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Veröffentlicht am 30.09.2020

24 gute Taten für einen Neuanfang und die Rückkehr ins Leben

24 gute Taten
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Emma hat ihren Ehemann vor 2 Jahren am 24. Dezember verloren. Seitdem ist nichts mehr wie es war und sie ist in ihrer Trauer gefangen. In ihrer Trauer schottet sie sich immer mehr ab und versucht Menschenansammlungen, ...

Emma hat ihren Ehemann vor 2 Jahren am 24. Dezember verloren. Seitdem ist nichts mehr wie es war und sie ist in ihrer Trauer gefangen. In ihrer Trauer schottet sie sich immer mehr ab und versucht Menschenansammlungen, Freunden und sogar ihrer Familie aus dem Weg zu gehen, um ihre Blicke nicht ertragen zu müssen. Ihre Schwester Magda scheint die einzige zu sein, die genug Kraft hat, um penetrant immer und immer wieder auf Emma zuzugehen und sie zu sozialen Aktivitäten zu drängen. Nicht nur das, auch bei der Führung von Emmas Laden mischt sie sich ein, was Emma ziemlich gegen den Strich geht.

Ich mochte Emma. Obwohl sie sich sich schon ziemlich gegen alles gesträubt hat. Seit den Geschehnissen vor 2 Jahren ist sie sicher nicht die leichteste Umgangsperson. Dennoch konnte ich sie verstehen, auch, dass ihr Magda ziemlich auf den Nerv geht. Mit den 24 guten Taten, die sie vollbringen möchte, hat sie sich ein ziemlich hohes Ziel gesteckt und einige der Taten haben sicher auch Überwindung gekostet. Nachdem Emma realisiert, wofür sie jetzt kämpfen muss, geht es endlich bergauf. Und das in vielerlei Hinsicht.

Ich fand es gut, dass es in dem Buch nicht nur um die Trauerbewältigung ging. Es ging vor allem auch um Freundschaft und das Geben. Dass man jemanden einen Gefallen tun kann, auch wenn man sich nicht kennt und nichts dafür vom anderen erwartet. Zusammen mit der Kulisse, einer weihnachtlichen Grundstimmung, da das Buch hauptsächlich im Dezember spielt und der Glaubwürdkeit von Emmas Situation ist ein schöner Roman entstanden. Alle Personen, die Emma kennenlernt, die ihr ans Herz wachsen und um die sie sich in dieser Zeit bemüht sind sehr herzlich und hilfsbereit. Gerne möchte man diese Menschen auch in echt kennenlernen.

Emmas Entwicklung war glaubwürdig und meiner Meinung nach realistisch dargestellt. Ich habe das Buch gerne gelesen und habe einige schöne Stunden damit verbracht. Daher gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Weihnachtliche Lektüre mit Happy End

Körbchen unterm Mistelzweig
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"Körbchen unterm Mistelzweig" war mein erster Roman von Petra Schier. Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, da ich bisher nur positives gehört habe und ich schon richtig Lust auf einen Weihnachtsroman ...

"Körbchen unterm Mistelzweig" war mein erster Roman von Petra Schier. Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, da ich bisher nur positives gehört habe und ich schon richtig Lust auf einen Weihnachtsroman hatte.

Viola und Lukas sind unsere Hauptcharaktere. Sie kennen sich schon, da Lukas der Schwager von Violas Bruder Patrick ist. Bereits bei ihrem damaligen Kennenlernen fanden sie sich interessant aber mehr ist zunächst nicht daraus geworden. Beide waren mir sehr sympathisch, vor allem mit der schüchternen Viola konnte ich mich anfreunden, die sich bei ihrerüberfürsorglichen Familie sehr wohl fühlt und auch mal auf den Tisch haut, wenn es ihr zu bunt wird. Lukas wurde schwer enttäuscht und versucht sein Herz seitdem zu schützen. Lange wissen wir nicht warum aber nach und nach erfahren wir mehr bis die ganze Wahrheit ans Licht kommt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, viele Szenen fand ich sehr bildlich beschrieben, vor allem das Resort und die familiären Zusammentreffen konnte ich mir gut vorstellen. Den Großteil der Geschichte fand ich auch sehr realistisch. Gefallen hat mir auch, dass wir die Gedanken von Miss Daisy hören durften und an der Arbeit von Santa Claus teilhaben konnten. Denn dieser legt sich ziemlich ins Zeug um die unzähligen Weihnachtswünsche zu erfüllen. Ich fand das Buch insgesamt auch sehr weihnachtlich, so dass ich es guten Gewissens empfehlen kann.

Eine schöne, weihnachtliche Liebesgeschiche mit Happy End!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2020

Hätte spannender sein können

Troublemaker
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Auf den 2. Teil der Reihe war ich schon sehr gespannt, da Hudson schon im ersten Teil auf sich aufmerksam gemacht hat.
Ich muss sagen, dass ich den Titel nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht übersetze ...

Auf den 2. Teil der Reihe war ich schon sehr gespannt, da Hudson schon im ersten Teil auf sich aufmerksam gemacht hat.
Ich muss sagen, dass ich den Titel nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht übersetze ich es auch falsch, aber ich sehe Hudson nach der Lektüre nicht als Unruhestifter oder etwas ähnlichem.
Der Schreibstil ist gewohnt gut, aber so richtig konnte mich die Geschichte nicht für sich einnehmen. So genau kann ich nicht sagen, woran es genau lag. Es haben einfach keine Funken gesprüht, obwohl ich sowohl Hudson als auch Felicia sehr mochte.
Die Handlung schreitet voran und es ist spannend zu sehen, wie sich vor allem Felicia entwickelt hat.
Der Konflikt der beiden war mir etwas zu einfach ehrlich gesagt. Ich konnte Hudson Gedanken vollkommen verstehen und weiß nicht wie Felicia da nicht dran denkt? Naja. Den Spitznamen Fünkchen fand ich allerdings total niedlich.

Eine gute Fortsetzung, die etwas spannender hätte sein können damit sie zu einem genialen Pageturner wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2020

Gute Unterhaltung für Zwischendurch

Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge
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Dieses Buch ist der 8. Teil der Bunburry Reihe und gehört zum Genre Cosy Crime. Zuvor hatte ich keinen Teil der Reihe gelesen, ich bin somit mit dem 8. Band in die Reihe gestartet und kann nun guten Gewissens ...

Dieses Buch ist der 8. Teil der Bunburry Reihe und gehört zum Genre Cosy Crime. Zuvor hatte ich keinen Teil der Reihe gelesen, ich bin somit mit dem 8. Band in die Reihe gestartet und kann nun guten Gewissens behaupten, dass man die Vorgängerbände nicht kennen muss um hier mitzukommen.
Das Buch ist insgesamt recht kurz aber mir was das vor der Lektüre schon bekannt, so konnte ich mich auf eine kurzweilige Geschichte einstellen und wurde nicht enttäuscht. Zunächst dachte ich, ich könnte von den vielen Namen und Personen überfordert sein, dem war aber nicht so. Hilfreich ist auch die kleine Agenda mit den auftauchenden Personen.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet und dadurch auch unterhaltsam.
Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten, so dass das Lesen Spaß macht. Die Handlung ist nicht all zu umfänglich. Dennoch wird alles Wichtige erläutert und ich habe Lust bekommen bei Gelegenheit auch die anderen Bände zu lesen.
Das Cover ist kein Highlight sieht aber durchaus ansprechend aus.
Es ist eine angenehme Lektüre für zwischendurch, die durchaus Spaß macht, wenn man nicht mit falschen Ansprüchen an das Buch geht.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 05.09.2020

Wenig Gefühl

Love is Loud – Ich höre nur dich
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​Von der Autorin hatte ich vorher schon viel gehört, dementsprechend war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber ...

​Von der Autorin hatte ich vorher schon viel gehört, dementsprechend war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber leider kamen die Gefühle der Protagonisten nicht bei mir an. Daher habe ich die Handlung nachvollzogen, konnte mit den Figuren aber keineswegs mitfühlen. Die Idee fand ich aber super. Mit am besten gefallen hat mir Hugo. Der Griesgram ist eigentlich sehr sympathisch und ein liebenswerter Kerl.

Lincoln fand ich größtenteils super, vor allem wie aufoperungsvoll er ist. Allerdings blickt er nicht über den Horizont und das fand ich schade. Er betont, dass er den Tag lebt, dementsprechend sollte er doch seine Möglichkeiten nutzen die er hat oder nicht?

Franziska ging mir irgendwann etwas auf die Nerven. Dieses Bild in das sie sich in Deutschland presst, hat mich genervt. Klar, es ist nicht immer einfach wenn man aus der Masse heraussticht, aber bei ihr hatte ich nicht den Eindruck, dass so großartig andersartig ist. Außerdem ist sie 22 Jahre alt und hat einen Berufsabschluss. Für mich hat sie sich etwas zu unerwachsen benommen. Klar, das erwachsenwerden gehört zum Genre des Buches dazu aber hier war die Konstellation für mich nicht stimmig.

Das Cover finde ich hübsch und auch Lincolns Band fand ich durchaus sympathisch, so dass sich ein Blick auf die weiteren Bände lohnen könnte.


Mein Fazit: Eine nette Geschichte, bei der ich aber nicht mitfühlen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere