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Veröffentlicht am 10.04.2021

Meerfeeling pur

Leuchtturmträume
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Wer sich nach einem Roman am Meer sehnt, der ist hier bestens aufgehoben. Das Buch spielt wie auch alle anderen Bücher der Reihe von Tanja Janz fast ausschließlich in St. Peter-Ording.

Bereits zu Beginn ...

Wer sich nach einem Roman am Meer sehnt, der ist hier bestens aufgehoben. Das Buch spielt wie auch alle anderen Bücher der Reihe von Tanja Janz fast ausschließlich in St. Peter-Ording.

Bereits zu Beginn des Buches wird der Lesende auf eine Reise mitgenommen, die schwere Folgen für unsere Protagonistin Anneke haben. Durch ihren aktuellen Job, bei dem sie in St. Peter-Ording die romantischsten Orte und Aktivitäten suchen und testen soll, trifft sie auf ihre alte große Liebe Raik, der ihre Gefühlswelt ziemlich durcheinanderbringt.

Das Cover gefällt mir sehr gut, da es einen leichten Roman am Meer verspricht. Und genau das bekommt auch der Lesende.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, so wie ich es auch von Tanja Janz gewohnt bin.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass wir im Handlungsverlauf Anneke dabei begleiten können wie sie von den schrecklichen Erlebnissen geheilt wird. Dafür brauchte es aber neue Freunde und Bekannte sowie Erlebnisse, die dazu beigetragen haben, dass Anneke alles noch einmal neu überdenkt.

Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass die Schiffszenen noch etwas ausführlicher gewesen wären. Ich hätte gerne mehr erfahren und eine bestimmte Person noch besser kennengelernt. Etwas unrealistisch fand ich Annekes Verletzung und dem unglaublich schnellen Heilungsprozess. Das sind beides aber Tropfen auf dem heißen Stein, denn "Leuchtturmträume" ist ein unglaublich schönes Buch, nach dem lesen möchte man sich am liebsten gleich auf den Weg nach St. Peter-Ording machen und die Umgebung selbst auf sich einwirken lassen.

Positiv anmerken möchte ich auch noch die Karte zu Beginn des Buches. Dort sind alle wichtige Schauplätze in St. Peter-Ording eingetragen, auch jene die genau in diesem Band nicht vorkommen wie z.B. das Muschelhaus, welchem Tanja Janz aber bereits in einem anderen Band eine sehr wichtige Rolle einnimmt.

Wunderschöne Lektüre, die ich gerne weiterempfehle!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

Wieder absolut fantastisch!

Bernsteinsommer
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Ich habe mich schon lange auf dieses neue Buch von Anne Barns gefreut. Und das auch zu Recht, denn "Bernsteinsommer" hat mich nicht enttäuscht. Ich habe das Buch in 2 Tagen geradezu verschlungen.

Auch, ...

Ich habe mich schon lange auf dieses neue Buch von Anne Barns gefreut. Und das auch zu Recht, denn "Bernsteinsommer" hat mich nicht enttäuscht. Ich habe das Buch in 2 Tagen geradezu verschlungen.

Auch, wenn das Cover nun von der ursprünglichen Gestaltung abweicht und auch nicht ganz zum neuen Kleid der Reihe passt, gefällt mir das Cover ausgesprochen gut. Es vermittelt grob zusammengefasst den Inhalt und die Themen um die es geht. Das Meer und alte Bilder von Familienangehörigen die Rätsel aufwerfen.

Unsere Protagonistin ist genau so neugierig wie ich selbst es auch wäre. Alte Bilder und Familiengeschichten ziehen mich auch richtig an, erst recht, wenn sie noch nicht zu alt sind und zeitlich irgendwie noch greifbar sind.

Christina, unsere Protagonistin, hat mir wirklich gut gefallen. Sie wirkt sehr authentisch und natürlich. Sie hat ein eigenes Café und hat sich darum zu kümmern, weiterhin kümmert sie sich um ihren Vater und dann gibt es da noch die Scheidung vom Noch-Ehemann sowie einen alten Verehrer, die das Leben von Christina ganz turbulent machen. Christina wirkt geradezu wie eine Powerfrau, ich bin beeindruckt wie sie das alles schafft. Aber auch ihre polnische Freundin hat einen großen Anteil daran. Die Szenen mit ihr fand ich immer sehr erheiternd. Auch Christinas neue Liebe hat mir sehr gefallen.

Schön fand ich auch, dass wir Charaktere aus vorherigen Büchern wiedertreffen. Das ist wie die Zusammenkunft einer großen Familie.
Das Buch war spannend geschrieben, es liest sich super flüssig und ließ mich von einer Auszeit am Meer träumen.

Das Backen kommt auch hier nicht zu kurz, da würde schon irgendwas fehlen, wenn keiner von Anne Barns Charakteren eine Affinität zum Backen hat.

Mit dem Ende war ich nicht hundertprozentig zufrieden, ich hätte mir noch etwas zum Café gewünscht, da es auch einen Großteil von Christinas Gedanken während der Geschichte eingenommen hat.

Insgesamt aber ein wundervoller Roman, den ich jedem nur empfehlen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

Band 31 und immer noch lesenswert

Vampir on the Rocks
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Lynsay Sands schafft es auch nach 30 Argeneau-Bänden noch gut zu unterhalten. Die Familie um die ursprüngliche Argeneau-Familie ist im Laufe der Zeit extrem gewachsen. Es ist keine Blutsverwandtschaft ...

Lynsay Sands schafft es auch nach 30 Argeneau-Bänden noch gut zu unterhalten. Die Familie um die ursprüngliche Argeneau-Familie ist im Laufe der Zeit extrem gewachsen. Es ist keine Blutsverwandtschaft nötig, um in den Kreis der Argeneaus aufgenommen zu werden.

Marguerite hat ein großes Herz in das sie auch Ildaria geschlossen hat. Ildaria kennen wir bereits aus dem Band "Und ewig lockt der Vampir". Von einen auf den anderen Tag hat Ildaria eine richtige Familie, so eine die sie noch nicht hatte.

Bereits zum Anfang trifft sie auf G.G. bzw. Joshua, der auch in einem vorherigen Band bereits einen Auftritt hat. Er ist ein Sterblicher, der zwei Clubs für Unsterbliche besitzt.
Die beiden verstehen sich von Anfang an sehr gut und es dauert nicht lange, bis die Erkenntnis einsetzt, dass sie füreinander bestimmt sind.

Im Laufe der Geschichte wird Ildaria nochmals in die Enge getrieben. Denn seit über 200 Jahren rennt sie vor der Person weg, mit der sie schreckliche Erinnerungen verbindet und die ihr seitdem das Leben schwer gemacht hat.
Ich bin sehr froh, dass dieses Buch ohne große gefährliche Aktionen auskommt, bei denen um das Leben einer der Beteiligten gebangt wird. Ildaria und Joshua sind beide sehr sympathisch und sie passen gut zusammen. Ein kleines Highlight ist der kleine Hund von Joshua, der immer für liebenswerte und niedliche Szenen sorgt.

Das Cover und auch den Titel finde ich treffend. Etwas verwirrt war ich tatsächlich über den Prolog. Die dort auftauchende Person schildert in der Ich-Perspektive die Erlebnisse und hat später im Buch nur einen kurzen Auftritt. Dadurch, dass der Prolog aus seiner Ich-Perspektive erzählt wurde, dachte ich zunächst, dass dieser Sterbliche eine größere Rolle in der Geschichte einnehmen wird. Aber wer weiß, vielleicht treffen wir ihn in einem späteren Buch wieder?

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, so dass es ohne Probleme möglich ist, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die Kapitel fand ich theoretisch teilweise etwas lang, beim Lesen hat man davon aber nicht so viel gemerkt.

"Vampir on the Rocks" ist mal wieder ein toller Roman aus der Argeneau-Reihe mit vielen bereits bekannten Gesichtern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Toller 2. Band der süchtig macht

The Brooklyn Years - Was niemand erfährt
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In „Was niemand erfährt“ geht es um Patrick O’Doul den Mannschaftskapitän der Eishockeymannschaft Brooklyn Bruisers und der Mannschaftsmasseurin Ari Bettini.
Das Cover des Buches bzw. der gesamten Reihe ...

In „Was niemand erfährt“ geht es um Patrick O’Doul den Mannschaftskapitän der Eishockeymannschaft Brooklyn Bruisers und der Mannschaftsmasseurin Ari Bettini.
Das Cover des Buches bzw. der gesamten Reihe gefällt mir sehr gut, denn es geht um Eishockey und die Cover symbolisiert sehr gut die von Schlittschuhen zerkratzte Spielfläche beim Eishockey.
Der Schreibstil von Sarina Bowen ist wie eigentlich immer sehr flüssig und total mitreißend. Ich habe das Buch in nur 2 Tagen ausgelesen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte.
Die beiden Protagonisten Ari und Patrick waren mir gleich sympathisch. Obwohl Patrick eher etwas eigen ist und wie ein Einzelgänger wirkt, ist er eine sehr authentische Person zu der seine Mannschaftskameraden aufschauen.
Ari ist eine selbstständige Person, die viel Freude an ihrem Job bei den Brooklyn Bruisers hat, sich nach dem bisherigen Debakel mit ihrem Ex-Freund aber erstmal nicht mehr fest binden möchte.
Besonders gefallen haben mir auch Georgia und Rebecca, beides Freundinnen von Ari.
Schön finde ich auch, dass man den 2. Band lesen kann ohne den 1. Band der Reihe zu kennen.

„Was niemand erfährt“ ist eine tolle Unterhaltung und für jeden Sarina Bowen Fan ein Muss!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Geschichte kommt langsam in Fahrt

Wo Liebe ist, ist auch ein Weg
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In dem 4. Band der „Mischief-Bay“ Reihe geht es um die vier Frauen Harper, Bunny, Becca und Stacey. Stacey und Harper sind Schwestern, ihre Mutter ist Bunny. Eine weitere Rolle nimmt Becca ein, die Tochter ...

In dem 4. Band der „Mischief-Bay“ Reihe geht es um die vier Frauen Harper, Bunny, Becca und Stacey. Stacey und Harper sind Schwestern, ihre Mutter ist Bunny. Eine weitere Rolle nimmt Becca ein, die Tochter von Harper.

Das Buch macht deutlich, dass jeder Mensch anders ist und es kein richtig oder falsch gibt, sondern es für sich selbst einfach richtig sein muss. Man sollte Dinge nicht tun, weil ein anderer sie von einem erwartet, sondern weil man sie für sich selbst tun möchte.

In dem vorliegenden Roman geht es vorrangig um Familienprobleme. Einerseits die Probleme, die Stacey und Harper mit ihrer Mutter Bunny haben und anderseits hat jeder noch ein paar eigene Probleme, die ich hier aber nicht vorwegnehmen möchte.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Harper, Becca und Stacey erzählt.

Der Schreibstil ist gut. Ich habe zuvor schon einige Bücher von Susan Mallery gelesen und hatte mich sehr auf eine unterhaltsame Geschichte gefreut. Bei diesem Buch hatte ich allerdings massive Probleme in die Geschichte reinzukommen. Erst nach knapp 200 Seiten hat mich das Buch richtig vereinnahmt. Bis dahin haben mich die Figuren etwas gelangweilt, die Probleme werden immer wieder von vorn vorgekaut und erläutert ehe die Geschichte wirklich mal etwas Fahrt aufnimmt. Das fand ich sehr schade.

Mit dem Ende bin aber dennoch zufrieden und die Geschichte hat einen runden Abschluss.

Das Cover passt sehr gut zum Buch und der beschriebenen Geschichte und gefällt mir.

Insgesamt ist „Wo Liebe ist, ist auch ein Weg“ ein durchschnittlicher Roman, der mich nicht 100%ig überzeugen konnte. Es dauert lange bis die Geschichte in Fahrt kommt, dennoch findet Susan Mallery für den Roman einen gelungenen und angemessenen Abschluss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere