt sich ein wenig gelangweilt von seinem eintönigen Leben als Familienhund. Das Highlight für ihn und seinen Hundekumpel Bubi ist der tägliche Besuch des Briefträgers Carl Raputtke. Da wacht Bruno tatsächlich aus seiner Lethargie auf und jagt dem Briefträger mit seinem wilden Gekläffe gehörig Angst ein.
Doch Bruno sehnt sich nach mehr in seinem Leben, als die tägliche Attacke auf den Postboten. Und so beschließt er kurzerhand, dass es Zeit wird eine Band zu gründen. Doch nicht irgendeine Bande, nein, diese Bande soll gemeingefährlich und fies sein. Blöd nur, dass dies eigentlich gar nicht dem Naturell von Brunos Freunden und ihm selbst entspricht. Und noch blöder, wenn auch noch eine Katze bei dieser Bande mitmischen möchte. Denn eine Katze in einer Hunde-Bande geht doch einfach mal gar nicht!

Als ich zum ersten Mal den Titel dieses Buch gelesen habe, stahl sich mir sofort ein Lächeln ins Gesicht. Eine Geschichte in der der Hund "Bruno Bratwurst" heißt, kann doch einfach nur amüsant werden, dachte ich mir.

Und so griff ich voller Vorfreude zu Brunos erstem Abenteuer. Und dies hat es gleich in sich. Denn nicht nur das Bruno eine gemeingefährliche Bande gründen möchte, auch ein Haufen Streunerkatzen, die seit kurzem in der Stadt leben, macht Bruno und seinen Hundefreunden das Leben zur Hölle.

Doch Bruno wäre nicht Bruno, wenn er nicht für jedes Problem eine Lösung parat hätte. Jedoch verstricken sich Bruno und sein bester Kumpel Bubi im Laufe der Handlung immer mehr in ihren Taten. Der Groll auf die Streunerkatzen nimmt immer mehr zu und mündet am Ende in einer tollen Botschaft, die die Autorin an ihre Leser richtet.

Die Geschichte ist an Kinder ab 8 Jahren gerichtet und bietet sich perfekt zum Selberlesen an. Die Schrift ist groß und der Schreibstil locker, flüssig und leicht verständlich. Besonders gut gefallen hat mir, dass beispielsweise Knurrgeräusche in einer anderen Schriftart dargestellt wurden. So wird die Geschichte noch ein Stück lebendiger.

Die Darstellung der Hunde, Katzen und Zweibeiner hat mir wirklich viel Spaß bereitet. Das Verhalten der Tiere ist zudem stellenweise wirklich mit dem richtigen Verhalten von Hund und Katz zu vergleichen. So gibt es den ein oder anderen Moment in dem man sich an seinen geliebten Vierbeiner zu Hause erinnert fühlt.

Bruno ist dabei ein sehr lustiger Zeitgenosse, was er natürlich niemals selbst so sehen würde. Denn Bruno hält sich für ziemlich cool und taff. Nur seine Schwäche für Katzendame Sissi ist ihm selbst des Öfteren ein Dorn im Auge.

Natürlich dürfen in dieser Geschichte die niedlichen und lustigen Illustrationen von Sandra Reckers nicht unerwähnt bleiben. Hier werden Hund und Katze doch gerne mal mit einem leichten Augenzwinkern dargestellt, was für einen noch größeren Lesespaß sorgt.

Die Geschichte endet in sich abgeschlossen, weckt jedoch gleichzeitig die Lust direkt nach dem zweiten Band zu greifen, der sogar bereits erschienen ist.

Fazit:
Bruno Bratwursts erstes Abenteuer bietet neben einer unterhaltsamen Geschichte jede Menge herrlich witzige Charaktere. Die liebevolle Darstellung unserer geliebten Zweibeiner entlockte mir des Öfteren ein Schmunzeln. Hunde- und Katzenfans kommen daher um diese Geschichte fast nicht drumherum.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2021

Tolle Dystopie die die brutale und grausame Seite der Menschheit aufzählt

The Loop
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Inhalt:
Die Welt wird von einer künstlichen Intelligenz regiert – Gefühle wie Mitleid, Liebe oder Freude spielen im System keine Rolle mehr.
Eine allmächtige K.I. beherrscht mit ihrer unbarmherzigen Logik ...

Inhalt:
Die Welt wird von einer künstlichen Intelligenz regiert – Gefühle wie Mitleid, Liebe oder Freude spielen im System keine Rolle mehr.
Eine allmächtige K.I. beherrscht mit ihrer unbarmherzigen Logik einfach alles – auch das Rechtsystem. Und so trifft es Luka … nach einem Todesurteil landet er im Jugendgefängnis: Im LOOP!
Dort erlebt Luka Tag für Tag die Hölle auf Erden. Neben schmerzhaften Energie-Ernten, dunklen Zellen und null Kontakt zur Außenwelt bleibt Luka nur ein einziger Grund, noch am Leben festzuhalten … denn alle paar Monate müssen sich die Insassen entscheiden: Wird das Urteil vollstreckt oder bleiben sie noch einen Zyklus länger am Leben? Entscheiden sie sich für ihr Leben, wird an ihnen herumexperimentiert – der Ausgang der Experimente ist ungewiss.
Doch eines Tages kehren Wachen nicht zurück, die Künstliche Intelligenz hat einen Totalausfall und Gerüchten zu Folge ist gerade ein Virus in der Außenwelt dabei die Menschheit auszurotten. Luka sieht seine Chance aus dem Loop auszubrechen, doch ist es wirklich sicherer da draußen … als drinnen?

Meinung:
Der 16-jährige Luka sitzt seit zwei Jahren im Jugendgefängnis "Loop" ein. Und dieses Gefängnis hat es wirklich in sich. Jeden Tag muss Luka sich einer schmerzhaften Enerige-Ernte unterziehen. Durch diese wird nämlich die Stromversorgung des Gefängnisses gesichert. Jeder Tag in der dunklen Zelle ist voller Einsamkeit und Luke versucht gegen das Verrücktwerden anzukämpfen. Doch auch die alle sechs Monate stattfindenden Aufschübe, die seine Hinrichtung nach hinten verschieben, sind eine wahre Qual. Denn bei diesen werden medizinische Experimente an den Insassen durchgeführt.
Doch dann wird der Alltag von Luka durcheinandergewirbelt. Denn ein neuer Aufschub steht den Häftlingen bevor und dabei liegt der letzte Aufschub gerade mal ein paar Wochen zurück. Luka ist klar, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Und plötzlich öffnet sich vor Luka eine ganze neue Welt außerhalb des Loops.

Nachdem ich schon so viele begeisterte Meinungen zu diesem Trilogie-Auftakt gehört und gelesen hatte, freute ich mich riesig darüber, dass die Geschichte nun auch als Hörbuch erschienen ist.
Für mich stand daher sofort fest, dass ich "The Loop" unbedingt Hören musste.

Zu Beginn lässt sich Autor Ben Oliver Zeit und bringt dem Hörer das Gefängnis "Loop" näher. Wir begleiten Luka bei seinem immer gleichen Tagesablauf im Gefängnis. Schon hier hat sich mir beim Hören das ein oder andere Mal eine Gänsehaut aufgestellt. Denn das Leben im Gefängnis ist äußerst brutal und hart. Absolut nichts für schwache Nerven und das die Insassen nicht allesamt komplett verrückt sind grenzt an ein Wunder.

Ich mochte die Welt, die mit diesem dystopischen Band erschaffen wurde. Das Gefängnis war für mich höchst interessant. Und voller Spannung verfolgte ich in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickelte.

Man kann Ben Oliver dabei wirklich nicht vorwerfen, dass er spannungsarm schreiben würde. Viel mehr rast der Leser gemeinsam mit Luka und dessen Freunden durch diese Geschichte. Sobald die Handlung außerhalb des Gefängnisses spielt, wird die Story noch brutaler, grausamer und actionreicher als ohnehin schon.
So kommt es, dass man die Geschichte am liebsten in einem Rutsch hören möchte.

Nach dem Hören verstehe ich die Vergleiche zu bekannten Reihen wie "Die Tribute von Panem" oder "Maze Runner". Für mich selbst hatte die Geschichte aber auch durchaus Ähnlichkeit mit der Serie "The Walking Dead". Dennoch hat Ben Oliver bei weitem keinen billigen Abklatsch bekannter Blockbuster geschrieben. Viel mehr hat er seinen eigenen Stil in die Geschichte einfließen lassen.

Über die Entwicklung, die die Geschichte nimmt, war ich nicht ganz zufrieden. Ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung in eine etwas andere Richtung verläuft. Aus Spoilergründen möchte ich auf die näheren Hintergründe jedoch nicht weiter eingehen.
Auch gab es für mich ein, zwei Szenen in denen ich die Aktionen von Protagonist Luka nicht wirklich nachvollziehen konnte. Die Szenen wirkten auf mich eher so, als hätte der Autor sie nur aufgrund des weiteren Handlungsverlaufes so geschrieben.

Gesprochen wird die Geschichte von Markus J. Bachmann, den ich bisher noch nicht kannte. Ich muss sagen, dass ich wirklich sehr angetan von seiner Vertonung bin. Gerade die actiongeladenen Szenen, wilden Verfolgungsjagden und überraschenden Wendungen hat er für mich sehr atmosphärisch gesprochen. So knöpft man ihm bedingungslos ab, dass die Charaktere beispielsweise gerade eine wilde Verfolgungsjagd hinter sich haben. Denn dann hat Markus J. Bachmanns Stimme einen gehetzt und außer Atem klingenden Ton. Dies wurde wirklich fantastisch umgesetzt.

Fazit:
Wer gerne Dystopien liest oder hört und nicht vor einer gehörigen Portion Brutalität und Grausamkeit zurückschreckt, der sollte unbedingt zu "The Loop" greifen. Autor Ben Oliver entführt uns in ein grauenvoll anzumutendes Zukunftsszenario, bei dem sich jeder Hörer nur wünschen kann, das es niemals zur Realität wird.
Ich hätte sehr gerne die volle Punktzahl vergeben, muss jedoch aufgrund der von mir erwähnten Kritikpunkte ein wenig tiefer in die Punktetasche greifen und vergebe dennoch sehr gute 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Jeder sollte unbedingt einmal einen Blick in die Senioren-WG werfen

Mia und die aus der 19 - Alpaka-Zirkus
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Inhalt:
Herr Rippel, einer der Bewohner aus der betreuten Senioren-WG in Mias Straße, taucht plötzlich mit einem Alpaka im Schlepptau auf. Hat er das Tier etwa entführt? Vielleicht aus dem Zirkus, der ...

Inhalt:
Herr Rippel, einer der Bewohner aus der betreuten Senioren-WG in Mias Straße, taucht plötzlich mit einem Alpaka im Schlepptau auf. Hat er das Tier etwa entführt? Vielleicht aus dem Zirkus, der gerade in der Stadt gastiert? Drittklässlerin Mia und ihre Freundin Jil ermitteln im Zirkuszelt. Gar nicht so einfach, denn der vorlaute Zirkusjunge Jerome und sein Äffchen funken ihnen immer wieder dazwischen. Und wer hat sämtliche Zirkusplakate mit schwarzer Farbe vollgesprüht?

Meinung:
Mia und ihre beste Freundin Jil staunen nicht schlecht, als sie die Bewohner aus Haus Nummer 19, die in einer betreuten Senioren-WG wohnen, besuchen. Denn Herr Rippel hat von seinem Spaziergang ein Alpaka mit nach Hause gebracht. Woher kommt das Alpaka bloß? Blöd, dass Herr Rippel immer so wenig spricht und daher kein Wort aus ihm herauszubekommen ist. Mia und Jil besuchen daher den vor kurzem in der Stadt eingetroffen Zirkus und treffen dort auf den Zirkusjungen Jerome. Doch der weiß nichts von einem entlaufenen Alpaka. Viel mehr macht er sich Sorgen darüber, wer für die übersprühten Zirkusplakate verantwortlich ist. Und so schließen sich die Kinder zusammen, um den Besitzer des Alpakas und den Verunstalter der Plakate zu finden.

Da ich sehr viel Gutes über Mia und die Senioren-WG aus Haus Nummer 19 gehört habe, wollte ich mir selbst ein Bild von dieser äußerst interessant klingenden Gruppe machen.

Obwohl ich den ersten Band der Reihe nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Autorin Nicole Mahne gibt dem Leser einen guten Einblick über die verschiedenen WG-Bewohner. Man erfährt zudem mehr über Mia und ihre beste Freundin Jil. Als das Alpaka plötzlich vor der Haustür steht, geht das Abenteuer dann so richtig los.
Der Besuch im Zirkus ist sehr abwechslungsreich. Wir lernen die verschiedenen Bewohner des Zirkus kennen und sind sogar bei einer Vorstellung mit dabei.

So gestaltet sich eine kunterbunte und farbenfrohe Geschichte für Kinder ab 8 Jahren. Der besondere Reiz an der Geschichte ist in meinen Augen das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt.
Ich finde es einfach nur schön, dass Mia und Jil so am Leben der Senioren interessiert sind. Und das ist wirklich ein kunterbunter Haufen.

Da hätten wir beispielsweise die ziemlich resolute und vorlaute Frau Schmock. Zwar ist diese körperlich ein wenig eingeschränkt, da sie im Rollstuhl sitzt, dies hindert sie jedoch nicht daran, die Männer in ihrer WG ordentlich auf Trab zu halten. Vor allen Dingen Betreuer Holger hat einiges mit ihr auszuhalten.
Herr Rippel ist etwas schrullig und nicht gerade wortgewandt.
Herr Knick ist groß und schlaksig und ziemlich stolz darauf, dass noch kein graues Haar seinen Schopf ziert.
Die größte Sorge von Herrn Schlottermeier ist hingegen, dass da Alpaka seinen geliebten Kater Pirat auffressen könnte. Auch die Schnelligkeit hat Herr Schlottermeier nicht wirklich erfunden.
Ihr merkt also, dass viele liebreizende Charaktere in diesem Büchlein auftauchen.

Auch ein paar Zeichnungen gibt es im Buch zu betrachten. Illustrator Kai Schüttler versteht es sehr gut die Stärken und Schwächen der verschiedenen Charaktere in Szene zu setzen.

Fazit:
Jeder sollte unbedingt einmal einen Blick in die Senioren-WG aus Nummer 19 geworfen haben. Denn dieses chaotische Team bietet besten Unterhaltungswert. Ich habe das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt wirklich gefeiert. Zwar kam mir die Geschichte stellenweise ein wenig ruhig daher, dennoch wird dies von den absolut besonderen Charakteren wieder aufgewertet.
Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Entschlossenheit und das Thema Ausgrenzung

Motte, die klitzekleine Moorhexe rettet das Elfenschloss
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Inhalt:
Motte ist klitzeklein, noch kleiner als die Frösche im Moor, aber immerhin größer als die Libellen. Sie kann zaubern und fliegt auf einem Weidenzweig durch ihre magische Welt . Zu gern kühlt sie ...

Inhalt:
Motte ist klitzeklein, noch kleiner als die Frösche im Moor, aber immerhin größer als die Libellen. Sie kann zaubern und fliegt auf einem Weidenzweig durch ihre magische Welt . Zu gern kühlt sie ihre kleinen Füßchen im Moor und es stört sie nicht, dass sie immer ein wenig schmuddelig ist. Motte ist auch ein bisschen tollpatschig und nicht immer klappen ihre Zaubersprüche auf Anhieb. Aber wenn ihre Freunde in Not sind, ist sie zur Stelle. Auch als die Elfen im Wald um ihr Schloss bangen müssen, helfen gute Ideen und ein bisschen magischer Zauber.

Meinung:
Moorhexe Motte ist winzig klein, fliegt gerne auf ihrem magischen Weidezweig durch die Gegend und kann zaubern. Denn Motte ist eine Hexe und auch eine Elfe. Schließlich war Mottes Mutter eine echte Hexe und ihr Vater ein Elf. Von den anderen Elfen im Wald wird Motte, aufgrund ihrer Hexen Mutter, nicht wirklich akzeptiert. Diese Ausgrenzung hindert Motte jedoch nicht daran, den Elfen zur Hilfe zu eilen, als deren Heimat, das goldene Schloss, in Gefahr schwebt.

Bücher über Hexen und Elfen gehen bei mir einfach immer und so durfte auch mein Sohn in den Genuss dieser niedlichen Geschichte kommen. Auch ihn hat Motte ab der ersten Seite sehr verzaubert.

Zunächst ist ihm jedoch aufgefallen, dass Motte immer fürchterlich dreckig ist. Mein Sohn konnte gar nicht glauben, dass Motte, schmutzig wie sie ist, abends einfach so ins Bett gehen darf ohne sich richtig sauberzumachen. Die Erläuterung, dass Motte nun mal eine kleine Moorhexe ist und ein bisschen Schlamm und Dreck dazugehören, konnte ihn dann ein wenig besänftigen.

Sehr angetan waren wir von den vielen niedlichen Waldbewohnern, die in Mottes Welt leben. Da gibt es beispielsweise die Nachbarin Omama Igel, die den ganzen Tag damit beschäftigt ist, ihre unzähligen Enkel zu bändigen. Auch der Erfinder Mauli Maulwurf und seine Höhle voller Experimente kamen gut an.
Nicht ganz so sympathisch waren dagegen die Elfen, die Motte aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzen und nichts mit ihr zu tun haben möchten.

Dies hält Motte jedoch nicht davon ab den Waldelfen zu helfen. Denn ihre Heimat, das goldene Schloss, droht von der alten Eiche zu fallen. So tüftelt Motte gemeinsam mit Mauli Maulwurf und den anderen Waldbewohnern einen Plan aus, um das Heim der Elfen zu retten. Und am Ende ist Motte diejenige die Großes vollbringt und das Schloss rettet.

Im Buch gibt es gleich zu Beginn eine Karte von Mottes Welt, die die wichtigsten Orte wie Mottes Weide, Maulis Höhle oder Omama Igels Hütte darstellt. Dies hilft kleinen Entdeckern sich noch besser in Mottes Welt zurechtzufinden.
Die vielen farbigen Illustrationen wurden übrigens vom Autor Dirk Hennig selbst gezeichnet.

Fazit:
Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Entschlossenheit und das Thema Ausgrenzung. Motte gehört zwar nicht wirklich zu den Waldelfen dazu, dies hindert sie jedoch nicht daran Gutes für die Elfen zu tun.
Niedliche Charaktere und tolle Zeichnungen runden die Geschichte ab.
Von uns gibt es 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 25.03.2021

Energiegeladen und schwungvoll mit einnehmenden Setting

Waterland - Stunde der Giganten
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Inhalt:
Kaum sind Jacob, Tristan und Hali auf dem U-Boot der WasserKrieger angekommen, meldet sich eine Trockensiedlung in Not: sie wurde von Flutwesen angegriffen. Doch was macht die Flutwesen plötzlich ...

Inhalt:
Kaum sind Jacob, Tristan und Hali auf dem U-Boot der WasserKrieger angekommen, meldet sich eine Trockensiedlung in Not: sie wurde von Flutwesen angegriffen. Doch was macht die Flutwesen plötzlich so aggressiv? Und was hat es mit dem rätselhaften Flutmädchen Aiko auf sich, das die Freunde bewusstlos am Strand gefunden haben? Jacob und Hali machen sich erneut auf den Weg in die Tiefen des Meeres, um Antworten zu suchen. Sie müssen erkennen, dass ihnen jetzt nur noch die größten und mächtigsten Wesen des Ozeans helfen können: die Wale!

Meinung:
Jacob und Hali können nicht verstehen, warum die Flutwesen plötzlich so aggressiv und angriffslustig geworden sind. Ständig erreichen die Freunde Nachrichten von Angriffen der Flutwesen auf Trockensiedlungen. Als eines Tages auch noch das Flutmädchen Aiko am Strand angespült wird, sind die Freunde äußerst misstrauisch ihr gegenüber. Nur Jacobs Bruder Tristan freundet sich sofort mit dem Mädchen an. Jacob merkt zudem jeden Tag mehr, wie er die Bindung zu seinem älteren Bruder verliert.
Jacob und Hali machen sich schließlich auf den Weg in die Meerestiefen, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Doch die Reise wird äußerst gefahrvoll für die beiden Freunde.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Waterland-Saga. Da die Geschehnisse in dieser Geschichte auf der Handlung aus Band 1 aufbauen, empfiehlt es sich den ersten Band der Reihe bereits zu kennen.

Das Setting, welches Autor Dan Jolley in seiner Waterland-Saga erschaffen hat, ist absolut faszinierend. Denn die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Fast die gesamte Erde wurde überflutet und die Menschheit spaltet sich in Menschen, die an Land leben, und Flutwesen, die im Meer leben. Jacobs Onkel Sato nutzt den Hass zwischen den Völkern aus, um seine eigenen finsteren Pläne weiter voranzutreiben und die Flutwesen zu vernichten.

Durch Sato als Bösewicht und Jacob und Halis Versuch ihn aufzuhalten, entwickelt sich auch im zweiten Band eine ansprechende und interessante Geschichte. Man fiebert mit den Protagonisten mit und wird auf eine Reise quer durch den Ozean mitgenommen. Hier tummeln sich diverse Kreaturen und manches scheint nicht so, wie es auf den ersten Blick wirkt.
Daher gibt es gerade am Ende der Geschichte eine spannende Wendung, die ich so nicht habe kommen sehen. Dies freut das Hörer-Herz natürlich sehr.

Jacob Weigert als Hörbuchsprecher ist auch in diesem zweiten Teil eine gute Wahl. Seine volle und warm klingende Stimme lässt einen die Welt von Waterland noch intensiver erleben. Dennoch bringt er auch genug Dynamik und Frische mit in die Geschichte, sodass man sich bestens aufgehoben und vor allen Dingen unterhalten fühlt.

Fazit:
Energiegeladen und schwungvoll geht auch der zweite Band der Waterland-Reihe von der Hand. Für mich ist dieser zweite Band sogar noch ein klein wenig stärker als sein Vorgänger. Das tolle Unterwasser-Setting und die Konflikte zwischen den Menschen in den Trockensiedlungen und dem Flutvolk lassen die Geschichte zu einem attraktiven Zeitvertreib werden.

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